CH140966A - Dampfkochtopf. - Google Patents

Dampfkochtopf.

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CH140966A
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CH
Switzerland
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bracket
pot
pressure cooker
lid
pressure
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Inventor
Metallwarenf Wuerttembergische
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Wmf Wuerttemberg Metallwaren
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  Dampfkochtopf.    Es sind     Dampfkochtöpfe    mit Innendeckel  und mit Aussendeckel bekannt. Die Dampf  kochtöpfe mit Innendeckel sind in der Regel  an ihrem obern Rande mit einem nach innen  gebogenen Flansch versehen, der eine     ovale     oder ellipsenförmige Öffnung frei     läss't.    Der  Deckel wird durch diese Öffnung hindurch  geführt, so. dass sich der Deckelrand von un  ten gegen den Flansch legt.

   Bei diesen  Dampfkochtöpfen mit Innendeckel     wird    das  dichte Anliegen des Topfrandes an den  Topfflansch durch den im     Innern    des Top  fes     herrschenden    Druck     gefördert;    jedoch  haben die Töpfe mit     Innendeckel,den    Nach  teil,     .dass    die Einführung des Deckels durch  die Topföffnung und ebenso die Abnahme  des Deckels vom Topfe mit Schwierigkeiten  verbunden ist. Bei Dampfkochtöpfen mit       Aussendeckel    wird .der Deckel, in der auch  bei gewöhnlichen Töpfen üblichen Weise,  aussen auf     den:    Topfrand aufgesetzt.

   Bei die  sen Töpfen bietet daher das Aufsetzen und    Absetzen des Deckels keinerlei     Schwierigkeit.     Zum Festhalten des Aussendeckels auf dem  Topfe ist es     bekannt,    mehrere auf den Topf  umfang     verteilte,    von Bügeln getragene  Druckschrauben anzuwenden, bei der die       Druckstellen    der     Schrauben    über dem Koch  topfrand liegen.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf Dampfkochtöpfe der     letztgenannten        Art.     Das wesentliche Merkmal der Erfindung be  steht darin, dass die Bügel an einem gemein  samen, von dem Kochtopf lösbaren Träger  angeordnet     sind    und vor dem Festziehen der  Druckschrauben in eine solche Stellung ge  bracht     werden    können.,     idass    sie mit ihrem       untern    Ende unter ein am Kochtopf befestig  tes     Widerlager    greifen.  



  Als vom Topf lösbarer Träger für die  Bügel kann der Topfdeckel selbst dienen,  oder es kann auch ein vom Topfdeckel un  abhängiger Teil, zum Beispiel ein vom  Dampfkochtopf lösbarer Ring, als gemein-           amer    Träger für die     Verschlussbü        gel    benutzt  werden.  



  Der     wesentliche!,    durch die Erfindung  herbeigeführte Fortschritt besteht darin, dass  die     Verschlussmittel,    das heisst also die     Ver-          schlussbügel    und die Druckschrauben, bei der       Öffnung    des Kochtopfes gleichzeitig von dem  Kochtopf entfernt werden können. Die     Ver-          schlussmittel    behindern also weder die Ent  leerung, noch die Säuberung des Topfes.  Auch bringt die Anordnung der Bügel und  Schrauben an einem gemeinsamen Träger  den weiteren     Vorteil    mit sich, dass die ge  nannten einzelnen Teile nicht verlegt wer  den können.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist in der       Zeichnung    beispielsweise anhand mehrerer  Ausführungsformen veranschaulicht.  



       Fig.    1 und 2 zeigen im Schnitt und im  Grundriss eine erste Ausführungsform des  Dampfkochtopfes gemäss' der Erfindung, bei  der der Deckel als Träger für die Haltebügel  und Druckschrauben dient;       Fig.    3, 4, 5, 6 zeigen eine zweite Aus  führungsform der Erfindung, bei der die       Klemmbügel    lose in Ösen, die am Topf  deckel befestigt sind, eingehängt sind;       Fig.    7 und 8 stellen eine dritte Ausfüh  rungsform dar, bei der     die    Klemmbügel in  am     Töpfdeckel        befestigten    Ösen drehbar ge  lagert sind;

         Fig.    9, 10, 11 und 12 veranschaulichen  eine vierte Ausführungsform der Erfindung,  bei der die Klemmbügel     und    Druckschrauben  von einem Ring getragen werden.  



