CH141121A - Selbsttätige Kupplung. - Google Patents

Selbsttätige Kupplung.

Info

Publication number
CH141121A
CH141121A CH141121DA CH141121A CH 141121 A CH141121 A CH 141121A CH 141121D A CH141121D A CH 141121DA CH 141121 A CH141121 A CH 141121A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
automatic clutch
clutch according
dependent
force
ring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Obermoser Karl
Original Assignee
Obermoser Karl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEO16726D external-priority patent/DE550208C/de
Application filed by Obermoser Karl filed Critical Obermoser Karl
Publication of CH141121A publication Critical patent/CH141121A/de

Links

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Selbsttätige Kupplung.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine selbsttätige Kupplung, deren Steue  rung sich mit Hilfe der freiwerdenden     Massen-          kräfte    umlaufender Massen bei Geschwindig  keitsänderungen vollzieht. Erfindungsgemäss  dienen walzenförmige     Kraftübertragungs-          rleinente,    mittelst denen das Drehmoment  auf die kuppelnden Glieder übertragen wird,  als Riegelorgane, die diese kuppelnden Glieder  gegenüber der Wirkung der einrückenden  Kraft zunächst abriegeln und unter der       Wirkung    steuernder, im wesentlichen senk  recht zur einrückenden Kraft gerichteter  Kräfte in einem     Wälzvorgange    wieder frei  geben.  



  Eine beispielsweise konstruktive Gestal  tung des Erfindungsgegenstandes geht aus  den     Fig.    1 und 2 hervor, die die Kupplung  als     Anlassriemenscheibe    in     Fig.    1 in einem       Schnitt    senkrecht zur     Rotationsaxe    durch die  Linie     Xi-X2    der     Fig.    2 und in     Fig.    2 in  zwei Teilschnitten, der eine längs der Linie         Zi-Z2    und der andere längs der Linie     Yi     bis Y2 der     Fig.    1 zur Darstellung bringen.

    Zur Erläuterung der Vorgänge beim     Ein-          und    Auskuppeln dienen die     Fig.    3 bis 8,  während in den     Fig.    9 bis 11 besondere       Ausgestaltungsmöglichkeiten    dargestellt sind.  



  Wie aus den     Fig.    1 und 2 ersichtlich ist,  baut sich die     Anlassriemenscheibenkupplung     um den antreibenden Teil 1 auf, der im Be  reiche seiner senkrecht zur Rotationsachse  stehenden Mittelebene einen scheibenförmigen  Teil aufweist und mittelst seiner Nabe starr  zum Beispiel auf den Wellenstumpf des  Motors aufgesetzt werden kann. An den zy  lindrischen     Aussenflächen    der Nabe ist das  mit dem Deckel 10 versehene (unter Sicherung  durch Schrauben 19 und Federn 18) und  aussen als Riemenscheibe ausgebildete Kupp  lungsgehäuse 9 als anzutreibende Kupplungs  hälfte nach Art einer Leerscheibe frei dreh  bar aufgelagert. Die Lagerung ist dabei, um  die Wartung so weitgehend wie - möglich      entbehrlich zu machen, mittelst Walzenlagern  durchgeführt.

   Sie besitzen Walzen 14, die  an den Enden 12 von     Käfigringen    (nicht ge  zeichnet) geführt sind. 11 ist ein     Sprengring,     der zusammen mit einem Deckring 15 einen  Ringkanal zur Aufnahme des Filzringes 16  bildet, mit dem das Walzenlager nach aussen  abgeschlossen ist. Die Führung der Leer  scheibe (anzutreibende Kupplungshälfte) in       achsialer    Richtung geschieht unter Vermitt  lung auswechselbarer     Bundringe    20 an Bund  flächen, die beiderseits am scheibenförmigen  Mittelteil des antreibenden Teiles (Antreibers)  1 vorgesehen sind.

   Durch Anordnung je einer  radial ausserhalb über die     Bundflächen    grei  fenden     Olfangrille        G2    an der Gehäuse-     bezw.     Deckelnabe einerseits und     Gi    am Antreiber  andererseits ist in doppelter Weise Vorsorge       getroffen,    dass das bei den     Leerscheibenlagern     benutzte Schmiermittel sich nicht durch die       Fliehkraftwirkung    im     Innern    der Kupplung  verbreiten kann.  



  Der Schaltmechanismus nun, der die an  zutreibende Kupplungshälfte 9, 10 (die bei  spielsweise mittelst eines am Umfange auf  zulegenden Riemens mit der Last verbunden  ist) mit der vom Motor angetriebenen Hälfte 1  selbsttätig zu kuppeln und wieder zu     ent-          kuppeln    hat, ist ebenfalls in dem Hohl  raume angeordnet, der von dem Gehäuse 9  und dem Deckel 10 gebildet wird. Er besitzt  zwei, sich durch gegenseitig     übergreifende     seitliche Steuerbleche 4 radial führende       Schwungkörper    2, die durch je einen     Kipp-          bolzen    3 mit dem     .Eintreiber    1 in kraftüber  tragenden Zusammenhang gebracht sind.

   Die  beiden     sektorartigen        Schwungkörper    2, die  sich jeweils über rund einen Halbkreis er  strecken, sind dabei so geformt, dass sie den  scheibenförmigen Teil des Antreibers 1 in  einer     innern        Ausdrehung    aufnehmen und ihn  so am Aussenumfang und zu beiden Seiten  umfassen. An ihrem eigenen     Aussenumfange     sind sie mit Nuten     1V    zur Aufnahme der  Reibklötze 8 versehen.

   Mit diesen Reib  klötzen 8 stützen sich im eingerückten Zu  stande der Kupplung die Schwungkörper 2  auf - der ihnen zugekehrten zylindrischen    Innenseite des     Riemenscheibenkranzes    9 unter  der     Fliehkraftwirkung    ab und stellen so     den     kuppelnden Eingriff her, sobald sie - nach  Freigabe seitens des     Kippbolzens    3 im       Steuerungsvorgange    - von der in der     Fig.1     dargestellten Mittellage um die Strecke     ar,;

  "     in Richtung ihrer radialen Auswärtsbewegung  verschoben worden sind, eine Strecke, die  sich mit der fortschreitenden Abnutzung der  Reibbacken im Laufe der Zeit bis zum Höchst  werte     a.max    vergrössern kann. Durch eine  Mehrzahl von Nuten N (das Beispiel sieht  für jeden Reibklotz 8 drei Nuten     11-T    vor)  ist dafür gesorgt, dass die Reibklötze 8 zum  Zwecke der Einstellung des gewünschten  Bremsmomentes in verschiedene Lage zur  Wirkungslinie der     Schwungkörperfliehkraft     gebracht werden können.

   Sie werden durch  einen am Umfang in eine entsprechende Rille       eingelegten    Federbügel 7 festgehalten, an  dessen Enden     Schraubenzugfedern    6 angreifen,  die die beiden     Schwungkörper    2 zusammen  ziehen. Von der dargestellten Mittellage aus  können sich dabei die beiden     Schwungkörper     noch um die Strecke 2; einander nähern,  gemäss einem einfachen     Einwärtswege    i.       (Fig.    2), den jeder     Schwungkörper    2 für sich  allein gegenüber dem     Antreiberumfang    und  den sonst in Betracht kommenden     Konstruk          tiorrsteilen    besitzt.  



  Mit den seitlich     mittelst    der Schrauben 5  an ihm befestigten Steuerblechen 4, die im  wesentlichen Abschnitte eines Ringes bilden,  greift der eine Schwungkörper 2 auf den  andern hinüber. Und zwar liefert jeweils die  Fläche Ei des festgeschraubten Teiles des  einen Steuerbleches die Anschlagfläche für  die Stirnfläche     .E,    am freien Ende des dia  metral gegenüberliegenden, zum andern       Schwungkörper    gehörenden Steuerbleches.

