CH140992A - Staubsauger, bei welchem die staubführende Luft mittels einer Mischvorrichtung durch eine Flüssigkeit hindurchgesaugt wird. - Google Patents
Staubsauger, bei welchem die staubführende Luft mittels einer Mischvorrichtung durch eine Flüssigkeit hindurchgesaugt wird.Info
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Description
Staubsauger, bei welchem die staubführende Luft mittels einer Xlischvorrichtnng durch eine Flüssigkeit hindurchgesaugt wird. Die Erfindung bezieht sich auf einen Sta.u@bcsauger, bei welchem die .staubführende Luft mittelst einer Mischvorrichtung durch eine Flüssigkeit hindurc.hgesa,ugt wird.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mischvorrichtung einen ,aufrechtstehenden. oben und unten offenen, mit seinem obern Rande über ,den Flüssigkeitsspiegel hinau.s- ra.genden Zylinder und einen gleichachsig zu diesem angeordneten, nach unten offenen, ringförmigen Kanal aufweist, der so über den obern Zylinderrand .gestülpt ist, dass er unten -den Flüssigkeitsspiegel mindestens be rührt, so da,
ss die von oben in Aden Zylinder eintretende staubführende Luft durch die Flüssigkeit im Innern des Zylinders hin durch längs der inneren Zylinderfläche nach oben über den Flüssigkeitsspiegel strömt.
hier durch den obern Zylinderrand und den ringförmigen Kanal umgelenkt wird -und ein zweites Mal ausserhalb des Zylinders in die Flüssigkeit eintritt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei- spiel,des Erfindungsgegenstandes im lotrech ten Längsmitte#lschnitt veranschaulicht.
Auf einem Gefässe 1 aus Glas, das an sei nem ,obern. Rande mit einem Metallring 2 armiert. ist, liegt ein .Stützring 3, welcher ein in .das Gefäss 1 hineinragendes ringför miges Führungsstück 4 aufweist.
Ein zwei ter ringförmiger Ansatz hat einen abwärts gerichteten Vorsprung 5, an den sieh der Boden 6- des Exhaustores ansohliesst und einen aufwärts ragenden Vorsprung 7, der auf Konsoljen 8 die ringförmige Grundplatte 9 des Motors trägt. Zwischen den Teilen 2 und 3 ist -ein Aibdichtungrin,g 23 vorgesehen. Aussen trägt derr Ring 3 ein Gehäuse 10, d.as den Motor 11 und den Exhaustor 12 ein schliesst.
Der Exhaustor besteht aus einem Flügelraid mit sechs zungenförmigen Flügeln. Oben sind die Flügel mit einer Platte 12 ver- bunden, die in ihrer Form dem Rand der F1ügeil folgt und die Decke des Exhaustors bildet.
Unterhalb des Bodens 6 des, Exha@us- t4)rs isst eine -Schutzlzappe 13 angebracht, deren schräg abwärts gerichteter Boden pa- ra.llel zum Exhaustarbo:den verläuft und an der tiefsten Stelle eine Bohrung zur Ablei tung von sich ansammelndem Kondenswasser hat.
Die Schutzkappe 13 dient zudem zur Verhinderung des Einidringens von Flüssig keit in den Exhaustor, welche in turbulenter Sprudelibewegung sieh befindet.
Die ring- förmige Seitenwand 14 der .SchutzkaTpe hat Öffnungen 15 zum Durchlass des Luftstromes zur Saugöffnung 16. Über diese Öffnungen 15 ist ein durchlässiges Gewebe 17 aus Faser stoff gespannt, da;
s etwa, .aufspritzende Trop fen auffängt, den Luftstrom jedoch Jurch- lä.sst. Auf dem Motorkörper ist oben eine als Sperrfeder dienende Schraubenfed.er 18 an gebracht, deren oberes Ende mitten über die Federwindungen gebogen ist.
