CH140854A - Quecksilberdampfgleichrichter. - Google Patents

Quecksilberdampfgleichrichter.

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CH140854A
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mercury vapor
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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      Quecksilberdampfgleichrichter.       Bei     Quecksilberdampfgleichrichtern    mit  Metallgehäuse dient zur Aufnahme des       Quecksilbers    in der Regel ein besonderes       Kathodengefäss,    das an dem Gehäuse des       Gleichrichters    isoliert befestigt ist und gegen  dasselbe gut abgedichtet sein muss'. Zu die  sem Zweck ist im .allgemeinen zwischen die  beiden     Metallkörper    ein Ring eingelegt, der  aus einem keramischen Stoff, insbesondere  Porzellan, besteht. Zur Abdichtung dienen       Zwischenlagen    aus Gummi oder einem andern  elastischen Material. Diese Anordnung ist  brauchbar, solange der Isolierring bestimmte  Abmessungen nicht überschreitet.

   Da. aber  mit zunehmender Leistung der Gleichrichter  die Grösse der einzelnen Teile des Apparates  wächst, so kommt man bei grossen Einheiten  zu derartigen Durchmessern für den     Isolier-          ring,    dass eine hinreichende Festigkeit des  selben bei ungleichmässigem     Anpressungs-          druck    oder ungleichmässiger     Erwärmung    nicht  mehr gewährleistet     ist.    Ein Zerspringen des       Isolierringes    würde aber nicht nur einen         Überschlag    zwischen dem Kathodengefäss und  dem     Gleichrichtergehätise    ermöglichen,

   son  dern auch den Eintritt von Luft in das In  nere zur Folge haben und damit den Gleich  richter gefährden.  



  Diese Gefahr wird bei     Verwendung    eines  Ringes aus gebranntem oder geschmolzenem  mineralischem Stoff erfindungsgemäss in ein  facher Weise     dadurch        beseitigt,,dass        dieserR.ing     mit einer aus einem elastischen, nichtleiten  dem Material bestehenden Hülle von     U-förmi-          dem        Querschnitt    umgeben ist. Durch diese  Anordnung wird das Eindringen von Luft  in das Innere des Gleichrichters auch dann  noch     verhindert,    wenn der Isolierring infolge  der Hitze oder     einseitiger    Ausdehnung des  Gefässes springen sollte.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt. An einem  aus Metall     bestehenden        Gleichrichtergefäss    9  ist ein gleichfalls metallischer Kathoden  behälter     k        befestigt:    Als isolierendes Zwi  schenglied dient     ein        Porzellanring    p, der mit      einer Gummihülle     IL    von     U-förmigem    Quer  schnitt umgeben ist.     Diese    Hülle umschliesst  den Ring p an     seinen    Aussenflächen voll  ständig und straff und ist zwischen Gehäuse  wand und Kathode fest eingeklemmt.

   Die  Kathode wird durch die Bolzen b an das       Gleichrichtergefäss        angepresst.     



  Zweckmässig wird die Gummihülle so be  messen, dass ihr Innendurchmesser etwas klei  ner ist als .der Aussendurchmesser des Isolier  ringes, so     da.ss    sie mit etwas     Vorspannung    auf  dem letzteren aufliegt. Wird die Gummihülle  auf elektrischem Wege - durch     Katapho-          rese    - hergestellt., so verwendet man     zweck-          mässigerweise    einen Isolierring aus einer po  rösen keramischen Masse. oder man bedeckt  bei Verwendung eines Porzellanringes die  Flächen, auf welche .die Gummihülle auf  gebracht werden soll, zum Beispiel mit einem  metallischen Überzug oder mit. einem andern  Metallbelag.  



  Bei der Anordnung gemäss der     Erfindung     ist es keineswegs erforderlich, den     Isolier-          ring    aus vakuumdichtem Material herzustel  len, sondern man kann hierzu     hitzebeständi-          dere        Stoffe,    wie Quarz, Schamotte oder der  gleichen,     verwenden,    die bei     den        bekannten     Anordnungen infolge ihrer mehr oder weni  ger grossen     Porosität    nicht brauchbar sind.

    Ferner werden bei der neuen Anordnung die  unvermeidlichen Unebenheiten des Gefäss  bodens - sei es infolge     Verziehens    oder Un  genauigkeiten bei der Herstellung - durch  den     Anpressungsdruck    ausgeglichen, der auf  den     Abdichtungsring    ausgeübt wird. Kin       besonderer    technischer Vorteil der     Erfindung     besteht     :darin,        dass    bei Verwendung     eines          Dichtungsringes    von U-förmigem Querschnitt  nur zwei Dichtungsstellen vorhanden sind,    während bei den bekannten Anordnungen  mindestens deren vier auftreten.

Claims (1)

  1. YATENTANSPRUCH: Quecksilberdampfgleichrichter, bei dem das Kathodengefäss' unter Verwendung eines Ringes aus gebranntem oder geschmolzenem mineralischem Stoff isoliert befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Ring mit einer aus einem elastischen, nichtleitenden Material bestehenden Hülle von U-förmigem Querschnitt umgeben ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Quecksilberdampfgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus Gummi besteht.
    2. Quecksi:lberdampfgleichrichter. nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Gummi hülle auf elektrischem Wege- durch Ka- tapherese -- auf .den aus keramischem Material 'bestehenden Isolierring auf gebracht ist. 3. q,uecksilberdampfgleichrichter nach -Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierring an den Auflagefläehen der Gummihülle mit einem metallischen Überzug versehen ist.
    4. Quecksilberda.mpfgleichrichter nach Pa.- tentan.spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Isolierring an den Auflageflächen der Gummihülle mit einem metallischen Be lag versehen ist.
CH140854D 1954-08-14 1929-07-08 Quecksilberdampfgleichrichter. CH140854A (de)

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