Fächermarkise. Die Erfindung bezieht sich auf eine so genannte Fächermarkise, welche U-förmige, mit der Öffnung nach unten gekehrte, starre Streifen aufweist, deren Mittelebene senk recht zur Niederlassrichtung steht und welche einander bei aufgezogener Markise minde stens zum grösseren Teil überdecken.
Die bekannten Markisen dieser Art haben den Vorteil, dass sie im Winter nicht abmon tiert zu werden brauchen; sie besitzen jedoch den Nachteil, dass' sie in erheblichem Masse das Hindurchtreten des Tageslichtes verhin dern. Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass zwischen den Steg teilen der U-förmigen Streifen im herab gelassenen Zustand Spalten vorhanden sind, durch welche das Tageslicht hindurchtreten kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Querschnitt desselben im herabgelassenen Zustande, und Fig. 2 einen Querschnitt der Markise ge mäss- Fig. 1. im aufgezogenen Zustande.
Die Markise besitzt mehrere U-förmige, mit der Öffnung nach unten gekehrte, starre Streifen 1, 2, ,3, 4, 5 und 6,deren Mittelebene ungefähr senkrecht zur Niederlassrichtung steht und die einander bei aufgezogener Mar kise mindestens zum grösseren Teil über decken.. Der erste Streifen 1 ist fest mit dem Fenstergerüstoder der Mauer 7 verbun den.
An dem letzten -Streifen 6 sind die En den zweier Seile 8., von denen .das eine ,sieht- 'bar ist, befestigt, die um eine Spule 10 ge legt sind, die auf einer drehbaren Welle 9 be festigt ist. Die Seile 8 können in an sich bekannter Weise auf die Spule 10 aufge wickelt sein; @es ist faber auch möglich, :d@ass sie nur um diese Spulen 10 herumgelegt und die Enden 11 durch Ziehen mit .der Hand zu betätigen sind.
Jeder der Streifen 2 bis 6 besitzt auf der Aussenseite jedes oder beiden seitlichen Schen kel einen Nocken, 12 und jeder der Streifen 1 bis 5 auf seiner Innenseite einen Neeken 13.
Diese Nocken 1.2 und 13 sind .so ange bracht, dass sie sich bei heruntergelassener Markise gegenseitig ahstützen und auf diese Weisse ein zu weites Herablassen,der Markise verhindern.
Damit die einzelnen Streifen beim Auf ziehen der Markise nacheinander mitgenom men werden, sind ihre .Stegteile mit einem auswärtsgebogenen Ragdle 14 versehen.
Die Abmessungen :der Streifen sind so gewählt, da;ss bei herabgelassener Markise zwi- sehen :den S:tegteilen der einzelnen Streifen Spalten 15 vorhanden sind, durch welche Idas Tageslicht hindurchtreten kann. Gleich zeitig ermöglichen diese Spalten den Durch- tritt der Luft,
so @dass die Markise der Luft- zirkulatiGn keinen allzu grossen Widerstand entgegensetzen kann. Die Lichtdurchlässig keit ,der Markise kann ferner .dadurch wesent lich vergrössert sein, dass die einzelnen jStrei- fen durchscheinende Stellen aufweisen,
die beispielsweise durch in Aussparungen der Streifen eingesetzte farblose oder gefärbte Gla.sschellben gebildet sein können. Sämt liche Streifen 2 bis 6 sind um eine Welle 16 schwenkbar und jeder von ihnen ist etwas schmäler und niedriger als der vorhergehende Streifen, so dass, wie dies in Fig. 2 angegeben ist, bei aufgezogener Markisesämtliche Strei fenbeinahe vollfständig ineinander liegen.
Bei ,dem Ausführungsbeispiel ist d er un mittelbar an der Mauer angebrachte Strei fen 1 am grössten, während die übrigen Strei fen fortlaufend immer kleiner wenden. Es ist ratürlich auch zulässig, ,den an der Mauer befestigten Streifen 1 am kleinsten auszu bilden, während die,dara.uf folgenden Streifen fortlaufend immer -grössere Dimensionen be sitzen.
