CH140859A - Elektrische Entladungslampe mit gasförmiger Entladung. - Google Patents

Elektrische Entladungslampe mit gasförmiger Entladung.

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CH140859A
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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Description


  Elektrische Entladungslampe mit gasförmiger Entladung.    Um bei elektrischen     Eutladungslampen     mit gasförmiger Entladung, also Entladungs  lampen mit Gas- oder Dampf- oder Gas  dampffüllung ein     ruhiges    Brennen oder eine  andere Lichtfarbe, und zwar vorzugsweise  eine weisse Lichtfarbe, der Gas- oder Dampf  entladung erzielen zu können, ist schon ver  schiedentlich vorgeschlagen worden, im In  nern des     Lampengefässes    einen zur Führung  der Gas- oder Dampfentladung dienenden,  rohrförmigen Hohlkörper aus feuerfesten  Stoffen, meist aus feuerfesten Oxyden einzu  bauen, der durch die Entladung glühend  wird und dann vornehmlich die Lichtaus  strahlung bewirkt.

   Diese bekannten, in den       Entladungsw-g    eingebauten Führungsrohre,  welche aus Stoffen geringer elektrischer  Leitfähigkeit bestehen, strahlen jedoch, da  sie einen grossen Teil des von der Gas- oder  Dampfentladung ausgehenden Lichtes absor  bieren, meist mit schlechtem Wirkungsgrad.  Dies insbesondere auch noch deswegen, weil    ihre verhältnismässig geringe elektrische  Durchschlagfestigkeit es nicht     gestattet,    die  Stromdichte der Entladung genügend hoch  zu steigern.  



  Die Erfindung bezweckt, bei derartigen  Lampen mit hohlen Führungskörpern für  die gasförmige Entladung nicht nur diese  Nachteile, also insbesondere die schädliche  Lichtabsorption, weitgehend einzuschränken,  sondern auch die     Strömdiehte    der Entladung       wesentlich    höher steigern zu können. Zu die  sem Zwecke wird erfindungsgemäss ein     Fülh-          rungshohlkörper    für die gasförmige Ent  ladung verwendet, der aus schwer schmelz  barem     Stoffe    hergestellt,     gut    stromleitend  und durchbrochen ist.

   Der durchbrochene,  stromleitende     Hoh'körper    lässt nicht nur das  Licht der Entladung grösstenteils ungehin  dert durch seine     Durchbrechung        bezw.          Durchbrechungen    austreten, sondern lädt  sich ausserdem zufolge seiner guten Leit  fähigkeit auch sofort bei Inbetriebnahme der      Lampe, und zwar in allen seinen Teilen,  vollkommen gleichmässig auf.     LTm    den elek  trisch geladenen Hohlkörper bildet sich  wahrscheinlich eine     Raum''adung    aus, die  das     Durchtreten    der positiven Gas- oder  Dampfsäule durch die     Durchbrechungen    des  Hohlkörpers verhindert.

   Die Entladung wird  dadurch mit Sicherheit innerhalb des durch  brochenen Hohlkörpers, also auf engem  Raum gehalten. Dies hat aber in Gemein  schaft mit der hohen Hitzebeständigkeit des  Hohlkörpers zur Folge, dass die Stromdichte  der Entladung ganz besonders hoch gestei  gert werden kann. Da der durchbrochene,  stromleitende Hohlkörper endlich auch zu  folge seiner kleineren Strahlungsfläche nur  zu geringen     Wärmeabstrahlungsverlusten     Anlass bietet, so ergibt sich schon bei glei  cher Strombelastung eine erheblich höhere  Stromdichte der Entladung.  



  Der neue, durchbrochene und gut leitfä  hige Hohlkörper kann aus Blech mit einge  stanzten Löchern oder aber auch aus sich  kreuzenden Bändern oder Drähten hergestellt  werden; er kann ferner mannigfache Gestalt  erhalten, also     ebensowohl    eiförmig, als  auch zylindrisch oder prismatisch gestaltet  sein. Löcher oder Maschen     rles    leitfähigen  Hohlkörpers können 60 bis 70 % der gesam  ten Oberfläche des Hohlkörpers übersteigen,  damit das Licht der Entladung' möglichst  wenig verdeckt wird und zweckmässig auch  sehr klein gewählt und dicht     aneinanderge-          stellt    werden, damit sich durch sie hindurch  kein Lichtbogen ausbilden kann.  