   Um  dabei nicht nur einen einseitigen Anschlag  zu schaffen, ist der sonst kreisförmige Rücken  des Steuerbleches bei     E3    in der Nähe der  Trennstelle T der Schwungkörper 2 nach  einer geraden Linie abgesetzt, so dass er dort  gegenüber einer entsprechenden geradlinigen       Anflächung    am Schwungkörper auch in der  entgegengesetzten Richtung einen geradfüh-           renden    Anschlag liefert.

   Die aus Symmetrie  gründen über die     Schwungkörperteilfuge    T  hinweg auch jeweils im festgeschraubten  Bereiche des Steuerbleches     durcbgeführte     Fortsetzung der geradlinigen Absetzung Es  dient dabei zur Festlegung des im übrigen  in einer entsprechenden seitlichen     Andrehung     am Schwungkörper 2 gehaltenen     Steuer-          bleclres    4.

   Auf der andern Stirnseite des       Schwungkörperpaares    ist die     Steuerblechan-          ordnnng    vertauscht, so dass hinsichtlich des       Steuerbleches    an den Schwungkörpern Sym  metrie in bezug auf eine Achse besteht, die  in der Schnittebene     Yi-Y        (Fig.    1) senk  recht zur Rotationsachse der Kupplung ver  läuft. Die     rrmdiese    Symmetrieachse verdrehend  wirkenden<B>EI</B>     igenfliehräfte    der Steuerbleche 4  heben sich so an den Führungsflanken     E3     jeden     Sehwungkörpers    gegenseitig auf.

   Die       Durchbrechung        Q    in der Nähe der Kanten  fläche Es des freien Steuerblechendes ist zu  dein Zwecke vorgesehen, durch     Aufbauchen     der Stirnfläche     E.-    in einfacher Weise eine  möglichst spielfreie aber doch nicht klemmen  de Führung zwischen den Kantenflächen A  und Ei zu erreichen, so dass die beiden       Schwungkörper    neben ihrer senkrecht zur       'Peilfuge    T möglichen, gegenseitigen     Ver-          sehiebbarkeit    keine weitere Bewegungsfreiheit  gegeneinander besitzen und im übrigen wie  die Bestandteile eines Vollringes um die       Rotationsachse    umzulaufen vermögen.  



  Im Ausführungsbeispiel sind nun zwei  gleichzeitig als Riegelelemente dienende Kraft  iibertragungselernente 3 vorgesehen, die das       Schw        ungkörperringsy        stem    der kuppelnden  Glieder 2 an zwei diametral gegenüberliegen  den     Ansehlagstellen    mit dem Antreiber 1 in       koachsialen        Zusammenhang    bringen.

   In     tan-          gentialer        Richtung    dienen sie zur Überleitung  der Umfangskraft; in der Richtung radial  nach auswärts vermögen sie erfindungsgemäss  zugleich die im Beispiele als einrückende  Kraft verwendete Fliehraft abzuriegeln und  irr einem     Rollvorgange    unter der Wirkung  der im wesentlichen senkrecht hierzu ge  richteten steuernden Kraft wieder freizugeben.

    Die     Freigabe    erfolgt bei der zur Erläuterung    gerade gewählten Konstruktion dadurch, dass  die     Kraftübertragungsriegelelemente    3 im       Wälzvorgange    beispielsweise aus einer ab  riegelnden     Hochkantlage    in eine freigebende       Flachkantlage    verdreht, umgekippt werden.  Beim     Stillsetzen    wird diese Bewegung der  "Kippbolzen" 3 mit der radialen Einwärts  bewegung der kuppelnden Glieder 2 wieder  rückgängig gemacht.  



  Der Kippbolzen 3 ist eine Walze, die  mit ihrem mittleren, zylindrischen Teil C in  einer     Ausnehmung    A des Antreibers 1 steckt  und mit ihren Enden beiderseits in ein Fenster  F des     Schwungkörpers    2 greift, das mit  seiner     lllittelebene    senkrecht zur Ebene der  Teilfuge T steht. Der Kippbolzen 3 ist  nach den Enden zu mit zweifach gestuften  seitlichen     Anflächungen   <B>21</B> und<I>H</I> immer  schmaler gestaltet und endigt schliesslich  beiderseits in je einem in bezug auf den  Kippbolzen wie ein Kurbelzapfen wirkenden  Zapfen     K.     



  Die Wandungen der     Antreiberausnehmung     A liefern dem zylindrischen Teile C des  Kippbolzens vier Anschlagflächen: Radial  nach auswärts die zylindrische Rollfläche Ar       (Fig.    2), radial nach einwärts das gleichfalls       zylindriscbe    Flächenstück Ar, wobei der  radiale Abstand dieser beiden     Flächenstücke     dem zylindrischen     Schafte    C ein (für den       Einrückzustand    erforderliches) radiales Spiel c  lässt, und endlich längs des Umfanges die  Flanken Am, die soweit entfernt sind,

   dass  sie den Bolzen von der in     Fig.    1 dargestell  ten Mittellage aus gegenüber dem Antreiber  nach links und rechts um den Winkel a mit  seiner Achse parallel zur Kupplungsachse zu  bewegen gestattet. Gegenüber einer Ver  schiebung in der Achsrichtung ist der     Kipp-          bolzen    in der     Ausnehmung    A am Antreiber  1 dadurch festgelegt, dass durch beiderseitiges  Absetzen auf die Zylinderflächen D auf  grösseren Durchmesser je ein Bund     Ba        ge-          schaffen    ist.

   Dadurch, dass     darin    nach dem  Ende des Kippbolzens     zrr    der Zylinderdurch  messer bei     1i;    wieder herabgesetzt -wird, ent  stehen weitere     Bundflächen        B.,    ' die ihrerseits  die Schwungkörper 2 gegenüber dem Kipp-      bolzen 3 in der dargestellten Lage an den  durch entsprechende     Ausdrehungen        Y    an der  Innenseite der Schwungkörper 2 geschaffenen       Absetzflanken        achsial    festlegen.

   Die durch  die Abflachungen     .NI    unterbrochenen Zylinder  flächenstücke D werden nach dem Kippen  des Bolzens zur Übertragung der Umfangs  kraft im eingerückten Zustande der Kupplung  benutzt. Mit dem durch die weitgehende  Abflachung H noch belassenen schmalen       Zylinderflächenstück        R    riegelt der Kippbolzen  3 in seiner mit den     Fig    1, 2, 3, 4 und 10  dargestellten     Hochkantlage    ab.  



  Das Fenster F im Schwungkörper 2 bildet  drei für den Arbeitsvorgang des Kippbolzens  in Frage kommende     Abstützflanken.    Zur  Abriegelung des radial nach aussen strebenden       Schwungkörpers    dient das mit der Riegel  fläche     B    zusammenarbeitende Zylinderflächen  stück     Fr;

      zur Übertragung einer Kraft in  der Richtung des Umfanges dienen die     ebenen     Flanken     I'""    die in einem solchen     Abstande     voneinander liegen, dass der Schwungkörper 2  gegenüber dem Kippbolzen 3, der seinen  Flächen     F",    in der in     Fig.    3 und 4 darge  stellten     Hochkantlage    die     Abflächungen        111     gegenüberstellt, von der in     Fig.    3 dargestellten       1littellage    aus nach beiden Seiten um den  Winkel     ss    um die Kupplungsachse geschwenkt  werden kann.

   Durch Neigung der     Flanken          F",    gegenüber der Mittelebene     Yi-Y2    um  den Winkel     ss    wird erreicht, dass sich nach       Zurücklegung    des dieser     Scbwenkbewegung     entsprechenden Weges die     Bolzenabflächungen          11I    und die Flanken     F",    jeweils in einer  solchen Lage sich befinden, dass sich Fläche  gegen Fläche legt, ohne dabei eine Verdrehung  des Kippbolzens aus seiner dargestellten       Hochkantlage    zu bedingen.

   Das Ringsystem  ist also gegenüber dem Antreiber 1 nach  beiden Seiten der Mittellage um den Winkel  a     +P        schwenkbar.     