Dieser Teil 19 ist leicht gekrümmt und ragt aus dem Ge häuse heraus und hat in der Mitte eine Kerbe 20, in welche das Verbindungsstück 21 Ader beiden Tragarme 25 einkippt und, so diese in ihrer senkrechten Stellung festhält. Der umlegba.re Tragbügel 22 hat oben einen Handgriff 24 und ist mit seinen Tragarmen 25 mittelst Schrauben 26 durch Lager 2 7 mit einem Tragring 28, der unter dem obern Behälterrand angeordnet ist, beweglich ver- bunden.
Am Gefäss 1 ist seitlich unterhalb seines obern Randes, aber oberhalb des Flüssigkeits spiegels ein Anschlussstutzen 29 angeordnet, a.n den aussen der Saugschlauch und innen über eine Verbindungsmuffe 30 ein abnehm bares, rechtwinklig nach unten abgebogenes Rühr 31 angeschlossen ist, das mit der Misch- vorrichtnzng 32 verbunden ist.
Die Mischvor richtung 32 besteht aus einer wagrechten Scheibe 33, an die innen .das bis zum Flüs- sigkeitstspiegel reichende Rohr 31 und aussen der ringörrnige Kanal 34 angeschlossen sind, wobei der Kanal mit seinen untern Flächen d-en Flüssigkeitsspiegel 35 berührt und so einen ringförmigen Raum 36 bildet. Den zweiten Teil der Mischvorrichtung bildet ein aufrechtstehender Zylinder 37,
der oben und unten offen ist und von Winkelstützen 38 ge tragen ist. Er ist gleichachsig mit dem riub- fö rmigen Kanal 34 angeordnet. Dieser Ka nal ist so über den Zylinder gestülpt, da.ss er unten den Flüssigkeitsspiegel berührt. Der Zylinder ragt mit seinem obern Rand etwas aus dem Flüssigkeitsspiegel in den leeren Raum 36 hinein, mit seiner .ganzen übrigen. Länge jedoch taucht er in die Flüssigkeit ein.
In der Höhe von etwa zwei Dritteln des Gefässes 1, -das ist in gleicher Höhe mit der untern Fläche der Scheibe 32, hat die Seitenwand des Behälters 1 einen Überlauf, welcher nach innen zu an ein Standrohr 39, das ihnen bis nahe an den Gefässboden reicht und nach aussen an ein um seine eigene An schlussstelle drehbares Winkelrohr 40 an geschlossen ist.
Bei der Drehung des Win k elrohres über seine wa.grechte Lage nach aufwärts, wobei Wasser in das Gefäss 1 ein geführt wird. lässt sich auch der Flüssig- keitsspiegel in demselben Masse heben. Der Flüssigkleitsspiegel lässt sich also durch Dre hen dies gekröpften Rohres 46 entsprechend einstOlNn.
Würde der Flüssigkeitsspiegel so tief sinken, da,ss @die Metail.lscheibe 33 und der Kanal 35 mit ihren untern Rändern über dem F:
lü@ssügk.eits@piege@1 stehen, ohne ,diesen abzuschliessen, so würde die staubführende Luft die Flüssigkeit nur einmal passieren und .die Luftblasen könnten noch Staub mit führen und ansbl.asen. Würde der Flüssi.g- keitsspiege@ übermässig hoch steigen, so könnte Flüssigkeit vom Exhaustor angesaugt werden und'den Motor beschädigen.
Die Ein tauchtiefe der :Scheibe 33 und des Ka.naIs <B>35</B> stellt somit gewissermassen die Dicke ,des Fil ters dar; je geringer diese ist, desto, weniger Kraft wirdi beansprucht.
Es gibt nun staubförmige Materialien, die sich mit Wasser oder sonstigen bestimm ten Flüssigkeiten nicht leicht innig vermen gen und nied'ersch.la,gen lassen; für solche Fälle wird die Eintauchtiefe verstärkt mit teIst Aufwärtsdrehung des Winkelrohres 40, also .die Filterdicke je nach Bedarf vergrö ssert.