  Bei den meisten Anwendungsgebieten der  Lampe ist besonders die Verwendung eines  Hohlkörpers aus einem schlauchförmigen  engmaschigen     Molybdän-    oder Wolfram  drahtnetz oder entsprechendem Gewebe vor  teilhaft, da ein solcher Hohlkörper das Licht  der Gas- oder Dampfsäule nur zu etwa 10  bis 20 % verdeckt und da     pr    ausserdem bei  hoher Temperaturbeständigkeit sehr leicht       herstellbar    ist.  



  Bei grösserer Länge des stromleitenden  und durchbrochenen Führungshohlkörpers  kann es eintreten, dass' der Widerstand von    Elektrode zu Elektrode grösser wird, wie der  Widerstand von der einen     Elektrode    zum  durchbrochenen Führungshohlkörper und von  diesem zurück zur andern Elektrode. Dies  kann aber dazu führen dass die Entladung  nicht durch den durchbrochenen Hohlkörper  hindurchgeht, sondern an diesem ansetzt und  diesen zerstört.

   Eine beträchtliche     Ver:änge-          rung    der positiven Säule der Lampe unter  Vermeidung des schädlichen     Ansetzens    der  Entladung am durchbrochenen Führungs  hohlkörper lässt sich jedoch erreichen, wenn  der Hohlkörper aus     mehreren,,    isoliert anein  ander gesetzten kürzeren Stücken besteht.  Da die Entladung alsdann den durchbro  chenen Hohlkörper nicht mehr als Strom  weg benutzen kann, so bleibt sie selbst bei  grosser gegenseitiger Entfernung der Elek  troden mit Sicherheit im Innern des durch  brochenen Führungshohlkörpers.  



  Im Führungshohlkörper vorgesehene,  kleine     Durchbrechungen    oder Maschen kön  nen     gegebcnenfa''ls    auch durch einen in  Längsrichtung des Hohlkörpers verlaufen  den schmalen Schlitz ersetzt werden. Auch  bei dieser     Ausgestaltung    des Hohlkörpers  bleibt, wie sich gezeigt hat, die positive     Gas-          oder    Dampfsäule selbst bei hoher Strom  belastung im Innern des Hohlkörpers, so dass  gleichfalls eine hohe Stromdichte der Entla  dung bei sichtbarer Entladungssäule erzielt       werden    kann.  



  Bei dieser Ausgestaltung des Hohlkörpers  wird dann der grösste Teil des ausgestrahl  ten Lichtes in dem schmalen Längsschlitz  des Hohlkörpers zusammengedrängt und so  mit eine schmale,     strichförmige    Lichtquelle  von hoher gleichmässiger     Leuchtdichte    er  zielt. Eine derart gestaltete Lampe kann  mit besonderem Vorteil als Spaltbeleuch  tung, beispielsweise bei     Spektrometern,    An  wendung finden.

   Da die Gas- oder Dampf  entlaclungssäu'_e im Gegensatz zu     strom-          durchflossenen    Metalldrähten oder Metall  bändern Änderungen oder Schwankungen der  Stromstärke und Spannung sofort, ohne Ver  zögerung, folgt, so kann eine derart ausge  bildete Lampe auch vorteilhaft für Signal-      zwecke oder als Lichtquelle für Fernseh  apparate verwendet werden.  



  Auf der Zeichnung sind in den     Fig.    1.  bis 12 mehrere Ausführungsbeispiele von er  findungsgemäss ausgebildeten, elektrischen  Entladungslampen mit     gasf;irmiger    Entla  dung im Schnitt dargestellt.  



  Bei der Ausführungsform der Lampe  nach der     Fig.    1 ist an beiden Enden des  aus gewöhnlichem Glase bestehenden zylin  drischen Gefässes 1 je ein zur Einführung  der Stromzuleitungen 2 dienendes Fussrohr  3 eingeschmolzen. Die von der Quetschstelle  4 nach innen vortretenden Enden 5 der  Stromzuführungen sind in Schutzröhren 6  eingeschlossen und an die aus Metall, etwa  aus Wolfram oder einer Eisenlegierung be  stehenden     Elektrodenstie:e    7 angeschlossen.  Jeder     Elektrodenstiel    geht in einen verdick  ten Kopfteil 8 über, in dem versenkt ein  Körper 9 angebracht ist, der aus einem sol  chen Material besteht, welches ein sicheres  Ansetzen der Entladung und gegebenenfalls  auch eine gute Elektronenemission verbürgt.