  In den     Fig.    1 und 2, die eine erste  Ausführungsform der Erfindung darstellen,  ist mit 1 ein Topf bezeichnet, der     beispielsc-          weise    aus Stahlblech hergestellt und zweck  mässigerweise auf seiner Innenseite verzinnt,  emailliert oder     plattiert    ist, um ihn auf diese  Weise rostsicher zu machen. Der Topf kann  aber auch aus einem rostsicheren Material,       beispielsweise    aus nichtrostendem Stahl, be  stehen.

   A n der Topfwandung ist     aussen,    ein       Plansch-    2 oder eine Anzahl von     Winkel-          stücken    oder Nocken, beispielsweise durch    elektrische     Schweissung,    befestigt. Zum V     er-          schluss    des Topfes     dient    ein Deckel 3, der  an seinem Rande mit einer     ringsumlaufen-          den,    beispielsweise durch     Pressung    herge  stellten Rinne 4 versehen ist. Die Rinne 4  greift über den Rand 5 des Topfes 1 hin  weg.

   Im     Innern    der Rinne, zwischen dem       Rinnenboden        und    dem Topfrande, befindet  sich     zweckmässig    eine Dichtungspackung 6.  Die Befestigung des Deckels 3 auf dem Topf  1 geschieht mit Hilfe von mindestens zwei  klammerförmigen Bügeln 7, welche mit ihrem       untern    Schenkel     unter    den     Flansch    2 greifen,  während ihr oberer Schenkel eine Druck  schraube 8 trägt, die direkt über dem Rand 5  des Topfes gegen den Rand 4 des Topfdeckels       geschraubt    wird, so     dassdieser,

      wenn die       D@rucksahraube    8     angezogen    ist, fest gegen den  Rand. 5 des. Topfes 1 presst.  



  Der obere Schenkel der Bügel 7 besitzt  eine über die     Druckschraube    8 hinaus nach  innen ragende     Verlängerung    9. Die     VH-          1 ängerung    9 ist in einem Führungsstück 10,  das in der Mitte des Deckels auf dessen  Oberseite angeordnet ist, gehalten. Der Zweck  dieser Anordnung ist,     da.ss',die    Bügel zugleich  mit dem Deckel abgenommen werden kön  nen und an dem Deckel. verbleiben, so dass  die Bügel nicht verlegt werden können.

   Die  Bügel. 7 mit ihren Verlängerungen 9 können  radial verschoben werden; je nach ihrer Stel  lung greifen dabei die     untern    Schenkel der  Bügel 7     unter    den Flansch 2 (siehe linke  Seite der     Fig.    1), oder befinden sich die un  tern Enden der Bügel 7 ausser     Eingriff    mit  dem Flansch 2 (siehe rechte Seite der     Fig.        l),     so dass der Deckel abgenommen werden kann.

    Ein     Herausifallen    der Bügel aus dem Füh  rungsstück 10 wird     mittelst    geeigneter     Si-          cherungsstifte    oder angebrachter Ansätze 11       verhindert.    In der Wandung der Führung 10  können Schlitze für die Stifte 11 vorgesehen  werden, die     derart    angeordnet sind, dass die  Bügel nach einer Drehung um 90       zum          Zwecke    der     Reinigung    herausgenommen wer  den können.  



  Eine zweite Ausführungsform des Er  findungsgegenstandes ist in den     Fig.    3 bis 5      dargestellt. Gemäss dieser zweiten Ausfüh  rungsform ist der Topfdeckel 3 .am Umfange  mit Ösen 12 versehen, die mit einer recht  eckigen     Durchbrechung    versehen sind. In die  Ösen 12 sind. die Klemmbügel 13     einge-          hängt,    ..deren oberer,     wagrecht    abgewinkelter  Schenkel die Druckschrauben 8 trägt. Der  untere Schenkel der Klemmbügel 13 ist     eber.!-          falls    winklig abgebogen und     greift    in der  Schliessstellung des Deckels 3 unter den am  Topf angebrachten Flansch 2.

