CH140855A - Elektrischer Ofen für zahnärztliche Zwecke. - Google Patents

Elektrischer Ofen für zahnärztliche Zwecke.

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CH140855A
CH140855A CH140855DA CH140855A CH 140855 A CH140855 A CH 140855A CH 140855D A CH140855D A CH 140855DA CH 140855 A CH140855 A CH 140855A
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Rudolf Dr Schmitz
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description


  Elektrischer Ofen für zahnärztliche Zweeke.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  elektrischer Ofen mit Widerstandsheizung  für zahnärztliche Zwecke, der sich in seiner  Neuheit dadurch kennzeichnet, dass derselbe  zwei übereinander liegende Heizräume be  sitzt, die durch Einzel- bezw. Zusammen  benutzung für eine Reihe verschiedenartiger  Prozesse Verwendung finden können, sei es  zum Ausbrennen, Vorwärmen, Schmelzen,  Giessen, Legieren, Löten oder Porzellanbren  nen.  



  Auf der Zeichnung sind zwei beispiels  weise Ausführungsformen des Ofens wie  dergegeben und ist in Fig. 1 bis 6 die eine  und in Fig. 7 die andere dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt den senkrechten Längs  schnitt durch den als Doppelofen ausgebil  deten elektrischen Ofen;  Fig. 2 den senkrechten Längsschnitt  durch denselben ohne Unterbau im grösseren  Massstabe;  Fig. 3 ist der senkrechte Längsschnitt  durch einen Einzelteil, der als Behelfsein-         richtung    dient, mit umgekehrter Giess  muffel;  Fig. 4 ist die Vorder-.  



  Fig. 5 die Seitenansicht des Ofens in  kleinerem Massstab;  Fig. 6 ist der Längsschnitt durch einen  Hilfseinsatz zum Löten und Brennen     wieder     vergrössert, während,  Fig. 7 den senkrechten Längsschnitt  durch die zweite Ausführungsform in Ge  stalt eines     Kippofens    verkleinert dar  stellt.  



  Der elektrische Ofen gemäss     Fig.    1 bis 6  zum Ausbrennen, Vorwärmen, Schmelzen.  Giessen,<B>-</B>Legieren, Löten und Porzellanbren  nen besteht aus einem mit starken Isola  tionswandungen ausgestatteten     Siliofen        a1     mit den üblichen Heizdrähten 46, dessen       Heizkammer        a        tquadratische    oder zylindri  sche Gestalt hat und über welcher sich ein  erweiterter Schacht     a2    befindet. Letzterer  dient zur Aufnahme     versehiedenartig    aus  gebildeter Einsätze e, 45, die gegeneinander  ausgewechselt werden können.

        Der Einsatz e hat einen Metallmantel e1,  durch dessen Mitte sich ein     temperaturwech-          selbeständiges    Rohr d vom Deckel bis zum  Boden des Einsatzes erstreckt. Dieses Rohr  d weist in seinem obern, als Schaurohr die  nenden Teil konische und in seinem dünn  wandigen untern, den Schmelz- oder Hilfs  ofen b bildenden Teil zylindrische Form auf.  Der untere, zylindrische Teil des Rohres ist  als Heizmuffel ausgebildet und trägt die  Heizvorrichtung 5, etwa Platindraht. Es  ist somit der Hilfsofen     b    in den untersten  Teil des Einsatzes axial eingebaut, derart,  dass seine Öffnung nach unten gerichtet ist.

    Das Rohr d     wird    oben durch die     abschraub-          bare    Glimmerscheibe l luftdicht abgedeckt.  Zur Zentrierung und Fixierung von d ist  über dasselbe ein feuerbeständiges, zylindri  sches Rohr d1 geschoben. Die um das Fixier  rohr d1 in Schraubenwindungen 2 verlau  fende Druckluftleitung n dient zur Zulei  tung der zum Giessen erforderlichen kom  primierten Luft und mündet im obern Teil  des Rohres d. Kurz vor, der Mündung ist  sie durch einen Absperrhahn 3 unter  brochen.