    Jeder der beiden     Elektrodenkörper    ist von  einem aus Quarz oder aber auch aus einem  keramischen     Material,    wie etwa, Magnesium  oxyd,     bestehenden    Gefäss 10 umschlossen,  das zwei Halsansätze 11, 12 besitzt.     Mittelst     der weiteren,     äussern    Halsansätze 11 sind die  durch Stäbe oder Röhren 13 miteinander zu  einem einheitlichen Körper verbundenen,  also gegeneinander abgestützten Quarzgefässe  10 auf den beiden Fussrohren 3, von denen  das eine ein     Pumpröhrchen    14 aufweist, lose  aufgeschoben.

   Zwischen den kurzen,     stutzen-          förmigen        Halsansätzen    12 der Quarzgefässe  10 ist unter Vermittlung von aus Nickel,       Molybdän    oder anderem geeigneten Material  bestehenden     Überschiebhülsen    15 ein zweck  mässig aus einem     Wolframdrahtnet.z    beste  hender Schlauch 16 ausgespannt, der zur  Führung der sich zwischen den Elektroden  8 und 9 bei Stromeinschaltung bildenden  Gas- oder Dampfsäule dient.  



  Das Entladungsgefäss kann in üblicher  Weise     unedle    Gase,     wie    beispielsweise Stick  stoff oder Kohlensäure, oder auch Edelgase,    wie beispielsweise Neon, Helium oder Argon,  sowie ferner auch Gemische von unedlen und  edlen Gasen enthalten. Auch kann ein     ver-          dampfbares    Metall,     wie    beispielsweise Queck  silber, entweder zusätzlich in das Entla  dungsgefäss eingebracht oder an Stelle von  einer festen Elektrode oder sogar der beiden  festen Elektroden verwendet werden.

   Damit  bei Stromeinschaltung die im Netzschlauch  16 sicher gehaltene Entladung nicht auf die       Elektrodenstiele    7 und die von der Quetsch  stelle vortretenden     Stromzuführungsdrähte    5  übergeht,     sind    zweckmässig noch zwischen  den beiden Halsteilen 11 der Quarzgefässe 10  und den Fussrohren 3 Hülsen 17 aus Quarz  oder keramischem Material eingeschoben, die  bis an die     Elektrodenköpfe    8 heranreichen.  



  Der zur Führung der Gas- oder Dampf  säule dienende, durchbrochene und gut leit  fähige Hohlkörper kann statt aus Metall  drähten auch aus einem Gewebe aus nicht  leitenden Oxyden seltener Erden, wie bei  spielsweise     Thoriumoxyd,        Ceroxyd        odei          Skandiumoxyd    bestehen, das     nachträglich     durch Imprägnieren mit     Molybdän    oder an  dern schwer schmelzbaren Metallen gut     lei          tend    gemacht ist.  



  An Stelle des in     Fig.    1 dargestellten Netz  schlauches könnten auch. wie in     Fig.    2 dar  gestellt, mehrere zueinander parallel ausge  spannte Drähte 18 treten, über die ein aus  schwer schmelzbarem Metall bestehender  Draht 19 auch mehrere solcher Drähte  schraubenförmig gewickelt sind. Umgekehrt  könnten auch, wie dies die     Fig.    3 zeigt,  eine Anzahl parallel zueinander     gestellter     Drähte 20 aus schwer schmelzbarem Metall  von einem eingelagerten schraubenförmig  verlaufenden Draht 21 gestützt werden.  



  Der durchbrochene, leitfähige Hohlkörper  könnte auch, wie in     Fig.    4 dargestellt, mit  einer sehr dünnen, lichtdurchlässigen Folie  22 aus genügend hitzebeständigem Metall  überzogen werden, beispielsweise mit einer  Goldfolie, deren Dicke etwa 0,00001 mm  beträgt. Dies würde die Möglichkeit geben,  auch Drahtnetze oder Gewebe mit verhält-           nismässig    grossen Maschen verwenden zu kön  nen, ohne dass die Gefahr eines     Durchtrittes     der     Entladungssäule    durch die Hohlkörper  maschen besteht. Auch könnte durch Ver  wendung einer solchen Metallfolie die Farbe  des ausgestrahlten Lichtes günstig     beein-          flusst    werden.  