  Im Bereiche des Fensters F ist als vierte  mit dem Bolzen 3 zusammenwirkende Fläche,  die radial nach einwärts gerichtete Kräfte  vermittelt, die einen Teil einer Zylinderfläche  bildende Kantenfläche<B>8</B> des Steuerbleches 4    vorgesehen, die mittelst einer     Ausnehmung     L des Bleches 4 entsteht, durch die der  Kurbelzapfen     .K        hindurchtritt.    An ihnen wird  der Kippbolzen 3 zurückgeholt, wenn sich  die Schwungkörper 2 einwärts bewegen.  Dabei halten sie ihn gleichzeitig auf die  Rollfläche     P,    nieder, so dass der Bund     B,     an der Führungsfläche     Y    nicht den seitlich  führenden Eingriff verlieren kann.

   In der  dargestellten     Hochkantlage    besitzt der Zapfen       K    gegenüber der Fläche der Kante     .S'    ein  radiales Spiel     k,    das dem Zapfen bei der  einer ihn von der Rollfläche     Fr    entfernenden  Kippbewegung die erforderliche Bewegungs  freiheit lässt, anderseits aber klein genug ist,  um zur Vermeidung eines ausser Eingriff  kommens des Bundes     B$    gegenüber der von  der     Ausdrehung    Y geschaffenen Seitenflanke  den Kippbolzen 3 nahe genug an die Fläche       I',        heranzuhalten.     



  Die selbsttätige Arbeitsweise beim Ein  und Auskuppeln, wie sie nun mittelst der       Fig.    3 bis 8 erläutert wird, wird gesteuert  durch die Bewegung der Kippbolzen 3, von  denen jeder im ausgerückten Zustande der  Kupplung im Fenster     Z'    die bisher darge  stellte     Hochkantlage    einnimmt und im ein  gerückten Zustande der Kupplung gegenüber  dieser     Hochkantlage    um einen Winkel     f-    ver  dreht wird.

   Die     Kraftäusserungen,    die diese  Bewegung hervorbringen, werden im wesent  lichen ausgeübt durch das Ringsystem der  Schwungkörper 2, und zwar radial einwärts  aus der Kraft der Feder 6, radial auswärts  aus der Fliehkraft der Schwungkörper 2 und  längs des Umfanges infolge der Massenträg  heit der rotierenden Teile     bezw.    dem sich  der     Umlaufbewegung    entgegensetzenden Be  wegungswiderstand.

   Während die     Schwung-          körper    2 das den kuppelnden     Eingriff    her  stellende Glied vorstellen, sind die     Kipp-          bolzen    3 gleichzeitig bewegliche     Mitnehmer-          traverse    und     Riegelungsorgan.     



  Im Stillstand der Kupplung nehmen der  Kippbolzen und die unmittelbar benachbarten  Teile der Kupplung die aus     Fig.    3 ersicht  liche Lage ein. Die     Schwungkörper    2, die  durch die im Stillstande alleinwirkende Kraft      der Federn 6 so weit als möglich zusammen  gezogen werden (und dabei zum Beispiel  gegenüber der aus darstellerischen Gründen  der in den     Fig.    1 und 2 gezeigten Mittellage  jeweils noch um die Strecke     i        einwärtsge-          wandert    sind) zwingen die an den Zapfen     I@     von den Kantenflächen     S    der Steuerbleche 4  gefassten     Kippbolzen    3 soweit nach einwärts,

    dass sich (nach     Zurücklegung    des Spieles     k     und c) deren zylindrischer Teil C auf den       Nutengrund    Ar stützt. Dadurch ist jeder  Kippbolzen infolge des Druckes der Fläche       S    auf den Zapfen     K    und infolge der Auflage  des zylindrischen Teils C auf der Fläche A;  eingeklemmt, wodurch er gezwungen ist, un  gefähr die     Hochkantlage    nach     Fig.    3 einzu  nehmen, gleichgültig welche Lage er inner  halb der     Ausnehmungen    A und der Fenster  F sonst haben mag.  



  Setzt der in der     Anlassstufe    eingeschal  tete Motor den Antreiber 1 zum Beispiel im  Sinne des Pfeiles der     Fig.    4 in Bewegung,  so kann das Ringsystem der     Schwungkörper     2 an der Umlaufbewegung erst dann teil  nehmen, wenn es in     kraftschlüssigern    Zu  sammenhang reit dem sich mit der Motor  welle in Bewegung setzenden Antreiber 1  gebracht worden ist.

   Hat sich beispielsweise  der Kippbolzen 3 in .der Ruhestellung vor  denn Anlasser) sowohl in der     Antreiberaus-          nehmung    A, als auch in der Fensteröffnung       b'    gerade in der Mitte dieser     Offnungen    be  funden     (Fig.    3), dann muss sich der Antreiber  1 zunächst noch unter Stillstand des     Kipp-          bolzens    3 und des Schwungkörpers 2 um  den Winkel a bewegen, ehe er-     der)        Kipp-          bolzen    3 mit der Flanke     A",    mitnehmen  kann.

   Alsdann muss er sich zusammen mit  dein     Kippbolzen    3 noch     tun    den Winkel     13     weiterbewegen, ehe der ungefähr hochkant  gehaltene     Kippbolzen    3 mit seinen Flächen       112    an die Fensterflanken     F",    des     Schwung-          körpers    herangeführt ist und dort das       Schwungkörpersystem    alsdann     mitzunehmen     vermag, so zwar, dass es an zwei     diametral          gegenüberliegenden    Stellen     A",

      mit der  eigenen Achse in die Rotationsachse des  Antreibers 1     gezwungen    wird.    Ehe also eine Umlaufbewegung der       Schwungkörper    2 überhaupt beginnen kann,  muss sich - gleichgültig um welchen Motor  drehsinn es sich handelt - unweigerlich  immer wieder zuvor eine Anschlagstellung  herstellen, die die     Kippbolzenflächen    M je  weils an die im Drehsinne     vorausliegende     Fensterflanke     F",    anlegen.

   Dadurch wird der  Kippbolzen 3 aus seiner ungefähren Hoch  kantlage, die er vom Stillstande her hat, in  eine strenge, durch die Neigung der Flanken       F",    vorgeschriebene     Hochkantlage    gezwungen,  da sich Fläche gegen Fläche legt, um den       Beschleunigungsdruck    an die     Sch@vungkör-per-          masse    zu übertragen, eine Druckäusserung,  die für die ganze Dauer der     Motorbeschleuni-          gungsperiode    fortbesteht.  



  So kommt es, dass, wenn nun die mit  der     wachsenden    Drehzahl rasch steigende  Fliehkraft die Kraft der Federn 6 überwindet  und die     Schwungkörper    2 radial nach aus  wärts wandern, sie sich nach der Zurück  legung der Strecke i (um die sie unter der  Federkraft gegenüber der in     Fig.    1 und 2  dargestellten Mittellage weiter nach einwärts  gezogen waren) mit ihren Zylinderflächen     b',.     auf die Mitte des schmalen     Zylinderfiächen-          stückes    R des in strenger     Hochkantlage    ge  haltenen     Kippbolzens    3 aufsetzen müssen  und dort abgeriegelt werden     (Fig.    4).

   Der       Kippbolzen    3 stützt sich dabei (nach     Zurück-          legung    eines Spieles c) seinerseits wieder mit  seinem zylindrischen Teile C an der Zylinder  fläche Ar der     Antreiberausnehmung    A radial  nach aussen ab.

   So hoch auch immer die  Drehzahl steigen -mag, die Schwungkörper 2  vermögen in dieser Riegelstellung der Flieh  kraft nicht nachzugeben und die Kupplung  bleibt     ausgerückt.    Hierin tritt -     vor)    den  noch zu behandelnden besonderen Massnahmen  abgesehen - auch darin keine Änderung  ein, wenn der Motor schliesslich seine volle  Leerlaufdrehzahl erreicht hat und keinerlei  Beschleunigungsdruck mehr zwischen den  Flächen M und     Fm    übertragen wird. Die  Motorwelle läuft mit dem Antreiber unter  der Rollenlagerung des mit der Last verbun-      denen stillstehenden     Riemenscheibengehärises     durch.  



