CH141114A - Verschluss für Riemen und dergleichen. - Google Patents

Verschluss für Riemen und dergleichen.

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CH141114A
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Spinnler Carl
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Spinnler Carl
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C11/00Other fastenings specially adapted for shoes
    • A43C11/08Hook fastenings; Rotary hooks
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C11/00Other fastenings specially adapted for shoes
    • A43C11/14Clamp fastenings, e.g. strap fastenings; Clamp-buckle fastenings; Fastenings with toggle levers
    • A43C11/1406Fastenings with toggle levers; Equipment therefor

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  • Buckles (AREA)

Description


  Verschluss für Riemen und dergleichen.    Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  schluss für Riemen und dergleichen mit zwei  aufeinander klappbaren Gliedern, von denen  das eine mit dem einen Riemenende einstell  bar verbunden ist.  



  Es sind bereits Riemenverschlüsse dieser  Art     vorgeschlagen    worden für Armbänder  und dergleichen. Sie vermögen jedoch zum       Beisspiel    bei Verwendung als Verschlüsse von  Schuhspangen ihren Zweck, ein rasches, be  quemes und genaues Anspannen und Lösen  des Riemens bei gleichzeitiger, vollständiger       Sicherheit    gegen ein ungewolltes Öffnen des  Verschlusses durch Anstossen,     H.ängen-          bleiben    und dergleichen nicht zu erfüllen. In  der Praxis konnte deshalb bisher keine der  vorgeschlagenen Anordnungen als     Verschluss,     zum Beisspiel bei Schuhspangen, verwendet  werden.

   Bei vorgeschlagenen Riemenver  schlüssen dieser     Art    war zum     Beispiel    ein  genaues Einstellen auf .den Umfang eines zu  umspannenden Körpers nicht möglich, weil  nur eine stufenweise Längenregulierung des  Riemens möglich war, oder aber die Vor-         riegelung    des Verschlusses geschah durch  einen nicht leicht zugänglichen, mit     Finger-          nageldrLick    besonders zu     betätigenden     Schnappriegel, was für verschiedene Verwen  dungszwecke zu umständlich war.  



  Bei andern vorgeschlagenen Anordnungen       @var    zwar das bewegliche Riemenende in einer  Gleitschnalle geführt, jedoch so, dass es nur  in der Schliesslage eingeklemmt war, und  sich während des     Schliessens    noch frei ver  schieben konnte, so dass zum Beispiel für       ,Schuhe    ein     richtiges    Anspannen der .Spangen  riemen kaum möglich war. Überdies waren  zur     Festklemmung    des Riemens besondere  Manipulationen nötig und die Sperrflächen  in der Gleitschnalle waren starker Ab  nützung durch den Riemen unterworfen. Der  letztere Nachteil wurde noch vermehrt, wenn  der Riemen selbst durch Eintrocknen     Q,uer-          schnittsveränderungen    erlitt.

   Die     Festklem-          mung    war dann keine sichere mehr.  



  Die genannten Mängel werden nun beim  Verschluss gemäss der Erfindung dadurch      verringert     bezw.    beseitigt, dass das mit den  Einstellmitteln versehene Ende des einen  Klappgliedes einen Steg eines gelenkig mit  ihm verbundenen     ,Schnallenrahmens    bildet,  derart, dass der durch den Rahmen gezogene       Riemen    beim Überführen dieses Gliedes in  seine Schliessstellung im Schnallenrahmen  gleichzeitig gespannt und festgeklemmt wird.

    Zweckmässig ist hierbei die Anordnung der  art, dass das mit dem Schnallenrahmen ver  bundene Glied einen Ansatz trägt, welcher  beim Überführen des Verschlusses in die       Schliessstellung    in die Schnalle eingreift, und  der eine Rille aufweist, in die ein haken  förmiger Ansatz am andern     Verschlussklapp-          glied    in der     .Schliesslage    einschnappt.  



       Dank    dieser Anordnung wird der Rah  men beim Schliessen selbsttätig und genau  dem Umfang des zu umspannenden Körpers  angepasst, und falls der Verschluss durch die  Riemenschnalle vollständig abgedeckt wird,  kann kein ungewolltes Lösen desselben  durch Anstossen oder Hängenbleiben er  folgen, während anderseits zum Öffnen des  Verschlusses lediglich ein Anheben des  Schnallenrahmens -genügt.     Zweckmässig    be  sitzt der Ansatz eine starke Federwirkung  und nur abgerundete Sperrflächen, so dass  ein Nachlassen der ,Sicherheit des Ver  schlusses infolge Nachlassen der Federwir  kung oder Abnützung von Sperrkanten nicht  eintreten kann.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind in der Zeichnung dar  gestellt, und zwar zeigt.:       F'ig.    1 und 2 den Verschluss in geöffne  tem Zustande, und zwar in Längsschnitt und  in Draufsicht,       Fig.3    den Verschluss in geschlossenem  Zustande im Längsschnitt, und       Fig.4    in kleinerem     Massstabe    eine     A:i-          sieht    eines mit dem Verschluss     versehenen     Riemens;       Fig.    5 zeigt eine zweite Ausführungsform  im Längsschnitt.  



  Das dargestellte klappbare     Riemenver-          schlussgelenk    1 hat ein Klappglied 2, wel  ches am einen Riemenende     :1    des Riemens B    befestigt ist, und dasselbe mit einem am Ende  verdickten, rechtwinklig abgebogenen,     h,        ken-          förmigen    Ansatz 3, der starke Federwirkung  besitzt, durchdringt.