  Wenn es     erwünscht    ist, an einzelnen  Stellen des durchbrochenen Hohlkörpers be  sonders grosse Leuchtdichten zu erzielen, so  wird der durchbrochene Hohlkörper stellen  weise verengt, etwa, wie in     Fig.    5 darge  stellt, durch Einbauen von durchlochten  Platten 23 im Innern des etwa netzförmigen  Hohlkörpers 16.  



  Bei hoher Strombelastung und damit zu  sammenhängend hoher Stromdichte der Ent  ladung wird der     zweckmässig    'aus einem       Wolframdrahtnetz    bestehende Hohlkörper  bis zur hohen Weissglut erhitzt. Dies gestat  tet bei Vorhandensein einer leuchtenden  Quecksilbersäule neben einer starken Ultra  violettstrahlung des Quecksilbers auch noch  eine sichtbare und ultrarote Strahlung des  Wolframs und damit eine Gesamtstrahlung  zu erhalten, die einen grossen therapeutischen  Wert besitzt.

   Wenn es erwünscht ist, die       ultravioletten    Strahlen auszunutzen, so muss  natürlich in an .sich     beka.nnterWeise    das Lam  pengefäss 1 aus Quarz,     Uviolglas    oder ähn  lichem die     ultravioletten    Strahlen durchlas  senden Stoffe bestehen.  



  Die Elektroden können auch in     andarer     Weise mit den Zuführungen durchschlag  sicher verbunden sein. Beispielsweise kann'  wie in     Fig.    6 dargestellt, über die Quetsch  stelle 4 des Fussrohres 3 eine aus Magnesium  oxyd oder anderem hochwertigem     Isolier-          matrial    bestehende Hülse 24 geschoben wer  den, die als Träger für einen auf einer Iso  lierplatte 25 ruhenden     Elektrodenkörper    8  dient. Der im Fussrohr 3 eingeschmolzene       Stromzuführungsdraht    5 ist durch eine Boh  rung 26 des     Elektrodenkörpers    8 hindurch  geführt und auf der Oberseite des letzteren  festgelegt.

   Der     Stromzuführungsdraht    5 ist  auf seiner ganzen Länge zwischen     Elektro-          denkörper    8 und     Fussrohrquetschstelle    4 von    einem zweckmässig aus     Magnesiumoxyd    be  stehenden Röhrchen 2 7 eng umschlossen, das in  einem vom Fussrohr vorstehenden     Glasrohran-          satz    28 geführt ist. Das den     Elektrodenkör-          per    einschliessende Quarzgefäss 10 ist auf  einer Ringwulst 29 des Fussrohres 3 aufge  setzt.  



       Dien    in     Fig.    7 dargestellte Lampe be  steht ebenfalls aus einem durchsichtigen, mit  Gasen, Dämpfen oder auch einem Gemisch  von Gasen und Dämpfen gefüllten Lampen  gefäss 1, den beiden Fussrohren 3, den beiden  ganz oder zum Teil aus Stoffen von hoher       Elektronenemissionsfähigkeit        'bestehenden          Elektrodenkörpern    8 und dem zur     Führung     der Gas- oder Dampfentladung dienenden,  zweckmässig aus einem     Wolframdrahtnetz     gebildeten Hohlkörper 16.

   Die Stromzufüh  rungen 5 sind wiederum innerhalb von zwei  konzentrischen Isolierröhren 24, 27 angeord  net, von denen die äussern unter Vermittlung  von Isolierplatten 25 die festen Elektroden  körper 8 tragen. Der Führungsschlauch 16  für die Gas- oder Dampfsäule wird in die  sem Falle jedoch von zwei aus stromleiten  den Stoffen, zweckmässig aus Metall beste  henden Gefässen 10' getragen, über     deren     einander zugekehrte Stutzen 12' die Enden  des     Führungsschlauches    16 straff hinwegge  zogen sind.

   Bei Verwendung solcher     st-rom-          leitender        Umschliessungsgefässe    10' bildet  sich an jedem     Elektrodenkörper    8 ein elektri  sches Feld aus, was zur Wirkung hat,     da.ss     die Lichtsäule auch an den Elektroden zu  sammengedrängt und somit noch sicherer in  die Entladungsbahn     bezw.    in den Führungs  hohlkörper 16 hineingezwängt wird. Derar  tige, vorzugsweise aus Metall bestehende       Umschliessungsgefässe    10' sind zudem leich  ter und billiger     herstellbar,    unter Fortfall  jeglicher Bruchgefahr durch Erhitzung oder       elektrischen    Durchschlag.