   Der untere  Schenkel der Klemmbügel 13 ist mit seit  lichen Ansätzen 14 versehen     (Fig.    6), welche  verhindern, dass' der Klemmbügel 13 mit     sei-          xiem    untern Schenkel durch die     Durchbre-          chung    der Ösen 12 nach oben     herausgenom-          rnen    werden kann.    Wenn der     Deckel        yversch'lomen    werden  soll. werden die Klemmbügel 13 in die auf  der rechten Seite der     Fig.    3 dargestellte Stel  lung gebracht und .die     Druckschrauben    an  gezogen..

   Die     Druckschrauben    wirken hier  bei auf den Deckel unmittelbar über dem  obern Rand des Kochtopfes 1. Soll der     Dek.-          kel    vom Kochtopf abgenommen werden, so  werden die Druckschrauben 8 gelöst und die  Bügel 13 in die in     Fig.    3 auf der linken  Seite oder in     Fig.    5 dargestellte Lage ge  bracht. Nunmehr kann der Topfdeckel ohne  weiteres vom Kochtopf abgenommen werden.  In     Fig.    3 (linke Seite) ist auch die Wir  kung der seitlichen Zapfen 14, welche ein  Herausziehen der Bügel 13 nach oben aus  den     Ösen.    12 verhindern, dargestellt.

   Wenn  die Klemmbügel von dem abgehobenen Deckel       völlig    gelöst werden sollen, wird die Druck  schraube 8 aus den     Klemmbügeln    heraus  geschraubt und die Bügel nach unten aus den  Ösen herausgezogen.  



       Bei,    der in     Fig.    7 und 8 dargestellten  dritten Ausführungsform ,der Erfindung sind  am Umfang des     Kochtopfdeckels    3 Ösen 15  angebracht, welche mit zylindrischen Boh  rungen versehen sind. In den Ösen 15 sind  entsprechend geformte Teile der vertikalen  Stege der Bügel 16 drehbar gelagert.

   Um  die Druckschrauben in     die        Arbeitsstellung       zu bringen oder aus der Arbeitsstellung her  auszuführen, werden die Bügel 16 um den       vertikalen,    drehbar     gelagerten    Bügelsteg ge  schwenkt.     In        Fig.    7 (rechte Seite) ist ein  Bügel in derjenigen Lage dargestellt, welche  er zum Schliessen des Deckels einnimmt,  während auf der linken Seite der     Fig.    7 ein  Klemmbügel in .der zum Öffnen des Deckels  geeigneten Lage gezeigt ist.  



  Bei der in den     Fig.    9 bis 12 dargestell  ten     vierten        Ausführungsform    der Erfindung  sind die Bügel 17 mit den Druckschrauben  8 nicht am Topfdeckel 3, sondern an einem  besonderen Ring 18 befestigt. Weiterhin ist  der in der Nähe des     obern    Topfrandes an  geordnete Flansch 2 mit Aussparungen 19  versehen. Um den Topfdeckel 3 auf den  Topf 1     aufzupressen,    wird zuerst der Ring  18 mit den an ihm befestigten Bügeln und  Druckschrauben auf den Topf in solcher  Lage aufgesetzt, dass die untern, hakenförmig  ausgebildeten Schenkel der Bügel 17 durch  die Aussparungen 19 des     Flansches    2 hin  durchtreten können.

   Dann wird der Ring       mitsamt    den Bügeln und Druckschrauben  gedreht. beispielsweise um     GO',    so dass die  hakenförmigen Schenkel der Bügel 17 unter  die vorspringenden     Flanschteile    gelangen.  Nunmehr werden die     Druckschrauben    8 an  gezogen. Bei ,der Öffnung des Topfes wird  in     umgekehrter    Reihenfolge vorgegangen.  



  Bei allen vorstehend beschriebenen Aus  führungsbeispielen wird der     Anpressdruck     zum     Festhalten    des Deckels auf den Deckel  rand unmittelbar über dem Topfrand aua  geübt. Der     Anpressdruck    zum Festhalten des  Deckels ist von dem im Innern des Topfes       herrschenden    Druck abhängig. Der Druck  im     Innern    des Kochtopfes ist mit Hilfe     eines     an sich bekannten, in der Zeichnung nicht       dargestellten        Sicherheitsventils,    einstellbar.

