CH141099A - Sports- und Stehuhr. - Google Patents
Sports- und Stehuhr.Info
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B37/00—Cases
- G04B37/04—Mounting the clockwork in the case; Shock absorbing mountings
- G04B37/0427—Mountings relative to pocket and wrist watches allowing a rocking movement about a hinge or any other movement
- G04B37/0463—Free standing watches where the clockwork, on opening or closing the case, is ejected or returned by spring action, or possibly with a spring for opening or closing the case
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Description
Sports- und Stehuhr. Gegenstand der Erfindung ist eine Sports- und Stehuhr; darunter ist eine Uhr zu verstehen, welche aus zwei Hauptteilen, nämlich dem eigentlichen Uhrgehäuse mit Werk, welch ersteres mit seitlichen Gleit schienen versehen ist und einem das erstere umschliessenden und mit seitlichen Füh rungsnuten für die Gleitschienen des Uhr gehäuses versehenen Behältnis besteht.
Diese beiden Hauptteile können nun bei Nichtgebrauch der Uhr in eine solche Lage zueinander gebracht werden, dass das Behält nis das Uhrgehäuse mit Glas und Zifferblatt aufnimmt und letztere beiden Teile vor Be schädigungen schützt, und bei Gebrauch kön nen sie in eine solche Lage zueinander ge bracht werden, bei welcher das Behältnis zum Fussdes Uhrgehäuses wird, und letztere in stehender, nach rückwärts geneigter Stel lung so hält, @dass das Zifferblatt sichtbar ist.
Ferner können sie bei Gebrauch in eine solche Lage zueinander gebracht werden, bei wel cher das Zifferblatt zwar ebenfalls sichtbar ist, das Uhrgehäuse jedoch noch nicht in der nach rückwärts, geneigten Stellung auf dem Behältnis steht, sondern lediglich aus dem letzteren ausgetreten ist und durch ein faches Einschieben wieder in das Behältnis zurückgebracht werden kann.
Das Neue besteht darin, dass der in den seitlichen Führungsnuten des Behältnisses geführte Teil der Gleitschienen des Uhr gehäuses so lang bemessen ist, dass er beim Heraustreten des Uhrgehäuses aus dem Be hältnis gerade bis zum .Sirhtharwerden des ganzen Zifferblattes noch in Verbindung mit den Führungsnuten des Behältnisses bleibt, diese aber verlässt, wenn das Uhrgehäuse über die Länge des Zifferblattes hinaus aus gezogen wird, so dass das Uhrgehäuse nun mehr erst gegenüber dem Behältnis eine Schwenkbewegung ausführen kann.
Eine Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes ist beispielsweise in der Zeich nung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt der Uhr, Fig. 2 den Schnitt nach Linie 2--2 der Fig. 1, Fig.3 die Vorderansicht der Uhr, teil weise ausgebrochen, mit herausgesehobenem Uhrgehäuse, Fig.4 eine Seitenansicht der Uhr mit hochgeschwenktem Uhrgehäuse, Fig.5 die Vorderansicht der Uhr mit hochgeschwenktem Uhrgehäuse.
Das Uhrgehäuse a, welches verschiebbar im Behältnis @c angeordnet ist, enthält das nicht gezeichnete Uhrwerk und das Ziffer blatt b mit Uhrglas. Seitlich trägt das Ge häuse einen unter der Wirkung .der Blatt feder di stehenden Arretierungsbolzen d, der bei eingeschobener Stellung des Uhrgehäuses a in eine Öffnung e der Seitenwand des Be hältnisses c hineinragt und so das Uhr gehäuse<I>a</I> festlegt.
Das Gehäuse<I>a</I> steht .durch die Vermittlung der Schiebeplatte f, der Säulen t und der Anschlag- und Schwenk stifte o derart unter dem Einfluss der Druck feder g, dass es, beim Auslösen des Arretie- rungsbolzens d durch Druck auf den Knopf h, in die in Fig.'3 gezeichnete Stellung geht, in welcher es zwar noch nicht auf dem Be hältnis c aufgestellt, -die Zeit jedoch ab gelesen werden kann. In dieser .Stellung wird das Gehäuse durch die noch in den seitlichen Führungsnuten des Behältnisses steckenden Schienen k des Uhrgehäu.ses am Umlegen ver hindert.
