CH140878A - Doppelwandiges Metallfass. - Google Patents

Doppelwandiges Metallfass.

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CH140878A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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      Doppelwandiges        llletallfass.       Die Erfindung bezieht sich auf doppel  wandige Metallfässer     uud    bezweckt, diese so  auszubilden, dass das     Innenfass    in einfach  ster Weise im     Aussenfass    gegen Verlagerungen  gesichert ist und dabei zwischen den Wan  dungen des Innen- und des Aussenfasses eine  den Wärmeübergang erschwerende Luftschicht  vorhanden ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    in einer  teilweise im Schnitt gehaltenen Seitenansicht  des     aufrechtgestellten    Fasses dargestellt.  



  Der Mantel, A, des Innenfasses ist im  wesentlichen zylindrisch ausgebildet und an  den Enden durch je einen Boden B ver  schlossen. Zu diesem Zwecke ist jeder Bo  den mit einer     Aussenbördelung        b1    versehen,  die mit dem zugehörigen Teil des Mantels A  durch     Schweissung    verbunden ist. Das Innen  fass     t1    B ist aus nichtrostendem Stahl mit  einer Wandstärke von etwa 0,5 mm herge  stellt, so dass es eine hinreichende     Eigenfestig-          @eit    hat.

   Das aus     gewellnlichem        Flusseisen       hergestellte     Aussenfass    hat eine grössere Wand  stärke, die etwa 2,5 mm beträgt, und be  steht aus einem     tonnenförmig    gewölbten  Mantel C und Böden<I>D.</I> Jeder Boden<I>D</I> ist  ebenso wie die Böden B mit einer     Aussen-          bördelung    versehen, und zwar schliesst sich  an den Boden zunächst ein     Bördelungsteil          dl    an, dessen äusserer Durchmesser etwas  kleiner ist als der kleinste innere Durch  messer des an den Enden mit je einem zy  lindrischen Teil     cl    versehenen Mantels C,

    und sodann ein     Bördelungateil        d2,    dessen       äusserer    Durchmesser dem innern Durchmes  ser des zylindrischen Teiles     cl    entspricht  und der mit diesem durch     Schweissung    ver  bunden ist.

   In dem zwischen dem Mantel  teil     cl    und dem eingezogenen Teil     dl    der       Bördelung        dl        d=    vorhandenen Ringraum ragt  die     Bördelung        b1    samt dem zugehörigen  Teil des Mantels A des     Innenfasses    A B  hinein, dessen äusserer Durchmesser dem In  nendurchmesser des zylindrischen Teiles     cl     des     Mantels    C entspricht.

   Der Boden D ist      auf der Aussenseite längs einer breiten Ring  fläche mit einer Ausbeulung     ti'3    versehen, die  einen in gleicher Höhe mit dem Rande des  Bodens liegenden     mittlern    Teil     d4        umscbliesst.     An den Enden des Mantels C des Aussen  fasses<I>CD</I> schliesst sich an die zylindrischen  Teile     cl    eine Innenkrempe     c2    an, die über  den     Bördelungsteil        d2    des Bodens D greift  und zur Verstärkung des Aussenfasses dient.  Zur Verstärkung des Aussenfasses sind fer  ner an dem Mantel C noch Reifen     E    von  halbringförmigem Querschnitt vorgesehen.  



  Das Fass ist in der üblichen Weise mit  einer     Bauch.spundöffnung    und an dem einen  Boden mit einer     Abzapfspundöffnung    verse  hen. Die am Boden vorgesehene     Abzapföff-          nung    befindet sich in einem Stutzen F, der  in den     Innenfassboden    B eingeschweisst ist  und durch eine im     Aussenfassboden    D vorge  sehene Öffnung     d'        hindurcbgreift,    und ausser  halb des Fasses eine Mutter G trägt.

   Zwi  schen dem     Innenfass    und dem     Aussenfass     wird der Stutzen von einem Zwischenring H  und über dem     Aussenfass    von einem Packungs  ring J umschlossen, der durch die auf den  Stutzen aufgeschraubte Mutter G zusammen  gepresst werden kann. Durch Anziehen der  Mutter G lässt sich somit     irn    Bereich der       Abzapföffnung    der Raum zwischen dem In  nen- und     Aussenfass    nach aussen hin abdich  ten, so dass ein Eindringen von Feuchtigkeit  unmöglich ist. Im Bereich der Bauchspund  öffnung ist der Mantel A mit einer ringför  migen Einpressung     a1    versehen, in die ein  Verstärkungsring F eingeschweisst ist.

   In  den Ring     .K,    dessen Höhe so bemessen ist,  dass er auf der Aussenseite mit dem Mantel  <I>A</I> bündig liegt, ist ein Nippel     M    eingeschraubt,  der durch eine von einem Innenflansch     c3     des Mantels C des Aussenfasses umschlossene       Öffnung        hindurchgreift.    In den Innenflansch       cl    ist ein mit Innengewinde     versehener    Ver  stärkungsring N eingeschweisst, in den ein  Zwischenring P eingeschraubt ist. Dieser  umfasst den Nippel     11Z    und liegt auf dem  Ring     .K    auf.