  Eine Veränderung der in     Fig.    4 gezeigten  Riegelstellung tritt erst dann ein, wenn ein  die Bewegung verzögernder     Einfluss    auf die  rotierende Motorwelle ausgeübt wird, zum  Beispiel beim Umschalten des Antriebsmotors.  An einer solchen     Verzögerung        kann    das auf  den Rollflächen     R    und auf der zylindrischen  Fläche des Teiles C des     Kippbolzens    abge  stützte, ein gewisses     'Nfassenträglieitsmoment     der Rotation in bezug auf die     Kupplungs-          achse    besitzende System der     Schwungkörper2,

       das in dieser Anlaufstellung für die der  Drehrichtung entgegengesetzte Richtung eines       esten    Anschlages zunächst entbehrt     und    das  nur mit dem kleinen     Widerstande    der rollen  den Reibung mit dem Antreiber im Zu  sammenhange steht, nicht teilnehmen. - So  kommt es, dass, wenn die Motorwelle mit  dein Antreiber 1 plötzlich in ihrer Bewegung  verzögert wird, das System der Schwung  körper 2 zunächst mit der alten Geschwin  digkeit weiter eilt.

   Dabei rollt das auf den       Kippbeizen    abgestützte     Schwungkörpersystem     in rollender Reibung auf den Rollflächen R  und     I',    einerseits, sowie der Zylinderfläche  des Teiles C und der Fläche Ar anderseits  gegenüber dem     abgebrernsteu    Antreiber da  von.

   Hat sich dann der     Kippbolzen    infolge  dieser Rollbewegung um den Winkel     r,    gegen  über seiner     Hochkantlage    verdreht, dann ist  seine schmale     Rollfläche        R    abgerollt     (Fig.    5),  so dass mit einer weiteren den     Kippbolzen    3  verdrehenden     Rollbewegung    die Abflachung  H die Rollfläche     R    an der Kante Q ablöst;

    es     rnuss    alsdann eine radiale Auswärtsbe  wegung der     Schwungkörper    gemäss der zu  nehmenden     Entfernung    der Kante     Q    von der  Rotationsachse der Kupplung eintreten.  



  Die     Fig.    6 erläutert diesen Vorgang und  zeigt den Kippbolzen 3 so weit     davongerollt,     dass er sich um den Winkel     r1    (ohne dass  die Kante Q in gleitender Reibung     all    der  Fläche     Fr    abgeglitten wäre) gedreht haben  würde und dabei gerade den vollen Raum, der  ihm zwischen den     Fensterflanken        F",    einerseits  und den Anschlagflanken     A",    anderseits für    Bewegung längs des Umfanges zur Verfügung  steht, voll aufgebraucht hätte.

   Hierbei wür  den die     Schwunglcörper    als Teilstrecke ihrer  einrückenden Auswärtsbewegung den radialen  Weg     a1    zurückgelegt haben.  



  Unter dem     Elnflnss    der     Fliehkraft    eilen  die     Schwungkörper    2 dann nach wie vor sich  gegenseitig radial führend und um die Kupp  lungsachse rotierend nach aussen, ohne dass sie  hieran von den Kippbolzen 3 weiterhin ge  hindert wären, so lange bis sie mit ihrem Reib  backen 8 am zylindrischen     Innenumfange     des Kranzes 9 auftreffen. Während dieser  Bewegung drehen sie dann an der Kante Q  den Kippbolzen 3, wobei diese längs der  Fläche     Fr    gleitet, entsprechend weiter.

   Dabei  beschreiben die am weitesten von der Kante       Q    entfernten Punkte der zylindrischen Fläche  des Zapfens     .K    um die Kante     Q    einen Kreis  mit dem Radius q     (Fig.    5 und 6), der den  Zapfen vorübergehend der Kantenfläche     S     des Steuerbleches 4     näherkommen    lässt. Durch  das erwähnte Spiel     1c        (Fig.    4), das in der       Hochkantlage    zwischen der Fläche     .S    und  dem Kurbelzapfen     K    besteht, ist für diese  Bewegung Platz     geschaffen.     



  Sobald der Antreiber 1 die vor dem Ein  treten der Verzögerung     iniiegehabte    Ge  schwindigkeit wieder erreicht, zum Beispiel  wenn der     14fotor    nach dem Umschalten die  volle Geschwindigkeit wieder erreicht bat,  so wird das System der auswärts gewanderten       Schwungkörper    2 von denn Antreiber wieder  eingeholt. Die Stellung des Kippbolzens 3,  die beim erneuten Erreichen der Anschlag  stellung vorgefunden wird, ist in der     Fig.    7  zur Darstellung gebracht.

   In dieser Stellung  ist der Kippbolzen um den<B>Winkel</B>     rmi"     aus der     Hochkantlage    verdreht entsprechend       dein        Kleinstwerte        a.n,in    des bei vollkommen       unabgenutzten    Reibbacken zurückgelegten  Einrückweges. Die     Fig.    8 zeigt die     um    den       Winkel        rmax    verdrehte Lage des Kippbolzens,  wenn der grösstmögliche Rückweg     a","     entsprechend voll ausgenutzt gedachter Reib  backen 8 vorliegt.

   Innerhalb dieser beiden  extremen Stellungen arbeitet der     Kippbolzen         3 als     Mitnehcnertraverse    im voll eingerückten  Zustande der Kupplung. Die     Umfangskraft     wird dabei von der Anschlagfläche Am des  Antreibers an den zylindrischen Teil C  des Bolzens und von dessen Zylinderflächen  stück D an die ebene     Fensterflankenfläche          F,"    des     Schwungkörpers    übertragen.  



  Aus den     Fig.    7 und 8 geht hervor, wie  der zwischen den beiden Flächen Am und       I',",        das    heisst zwischen der antreibenden  und     angetriebenen    Kupplungshälfte liegende       Xippbolzen    dabei die Eigenschaft hat, unter  dieser Überleitung der Umfangskraft eine       Rollbewegung    als     Mitnehmertraverse    auszu  führen, und zwar handelt es sich um eine       Rollbeweglichkeit        entsprechend    dem Spiele  c, das der zylindrische Teil C radial in der       Antreiberausnehmung    A besitzt.

   Um den  doppelten Betrag dieses Spieles kann sich  das     Riemenscheibengehäuse    gemeinsam mit  den zu ihm übergetretenen, unter der Flieh  kraft an ihn gepressten     Schwungkörpern    sich  bei jedem Umlaufe in radialer Richtung re  lativ gegenüber der Motorwelle     bezw.    dem  starr zu ihr gehörigen Antreiber verschieben,  ohne dass diese Verschiebebewegung anders  als unter Vermittlung rein rollender Reibung  stattfindet.

   Derartige     Verschiebebewegungen     bei jedem Umlaufe aber sind praktisch gerade  auch bei der     Riemenscheibengestaltung    der       Fig.    1 und 2 gegeben, weil die Leerscheiben  lagerung - immer ein gewisses radiales Spiel  besitzen wird, so dass die Rotationsachse des  Gehäuses mit den an ihnen haftenden       Schwungkörpern    unter dem     Einflusse    des       unverändert    einseitig wirkenden Riemenzuges  um den Spielbetrag aus der     Mitnehmerachse          herausverlegt    wird, wodurch während jedes  Umlaufes die doppelte Spielstrecke einmal  auf und ab     zurückzulegen    ist.

   Hieraus ergeben  sich     Scheuerwirkungen,    die namentlich bei  den höheren     Drehzahlen    ohne die     Massnahmen     der rollenden     blitnahrneeinrichtung    überhaupt  nicht     lretriebsbr:ruchbar    beherrscht werden  können.