Durch Druck in Richtung A entgegen der Wirkung der Feder g kann das Uhr gehäuse a wieder in .das Behältnis c zurück gebracht werden bis zum Einschnappen des Arretierungsbolzens d in die Öffnung e. In dieser .Stellung sitzt auch die vom Uhr gehäuse<I>a</I> getragene Deckplatte 7n dicht auf dem Behältnis c auf und schliesst dasselbe ab (Fig. 1 und 2).
Die Anschlag- und Schwenkstifte o, die aus seitlichen Durchbreehungen p des Uhr gehäuses a hervorsehen, gelangen beim selbst tätigen Heraustreten des letzteren in die eine ihrer Endstellungen, in der sie an der An schlagfläche q anstehen (Fig..3), gleiten da bei während dieses Verschiebens des Uhr gehäuses<I>a</I> in den Führungsnuten<I>r</I> des Be hältnisses c, welche tiefer sind als die Füh- rungsnuten <I>i</I> für die Gleitschienen<I>k</I> und be- grenzen die von der Feder g hervorgerufene Aussohiebebewegung des Uhrgehäuses a.
Um -das Uhrgehäuse a aus der in Fig. 3 in die in Fig. 4 und 5 gezeichnete Stellung hochschwenken zu können, in welcher das Behältnis c als Fuss für die Uhr dienen kann, ist es erforderlich, die Gleitschienen 7e, die in Fig. 3 nur noch ein kurzes Stück in den Führungsnuten i stecken, vollends aus dem Bereich der letzteren herauszuziehen. Dies erfolgt durch Zug am Bügel ia in der dem Pfeil A entgegengesetzten Richtung.
Wäh rend dieses Herausziehens können die An schlag- und Schwenkstifte o ihre Lage in bezug auf das Behältnis c nicht mehr ver ändern, hingegen verschiebt sich das Uhr gehäuse gegenüber .den Schwenkstiften, ge rade genügend, um die Schienen k ,aus dem Bereich .der Führungen i zu entfernen. Die Schiebebewegung -des Uhrgehäuses a gegen über den Stiften o wird ermöglicht und be grenzt vermittelst der länglichen Dureh- brechungen p (Fig. 4), hinter welchen je ein federnder Arm s liegt, der derart gestaltet ist, dass er zwei Rasten für die Stifte o bil det.
Beim Ausschub des Uhrgehäuses a in diä in Fig.3 gezeichnete 'Stellung, hervor- ,xerufen .durch die Feder g, verharren die Stifte o noch in der obern Rast (Fig.2): durch den zusätzlichen Zug am Uhrgehäuse a schnappen diese aber, unter Ausbiegen des Armes s, von der obern in die untere Rast.
Hierbei rücken auch die Schienen 7c aus den Führungen i heraus, wodurch das Uhr gehäuse a in bezug auf das Behältnis c in die in Fig.4 gezeichnete Lage geschwenkt werden kann. Soll aus dieser Lage das Uhr gehäuse a wieder in das Behältnis c zurück gebracht werden, so wird es soweit ge schwenkt, dass die Schienen k wieder in die Führungsnuten i eingeschoben werden kön nen.
Beim Eindrücken des Uhrgehäuses a in das Behältnis c entgegen der Wirkung der Feder g wird der auf das Uhrgehäuse a in Richtung A ausgeübte Druck von den An schlagstiften o auf die Säulen t und von die sen auf die Schiebeplatte f übertragen. Hier bei schnappen in dem Augenblick, in wel- chem. die Schiebeplatte f gegen die An schläge u stösst, die Stifte o von der untern wieder in die obere Rast.