   Damit sich beim Giessen, also bei  dem Augenblick, in dem die komprimierte  Luft in den Schmelzofen b eintritt, das  flüssige Gold nicht so weit abkühlt, dass  der Gusserfolg in Frage gestellt ist, ist zur  gründlichen Erhitzung der Druckluft zwi  schen     dl    und Luftleitung 2 ein zweiter  Heizkörper 4 eingebaut, der mit unechtem  Heizmaterial, etwa Chronindraht, versehen  ist und, ohne besonderen Widerstand ans  Netz angeschlossen, eine Temperatur von  zirka 800   C erzeugen soll. Um beim Giess  prozess die im untern Ofen a1 entwickelte  Hitze besser zu stauen und den Operateur  durch die aufsteigende Hitze möglichst  wenig zu belästigen, ist der Einsatzmantel  e1 an seinem Boden mit einem ringförmigen  Vorsprung 15 ausgerüstet, der in eine  analog geformte Hohlkehle 14 des Schacht  sockels eingreift.

   An der Unterseite des  Einsatzbodens ist eine ringförmige Leiste i  (Fig. 1, 2) angebracht, die beim Anschlie  ssen der Giessmuffel 42 an den Einsatz e    den in die Hohlkehle des MuffelflanScheS  40 eingelegten Dichtungsring (Asbest  kupfer) 6 zusammenpresst. Die Mittel  partie des Deckels 41 ist abschraubbar ein  gerichtet, damit man die     Heizkörper    4, 5  auswechseln und deren Heizdraht bequem  an die am Deckel 41 sitzenden Steckstifte  16, 17 anschliessen kann (Fig. 4, 5). Der  Raum zwischen Pressluftleitung na bezw.  Zentrierrohr d1 und Einsatzmantel e1 ist  durch Isoliermasse ausgefüllt.  



  Zum Anschliessen der Giessmuffel 42 an  den Einsatz e ist der Metallring h (Fig. 1,  2) zu benutzen, in dessen Öffnung die Muf  fel 42 eingehängt wird. Die am Ring h fest  sitzenden Bolzen     g    werden durch den Ein  satz e in seiner ganzen Höhe geschoben,  wobei die Bolzen in Metallröhrchen geführt  sein können, die durch die Isolationsmasse  des Einsatzes e gelegt und an dessen     Dek-          kel    und Boden befestigt sind.

   Durch An  ziehen der Flügelmuttern f     (Fig.    5), welche  auf die aus dem Einsatz vorstehenden, mit  Gewinde versehenen     Bolzenen@den        (Fig.    5)  aufgeschraubt werden, wird der Metallring       1z    fest gegen den     142uffelflansch    40     (Fig.        \?)     und dieser gegen den Einsatzboden gezogen,  so dass eine sichere Dichtung zufolge des  gegen die Bodenleiste i gepressten Dich  tungsringes 6 gewährleistet wird.  



  Der oben und unten durch Glimmer  scheiben 10     abdeckbare    Isoliereinsatz     .15          (Fig.    6), welcher den Ofenschacht     a'    wäh  rend des     Ausbrennens,        Vorwärmens,        Lötens     und     'orzellanbrennens,;    also während den  Prozessen, die ausschliesslich im     Silitofen    a'  stattfinden, ausfüllt, besteht in der Haupt  sache aus Isoliermaterial und besitzt zentral  einen trichterförmigen Kanal.

   Zum Aus  brennen und Vorwärmen wird ein Isolier  einsatz mit oben und unten offenem Kanal  verwandt, zum Löten und Porzellanbrennen  dagegen ein     Isolierungseinsatz,    dessen  Kanal oben und unten mit je einer     Glim-          merscheibe    10 versehen ist. Um das     Guss-          gold    (ausserhalb der an den elektrischen  Einsatz angeschlossenen Giessmuffel) in  einem Giesstrichter zum Schmelzen bringen      zu können, der in den Hilfsofen b weit hin  einreicht, ist ein besonderes, hochfeuer  festes, dünnwandiges Rohr 7 erforderlich.  Es hat den wichtigen Zweck, den aus Ein  bettungsmasse 8 gebildeten, hochstehenden  Schmelz- oder Giesstrichter b1 (Fig. 1, 2,  3, 7) zu stützen und zu verlängern.