   Die Einrichtung ist dabei so     ge-          troffen,    dass der Bolzen 3, sobald er beim       Arbeitspiel    der radialen Beweglichkeit eine  Entlastung erfährt, unter seiner Eigenflieh-    kraft immer wieder radial nach aussen an  die Fläche Ar des Antreibers     zurückkehrt     und so     immer    wieder     unter    dem grösstmög  lichen Abstand vom Rotationsmittelpunkt in  den Rollvorgang erneut einzutreten vermag.  



  Sobald mit dem     Stillsetzen    der Kupplung  die Fliehkraft verschwindet, werden die  Schwungkörper 2 von den Federn 6 in die  Ruhelage der     Fig.    3 zurückgezwungen. Da  bei werden die     Kippbolzen    3 an den Zapfen       K    von den     Steuerblechkantenflächen   <B>S</B> nach  inneu geholt und die Kippbolzen zurückge  dreht, wobei deren zylindrischer Teil C an  der Fläche Ar des Antreibers 1 ein Wider  lager finden, so dass sie, wie mit der     Fig.    3  beschrieben,

   wieder ihre ungefähre     Hochkant-          läge    einnehmen müssen und so die voll  kommen ausgerückte Kupplung zur selbst  tätigen Bewältigung eines neuen     Anlassvor-          ganges    bereit steht.  



  Dadurch, dass die radiale     Einwärtsbe-          wegung,    die die     Schwungkörper    unter dem  Federzuge von der eingerückten Lage bis  zur Ruhelage der     Fig.    3 zurücklegen, den  eigentlichen Einrückweg     a",;

  "        bezw.        a",    um  die Strecke     i@        k        +   <I>c</I>     übertrifft,    das heisst  also von der Mittellage der     Fig.    1, 2, 3 und  4 unter der Federkraft noch ein Verschiebe  weg um die Strecke     i    vorgesehen ist, werden  die zur Bewältigung der Rollvorgänge benö  tigten Spielstrecken     k    und c vom Arbeits  spiele aufgebracht.  



  Der gesamte     Roll-Entriegelungsvorgang     der     Kupplung    lässt sich, was in praktischer  Hinsicht ungemein wichtig ist, in einfacher  Weise durch die Wahl des     Krümmungsradius     der     Riegelzylinderfläche    R des Antreibers  beherrschen.

   Wählt man den Radius     2-    mit  der Grösse     r"    (Fix. 4) so, dass die Achse 0  der zylindrischen     Rolltläche    R mit der Achse  des Zylinderstückes C des     Kippbolzenmittel-          teils    zusammenfällt, darin befindet     sich    der  Kippbolzen 3 in der mit der     Fig.    4 darge  stellten Riegelstellung (unter der Voraus  setzung, dass die im Kurbelzapfen exzentrisch  vereinte Masse ausgeglichen ist) gegenüber  der Fliehkraft der     Schwungkörper,    die er      auf der Fläche     IR    abstützt,

   im     indifferenten          (xleichgewicht.    Für die     Entriegelungsbewe-          gung    bis zur Lage der     Fig.    5 kommt daher  nur der reine Rollwiderstand in Frage, wie  er nach Massgabe der abgestützten Drücke  und des     Reibungskoeffizienten    der rollenden  Reibung gegeben ist.

   Wählt man aber den  Radius     r    grösser, zum Beispiel vom Werte     i-,          (Fig.    4), so dass der Kreismittelpunkt nach<B>01</B>  rückt, dann müssen neben der Überwindung  des reinen Rollwiderstandes bis zum Errei  chen der     rrumehr    weiter von der Achse des  Zylinders C wegliegenden Kante     Q    ausserdem  noch die     Schwungkörper    um eine gewisse  Strecke entgegen der lastenden Fliehkraft  radial einwärts verschoben     werdet).    Die An  ordnung befindet sich jetzt im stabilen Gleich  gewicht und die Durchführung des     Ent-          riegelungsvorganges    wird entsprechend er  schwert,

   so dass es umso grösserer     Beschleu-          nigungs-        bezw.    Verzögerungskräfte bedarf,  um die Kupplung zum     Eingriff    zu bringen,  je grösser der Radius     rr    gegenüber dein Radius       r"    der Zylinderfläche C ist.  



  Wählt man anderseits den Radius kleiner  als     r",    dann zeigt die Riegelanordnung das  Bestreben, unter dem     Einflusse    der abzuriegeln  den Fliehkraft von selbst umzukippen; es  ist somit ein labiler Gleichgewichtszustand  vorhanden. Die Kupplung würde jetzt ohne  weiteres Zutun von selbst einrücken, sobald  der Druck, der infolge der     Anfahrbeschleu-          nigung    die     Kippbolzenfläche        M    gegen die  Fensterfläche     Fm    gepresst hält (und dadurch  die     Hochkantlage    sichert) aufhört.

   Die Kupp  lung würde mit dem Ablauf der Beschleuni  gungsperiode einrücken, ohne dass die abso  lute Höhe der dabei herrschenden Drehzahl  entscheidend wäre.  



  Wenn die im     Entriegelungsvorgange    frei  gegebenen Schwungkörper 2 ihren radialen  Einrückweg gemäss     an,ag        bezw.    am;" zurück  legen, wobei sie gleichzeitig um die Kupp  lungsachse rotieren, so vergrössert sich der  Abstand ihres Schwerpunktes von der Rota  tionsachse entsprechend dem zurückgelegten  Einrückweg.

   Um dieselbe Drehzahl     bezw.       Winkelgeschwindigkeit beibehalten zu können,  die das Ringsystem im Augenblick der Frei  gabe gehabt hat, müsste die Umfangsge  schwindigkeit in dein Masse wachsen, wie  sich der Radius mit der Auswärtsbewegung  vergrössert     (Coriolisbeschleunigung).    Da denn  sich selbst überlassenen, frei rotierenden  System ein derartiger Geschwindigkeitszu  wachs aber nicht erteilt wird, so bedeutet  dies, dass mit dem nach Auswärtsstürzen der       Schwungkörper    eine     Verzögerung    der Um  laufbewegung einhergeht, die zu nicht uner  heblichen Kraftäusserungen an den die gegen  seitige radiale Führung besorgenden Steuer  blechen 4 führen können.

   Um diese Kraft  äusserungen beherrschen zu können, kann die       Eingriffsbewegung    der     Schwungkörper    2 einer  Verlangsamung durch     Abbrernsung    unter  worfen werden.  



  Eine solche Einrichtung zur Verlang  samung der     Einrückbewegung    ist beispiels  weise in der     Fig.    9 veranschaulicht, die das       Schwungkörperpaar    der Kupplung des Bei  spieles nach den     Fig.    1 und 2 lediglich im  Bereiche ihrer Teilfuge T zeigt. Die beiden       Schwungkörper    2 sind unter Beilage     aufein-          andergeschichteter    gewölbter Federscheiben  23 und der     Schraubendruckfedern    24 mit den  Bolzen 21 und der Mutter 22 verschraubt,  die in je einer     entsprechenden;    senkrecht zur  Ebene der Teilfuge T verlaufenden Bohrung  angeordnet sind.

   Der Schaft des Bolzens 21  besitzt dabei von der     Teilfugenmitte    aus  gehend ein Links- und     Reehtsgewinde        Ui     und     Uz,    mit denen er in entsprechenden       Caegengewinden    an den     Schwungkörpern    2  läuft. Die Steigung der Gewinde ist dabei  so steil gewählt, dass Selbsthemmung ver  mieden ist und der Bolzen sieh unter dein       Einflusse    von in der Richtung der Schrauben  achse auf die     Schwungkörper    wirkenden  Kräften verschraubt.

   Wenn nun die im       Steuerungsvorgange        freigegebenen        Schwung-          körper    2 nach aussen streben, so sind sie  gezwungen, den Bolzen 21 zu verdrehen, so  dass die Auswärtsbewegung verzögert wird,  wobei diese verzögernde Wirkung durch die  Federn 23 und 24, welche durch die wirk-      sauren Fliehkräfte zusätzlich beansprucht  werden, noch weiter unterstützt wird.