   Sofern     voll.wan-          d.ige        metallische        Um:"chliessun.gsgefäss@e    10'       Anwendung    finden, wird auch noch der Vor  teil erreicht,     dass    beim Betriebe der Lampe  nur der     Führungshohlkörper    16     bezw.    die  in diesem geführte Lichtsäule sichtbar ist,  denn die Elektroden 8 und die sich an ihnen           ausbildenden        Glimnaschiehten    sind nunmehr  durch die undurchsichtigen     metallischen        Um-          schliessungsgefäss    e 10' der Sichtbarkeit ent  zogen.

       Endich    hat sich bei     Verwendung    von       ineta@lüschen        Umsehliessungsgefässen    10' für  die     Elektroadenkörper    8 sogar noch gezeigt,  dass durch verringerten     Überbrückungswider-          stand    die zum Zünden der     Röhre    erforder  liche     Spannung    erheblich niedriger als bei  Verwendung von     Umschliessungsgefässen        aus          nichtleitenden    Stoffen .sein kann.

       Dies    tritt  besonders ein, wenn an den     stromleitenden          Umschliessungsgefässen    10'     Metallstifte    30  oder ähnliche Metallkörper angebracht sind;       die    vom Innern der Gefässe 10' in Richtung  auf die festen     Elektrodenkörper    8 vortreten.  Die Anzahl     dieser    Stifte     kann        dabei    eine be  liebige sein.

   Bei dieser     Ausgestaltung    der       Umischliessungsgefässe    10'     gelingt    es alsdann,  Lampen mit     Lichtsäulen    von etwa. 0,50 m  Länge an üblichen Netzspannungen von 110  bis 220 Volt nicht nur zu betreiben, sondern  auch ohne     ,Stromstoss    oder     Transformations-          geräte    zu     zünden.     



  Die     Umschliessungsgefäss-e    10' können, wie       punktiert    angedeutet,     durch    Streben 13 un  tereinander     vereinigt    sein und in     Ringwul:          sten    2,9 der     Fussrohre    3 eine Abstützung  finden.     Zweckmässig    werden die weiteren       Halsteile    11' der     Umschliessun:gskörper    mit       Sichlitzen    31 versehen und einfach durch  Klemmwirkung auf den Fussrohren 3 ge  halten.

   Wenn ,der Führungsschlauch 16 eine       genügende        Steifigkeit    besitzt, so kann jedoch       sowohl.    von besonderen Verstrebungen 13, als  auch von Schlitzen in den Halsteilen der       Umschliessungsgefässe    abgesehen werden.         Die    neue Lampe lässt sich auch zum Be  triebe mit grossen     #-;tromstärl@en        einrichten,     wie dies beispielsweise bei der Untersuchung  des Leuchtens von Gasen bei hohen Strom  lichten, .sowie ferner auch bei Verwendung  der Lampe als Leuchtfeuer     notwendig    ist.

    In     diesem    Falle wird der Strom, wie in der       Fig.    8 dargestellt ist, in an sich bekannter  Weise,     mittelst    an das Lampengefäss     ange-          schmoilzener        Kappen        32        zugeführt,    an denen         ständ@erförmige    Träger     33    für die Elektroden  8 in     beliebiger    Weise, etwa wie dargestellt,       durch        Verschraiuben        festgelegt    sind.

   Eine  auf dem     Gewindteil    jedes     ständerförmigen     Trägers 33 aufgeschraubte Mutter 34 kann       dabei    zur     Festlegung    eines aus Quarz     oder          ähnlichen    hochwertigen     Isolationsmaterialien     bestehenden Gefässes 35 dienen, :

  auf dem der  weite     Halsteil    11'     des    wiederum     aue        strom-          leitenden,SSttoffen    bestehenden     Umchliessungs-          gefässes    10' für den     zugehörigen        Elektroden-          körper    8     .aufgeschoben    ist.  