   Zur  Befestigung des Rohres 7 in der     Einbet-          tungsmasse    8 besitzt es einen in die Muffel  42 einzubettenden, ringförmig vorstehenden  Rand. Zum vorausgehenden Einbetten des  Giessmodells 43 und des Stützrohres 7 in die  Giessmuffel 42 ist ein Untersatzeinzelteil)  c notwendig (Fig. 3), der das Stückrohr 7  in der Muffel 42 zentriert, damit es beim  Anschliessen der Muffel 42 im Ofen an den  elektrischen Einsatz stets haarscharf die  richtige Lage im Hilfsofen b einnimmt. Um  das zu erreichen, weist der     Einzelteile    einen  zentralen Kanal c2 auf, welcher von unten  den zur Befestigung der Gussstifte und zum  Formen des Giesstrichters b1 dienenden Me  tallkern cl (Fig. 3) und von oben das umge  kehrte Stützrohr 7 aufnimmt.

   Der hoch  stehende Rand c3 fixiert die umgekehrt auf  gesetzte Giessmuffel 42.  



  Im Bodenzentrum der Heizkammer a be  findet sich eine kreisförmige Öffnung 11  (Fig. 1), in die ein Metallrohr 12 eingesetzt  ist, welches die Bodenisolation in senkrech  ter Richtung durchquert. Das Metallrohr 12  ist unterhalb vom Silitofen a in ein mittelst  Rohrschellen 13 lösbares Metallrohr q ver  längert, das zur Kondensierung des beim  Ausbrennen aus der in a umgekehrt stehen  den Giessmuffel ausströmenden Wasser  dampfes mit einem wassergefüllten Mantel  r umgeben ist. Das im Rohr q ablaufende  Wasser, sowie das beim Ausbrennen ab  tropfende Wachs, werden im Gefäss s ge  sammelt, das am untern Ende von     q    ab  schraubbar angeordnet ist.  



  In die Bodenisolation von a1 ist der  Tank x (Fig. 1) für komprimierte Luft ein  gebaut, dessen Luftzuleitung m1 durch die  Isoliermasse senkrecht nach oben verläuft.  Die Flügelmutter 1 stellt den luftdichten  Anschluss von m1 an die Luftzuleitung m des    elektrischen Einsatzes her, wenn letzterer  für den Giessprozess in den Ofenschacht a2  eingehängt ist.  



  Der Silitofen a1 ruht in einem Stütz  gestell 20 mit perforierten Wänden, wobei  der vorspringende Rand 18 von a1 dem  @-förmigen Rand 19 des Gestells 20 auf  liegt (Fig. 1). Innerhalb des Stützgestells  liegen die elektrischen     Leitungen,    Wider  stände w, bezw. Transformator (Fig. 1),  sowie die Druckluft liefernde Luftpumpe t  (Fig. 1) mit Pedalbetätigung u (Fig. 4, 5)  und ihre zum Tank x führende Leitung, die  durch einen Absperrhahn     unterbrochen    ist.  



  Das Schaltbrett (Fig. 4) in der obern  Frontwand des Stützgestelles trägt die  Schaltungen v für den Platin- bezw.     Silit-          ofen,    das mit dem Tank x verbundene Mano  meter     z    und den     zwischen    Tank und Luft  pumpe eingebauten Absperrhahn y. Die  Netzanschlüsse liegen in der     Rückwand    des  Gestells     (Fig.    5).  



  Der     Giessprozess    einschliesslich Einbetten,  Ausbrennen,     Vorwärmen    und Schmelzen  vollzieht sich folgendermassen:, Der Metall  kern     c'    und das     Stützrohr    7 werden, wie in       Fig.    3 veranschaulicht, in den Kanal     c2    des  Untersatzes c eingesetzt, die     Gussstifte    des  Giessmodells 43 durch Wachs in der Mulde  des Metallkegels     c'    befestigt und die Muffel  42 umgekehrt aufgesetzt. Muffel und Stütz  rohr werden mit dünnflüssiger     Einbettungs-          masse    8 aus Gips, zum Beispiel durch die  Bodenöffnung 44 der Muffel gefüllt.

   Nach       Erhärten    der     Einbettungsmasse    hebt man  die Muffel mit dem     eingeb:ettetenStützrohr     ab und entfernt     wie    üblich die     Gussstifte.     