   Auf dem Zwischenring P liegt  ein weiterer Ring,     Q,    auf, der auf den Nip  pel     M    aufgeschraubt ist. Auf diese Weise    ist der Zwischenraum zwischen dem     Innen-          und        Aussenfass    auch im Bereich der Bauch  spundöffnung derart abgedichtet, dass ein  Eindringen von Feuchtigkeit unmöglich ist.  



  Die Herstellung des Fasses geht so vor  sich, dass zunächst das     Innenfass    mit den  unlösbar mit ihm verbundenen Teilen für  sich hergestellt wird und ebenso das     Aussenfass     mit Ausnahme des auf der Seite des Stutzens  F liegenden Bodens D und der ebenfalls auf  dieser Seite liegenden Krempe c2. Sodann  wird das am Stutzen F mit dein Zwischen  ring<I>H</I> versehene     Innenfass   <I>AB</I> in das Aussen  fass<I>CD</I> hineingeschoben und die Verbindung  zwischen Innen- und     Aussenfass    im Bereich  der     Abzapföffnung    und der     Bauchspundöff-          nung    durch Vornahme der erforderlichen Ver  schraubungen hergestellt.

   Hierauf wird der  zweite Boden D des Aussenfasses soweit in  den Mantel C hineingeschoben, dass er fest  an dem     Innenfass   <I>AB</I> zur Anlage kommt,  und mit dem Mantel     C    ebenso wie der erste  Boden D dicht verschweisst. Mit der hierauf  folgenden Bildung der Krempe     c2    ist die  Herstellung des Fasses beendet.    Wie aus dem Vorstehenden hervorgeht,  befindet sich zwischen dem     Innenfass    und  dem     Aussenfass    fast an allen Stellen eine den  Wärmeübergang erschwerende Luftschicht,  die den     Fassinhalt,    zum Beispiel Bier, ge  nügend gegen Wärme oder gälte schützt.

         Dabei    ist das eine hinreichende     Eigenfestig-,          keit    aufweisende     Innenfass    in einfachster  Weise an Verlagerungen gegenüber dem       Aussenfass    dadurch gehindert, dass es an den  Mantelenden sowie am Umfange und in der  Mitte der     Fassböden    an den entsprechenden  Teilen des Aussenfasses anliegt, so dass die  Verbindungen zwischen Innen- und Aussen  fass im- Bereich der     Fassöffnungen    auf Festig  keit nicht beansprucht werden und ihre dau  ernde Dichtigkeit gewährleistet ist.

   Die Ver  bindung zwischen Innen- und     Aussenfass    wird  dadurch noch eine innigere, dass die     Börde-          lungen        b1    und die zugehörigen Teile des  Mantels     A.    in den zwischen den Teilen     dl     und     cl    liegenden Ringraum hineinragen.      Hierdurch wird nach die Baulänge des Fas  ses verkürzt.  



  Da der Nippel<B>31</B> in das     Innenfass    ein  schraubbar, also mit diesem lösbar verbun  den ist und der Verstärkungsring     K    bündig  mit der Aussenseite des Mantels     t1    liegt, so  lässt sich das     Innenfass        9.B    ohne jede Mühe  in das     Aussenfass   <I>CD</I> hineinschieben. Dass  der Zwischenring P, der auf dem zum Innen  fass AB gehörigen Ring     g    aufliegt, inner  halb des Flansches     cl    liegt, gewährt den  Vorteil, dass das Fass im Bereich der     Bauch-          spundöffnung    keine nach aussen vorstehenden  Teile aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelwandiges Metallfass, dessen mit Böden versehenes Innenfass einen im wesent lichen zylindrischen Mantel und dessen gleichfalls mit Böden versehenes Aussenfass einen tonnenförmig gewölbten Mantel hat, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenfass dadurch im Aussenfass festgehalten wird, dass es mit den Enden seines Mantels am Mantel des Aussenfasses und mit seinen Bö den an den Böden des Aussenfasses anliegt, wobei die Böden des Innenfasses durch die Böden des Aussenfasses im wesentlichen ge gen Ausbeulen geschützt sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Fass. nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sowohl die Böden des Innenfasses als die Böden des Aussenfasses mit einer Aussenbördelung versehen sind, die mit dem zugehörigen Mantel durch Schweissung verbunden ist, und dass die Bördelung des Innenfasses samt dem zu gehörigen Mantelteil in einer Ausnehmung liegt, die zwischen der entsprechend ein gezogenen Bördelung des Bodens des Aussenfasses und dem zugehörigen Man telteil derselben vorgesehen ist. 2.
    Fass nach Patentanspruch, mit einerBauch- spundöffnung, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen Innen- und Aussenfass im Bereich dieser Öffnung durch einen Nippel hergestellt ist, der in das Innenfass eingeschraubt ist. 3. Fass nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Mantel des Aussenfasses ein den Nippel umfassender Zwischenring eingeschraubt ist, der auf einem zum Innenfass gehörigen Teile auf liegt, und dass auf dem Zwischenring ein weiterer Ring aufliegt, der auf den Nip pel aufgeschraubt ist.
CH140878D 1928-04-28 1929-04-22 Doppelwandiges Metallfass. CH140878A (de)

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