Die durch Ablagerung von angesaugtem Staub verdrängte Plü.ssigkeitsmen.ge fliesst durch (das; Überlaufrofr ab und' hält den Flüssigkeitsspiegel dadurch auf gleicher Höhe.
Aussen am Gefäss 1 ist mittelst eines Bügels 42 ein Cxefä-ss 43 unterhalb -des Über laufes angeordn@et, d,a.s die verdrängte Flüs sigkeit auffängt, so da.ss aus der Überlauf- menge die abgelagerte Staubmenge ermittelt und damit angezeigt werden kann, wenn die Flüssigkeit zu erneuern ist. Der Boden und untere Rand des Glasgefässes 1 ist dureh einen Schutzboden 44 aus Metall geschützt.
Wenn der .Sta.ubsauger grosse Abmessungen aufweist, wird der Exhaustor vom Behälter 1 getrennt und .mit Rohr der Schlauch mit dem Behälter verbunden. In diesem Falle wird dass Gefäss nicht aus Glas hergestellt, Sondern aus Metaill;
oiaer sonstigem festen Material, jedoch werden oberhalb des Flüs sigkeitsspiegels zwei .Schaugläser eingesetzt, die um 90 bis 180 Grad auf der Seitenwand des Behälters gegeneinander versetzt sind, um einen günstigen- Lichteinfall für die Be obachtung des Arbeitsvorga.uges im Gefäss 1 zu erzielen.
Bei Antrieb des Motors saugt der Ex haustor Luft aus dem Gefäss 1, so. dass im Raum über dem Flüssigkeitsspiegel, ein Un terdruck entsteht; wodurch die Aussenluft durch den Saugschlauch mit grosser Kraft eindringt und tief in die Flüssigkeit inner halb des Zylinders '37 hineingetrieben wird.
Sie kann jedoch die Wassersäule im Zylinder nicht überwinden und wird zurückgedrängt, gelangt durch die im Innern des Zylinders hefind.liohe Flüssigkeit hindurch längs der innern Zylin',derfläche aufwärts über den Flüs sigkeitsspiegel innerhalb des Zylinders in den ringförmigen Kanal 34 und wird hier von dem obern Zylinderrand und den ring förmigen Kanal umgelenkt und tritt ein zwei- fes Mal ausserhalb des Zylinders wieder in die Flüssigkeit hinein,
um ausserhalb des Scheibenrandes 33 der Mischdüse aus der Flüssigkeit in den Vakuumraum aufzustei gen. Dieser mehrmalige Durchgang der staubführenden Luft .durch die Flüssigkeit bewirkt, dass Luftblasen, die beim erstmali gen Durchgang sich gebildet haben und nach Staub enthalten, .sicher beim zweiten Durch gang zerdrückt werden, neugebildete Luft- blasen,aber keinen trockenen Staub mehr ent halten können, da durch diese zwangsläufige Bewegung der Luft die Flüssigkeit in eine wirbel.n:
de beziehungsweise sprudelnde Bewe- gung versetzt wird, die den Staub mit -der Flüssiglzeit aufs innigste vei-mengt, wobei Schlamm entsteht, der abgelagert wird.
Die Luft .verlässt nun volliständ@ig gereinigt und gekühlt dien Behälter durch den Exhaustor und @d@er Abgang ist auf geeignete Weise (in der Zekhnung nicht dargestellt) so angeord net.
dass 'dii.e aus)bretende Luft .den Nato,r innen und aussen kräftig durchstreicht und d@amit vollkommen kühlt, wodurch seine Lei stung und Lebensdauer bedeutend erhöht wied.