  Zum     Ausbrennen    setzt man die Muffel  umgekehrt durch den Ofenschacht     a'    in die  Heizkammer a, so dass das Stützrohr 7 in  das Metallrohr 12     (Fig.    1, 2) hineinreicht  und schliesst den Schacht durch den     Isolier-          einsatz    45     (Fig.    6) ab. Der kurz nach dem  Einschalten des     Silitofens    nach unten durch  das Stützrohr 7 entweichende     'v#        asserdampf     wird in     q    kondensiert und in s aufgefangen;       ebenfalls    wird das abtropfende Wachs     in    s      gesammelt.

   Infolge des gleichmässigen     Erhit-          zens    der     Muffel    geschieht das     Ausbrennen     ganz gleichmässig, ohne dass es zu Span  nungsdifferenzen in der Einbettungsmasse  kommt und ohne Belästigung des Opera  teurs durch unangenehm riechende Wachs  dämpfe.  



  Nach beendetem Ausbrennen entfernt  man die heisse Muffel mit einer geeigneten  Zange und schliesst sie mittelst Ring h, Bol  zen<I>y</I> und     Flügelmuttern   <I>f</I> an den vor  geheizten elektrischen Einsatz e an. Nun  setzt man den Einsatz in den Ofenschacht  ein, so dass die Muffel seitlich und unten  frei in der Heizkammer a hängt. Hier wird  die Muffel bis zum     gewünschten    Grade  weiter zum Giessen erhitzt während der  Platinofen b langsam hochgeschaltet wird.  



  Inzwischen verbindet man die Luftlei  tungen m und n1 durch die Flügelmutter 1,  schliesst den Absperrhahn 3 des     elektrischen     Einsatzes, öffnet den Absperrhahn y auf  dem Schaltbrett, füllt den Tank x, sowie die  Zuleitung m1 und m bis zum Absperrhahn  3 mit komprimierter Luft durch Betätigung  des Pedals u (Fig. 4, 5) der Luftpumpe t  und schliesst den Absperrhahn y. Jetzt  schaltet man den Heizkörper 4 zur Erhit  zung der Druckluft ein. Das Gussmetall  kann vor dem Anschliessen der Giessmuffel  an den Einsatz in den Giesstrichter des  Stützrohres gelegt werden oder auch nach  dem Anschliessen der Muffel durch das  Schaurohr d eingebracht werden. Der  Schmelzvorgang des     Gussmetalls    wird durch  das Schaurohr ohne jegliche Hitzebelästi  gung einwandfrei beobachtet.  



  Nachdem man das sogenannte Spiegeln  des Gussmetalls festgestellt hat, öffnet man  zum Giessen den Absperrhahn 3 und schaltet  alle drei Heizkörper (4, 5, 46) aus. Erst  wenn der Giesstrichter, bezw. der Guss  metallrest Dunkelrotglut ausgenommen hat,  entfernt man den elektrischen Einsatz e und  lässt die Muffel langsam luftabkühlen, bevor  man sie vom Einsatz abnimmt.  



  Schmelz- und Legierprozesse werden im  Hilfsofen b betätigt, wobei der     Silitofen       zur Unterstützung     miteingeschaltet    werden  kann.  



  Löten und Porzellanbrennen werden in  an sich bekannter Weise im     Silitofen    vor  genommen, wobei der Ofenschacht durch  den entsprechenden Isoliereinsatz 45 aus  gefüllt ist.  



  Die Ausführungsform     (Fig.    7) stellt  einen um<B>180'</B> drehbaren Ofen für kleinere  Arbeiten dar, dessen Prinzip dem des oben  beschriebenen Ofens genau entspricht. Über  einstimmende Teile tragen mithin auch die  selben Bezugszeichen.  



  Die Heizräume     a    und b liegen beide in  der Längsachse des Schaurohres d, das den  Doppelofen     achsial    vom Deckel bis     zuni     Boden durchzieht.  



  Die röhrenförmige Giessmuffel 42 wird  durch eine geeignete Verbindung, etwa Ba  jonettverbindung, an der Bodenschraube 30       befestigt,    .die     ihrerseits    die Bodenöffnung  luftdicht verschliesst und eine verschliessbare  Öffnung 36 zum Entweichen des Wasser  dampfes beim Ausbrennen der Muffel 42  aufweist.  



