CH140933A - Mittel zur Bekämpfung pflanzlicher und tierischer Schädlinge. - Google Patents
Mittel zur Bekämpfung pflanzlicher und tierischer Schädlinge.Info
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01N—PRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
- A01N29/00—Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing halogenated hydrocarbons
- A01N29/02—Acyclic compounds or compounds containing halogen attached to an aliphatic side-chain of a cycloaliphatic ring system
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Description
Mittel zur Bekämpfung pflanzlicher und tieriseher Schädlinge.
Die Erfindung betrifft ein Mittel zur Be kämpfung pflanzlicher und tierischer Schäd- linge, zum Beispiel von Kulturpflanzen, wie
Weinreben und Karboffeln. Es ist bereits be kannt für diesen Zweck Schwefelkohlenstoff oder ein Gemiseb von Schwefelkohlenstoff mit halogenierten Kohlenwasserstoffen in flüssiger, breiiger oder anderer fliessfähiger
Form zu verwenden. Derartige Mittel können zur Behandlung der Weinrebe und zur Kon servierung von Kartoffeln jedoch nicht durchweg zur Anwendung gelangen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Mittel zur Bekämpfung pflanzlicher und tierischer Schädlinge, welches ein auf nicht chemischem Wege hergestelltes Gemisch von Stoffen darstellt und dadurch gekenn- zeichnet ist, dass es Hexachloräthan enthält.
Hexachloräthan ist ein bei gewöhnlicher Temperatur fester Stoff. Mit Produkten gemäss der Erfindung kann die Reblaus bekämpft und bis zu einem gewissen Grade eine ab tötende Wirkung erzielt wenden. Eine schäd- liche Wirkung auf empfindliche Kultur pflanzen lässt sich bei Anwendung der Pro dukte vermeiden.
Die Produkte bieten somit eine günstige Gelegenheit, Angriffe von Schädlingen, insbesondere auf Weinstocke ab zuwehren, so dass die Möglichkeit gegehen ist,
Seuchenherdiezu.isolieren'unddieSchädlinge auf kleine, wirtschaftlich nicht übermässig ills Gewicht fallende Stellen innerhalb eines
Weinbaugebietes zu beschränken, selbst wenn im übrigen die) Rebläuse mit Sicherheit nicht vernichtet werden können. Die völlige Unschädlichkeit des Hexachloräthans für
Reben, junge Obstbäume und dergleichen, selbst bei zehnfachen Dosen ist erwiesen.
Die von Produkten gemäss der Erfindung ent wickelten Dämpfe zeigen die günstige Eigenschaft, bei ihrer relativ sehr grossen Schwere in Idie Erdschichten einzusinkenunddabei auch bis zu den tiefen Reblausherden zu gelangen. Feste Produkte gemäss der Erfindung bleiben in den Erdschichten. liegen, in die sie eingetragen werden, so dass die Dämpfe entwickelt werden, solange noch Hexachlorathan vorhanden ist, und dadurch dauernd die obern Schichten durchgast und die dicht unter dem Erdboden am Wurzelhals der Rebe sitzenden Rebläuse nachhaltig bekämpft werden können.
Auch bieten pulverformige Produkte die Möglichkeit einer gleichmäBigen Verteilung im Erdboden gegenüber flüssigem Bekämp fungsmittel.
Zur Erläuterung. der Anwendung von Pro dukten gemäss der Erfindung ist nachstehen, d ein Beispiel zur Bekämpfung der Kartoffel- faulegegeben : ZunächstwerdendieKartoffelnin. der üblichen Weise in Mieten, in eine Kiste oder in die sonst üblichen Lagerstellen,. eingebracht und alsda nn mit einer dünnen Lage, Stroh be deekt. Auf diese Strohlage wird ein Produkt gemäB der Erfindung, das Hexachloräthan und, um ein Zusammenballen des Hexaohlor- äthans an einzelnen Stellen an der Oberfläche des Kartoffelhaufens zu verhindern, einen indifferenten Körper, zum Beispiel Flug- asche zugemischt enthält, in einer dünnen Schicht aufgestreut.
Man nimmt 0, 1-1% d ! es Gewichtes an eingelagerten Kartoffeln dieses Produktes. Über das in dieser Form aufgebrachte Hexachloräthan wird dann in der üblichen Weise eine weitere, Schutzschicht aus Stroh und Erde ausgebreitet. Auch wind in der Mitte der Kiste oder des Kartoffellagers in bekanter Weise ein Lüftungsschacht angebracht.
Die sich selbsttätig entwickelnden schweren Hexaohlorä. thandämpfe sinken la. ngsam und ganz. allmählich in die Tiefe und durchdcfingen zuverlässig den ganzen Ear- toffelhaufen. Bei der Bekämpfungder Reblaus werden die Produkte gemäss der Erfindung zweckmässig in Löcher oder Burchen von versehiedener Tiefe ein, gebracht. Es ist zweek- mässig, auf ein Quadratmeter Weinbergge- lände 180 Gramm reines Hexachloräthan zu verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Mittel zur Bekämpfung pflanzlicher und tierisoher Schädlinge, welches aus einem auf nicht chemischem Wege erhaltenen Gemisch von Stoffen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass es Hexahloräthan enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH140933T | 1928-12-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH140933A true CH140933A (de) | 1930-07-15 |
Family
ID=4397893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH140933D CH140933A (de) | 1928-12-12 | 1928-12-12 | Mittel zur Bekämpfung pflanzlicher und tierischer Schädlinge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH140933A (de) |
-
1928
- 1928-12-12 CH CH140933D patent/CH140933A/de unknown
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