   Mit  dieser Anordnung von Bolzen und Federn  wird gleichzeitig ermöglicht, für die kuppelnde  Reibkraft zwischen den Reibbacken 8 und  dem Kupplungsgehäuse 9 statt der vollen  Fliehkraft nur den infolge der Abfangwirkung  der Federn verbleibenden Rest zur Auswir  <B>kung</B> kommen zu lassen und so durch pas  sende Wahl und Einstellung der Federn die  Reibkraft der Kupplung auf jeden beliebigen  Wert einstellen     zli    können, eine Möglichkeit,  die insbesondere bei der Anwendung der  Kupplung bei sehr hohen Drehzahlen von  Wichtigkeit ist.

   Gleichzeitig kann hierdurch  ein für gewisse     Sonderzwecke    erwünschtes,  besonders sanftes Aufsetzen der     Schwung-          körper    (Reibbacken)     bezw.    ein besonders  sanftes Einsetzen des Kupplungsmomentes  der Kupplung erzielt werden.  



  Solche oder ähnliche Einrichtungen lassen  sich natürlich auch in der     .Hinsicht    ergänzen,  dass die die Fliehkraft abfangende     bezw.    das       Kupplungsmoment    herabsetzende Wirkung  späterhin wieder verschwindet, so dass das  anfänglich schwache Kupplungsmoment der  Kupplung nachträglich eine entsprechende       Steigerung    erfährt. Auch die Wirkung der       Corioliskraft    selbst liesse sich dazu heran  ziehen, die Auswärtsgeschwindigkeit der       Schwungkörper    2     zli    verlangsamen.

   So wäre       essbeispielsweise;    wie aus der     Fig.    9 ersicht  lich, nur notwendig, eine     Masse,    zum Beispiel  in Gestalt eines vollen Ringes 25, der etwa  im Bereich der Aasdrehung     T%        (Fig.    2) der  Schwungkörper 2 lose Platz findet, gegenüber  den Schwungkörpern 2 drehbeweglich anzu  ordnen und zum Beispiel mittelst Schrägflächen  jeweils an dem mit einer Bandscheibe J  versehenen Bolzen 21 angreifen zu lassen.  



  Die Masse dieses Ringes 25, die ein ge  wisses     Massenträgheitsmoment    in bezug auf  die Rotationsachse besitzt und     mir    an der  schrägflächigen Bandscheibe J mit dem       Schwungkörpersystem    in einem     drehmoment-          übertragenden        Zusammenhang    steht;

   würde  dann für die ganze Dauer der während des         Auswärtseilens    der     Schwungkörper    2 durch  die wegen der     Corioliskraft    erzeugte Ver  zögerung der Umlaufgeschwindigkeit um die  Rotationsachse gemäss dem zugehörigen Ver  zögerungsmomente auf dem Bund J lasten  und die     Drehbewegung    des Bolzens 21 für  die Dauer der Wirksamkeit der     Corioliskraft     verlangsamen. Dadurch wäre dann die Aus  wärtsbewegung der Schwungkörper durch  die     Corioliskraft    selbst kontrolliert. Auch  derartige Ausgestaltungen sind natürlich in  zahlreichen andern konstruktiven Anordnungen  möglich.  



  Die Darstellung der     Fig.    9 lässt gleich  zeitig     erkennen,    dass es auch ohne weiteres  möglich ist, den besondere Wirkungen in  der Teilfuge T hervorbringenden Ring 25,  der in der Nähe des Fensters F der Schwung  körper 2 vorbeiführt, so auszugestalten, dass  er dort mit dem     Mitnahmeriegelorgan    3 zu  sammenwirkt und dessen dort auftretende  Bewegungen,     bezw.    Kraftäusserungen nach  dem Bereiche der Teilfuge T überträgt.  



  Auch der Kippbolzen 3 allein liesse sich  zur     Abbremsung    der Auswärtsgeschwindig  keit heranziehen.     Trifft    man die Ausgestal  tungen des Fensters F des Schwungkörpers  2 so, dass der längs des durch den Winkel     ss     der beiderseitigen Schwenkbeweglichkeit  gekennzeichnete Raum zwischen den An  schlagflächen     F",    und     M    für die Kippbe  wegung des Bolzens 3 besonders klein ge  halten wird, dann kann der Bolzen 3 die in  der     Fig.    6 dargestellte weitgehende     Kipplage     gemäss dem Winkel     r1    nicht erreichen.

   Ist  dieser, die reine     Rollbewegung    mit     deal          Auftreffen    der Kante     1171        (Fig.    6) an der im  Drehsinne zurückliegenden Fensterflanke     Fm     unterbrechende     Kippwinkel    wesentlich kleiner,  dann findet. die bei der begonnenen Aus  wärtsbewegung der Schwungkörper im  Punkte     Q    radial nach aussen angreifende, den  Bolzen weiterzudrehen trachtende Kraft einen  derart kleinen Hebefarm für diese Drehbe  wegung um die Kante     Ml    (die radial nach  innen gleiten müsste), dass der Bolzen 3 nicht  ohne weiteres gekippt werden kann.

   Derselbe      setzt sich bei     121    und     Q    hemmend auf, wobei  gleichzeitig der zylindrische Teil C des Bol  zens 3 bei Ar eine grosse, die Drehbewegung  weiterhin erschwerende Reaktionskraft auf  zunehmen hat. Auf diese Weise würde die  Kippbewegung des Bolzens 3 auf die     Aus-          wärtsgeschwind:gkeit    hemmend einwirken  müssen.

   Für die     Abbremsung    liesse sich  ausserdem noch, und zwar entweder für sich  allein oder auch in Kombination mit den  bereits beschriebenen     Massnahmen,    zum Bei  spiel der Federbügel 7 zur Erzeugung einer  <B>></B>     Seilreibung        dienstbar        machen,        indem        man     ihn den     Umfang    des     Schwurigkörperpaares     ein- oder mehrmals umschlingen lässt und  seine Enden federnd verbindet.  



  Mit der     Fig.    10 endlich wird, als weiterer  Beweis für die Vielseitigkeit der     Ausgestal-          tungsmöglichkeit    des Erfindungsgegenstandes,  gezeigt, dass das Zusammenwirken zwischen       Schwungkörper    und     Kippbolzen    auch so ge  staltet werden kann, dass der     Schwung-          körper    2 nicht seinen eigenen Kippbolzen 3,  sondern den des andern     Schwungkörpers     steuert.

   Hierzu hat man gegenüber der im  übrigen dem Beispiele der     Fig.    1 und 2 ent  sprechenden Kupplung nur notwendig, unter  Anwendung abgeänderter Steuerbleche 4' die       Kippbolzen    3 mit ihren Zapfen     K    von der  Kupplungsachse nach auswärts liegend ein  zulegen, so dass jetzt das dem     Kurbelzapfen          E    gegenüberliegende schmale     Zylinderflä-          chenstück    zu seiner Riegelfläche     R    wird.

    Die Steuerbleche 4' sind dabei so gestaltet,  dass das freie Steuerblechende über den Be  reich des Fensters     1%    des     Nachbarschwung-          körpers    hinübergreift und dort mit seinem  Schlitze L' den Kurbelzapfen K fasst. Die  radiale Führung der Schwungkörper entsteht  bei     E'i,        L'2    und Es. Wenn im Arbeitsspiel  der Kippbolzen 3 sich umlegt, dann wandert       sein    Kurbelzapfen     K    nach der Kupplungs  achse zu.