  Nach dem Einbetten des Wachsmodells  und des Stützrohres 7 in die Muffel     .12    und  Erhärten der     Einbettungsmasse    wird die  Muffel vermittelst Bodenschraube 30, die  erstere fixiert und zentriert, in den Ofen  eingebracht. Deckelschraube, sowie     Ver-          schlussschraube    der Öffnung 36 werden ent  fernt und der Ofen, dessen Tragzapfen 22  in den Stützen 21 ruhen,     urr.   <B>180'</B> gedreht,  so dass Wasser und Wachs, nach Beheizen  der peripheren Kammer, durch die unge  heizte     zentrale        Kamer    und das daran an  schliessende Schaurohr in ein bereitgestelltes  Gefäss tropfen, während der aufsteigende  Wasserdampf durch die Öffnung 36 ent  weicht.

    



  Der lose Einsatz 28 dient zur Wärme  stauung. Eine besondere Erhitzung der     Press-          luft    ist hier nicht erforderlich.  



  Die beiden Stützen 21, in die der Doppel  ofen mit den fest mit ihm     verbundenen    Trag  zapfen 22 drehbar eingehängt ist, stehen      auf einer     Grundplatte,    die ausserdem einen  mit Manometer ausgestatteten Lufttank, der  an jede     Fahrradpumpe        angeschlossen    werden  kann, sowie Widerstand, bezw. Transfor  mator für den Platinofen, dessen Schalt  vorrichtung und den Netzanschluss für den  mit unechtem Heizdraht versehenen Heiz  körper 46 trägt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Ofen für zahnärztliche Zwecke mit Widerstandsheizung, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe zwei überein ander liegende Heizräume enthält, die durch Einzel- bezw. Zusammenbenutzung zum Ausbrennen, Vorwärmen, Schmelzen, Gie ssen, Legieren, Löten und Porzellanbrennen Verwendung finden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrischer Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der über dem untern Heizraum (a) liegende Schacht (a2) zur Aufnahme verschieden artig ausgebildeter Einsätze (e, 45) dient, die für die einzelnen Prozesse ausgewechselt werden. 2.
    Elektrischer Ofen nach Unteranspruch (1), dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (e) ein temperaturwechsel beständiges Rohr (d) enthält, das in seinem obern Teil kegelförmig als Schaurohr ausgebildet ist und in seinem untern zylindrischen, dünnwandigen Teil den Schmelzofen (b) bildet, dessen Platinheizvorrichtung (5) um den als Heizmuffel fungierenden untern dünn wandigen, zylindrischen Teil des Roh res (d) herumgelegt ist. 3. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressluftleitung (m) des Einsatzes (e) in Schraubenwindungen (2) konzentrisch um das Fixierrohr (d1) herum verläuft und kurz vor ihrer Mündung in das Schaurohr durch einen Absperrhahn (3) unterbrochen ist. 4.
    Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet dass zur gründlichen Erhitzung der Pressluft zwischen Fixierrohr (dl) und Rohr schlange (2) ein elektrischer Heizkörper (4) eingebaut ist, dessen unechter Heiz draht direkt ans Netz angeschlossen ist. 5. Ofen nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Ein satzes (e) ringförmige Vorsprünge (i, 15) aufweist, von denen der erste in eine Hohlkehle des Muffelflansches (40), der zweite in die am Schachtsockel angebrachte Hohlkehle (14) eingreift. 6.
    Ofen nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Muffelflansch (40) durch einen Metallring (h), an dem die Schraubenbolzen (g) befestigt sind, mittelst Flügelmuttern (f) luft dicht gegen den Boden des Einsatzes (e) gepresst wird, wobei die Schraubenbol zen den Einsatz (o) in seiner ganzen Höhe in entsprechender Metallführun gen durchqueren. 7.
    Ofen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (45) aus Isoliermaterial besteht und in seiner Längsachse einen kegelförmigen Kanal aufweist, der für Ausbrenn- und Vor wärmezwecke beiderseits offen ist, wäh rend er für Löt- und Porzellanbrenn- zwecke zur Beobachtung oben und unten durch Glimmerscheiben (10) ab geschlossen ist. B.