   Das andere     Klapptilied     4. trägt am Ende, das einen Steg für einen  gelenkig mit ihm verbundenen Schnallen  rahmen 7 bildet, einen     verbreiterten    und  dickeren Ansatz 5, dessen Endflanke genau  der Innenflanke des Ansatzes 3 des andern  Klappgliedes entsprechend ausgebildet ist  und denselben in der Schliesslage     (Fig.3)     umschliesst, indem die Endflanke eine Rille  besitzt, in welche sich der Wulst des An  satzes 3 einlegt.

   Am Ende des Klappgliedes  4 ist mittelst eines Stiftes 6 der ,Schnallen  rahmen 7 drehbar gelagert, durch welchen  das andere Riemenende B hindurchgeführt  ist, und zwar liegt der Stift 6 derart ausser  halb der Ebene des Schnallenrahmens und  exzentrisch zum Ansatz 5, dass in der in       Fig.    1 dargestellten Lage, in     v#elcher    der  Schnallenrahmen ungefähr quer zum Klapp  glied 4 steht, der Riemen Spiel hat und  zwecks Einstellung frei hindurchgezogen  werden kann, hingegen bei     verschwenktem,     ungefähr parallel zum Klappglied liegenden  Schnallenrahmen der Ansatz 5 in dessen       Öffnung    eintritt und den Riemen unverrück  bar festklemmt, wie in     Fig.    3 dargestellt ist.  



  Das Klappglied     22    ist entweder     mrit    dem       Riemenende    A vernietet. oder durch V     ernä-          hung    befestigt, und der Ansatz 3 verhindert  ein Herausrutschen desselben für alle Fälle.  



  In dem in     Fig.    1 und 2 dargestellten ge  öffneten Zustande stellt man das Riemen  ende B im Schnallenrahmen 7 auf das er  forderliche Mass ein. Dann erfasst man den       Schnallenrahmen,    schwenkt das Klappglied  4 nach links und schliesst durch einen stär  keren Druck den Verschluss     vollständig,    in  dem der     Ansatz    3     erst    auf die     .Seite    gedrückt  wird und dann federnd in den Ansatz 5 ein  schnappt.

   Der Verschluss ist völlig sicher ge  halten, da der Zug des Riementeils B un  gefähr in     Ptichtung    des Klappgliedes 4 über  diesen auf die     Gelenkaihse    wirkt und somit  den durch Federwirkung des Ansatzes 3 ge  sicherten Verschluss nicht zu öffnen vermag,      so dass auch das Riemenende sich in der  Schnalle nicht verschieben kann.  



  Das Öffnen geschieht einfach durch Ab  heben des Schnallenrahmens. Dadurch wird  von selbst eine     Rechtsverschwenkung    des       1ila@ppgliedes    4     vollizogen,    wobei sich der  Riemen     R    annähernd um die doppelte Länge  des Klappgliedes 4 verlängert und somit  leicht vom umspannten Körper abgestreift  werden kann.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    5 ist  das Klappglied 12 zwischen die beiden Hälf  ten des Riemenendes     A1    eingelegt und     mit-          telst    eines durchgehenden Nietes 18 fest da  mit zusammenbehalten. Der Niet hat einen  Kopf 19, mit- welchem er in der Schliesslage  in eine Öffnung 2,0 des andern Klappgliedes  14 hineinragt. Das vordere Ende 15 des       l@lappgliedes    14 bildet den in den Schnallen  rahmen 17 hineinragenden Steg, welcher seit  lich     Lappen    zur Aufnahme des     Gelenkstiftes     1 A trägt.

   Beim Schliessen muss die Öffnung  '0 über den Kopf 19     übergepresst    werden,       lind    es wird dabei das Klappglied 14, dessen  Endteil 15 das Riemenende     B1    im Schnallen  rahmen fest--spannt, in der Schliesslage fest  gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschluss für Riemen mit zwei aufein- änder klappbaren Gliedern, von denen das eine mit dem einen Riemenende einstellbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das mit den Einstellmitteln versehene Ende dieses Gliedes den Steg eines gelenkig mit ihm verbundenen .Schnallenrahmens bildet, derart, dass der durch den Rahmen gezogene Riemen beim Überführen dieses Gliedes in seine Schliessstellung im Schnallenrahmen gespannt und festgeklemmt wird. UNTERANSPRHCHE: 1.
    Verschluss gemäss .Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das mit dem Schnallenrahmen verbundene Glied einen Ansatz trägt, welcher beim Überführen des Verschlusses in die Schliessstellung in die Schnalle greift, und der eine Rille aufweist, in die ein hakenförmiger An satz am andern Verschlussglied in der Schliesslage einschnappt.
    Verschluss gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Schnallenrahmen mit dem Verschlussglied verbindender Gelenkstift derart ausserhalb der Ebene des Schnallen rahmens und exzentrisch zum Ansatz ge lagert ist, dass bei -ungefähr quer zum Ver- schlussglied gestelltem Schnallenrahmen der Riemen frei verschoben werden kann, während er bei ungefähr parallel dazu lie gendem Schnallenrahmen durch den in seine Öffnung eintretenden Ansatz fest geklemmt ist.
CH141114D 1929-07-16 1929-07-16 Verschluss für Riemen und dergleichen. CH141114A (de)

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