  Die     Lampe        na@ah        Abb,    9 besitzt gleich  falls ein mit Gasen,     Dämpfen        oider    einem       Gasdampfgemisch    gefülltes     Glasgefäss    1, zwei  von     Isolierröhren    27     umischloissene    Stromzu  führungen 5, zwei von weiteren     Isolierröhren     24 und einer     Isolationsplatte    25 getragene,  feste     El.ektrodenkörper    8 und zwei die letz  teren umschliessende     Metallgefässe    10',

   die       mitteilst        ihrer        Halsteile    11' auf die     FuL.rohre     3     aufgeschoben    sind. Der     die    beiden Stutzen  12' der     Umschkessungsgefässe    10'     überbrük-          kende,    zweckmässig aus einem     Wolfram-          dralhtnetz    hergestellte     zylindrische        Füh-          rungsholilkärper    besteht in     -diesem    Falle je  doch aus     drei        ach-,.i:

  .1        aneinandergestellten          Stücken    16', 162, 163, die .durch zwischen  geschaltete     Isofliierringe    36 voneinander :elek  trisch getrennt, aber gleichzeitig auch durch  diese zu einem     zusammenhängenden        Füh-          rungshohlkörper        gestailtet    sind.

   Trotz grö  sserer gegenseitiger Entfernung der     Elektro-          denkörper    8 kann die Entladung bei dieser  Lampe im     durchbrochenen        Führun:gshohl-          kärper    keinen Stromweg finden     bezw.    an     di.e-          se:m    ansetzen.  



  Bei der     für    grössere     .Stromstärken    be  stimmten Lampe nach     Fig.    10 sind die     Hals-          teiil@e    11' oder     Umschliessungsgefäss:e    10' mit.  Schlitzen 31 versehen und auf aus     Quarz     oder ähnlichem Isolationsmaterial bestehen  den Gefässen 35 aufgeschoben, die ihrerseits       mittelst    auf die     ständerförmigen    Träger     33     der Elektroden 8     aufgeschraubten        Muttern     34 an den zur Stromzuführung dienenden  Endkappen 32 festgelegt sind.

   Der durch  brochene Führungshohlkörper besteht in die-           sein    Falle aus vier     achsial        aneinandergesetz-          ten        Stücken    16',     162;,    163, 164, die durch  Luftspalte 37     getrennt    sind.

   Die     Hohlkör-          perstücke    162, 163 und 164 besitzen an den  Übergangsstellen trichterförmige Erwei  terungen 38, die dem     Innendurchmesser    des  Glasgefässes 1 angepasst sind.;     )Durch    in  diese trichterförmigen Erweiterungen 38 ein  gesetzte federnde Spreizringe 39 werden die  Erweiterungen 38 fest an die Innenwandung  des Glasgefässes 1     angepresst    und die mit die  sen Erweiterungen versehenen     Ilohlkörper-          stücke        gleichzeitig    sicher und einfach in  Stellung gehalten.

   Die Luftspalte 37 verhin  dert in einfachster Weise das Übertreten der  Entladung von einem     Hohlkörperstück    zum  andern, während die an der     Glasgefässinnen-          wand    anliegenden, trichterförmigen Erwei  terungen 38 es nicht     gestatten,    dass sich die  Entladung aussen um die     Hohlkörperstücke     herum entwickeln kann.

      Bei der in     Fig.    11 im     Längsschnitt    und  in     Fig.    12 im Querschnitt dargestellten  Lampe sind wiederum im Glasgefäss 1 zwei  Fussrohre 3 zur luftdichten Einführung der  Stromzuführungen 2 eingeschmolzen, an  deren innern Enden 5 die aus     elektronenerni-          tierenden        Stoffen    bestehenden Elektroden  körper 8 befestigt sind. Zur Führung der  Gas- oder Dampfentladung dient in diesem  Falle ein aus schwer schmelzbarem Stoffe,       etwa    Wolfram oder auch Kohle bestehender  zylindrischer Hohlkörper 16, der mit einem  sich über den grössten Teil seiner Länge  erstreckenden schmalen Schlitz 40 versehen  ist.

   Der Führungshohlkörper 16 ist     zwischen     zwei aus schwer schmelzbarem Metall, etwa,  Wolfram oder     Molybdän,    bestehenden Büch  sen 41     achsial    eingesetzt. Zwischen der zy  lindrischen Aussenwandung dieser Büchsen  und der Innenwandung des     Glasgefässes    1  sind     Federringe    42, und ferner noch Ringe  43 aus Isoliermaterial, etwa Porzellan, ange  ordnet. Während die Federringe 42 dazu die  nen, die Büchsen 41 und damit den Füh  rungshohlkörper 16 fest in Stellung zu hal  ten     wird    durch die Porzellanringe 43 die    Entladung gehindert,     aussen    um den Füh  rungshohlkörper 16 herumzugehen.  