Soll das Uhrgehäuse a aus irgend einem Grund ganz dem Behältnis c entnommen werden, so können die Stifte o durch Zu rückdrücken entgegen der Wirkung der Fe dern v aus dem Bereich der Anschlagfläche q (Fig.l) gebracht werden, worauf das Uhrgehäuse a ganz ausgezogen werden kann. Die Stifte o werden von einem gemeinsamen, im Uhrgehäuse a verschiebbar gelagerten Körper zv getragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sports- und Stehuhr, bestehend aus dem eigentlichen Uhrgehäuse mit Werk, welch ersteres mit seitlichen Gleitschienen ver sehen ist und einem das erstere aufnehmen den und mit seitlichen Führungsnuten für die Gleitschienen des Uhrgehäuses ver- sehenen Behältnis, welche beiden Teile bei Nichtgebrauch der Uhr in eine solche Lage zueinander gebracht werden können, da.ss das Behältnis das Uhrgehäuse mit Glas und Zifferblatt aufnimmt und letztere beiden Teile vor Beschädigungen schützt, und bei Gebrauch in eine solche Lage zueinander ge bracht werden können, dass das Behältnis zum Fuss des Uhrgehäuses wird und letzte res in stehender,nach rückwärts geneigter Stellung so hält, dass das Zifferblatt sicht bar ist, oder in eine solche Lage zueinander gebracht werden können, bei welcher das Zifferblatt zwar ebenfalls sichtbar ist, das Uhrgehäuse jedoch noch nicht in der nach rückwärts geneigten Stellung auf dem Be hältnis steht, sondern lediglich aus dem letzteren ausgetreten ist und durch ein faches Einschieben wieder in ,das Be hältnis zurückgebracht werden kann, da durch gekennzeichnet, dass der in den Füh rungsnuten geführte Teil der Gleitschienen so lang bemessen wird, dass er beim Heraus treten bis zum Sichtbarwerden des ganzen Zifferblattes noch in Verbindung mit den Führungsnuten des Behältnisses bleibt, diese aber verlässt,wenn das Uhrgehäuse über die Länge des Zifferblattes hinaus ausge zogen wird, so dass das Uhrgehäuse nunmehr erst gegenüber dem Behältnis eine Schwenk bewegung ausführen kann. UNTERANSPRüCHE 1. Sports- und Stehuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Uhr gehäuse zwei Anschlag- und Schwenk stifte derart verschiebbar gelagert sind, dass sie gegenüber dem Uhrgehäuse in zwei Stellungen gebracht werden können, in welchen sie vermittelst federnder Rasten festgehalten werden, wobei die Stifte in die eine Stellung, bei völligem Herausziehen des Uhrgehäuses aus dem Behältnis treten, in welcher Stellung die Schienen ausserhalb des Bereiches der Führungsnuten gelangen,während in der andern Stellung der Stifte die Schienen sich noch im Bereich der Nuten befinden. 2. Sports- und Stehuhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei der das Uhr gehäuse unter dem Einfluss einer Druck feder steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfeder nach Lösung von Arretie- rungsmitteln unter Vermittlung einer Schiebeplatte und zweier Säulen auf die Anschlag- und Schwenkstifte drückt, und durch diese das Uhrgehäuse gerade bis Sichtbarwerden des ganzen Zifferblattes aus dem Behältnis herausdrückt, ohne je doch die Stellung der Stiften gegenüber dem Gehäuse zu ändern,wobei bei An kunft der Anschlagstifte in ihrer obern Endstellung das Gehäuse noch nicht so weit aus dem Behältnis hervortritt, dass es geschwenkt werden kann, vielmehr zur Erreichung der Schwenkfreiheit des Uhr gehäuses noch ein besonderer Zug an letz terem erforderlich ist, durch welchen es seine Lage gegenüber den Anschlag- und Schwenkstiften durch Rastensprung so ändert, dass seine Gleitschienen ausserhalb der Führungsnuten des Behältnisses tre ten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH141099T | 1929-08-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH141099A true CH141099A (de) | 1930-07-15 |
Family
ID=4398062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH141099D CH141099A (de) | 1929-08-24 | 1929-08-24 | Sports- und Stehuhr. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH141099A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0066273A1 (de) * | 1981-05-29 | 1982-12-08 | Dieter Danner | Behälter |
-
1929
- 1929-08-24 CH CH141099D patent/CH141099A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0066273A1 (de) * | 1981-05-29 | 1982-12-08 | Dieter Danner | Behälter |
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