Der Staubsauger kann für stabile Ver- vnendung in grösseren Abmessungen, insbe sondere aber als tragbare kleine Maschine hergestellt wenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: ,Sftaubsauger, bei welschem die staubfüh rende Luft mittelst einer Mischvorrichtung durch eine Flüssigkeit hindurchgesaugt wird, da,Curch gekennzeichnet, da.ss die Mischvor richtung einen aufrechtstehenden, oben und unten offenen, mit .seinem obern Rande über den Fdüssigkeitsspiegeil hinausragenden Zy- linder und einen ,gleüch-achsig zu diesem an- geondne;ben, nach unten offenen, ringförmi gen Kanal aufweist, der so über den obern Zylinderrand, gestülpt ist, @d.ass er unten den Flüssigkeitsspiegel mindestens berührt, so dass .die von oben in den Zylinder eintretende, staubführende Luft durch die Flüssigkeit im Innern des Zylinders hindurch längs der in- nern Zylinderfläche nach oben über den Fiflüs- sigkezi@:spiege;l strömt, hier durch den obern Zylinfderrand und den ringförmigen Kanal umgelenkt wird und ein zweites Mal .ausser halb -des Zylinders in die Flüssigkeit ein tritt.UNTERANSPRüOHE 1. ,Staubsauger nach Patentanispruch,da- durch gekennzeichnet, dass seitlich am Be- häter (1) und in gleicher Höhe mit' der untern. Fläche xder Scheibe (33) ein Über lauf angeordnet ist,welcher nach innen zu an ein bis fast zum. Behälterboden reichendes Standrohr (39) und nach aussen an ein, um die Anschluss,stelle drehbares ,glekröppftes Rohr (40) angeschlossen ist, wobei :droh das Standrohr (39) das An ,saugen von Luft -durch den Überlauf ver- hindert wird, während sieh durch Dre hung des gekröpften Rohransatzes (40) ,der Flüssigkeitsspiegel entsprechend ein- stelJen lässt.2. Staubsauger nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch ein aussen am Behälter (1) unterhalb dies Überlaufes angebrachtes Gefäss (43), das ,die durch den Eintritt von Staub in den Behälter (1) aus diesem verdrängte Nü.s- -sigkeit aufnimmt. 3.Staubsauger nach Patautanspruch, da durch gekennzeichnet, dass seitlich im Be hälter (1) zwischen dem Abern, Behälter rand und diem Flüssigkeitsspiegel .ein An- schlussstutzen (2.9) angebnacht ist, an den aussen ider,Saugwhlauch und innen ein ab nehmbares, rechtwinklig nach unten ge bogenes Rohr (3i1) angeschlossen ist,das bis zum Filüssigkeitsispiegel reicht und, an dessen unterem Ende die ringförmige Scheibe (33), welche mit .dem ringförmi gen Kanal (34) verbunden ist, angeschlos sen ist. 4.Staubsauger nach Patentanspruch und Unteransprüchen I his 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass unterhalb der Exhaustor- bodenwand (6) parallel zu dieser der an (seiner tiefsten .Stelle mit einer Ablauf öffnung versehene,schräg abwäxts gerich- tete Boden einer Schutzkappe (13) ange ordnet ist, um die Flüssigkeit zu verhin- deTn, in den Exhaustor einzutreten und um @diao sich .sammelnde Kondenswasser abzuleiten. 5.Staubsauger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass, der Behälter (1) aus Glas besteht und unten mit einem Schutzboden (44) .aus Metall versehen ist. .6. Staubsauger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, @d.ass der Behälter aus undurch- sichtigem Material besteht, und! dass zwei um 90 bis 180 Grad gegeneinander ver setzte ,Schauöffnungen in der Behälter wand oberhalb des Flüssigkeitsspiegels vorgesehen sind, um eine ,günstige Belich- tungg im Behälter zu erzielen. 7. Staubsauger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis. 5, dadurch gekenn- zeüchnet, id!ass unter dem obern Behälter rand ein Tragring (28) angeordnet ist, an dem -die Drehachsen für !die Tragarme (25) sitzen, deren Verbindungsstück (21) bei senkrechter .Stellung der Tragarme in eine Kerbe (20) einer Sperrfeder (18) greift.
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