  Der Führungshohlkörper kann natürlich  auch in anderer Weise an der Innenwandung  des Glasgefässes 1 festgelegt werden. Bei  spielsweise könnten die Metallbüchsen 41  auch durch Büchsen aus Isoliermaterial er  setzt werden, in welchem Falle dann die be  sonderen Ringe 43 entfallen könnten. Auch  könnten im Glasgefäss Ausbuchtungen oder  Nasen zur Abstützung der den Führungs  hohlkörper haltenden Büchsen oder Ringe  treten. Der Führungshohlkörper kann aber  auch, wie in den andern Ausführungsformen  gezeigt, an besonderen kleinen Gefässen 10       bezw.    10' befestigt werden, die die Elektro  den 8 umschliessen.  



  Die     Elektrodenkörper    können beliebig  ausgebildet sein. Beispielsweise könnten  auch in an sich bekannter Weise     Glühelek-          troden    oder aber auch solche Elektroden ver  wendet werden, die beim     Betriebe    der Lampe  leuchtende Gase abgeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungslampe mit gasför miger Entladung, bei der die Entladung in einem im Innern des Lampengefässes ange ordneten Hohlkörper geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper aus schwer schmelzbarem Stoff besteht, gut stromleitend und durchbrochen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der durchbrochene Hohlkörper aus schwer schmelzbarem Metall besteht. 2. Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Hohlkör per aus einem schlauchförmigen Draht gewebe besteht. 3.
    Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ('ass der Hohlkörper aus einem Gewebe aus nicht leitenden Oxyden seltener Er- den besteht, das durch Imprägnieren mit schwer schmelzbaren Metallen leitend gemacht ist. 4. Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper aus einem Draht be steht, der über mehrere, zueinander pa rallel gestellte Stützdrähte schrauben förmig gewickelt ist. 5. Elektrische Entladungslampe nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper aus einer Anzahl zueinander parallel gestellter Drähte be steht, die über einem schraubenförmig gewundenen Stützdraht ausgespannt sind.. 6.
    Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass der stromleitende, Durchbrechungen aufweisende Hohlkörper mit einer sehr dünnen, lichtdurchlässigen Metallfolie überzogen ist. 7. Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass der Innenraum des durchbrochenen Hohlkörpers stellenweise verengt ist. B.
    Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch, bei der die Entladung zwischen festen Elektrodenkörpern über geht, deren Stromzuführungen durch im Entladungsgefäss eingeschmolzene Fuss rohre hindurchgeführt sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die von den Quetsch stellen der Fussrohre vortretenden Strom zuführungen von auf den Fussröhren auf geschobenen und zur Stützung der ElekL trodenkörper ausgenutzten Hülsen aus hitzebeständigem Isoliermaterial um schlossen sind. 9. Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der durchbrochene Hohlkörper zwi schen den offenen Rohrstutzen zweier die Elektroden umschliessender Gefässe ausgespannt ist. 10.
    Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 9, da- durch gekennzeichnet. dass die Um schliessungsgefässe der Elektrodenkörper durch Stäbe untereinander verbunden und mittelst Halsteilen auf den Fussroh ren lose geführt sind. 11. Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, da.ss' die Um schliessungsgefässe der Elektrodenkörper aus elektrisch nicht leitendem Stoff be stehen. 12. Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Um schliessungsgefässe der Elektrodenkörper aus elektrisch leitendem Stoff bestehen. 13.
    Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass vom Innern der metallischen Umschliessungsgefässe Stifte in Richtung auf die festen Elek- trodenkörper vortreten. 14. Elektrische Entladungslampe nach N- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der durchbrochene Hohlkörper aus mehreren, isoliert aneinandergesetzten Stücken besteht. 15.
    Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass die aneinandergesetzten, durch brochenen Hohlkörperstücke durch Luft spalte getrennt sind und dass an jeder Trennstelle mindestens ein Hohlkörper stück eine trichterförmige Erweiterung aufweist, die an der Innenwand des Glasgefässes der Lampe abgestützt ist. 16. Elektrische Entladungslampe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper einen schmalen Längsschlitz aufweist.
CH140859D 1928-07-14 1929-06-29 Elektrische Entladungslampe mit gasförmiger Entladung. CH140859A (de)

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