Die Stegteile der einzelnen Streifen sind zweckmässig schräg- angeordnet. damit ein möglichst günstiger Wasserablauf erfol gen kann, wie zum Beispiel bei dem Streifen 1 in Fig. 2. Ist bei dieser Markise, wie oben erwähnt, der Streifen 1 am kleinsten und der Streifen 6 am grössten, so können sämtliche Stegteile bereits bei aufgezogener Markis schräg angeordnet sein.
In diesem Fall ist der Rand 14 nach unten umgebogen, damit die einzelnen Streifen beim Hochziehen der Markise einander mitneb.men.
An Stelle der den Wasseralblauf von den Stegteilen hindernden Ränder 14 können an den seitlichen Schenkeln der Streifen Nüeken angebracht sein, derart, da.ss beim Aufziehen der Markise .die Streifen einander mitnehmen.
Fan awning. The invention relates to a so-called fan awning, which has U-shaped, with the opening facing downward, rigid strips, the center plane of which is perpendicular to the direction of establishment and which overlap each other at least for the greater part when the awning is open.
The known awnings of this type have the advantage that they do not need to be removed in winter; However, they have the disadvantage that 'they prevent the passage of daylight to a considerable extent. According to the invention, this disadvantage is eliminated in that between the web parts of the U-shaped strips in the lowered state there are gaps through which the daylight can pass.
In the drawing, an embodiment example of the subject invention is Darge, namely shows: Fig. 1 is a cross section of the same in the lowered state, and Fig. 2 is a cross section of the awning GE according to Fig. 1. In the open state.
The awning has several U-shaped, with the opening facing downwards, rigid strips 1, 2,, 3, 4, 5 and 6, the center plane of which is approximately perpendicular to the direction of establishment and which cover each other when the awning is open at least for the greater part .. The first strip 1 is firmly connected to the window frame or the wall 7.
On the last strip 6, the ends of two ropes 8, of which the one 'can be seen', attached, which are placed around a coil 10, which is fastened on a rotatable shaft 9 be. The ropes 8 can be wound up on the spool 10 in a manner known per se; It is also possible: that they are only placed around these coils 10 and the ends 11 can be operated by pulling with your hand.
Each of the strips 2 to 6 has a cam 12 on the outside of each or both side legs, and each of the strips 1 to 5 has a Neeken 13 on its inside.
These cams 1.2 and 13 are placed in such a way that they support each other when the awning is down and thus prevent the awning from being lowered too far.
So that the individual strips are taken along one after the other when the awning is pulled up, their.
The dimensions of the strips are chosen so that, when the awning is lowered, there are gaps 15 between the segments of the individual strips through which the daylight can pass. At the same time, these gaps allow air to pass through
so that the awning cannot oppose too much resistance to the air circulation. The light permeability of the awning can also be significantly increased in that the individual stripes have translucent areas,
which can be formed, for example, by colorless or colored glass clamps inserted in recesses in the strips. All strips 2 to 6 are pivotable about a shaft 16 and each of them is slightly narrower and lower than the previous strip, so that, as indicated in Fig. 2, when the awning is open, all strips are almost completely inside one another.
In the exemplary embodiment, the strip 1 attached directly to the wall is the largest, while the remaining strips continuously turn smaller and smaller. It is of course also permissible to form the strip 1 attached to the wall as small as possible, while the subsequent strips are continuously larger and larger.
The web parts of the individual strips are expediently arranged at an angle. So that the best possible water drainage can take place, as for example with the strip 1 in Fig. 2. If, as mentioned above, the strip 1 is the smallest and the strip 6 is the largest in this awning, then all the web parts can already be opened when the awning is open be arranged obliquely.
In this case, the edge 14 is bent down so that the individual strips mitneb.men each other when the awning is pulled up.
Instead of the edges 14 which prevent the watercourse from the bridge parts, nubs can be attached to the lateral legs of the strips in such a way that when the awning is opened, the strips take one another with them.