CH140970A - Changiereinrichtung an Kunstseidespinnmaschinen. - Google Patents

Changiereinrichtung an Kunstseidespinnmaschinen.

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CH140970A
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CH
Switzerland
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thread
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Inventor
Carl Hamel Aktiengesellschaft
Original Assignee
Hamel Gmbh Zwirnmaschinen
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D11/00Other features of manufacture
    • D01D11/04Fixed guides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Changiereinrichtung    an     Kunstseidespinnmaschinen.       Gegenstand der Erfindung ist eine     Chan-          giereinrichtung    an     Kunstseidespinnmaschinen,     welche dazu dient, an sich starre     Fadenlege-          arme,    die an einer     Fadenführerschiene    be  festigt sind, zum Zwecke der     Fadenlegung     hin- und herzubewegen, während die zarten       Kunstseidefäden    auf Spulen aufgewickelt  werden.  



  Die Spulen solcher     Maschinen    bleiben be  kanntlich mit hoher Tourenzahl dauernd in  Umdrehung und der oder die Fadenführer  wandern dabei mehr oder weniger schnell  von einem     Spulenende    zum andern und wie  der zurück und bringen dabei die Spinnfäden  in Form     langgestreckter    Windungen auf den       Spulenumfang.     



  Bei bekannten Einrichtungen wurden zum  Führen des Spinnfadens in der Hauptsache  schwingende Hebel in Anwendung gebracht,  die am äussern Ende eine     Fadenführungsöse     besitzen. Solche Einrichtungen sind aber  nachteilig und zwar hauptsächlich deshalb,  weil bei solchen Schwinghebeln, die direkt    zur Führung des Fadens dienen, dort, wo  die Umkehr der Schwingbewegungsrichtung  stattfindet, eine Verzögerung eintritt. Diese  Verzögerung hat zur Folge, dass sich der  Faden an den Umkehrstellen in engeren  Windungen als im übrigen Teil um den       Spulenumfang    legt. Auf diese Weise entste  hen dort     wulstförmige    Verdickungen, die bei  der weitem Behandlung der Spulen hinder  lich sind und unter Umständen zu Differen  zen in der Festigkeit der Spinnfäden führen.  



  Dieser Nachteil wird nach der Erfindung  dadurch beseitigt, dass den zur Verlegung des  Fadens dienenden Mitteln eine reibungsfreie  Führung gegeben wird, wobei der in ihrer       Längsrichtung    hin- und herbewegten Faden  verlegungsschienö nach den     Umkehrstellen     der Bewegung hin eine     Bewegung8beschleu-          nigung    erteilt wird.  



  Zu diesem. Zweck sind starre Fadenlege  arme an Schienen befestigt, und diese Schie  nen sind an der Ober- und Unterseite auf       Abwälzkörpern    geführt, wo sie sich abwäl-           zen.    Die Führung der Unterseite der Schie  nen erfolgt dergestalt, dass die Schienen auf  Kugeln oder Rollen gesetzt sind, die sich  auf einer starren     Gegenlauffläche    abwälzen  Jede dieser Schienen, an denen die Faden  legearme starr befestigt sind, besitzt einen  Antriebszapfen, der wiederum einen drehbe  weglich auf ihm angeordneten Würfel trägt.  Dieser Würfel ist in dem Schlitz eines per  iodisch hin- und     berschwingenden    Antriebs  hebels geführt.

   Je nachdem nun, wie der  Ausschlag der Schwingbewegung ist, ver  schiebt sich der Würfel in dem Schlitz, so  dass also dort, wo die . Schwingbewegung  wieder umkehrt, wo also der grösste Aus  schlag des Schwinghebels stattfindet,     --der     Würfel am weitesten nach aussen geschoben  ist. Auf solche Weise verlängert sich der       Schwinghebelarm    im Bereich der Umkehr  stellen und es findet dort dergestalt eine  Wegbeschleunigung statt.

   Diese Beschleu  nigung der     Changierbewegung    an den Um  kehrstellen im Zusammenwirken mit der rei  bungsfreien Führung auf sich abwälzenden  Kugeln oder Rollen verkürzt die Verzögerungs  zeit der     Fadenlegeschiene    und damit der an  ihr     befestigten        Fadenlegearme    und beseitigt  damit die Bildung     wulstförmiger    Stauungen.  



  Die Schiene ist aber nicht nur mit ihrer  untern Seite auf Kugeln oder Rollen geführt,  sondern wälzt sich, um nach oben und unten  reibungsfreie Führung zu haben, auch nach  oben hin an einer oder mehreren Kugeln  oder Rollen ab, die an einer Gegenfläche ge  führt sind. Diese Gegenfläche für die obere  Führung ist aber nicht starr mit dem Ma  schinengestell verbunden, wie die untere     Ge-          gegenlauffläche,    sondern ist federnd gestaltet.  Damit wird noch ein besonderer Zweck ver  folgt.  



  Die federnde     Anordnung    der obern     Ge-          genlauffläche    geschieht nämlich einmal aus  dem Grunde, um im Bereich der Umkehr  stellen, wo der     Antriebsschwinghebel    das Be  streben zeigt, die angetriebene Schiene nach  oben ab zu heben, die Schiene elastisch nach  unten zu drücken, also diesem Abheben ent  gegenzuwirken.