    Je grösser der Höchstdruck ist, den das Si  cherheitsventil im     Innern    des Topfes zulässt,  um so grösser muss auch der     Dmek    sein, wel  chen die     Befestigungsmittel    des Deckels auf  ,den Topf     auszuüben    in der Lage sind: In  folgedessen ist die Zahl der Klemmbügel und  Druckschrauben um so grösser zu -wählen, je      grösser der Druck ist, der entsprechend der  Ausbildung des Sicherheitsventils im Innern  des Topfes. auftreten kann

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfkochtopf mit Aussendeckel und mehreren auf dem Topfumfang verteilten, zum Festhalten des Deckels auf dem Koch topf dienenden, von Bügeln getragbnen Druckschrauben, deren Druckstellen über dem Kochtopfrand liegen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bügel an einem gemein samen, von dem Kochtopf lösbaren Träger angeordnet wind und, vor dem Festziehen der Druckschrauben in .eine solche Stellung gebracht werden können. dass sie mit ihrem untern Ende unter ein am Kochtopf befestig tes Widerlager greifen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Dampfkochtopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als gemein samer, vom Dampfkochtopf lösbarer Trä ger für die Bügel der Topfdeckel dient. 2. Dampfkochtopf nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel in einem auf den mittleren Teil des Deckels befestigten Führungsstück radial ver schiebbar gelagert sind. 3.
    Dampfkochtopf nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel enden mit Anschlägen versehen sind, die ein Herausfallen der Bügel aus dem Füh rungsstück verhindern. 4. Dampfkochtopf nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Lagerung der Bügel dienenden Bohrun gen des Führungsstückes mit Kerben ver sehen (sind, durch 'die die Sücherheits- anschläge der Bügelenden nach einer Dre hung der Bügel um ungefähr 90 hin durchgeführt werden können. 5. Dampfkochtopf nach Unteranspruch 1.
    dadurch gekennzeichnet, daf zum Halten der die Druckschrauben tragenden Bügel am Umfang desr Kochtopfdeckels ange brachte Ösen dienen. 6 Da.mpfkocht!opf nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel in den Ösen um eine. vertikale Achse drehbar gelagert sind. 7. Dampfkochtopf nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Bügel in die losen lose eingehängt sind und durch eine Kippbewegung mit einem am Kochtopf angebrachten Flansch in oder ausser Eingriff gebracht werden können. B.
    Dampfkochtopf nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel an ihrem untern Ende mit, seitlichen Ansätzen versehen wind, durch die ver hindert wird, dass die untern Bügel enden aus den am Kochtopfdeckel ange brachten Ösen nach oben herausgezogen werden können. 9. Dampfkochtopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel und Druckschrauben von einem gemein samen, vom Topf abnehmbaren Ring ge tragen werden.
    10. Dampfkochtopf nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Wider lager, unter das die Enden der Eiigel in der Arbeifsstellung greifen, ein Flansch ist, der mit mindestens so viel Ausschnitten versehen ist, als Befesti gungsbügel vorhanden sind, so dass die untern Enden der Bügel beim Aufsetzen des Ringes auf den Topf durch diese Ausschnitte hindurchgeführt und nach einer Drehung um einen gewissen Win kel zum Untergreifen unter die vorsprin genden Flanscht'eile gebracht werden können.
CH140966D 1928-05-21 1929-05-17 Dampfkochtopf. CH140966A (de)

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CH140966D CH140966A (de) 1928-05-21 1929-05-17 Dampfkochtopf.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115896B (de) * 1956-08-08 1961-10-26 Rudolf Fissler Kommanditgesell Dampfdruckkochtopf mit am Topfrand nach aussen und am Deckelrand nach innen vorstehenden Randsegmenten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115896B (de) * 1956-08-08 1961-10-26 Rudolf Fissler Kommanditgesell Dampfdruckkochtopf mit am Topfrand nach aussen und am Deckelrand nach innen vorstehenden Randsegmenten

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