   Die Kantenfläche     Si    des Steuer  bleches wandert dabei, da sie zu dem gegen  überliegender. vom     Mittelpunkte    wegwan  dernden     Schwungkörper        92    gehört, ebenfalls  gegen die Achse zu, so dass sich das Arbeits  spiel sinngemäss, wie anhand der     Fig.    3-8    erläutert vollzieht. Die rückführende Wirkung  des     Steuerbleches    vollzieht sich dann so, dass  beim     Stillsetzen    der Kippbolzen 3 durch die  Kante     B.    des dann nach     aussen    wandernden  Steuerbleches 4' an seinem Zapfen K in die       Hochkantlage    nach auswärts gedreht wird.  



  Hierdurch wird insbesondere erzielbar,  dass auch noch die mit dem     Entriegelungs-          vorgange    beginnende Auswärtsbewegung der  beiden Schwungkörper 2 verknüpft wird.  Würde nämlich im     Errtriegelungsvorgange     (etwa infolge verschieden gross auftretender  Rollwiderstände) der eine Kippbolzen 3 früher  die Auswärtsbewegung freigeben, als die  andern,

   dann würde der früher seinen Ein  rückweg antretende     Schwungkörper    2     mittelst     seines Steuerbleches 4' an der Kante     .S1    den  erst weniger weitgehend aus der Hochkant  lage gekippten Bolzen 3 des andern     Schwung-          körpers    am Zapfen     K    herumreissen und so  diesen zwingen, der einkuppelnden Bewegung  zu folgen.  



  Gleichgültig, ob nun die     Kippbolzenan-          wendung    nach den     Fig.    1 und 2 oder nach  der     Fig.    10 geschieht, so steht es ferner frei,  den Kippbolzen 3 so auszugestalten, dass er  seine     Bundflächen        Ba,    für die     achsiale    Fest  legung gegenüber dem Antreiber 1     (Fig.    2)  nur in der     Hochkantlage    die Flächen, die  die Zylinderflächen     Al.    der     Ausnehmung    A  seitlich begrenzen, ohne besonderes Spiel       achsial    fassen lässt,

   in der gekippten Lage  zwischen     rn"i"    und     Y."$        (Fig.    7 und 8) aber  die     Bundfläche    zurücktreten lässt. Die Band  flächen B" würden also von einem kleinsten  gegenseitigen Abstand, den sie in der Hoch  kantlage zeigen, sich längs des Winkels<B>1 -</B>  nach beiden Seiten immer mehr entfernen,  so dass die Stelle mit dem kleinsten Ab  stande in der gekippten Lage in den Bereich  der Seitenflächen der Flanken A", der     An-          treiberausnehmung    A gelangen würden, wo  sie dann beispielsweise an zusätzlichen Teilen  angreifen     könnten,

      die gegenüber dem An  treiber 1 im eingerückten Zustande der Kupp  lung bei der Mitnahme auch einen     Rollvor-          gang    für eine längs der Kupplungsachse      auftretende Verschiebebewegung zwischen  Antreiber und Schwungkörper ermöglichen  würde.  



  Ähnlich, wie die seitliche Führung des  Kippbolzens 3 mit seiner     Rerausbewegung    aus  der     Hochkantlage    loser gestaltet werden       kann,    bleibt es natürlich unbenommen, auch  die radiale Führung, die sich die     Schwung-          körper    2 durch die Steuerbleche 4 gegen  seitig geben, mit dein     Auswärtswandern    zur  Einrücklage mehr und mehr loser zu ge  stalten. Man hätte hierzu zum Beispiel nur  die Kantenflächen, an denen die Steuerbleche  führen, abzuschrägen, wie dies etwa mit der  Kante     E4    in der     Fig.    1 angedeutet ist.  



  Um jede Möglichkeit     auszuschliessen,    dass  etwa Staub, der beim     Kupplungsvorgange     infolge der trockenen Reibung während des  unmittelbar nach dem Einrücken zunächst  bestehenden     Gleitvorganges    - der zwar an  sich spiegelblank polierenden Flächen statt  findet - entstehen könnte, den Ablauf des  Arbeitsvorgangs stören könnte, bleibt es  unbenommen; eine weitere Ausgestaltung der  Kupplung auch noch dahin eintreten zu  lassen, dass in der Kupplung gebildeter Staub  selbsttätig beseitigt wird, eine Massnahme,  die noch anhand der     Fig.    11 beispielsweise  an dem in     Fig.    2 gezeigten     Riemenscheiben-          gehäuse    9 erläutert werden möge.

   Es ist zum  Beispiel dort, wo die Innenfläche der zylin  drischen Wand des     Riemenscheibenkranzes     mit den Seitenflächen zusammenstösst, eine  ringförmige Kammer P geschaffen, in die die  zylindrische Innenfläche (Reibfläche) in einem  nach aussen ansteigenden Konus     Pi    überführt  und die nach innen beispielsweise durch einen  bei     Pa        zugeschärften    Blechring     P2    so abge  deckt ist, dass bei     P4    ein schmaler ringför  iniger Eintrittsraum     geschaffen    ist.

   Wenn  nun die Anordnung so getroffen ist, dass der  Beginn der     Konusfläche    P nach der Mittel  ebene der Kupplung<B>zu zum</B> Beispiel um die  Strecke     Ps    hinübergreift, dann werden in  den Bereich des Raumes     P,,    gelangende  Staubteilchen unter dem     Einflusse    der Flieh  kraft an dem Konus P entlang in das Innere  der Kammer P gezwungen, wo sie sich aussen    bei     P6    sammeln und von wo sie auch im  Stillstande, wenn sie unter dem     Einflusse     der Schwerkraft radial einwärts nach     P7     fallen, nicht mehr in das Innere der Kupp  lung zurückkehren können.

   An den     Förder-          bereich    P4 werden die Staubteilchen neben  der eigenen     Fliebkraftwirkung,    die sie zu  nächst an alle Stellen des zylindrischen  Innenumfanges des Kranzes 9 bringt, auch  durch die Umlaufbewegung, die die im In  nern der Kupplung eingeschlossene Luft bei  der Rotationsbewegung der Schwungkörper 2  und des Antreibers erfährt, herangebracht.

    Ferner werden sie infolge des     Gleitens    der  Reibbacken 8 am     zylindriscben        Innenumfange     aus dem     Reibflächenbereich    hinausgeschoben,  eine Wirkung, die auch durch entsprechende  Schrägstellung der Reibbacken 8 oder ähn  lichen Massnahmen unterstützt oder auch  besonders geschaffen werden könnte. Die  Wirkungen der Staubförderung liessen sich  dabei unschwer so gestalten, dass sie eine  bestimmte     achsiale    Richtung aufweisen, so  dass die Anordnung einer auf einer Seite vor  gesehenen Staubkammer P für die gesamte       Staubbeseitigung    ausreicht, das heisst, dass  alle Staubteilchen selbsttätig dieser einzigen  Kammer zugeführt werden.  



  Die Massnahmen zur Staubbeseitigung,  wie sie auch immer verwirklicht werden  mögen, können natürlich abweichend vom  Beispiel der     Fig.    11 ebenso gut an andern  Stellen des Kranzumfanges vorgesehen sein.  Es ist auch ohne weiteres möglich, solche       Einrichtungen    ganz oder teilweise durch be  sondere Durchlässe nach aussen hin zu öffnen,  die die Förderung des Staubes durch die       Luftabströmung    begünstigen     bezw.    ihn un  mittelbar nach aussen fortschaffen. Durch  entsprechende     Dicbtungsmassnahmen    könnte  dabei auch Vorsorge getroffen werden, dass  das Innere der Kupplung gegen äussere Ein  flüsse nach wie vor geschützt bleibt.  



  Statt die Übertragung der Umfangskraft,  die vom antreibenden Teil auf die     Schwung-          körper    über den     Kippbolzen    hinweg an  starren     Auflageflächen.erfolgt,    liesse sich die  Konstruktion auch insofern vervollkommnen,      als besondere     Pufferfedern    vorgesehen werden  könnten, wenn notwendig mit     Vorspannung     eingesetzt, die bei der Kraftübertragung etwa  auftretenden Stösse elastisch aufnehmen  könnten.  