   Zum     andernmal    hat die obere    elastische Gegenführung aber auch den     Zweck,     dann, wenn in der untern starren     Gegenfüh-          rungsfläche    irgend welche ungewolltem Un  ebenheiten entstehen, zum Beispiel durch An  sammeln von     Maschinenstaub    oder Fäden,  das glatte Abwälzen der Kugeln oder Rollen  nicht     beeinträchtigt    wird.  



  Die obere     Gegenlauffläche    steht zu die  sem Zweck vorteilhaft unter dem Einflur  beliebig gestalteter elastischer Mittel beispiels  weise unter dem Einfluss von Federn.  



  Zweckmässig sind die Schienen sowohl,  als auch die     Gegenlaufflächen,    profiliert und  passen sich hinsichtlich der Profilierung den  zur Verwendung kommenden     Abwälzmitteln     entsprechend an.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel.  



       Fig.    1 ist die Seitenansicht einer     Chan-          giereinrichtung    für ein oder zwei     Fadenleg-          arme,    welche an     gunstseidespinnmaschinen     in Anwendung kommt;       Fig.    2 ist eine Stirnansicht;       Fig.    3 -zeigt eine mittelst bekannter Ein  richtungen gewickelte Spule, wobei die auf  gewickelten Spinnfäden im Schnitt gezeigt  sind, damit man die     wulstförmigen    Ver  dickungen sieht.  



       Fig.    4 zeigt eine mittelst der neuen Ein  richtung gewickelte Spule.  



  Die     Changiereinrichtung    weist eine in  Längseinrichtung bewegbare, im Querschnitt  kreuzförmige     Fadenverlegungsschiene    a und  eine untere, im Querschnitt     winkelförmige          Gegenführungsschiene    b auf, welche starr  mit dem     Maschinengestell    verbunden ist.  Zwischen diesen beiden Schienen sind Kugeln  c eingelagert. An der     Fadenverlegungsschiene     ist an beiden Enden oder je nach Bedarf  auch nur an einem Ende der     Fadenlegearm     e starr befestigt.

   Die Vor- und Rückwärts  bewegung der Schiene a erfolgt von einer  Welle f aus vermittelst des Schwinghebels     g,     der an seinem obern Ende gabelförmig ge  staltet ist. In diesem gabelförmig gestalteten  Ende des Hebels     g    wird ein Würfel geführt,  der drehbeweglich auf dem Bolzen     h    sitzt,  der wiederum starr mit der Fadenverlegungs-      schiene verbunden ist.

   Nach oben hin wird  die in der Längsrichtung hin- und     herbeweg-          liche        Fadenverlegungsschiene    a durch eine  weitere, im Querschnitt winkelförmige Schiene  na abgestützt.     Zwischen    diese obere Schiene  m und die obern Führungsflächen der Schiene  <I>a</I> sind mehrere Kugeln<I>n</I> eingelagert, um ein  reibungsfreies Abwälzen der Schiene zu er  möglichen. Die Schiene     in    drückt elastisch  gegen die     Fadenverlegungsschiene    a und  zwar infolge der Wirkung der Blattfedern o.  An Stelle der Blattfedern können natürlich  auch anders gestaltete Federn Verwendung  finden, ebenso könnte man statt der Kugeln       c    und n auch Rollen verwenden.

   Im letztern  Falle würden die Schienen eine zweckent  sprechende Profilierung erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Changiereinrichtung all Kunstseidespinn- lnaschinen zum Steuern der Fadenverlegung während des Aufspulens, dadurch gekenn zeichnet, dass eine mit starren Fadenlege armen versehene, in der Längsrichtung mit- telst Schwinghebelantrieb hin- und herbe wegliche Fadenverlegungsschiene unten und oben auf Abwälzkörpern geführt wird,
    wo bei die der Unterseite der Fadenverlegungs- schiene als Führung dienenden Abwälzkörper sich auf einer starr mit dem 1U' aschienenge stell verbundenen Gegenlauffläche abwälzen, während die der Oberseite der Fadenver- legungsschiene als Führung dienenden Ab- wälzkörper durch eine elastisch wirkende Gegenlauffläche gegen die Fade^verlegungs- schiene gedrückt werden,
    und dass der Schwing hebel selbst mittelst eines in seinem geschlitz ten Arm beweglich geführten und auf einem Bolzen der Fadenverlegungsschiene angeord neten drehbeweglichen Würfels mit der Fa- denverlegungsschiene in Antriebsverbindung steht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Changiereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere, als Gegenlauffläche ausgebildete Schiene durch an sie angreifende Federn elastisch niedergehalten wird.
    3. Changiereinrichtung nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass alle Lauf flächen profiliert #"ind und sich hinsicht lich der Profilierung den zur Verwendung kommenden Abwälzkörpern anpassen.
CH140970D 1929-04-27 1929-04-27 Changiereinrichtung an Kunstseidespinnmaschinen. CH140970A (de)

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