CH140856A - Vorrichtung zum automatischen Abschluss einer Gasleitung. - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Abschluss einer Gasleitung.

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CH140856A
CH140856A CH140856DA CH140856A CH 140856 A CH140856 A CH 140856A CH 140856D A CH140856D A CH 140856DA CH 140856 A CH140856 A CH 140856A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gas
gas line
vessel
hood
line
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Indugas Industrie-Gaso Haftung
Original Assignee
Indugas Ind & Gasofen Bauges M
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/72Safety devices, e.g. operative in case of failure of gas supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


  Vorrichtung zum automatischen Abschluss einer Gasleitung.    In zahlreichen Fällen der Technik, so  weit sie sich mit der     Abführung    von     Gasen     befasst, besteht ein Bedürfnis nach einem Ap  parat, welcher den Durchfluss durch eine       Gasleitung    bei einem gewissen Überdruck  freigibt, während bei Unterschreiten dieses  Überdruckes die Leitung wieder geschlossen  wird. Dieser Apparats muss weiterhin die  Eigenschaft haben, dass ein Rückstrom des  Gases in der umgekehrten Richtung verhin  dert wird, auch wenn in der Rückstrom  richtung ein bedeutend höherer Gasüberdruck  wirksam ist als in der gewollten Richtung.

    Einfache Vorrichtungen dieser Art sind als  Rückschlagklappen bekannt, die aber bezüg  lich der Dichtligkeit zu wünschen übrig lassen,  besonders wenn es sich um schmutzige Gase  handelt (zum Beispiel teerhaltige Steinkoh  lengase).  



  Ein Verschluss mit grösserer Sicherheit ist  in Form der     soggenannten    Tauchköpfe be  kannt, bei welchen ein kleineres Rohr in den  Flüssigkeitsspiegel eines Topfest von grösserem    Querschnitt eintaucht (Fig. 1), und zwar  so tief, wie der gewünschte Überdruck in dem  Gaseintrittsrohr sein soll, gemessen in Milli  meter Flüssigkeitssäule. Der gewünschte  Überdruck kann entweder durch Verschieben  des     Eintauchrohres    oder durch einen schwenk  baren Überlauf n eingestel1t werden.

   Diese  Einrichtung hat jedoeh den Nachteil, dass bei  einem grossen Unterschied zwischen dem Über  druck in der Gasleitung, bei welchem das  Gas austreten soll, und dem möglichen Rück  druck, bei welchem ein Rückstrom von Gas  v er hinde rt werden soll, der Unterschied zWi   sehen dem Querschnitt des Tauchrohres und  dem Querschnitt des Tauchtopfes sehr gross  werden muss'. Auch     äst    bei     einem    sehr ge  ringen Überdruck, also einer sehr geringen       Eintauchtief    e h, die Genauigkeit der Ein  stellung erschwert, da durch das     Austreten     von Gas die     Oberfläche    der Flüssigkeit in .  Wallung gerät.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Vor  richtung     zum        automatischen        Abschluss    einer      Gasleitung. Gemäss der Erfindung tritt die  Gasleitung in ein teilweise mit Sperrflüssig  keit angefülltes Gefäss durch dessen Boden  ein, und über die über den Spiegel einer  Sperrflüssigkeit hinausragende Mündung der  Gasleitung ist eine in dem Gefäss angeord  nete, in die Sperrflüssigkeit tauchende, gas  dichte Haube gestülpt, welche schwenkbar ge  lagert und so ausgebildet ist, dass sie bei Er  reichen eines gewissen Gasüberdruckes in der  Gasleitung nach oben geschwenkt wird und  dadurch den     Austritt    des Gases aus der Gas  leitung in das Gefäss gestattet, wobei die  Mündung der Gasleitung sich so weit über  dem Boden des Gefässes befindet,

   dass, wenn  sich die Haube in der Schliesslage befindet,  der Abstand zwischen dem untern Rand der  Haube und dem     obern    Rand der Gasleitung  immer noch etwas grösser ist, als der Rück  stromdruck des Gases, gemessen in Millimeter  Absperrflüssigkeitssäule, im äussersten Falle  betragen kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung darge  stellt.  



  Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt nach der  Linie C-D der Fig. 3 und  Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie  A B der Fig. 2.  