  Statt die Reibkörper 8 in den     Schwung-          körpern    2 unbeweglich einzubetten, ist es  vorteilhaft, die Anordnung so zu treffen, sei  es durch die besondere Gestaltung der     @Reib-          körper    8 oder der     Nuten    oder von beiden,  dass sich die Reibflächen der Reibkörper 8  gegenüber ihrer Gegenfläche beim Kuppeln  des treibenden mit den getriebenen Kupplungs  teilen in weitgehendstem Masse anschmiegen  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Kupplung, deren Steuerung sich unter Anwendung der Massenkräfte bei Geschwindigkeitsänderungen umlaufender Massen vollzieht, dadurch gekennzeichnet, dass walzenförmige Kraftübertragungselemente, mittelst denen das Drehmoment auf die kuppelnden Glieder übertragen wird, als Riegelorgane dienen, die diese kuppelnden Glieder gegenüber der Wirkung der ein rückenden Kraft zunächst abriegeln und unter der Wirkung steuernder, im wesentlichen senkrecht zur einrückenden Kraft gerichteter Kräfte in einem Wälzvorgang wieder frei geben. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die walzenförmigen Elemente auch eine Wälzbeweglichkeit senkrecht zur Umfangs richtung besitzen, mittelst deren sie die bei der Umlaufbewegung zwischen den beiden Hälften der eingerückten Kupplung auftretende Relativbewegung im Wälz- vorgange aufnehmen. 2.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die walzenförmigen Elemente in ausgerücktem Zustande der Kupplung sich in einer mittelst Zylinderflächenstücken abriegeln den Hochkantlage befinden, welche Lage dadurch charakterisiert ist, dass am Ele- ment vorhandene Abflachungen nahezu parallel zur Richtung der einrückenden Kraft verlaufenden und sich zwecks Ein rücken der Kupplung in einem Wälz- vorgange in eine die Verriegelung auf hebende Flachkantlage verdrehen. 3.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Lösen der Kupplung Kräfte wirksam werden, welche die walzenförmigen Ele mente in ihre Ausgangslage zurückdrehen. 4. Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch; dadurch gekennzeichnet, dass die walzenförmigen Elemente gegenüber ihrer Eigenfliehkraft an der antreibenden Kupplungshälfte abgestützt sind. 5.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ringsektorartige Körper (2), die als kup pelnde Glieder und als Schwungmasse dienen und welche mit Reibkörpern (8) bewehrt sind, durch wechselseitig von einem ringsektorartigen Körperzum andern übergreifenden Führungsteilen (4) einen frei rotierbaren Ring mit lediglich radial aber nicht achsial verschiebbaren Ring hälften bilden. 6.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentan- spruch und Unteranspruch "5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer radialen Verschiebung der Ringsektorkörper (\?) die walzenförmigen Elemente (3) mit Hilfe eines Kurbelmechanismus (K) eine Drehung erfahren. 7.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusammenhang zwi,chen den Bewegungen derRingsektor- körper (2) und der walzenförmigen Ele mente (3) durch die Führungsteile (4) der Ringsektorkörper vermittelt wird. B. Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringsektorkör- per (2) durch Federn (6) gegeneinander gezogen werden, die an am Umfange eingelegten Bügeln (7) angreifen, die gleichzeitig in Nuten (N) liegende Reibkörper (8) festhalten.
    J. Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die kuppelnden Glieder (2) in ihrer radialen Bewegung eine Abbremsung erfahren. 10. Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Abbremsung unter Beteiligung der auf tretenden Corioliskraft vollzieht. 11. Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Abbremsung der Ringsektorkörper (2) durch die Seilreibung sie umschlingender Zugorgane vollzieht. 12.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Ring- sektorkUrpern (2) auftretende Fliehkraft durch über deren Stossfugen (t) greifende Zugorgane (21) unter elastischer Defor mation von Federn (23, 24) zum Teil abgefangen ist. 13. Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch und Unteranspruch 5>, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringsektorkörper (2) sich unter Benutzung von mit Schrau benflächen versehenen Organen (21) ab stützen, die sich bei gegenseitiger Be wegung der Pingsektorkörper (2) ver schrauben. 14.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 5 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver schraubung der die Ringsektorkörper (2) abstützenden Organe durch Verzögerungs einrichtungen (J, 25) gebremst wird. 15. Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse des bei der Verdrehung des walzenför migen Elementes (3) aus der riegelnden Hochkantlage auftretenden Rollwider- standes durch einen kleineren bezw. einen grösseren Krümmungsradius der Roll- fläche (R)
    gegenüber dem Radius (ro) der die Reaktion aufnehmenden Rollfläche (C) herabgesetzt bezw. erhöht ist. 16. Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kupplung entstehende Staubteilchen durch aus der Fliehkraftwirkung und der Förderwirkung der in der Kupplung um laufenden gasförrnigen und festen Körper in einen Raum (P) gefördert werden, aus dem ihnen die Rückkehr verwehrt wird (P2). 17.
    Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Pufferfedern angeordnet sind, die bei der Kraftübertragung der Umfangskraft auf tretende Stösse elastisch aufnehmen. 18. Selbsttätige Kupplung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine der artige Gestaltung des Reibkörpers (8), dass sich dieser der Innenfläche der Scheibe (9) als Gegenfläche in freier Ein stellbeweglichkeit anzuschmiegen vermag.
CH141121D 1927-08-27 1928-08-25 Selbsttätige Kupplung. CH141121A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO16726D DE550208C (de) 1927-08-27 1927-08-27 Selbsttaetige Kupplung
DE40328X 1928-03-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH141121A true CH141121A (de) 1930-07-15

Family

ID=27664244

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH141121D CH141121A (de) 1927-08-27 1928-08-25 Selbsttätige Kupplung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH141121A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109854638A (zh) * 2019-01-16 2019-06-07 广西玉柴机器股份有限公司 温控离合器

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109854638A (zh) * 2019-01-16 2019-06-07 广西玉柴机器股份有限公司 温控离合器

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2838346C2 (de) Drehvorrichtung für einen Baggergreifer o.dgl.
DE2217611C3 (de) Zentrifuge
CH209711A (de) Reibradgetriebe mit veränderlicher Übersetzung.
DE6916054U (de) Schraubwerkzeug mit zwei drehgeschwindigkeiten
CH141121A (de) Selbsttätige Kupplung.
DE906176C (de) Fliehkraftkupplung
DE550208C (de) Selbsttaetige Kupplung
CH659867A5 (de) Freilaufkupplung.
DE405809C (de) Reibraederwechselgetriebe
DE612608C (de) Einrichtung zum Verstellen des Wirkungszeitpunktes einer mit stark veraenderlicher Drehkraft arbeitenden Vorrichtung
AT133786B (de) Selbsttätige Kupplung.
DE850100C (de) Freilaufkupplung fuer hohe Drehzahlen
DE358324C (de) Explosionskraftmaschine mit zwei in einem Ringraum kreisenden Kolben
DE1006272B (de) Fahrzeugkupplung
DE552884C (de) Schlaggeraet
AT138310B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Verstellen des Wirkungszeitpunktes einer mit stark veränderlicher Drehkraft arbeitenden Vorrichtung, z. B. einer Einspritzpumpe oder eines Zündapparates von Brennkraftmaschinen.
AT126603B (de) Schleuder für ununterbrochenen Betrieb mit absatzweiser selbsttätiger Entleerung.
DE457022C (de) Schaltwerkwechselgetriebe
DE688703C (de) Klemmrollenfreilaufkupplung
DE510737C (de) Flechtmaschine ohne Gangplatte
DE1284373B (de) Reversierbare Teigausrollmaschine
DE609773C (de) Kupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE435116C (de) Andrehvorrichtung fuer Kraftmaschinen
DE654370C (de) Vorrichtung zur Foerderung von stueckigem Foerdergut im Gefaelle
DE3241221C2 (de) Spielzeugkreisel mit Bandaufziehvorrichtung und einem Haltebügel zur lösbaren Halterung des Spielzeugkreisels