    Ofen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Einbettungs- masse (8) der Muffel (42) ein mit einem vorstehenden Rand versehenes Stütz rohr (7) aus hochfeuerfestem Material befestigt ist, das den Zweck hat, den aus Einbettungsmasse gebildeten, hoch stehenden Schmelz- oder Giesstrichter (b') zu stützen, sowie zu verlängern, und welches genau in den Schmelzofen (b) hineinpasst. 9.
    Ofen nach Unteranspruch 8, gekenn zeichnet durch einen Einzelteil (e) zum Einbetten des Wachsmodells (43) und des Stützrohres (7) in die Muffel (42), welcher den besonderen Zweck hat, das Stützrohr (7) in der Muffel (42) haar scharf zu zentrieren, damit es bei deren Anschliessen an den Einsatz (e) immer die richtige Lage im Schmelzofen (b) einnimmt und welcher einen zentralen Kanal (c2) zur Aufnahme des zum Auf stecken der Gussstifte und Formen des Schmelztrichters (b1) erforderlichen Me tallkegels (c1) von unten her und des umgekehrten Stützrohres (7) von oben her aufweist, sowie einen stirnseitig vor stehenden Rand (c3) zum Fixieren der umgekehrt aufgesetzten Muffel (42), durch deren Bodenöffnung (44) die ' dünnflüssige Einbettungsmasse (8)
    ein gefüllt wird. 10. Ofen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Heiz- kammer (a) eine zentral gelegene Boden öffnung (11) besitzt, an welche sich ein die Isolation senkrecht durchque rendes Metallrohr (12) anschliesst, das sich in ein von einem wassergefüllten Mantel (r) umgebenes Rohr (q) fort setzt, welches in einem abnehmbaren Gefäss (s) zur Aufnahme von Wasser und Wachs beim Ausbrennen der Giess muffel (42) mündet. 11.
    Ofen nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einer Luft pumpe (t) verbundene Pressluftbehälter (x) in den untersten Teil der Isolier masse des Silitofens (a1) eingebaut ist, dessen Ableitung (en1) durch die Isolier masse senkrecht nach oben verläuft, wo sie frei endigt und nach Einhängen des elektrischen Einsatzes (e) in den Schacht (a2) durch eine Flügelmutter (1) mit dessen Pressluftleitung (m) luftdicht verbunden wird. 12.
    Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er mit seinem vor- springenden Rand (18) auf der @-för- migen Leiste (19) eines Stützgestelles (20) mit perforierter Wandung ruht das gleichzeitig zur Aufnahme sämtlicher Armaturen (Widerstände, Transfor mator, Luftpumpe, Manometer, Absperr hahn, Schaltvorrichtungen, Leitungen, Netzanschlüsse) dient. 13. Ofen für kleinere Arbeiten, nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizräume (a, b) beide im verlän gerten Schaurohr (d) liegen, welches den Ofenkörper vom Deckel bis zum Boden durchzieht, und dass er um<B>180'</B> drehbar eingerichtet ist. 14.
    Ofen nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die röhrenförmige Giessmuffel (42) durch die Boden schraube (30) mittelst einer Bajonett- verbindung fixiert und zentriert wird, und dass die Bodenschraube (30) eine luftdicht verschliessbare öffnung (36) zum Entweichen des Wasserdampfes beim Ausbrennen der Giessmuffel (42) hat. 15.
    Ofen nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass seine Tragzapfen (22) in den Stützen (21) um 180 dreh bar angeordnet sind, so dass die Giess muffel (42) bereits vor dem Ausbren nen, also unmittelbar nach Erhärten der Einbettungsmasse, in den Ofen für den später folgenden Giessprozess eingebracht werden kann und dass, nach erfolgter Drehung des Ofens um<B>180',</B> beim Aus brennen Wachs und Wasser in ein bereit gestelltes Gefäss tropfen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3218326A1 (de) * 1981-05-14 1982-12-09 Charles Great Neck N.Y. Blechner Induktionsgiessmaschine und giessverfahren

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DE3218326A1 (de) * 1981-05-14 1982-12-09 Charles Great Neck N.Y. Blechner Induktionsgiessmaschine und giessverfahren

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