  In ein gas- und wasserdichtes Gefäss     a     tritt von unten her das Gaseinführungsrohr b  ein und reicht bis zu einer Höhe H über  dem Boden des Gefässes, welche durch die  Druckverhältnisse bedingt ist. Die Gasab  führung erfolgt oben durch ein Rohr c.  Falls das Gas nicht     weitergeführt    werden  so11, sondern ins Freie austreten kann,  braucht das Gefäss     a    im     obern    Teil nicht       gas-    und     wasserdicht    zu sein, sondern es kann  offen ausgeführt werden.  



  Über das Gaseinführungsrohr b ist die  durch einen oben geschlossenen, unten offe  nen Zylinder d gebildete Haube gestülpt.  Der Zylinder d ist mit einem Ansatz ver  sehen und mittelst einer Achse e schwenk  bar gelagert. Die Achse e tritt durch Stopf  büchsen aus dem Gefäss heraus und trägt    auf einer oder auf beiden Seiten einen Hebel  arm f, an welchem ein Laufgewicht g ver  schiebbar und feststellbar angebracit ist.  Der untere Teil des Gefässes a ist mit der  Absperrflüssigkeit ausgefüllt, und zwar in  einer solchen Höhe, dass bei Rückdruck des  Gases durch die Leitung c und bei Hoch  drücken der Flüssigkeit in dem Zylinder d  noch immer ein Abschluss am untern Rande  des Zylinders d stattfindet.

   Die Höhe H  ist so gross zu wählen, dass der Abstand H'  zwischen dem untern Rand des Zylinders d  und dem obern Rand des     Gaseinführungs-          rohres    b immer noch etwas grösser ist als  der     Rückstromdruek    des Gases, gemessen in  Millimeter der     Absperrflüssigkeitssäule.     



  Das Gewicht des Zylinders k kann durch  das verschiebbare Gegengewicht g ganz oder  teilweise ausgeglichen werden. Die Vorrich  tung lässt sich     alsoi    so einstellen, dass bei jedem  gewünschten     Überdruck    des Gases, in der       Leitung    b der Zylinder d in die Höhe klappt  und den     Austritt    des Gases aus der Leitung  <I>b</I> in den     Kasten        a    gestattet. Ein Anschlag     z     im Kasten a     verhindert    es, dass der Zylin  der d über die     Schwerpunktslage    heraus  gehoben werden kann.

   Bei Nachlassen .des       Überdruekes    in der     Leitung    b klappt der  Zylinder     d    infolge seines     Übergewichtes     gegenüber dem     Gegengewieht    g von selbst  wieder     zurück    und schliesst die Leitung     b.     



  Der Hebel f kann mit einer Skala für  die Verschiebung des Gewichtes g versehen  sein, welche den     einzustellenden        Überdrack     des Gases in der Leitung b angibt, bei wel  chem der Zylinder .die Leitung b öffnen  soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum automatischen Abschlulä einer Gasleitung beim Unterschreiten eines gewissen Überdruckes in der Gasleitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasleitung in ein teilweise mit Sperrflüssigkeit angefüll tes Gefäss' :
    durch .dessen Boden eintritt, dass über die über den Spiegel einer Sperrflüssig keit hinausragende Mündung der Gasleitung eine in dem Gefäss angeordnete, in die Sperr- flüssigkeit tauchende gasdichte Haube ge stülpt ist, welche schwenkbar gelagert und so ausgebildet ist, dass sie bei Erreichen eines gewissen Gasüberdruckes in der Gasleitung nach oben geschwenkt wird und dadurch den Austritt des Gases aus der Gasleitung in das Gefäss gestattet, wobei die Mündung der Gasleitung sich so weit über dem Boden des Gefässes befindet, dass, wenn sich die Haube in der Schliesslage befindet,
    der Abstand zwischen dem untern Rand der Haube und dem obern Rand der Gasleitung immer noch etwas grösser ist als der Rückstromdruck des Gases, gemessen in Millimeter Absperr flüssigkeitssäule, im äussersten Falle be tragen kann. UNTERA NSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .das Gewicht der Haube durch ein ausserhalb des Ge fässes befindliches Gegengewicht grössten teils ausgeglichen ist. \?. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet:
    , dass das Gegen gewicht verstellbar ist, so dass damit der gewünschte Öffnungsüberdruck eingestellt werden kann.
CH140856D 1929-05-01 1929-05-01 Vorrichtung zum automatischen Abschluss einer Gasleitung. CH140856A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144216B (de) * 1957-06-06 1963-02-28 Pintsch Bamag Ag Tauchvorlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144216B (de) * 1957-06-06 1963-02-28 Pintsch Bamag Ag Tauchvorlage

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