CH141191A - Vorrichtung zum Ausbreiten und Zusammenlegen, sowie für die Randbefestigung der Stoffverdecke, insbesondere von Kraftfahrzeugen. - Google Patents
Vorrichtung zum Ausbreiten und Zusammenlegen, sowie für die Randbefestigung der Stoffverdecke, insbesondere von Kraftfahrzeugen.Info
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Description
Vorrichtung zum Ausbreiten und Zusammenlegen, sowie für die Randbefestigung der Stoffverdecke, insbesondere von Kraftfahrzeugen. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Ausbreiten und Zu sammenlegen, sowie für die Randbefestigung der Stoffdecke, insbesondere von Kraftfahr zeugen.
Dieselbe hat auf Dachführungs- schienen laufende Führungsteile für die ver schiebbaren Verdeckspriegel und seitlich an den Daehführungsschienen angebrachte Randabschlussrinnen zum Einlegen des Stoff randes, sowie mit den Verdeckspriegeln ver schiebbare Greiforgane, die am seitlich her abhängenden Stoffrand des Verdeckes an greifen und diesen beim Ausbreiten des Ver- deckes in die Randabschlussrinne einführen.
Die Greiforgane bilden zweckmässigerweise an Schwenkarmen der Führungsteile ange brachte Stützen, die unter sich durch den Stoffrand verbunden sind und diesen beim Ausbreiten des Verdeckes in die Rinne hinein drücken, ihn beim Zusammenlegen des Ver- deckes aber aus derselben herausheben.
Die hei dieser Ausführungsform an den beider- seitigen Schwenkarmen je mittelst eines Bol zens angebrachten Stützen tragen zweck- mä ssigerweise einen Hilffsspriegel, welcher das Verdeck infolge beim Ausbreiten des selben sich aufrichtenden Stützen zwischen zwei Hauptspriegeln stützt und sich beim Zusammenlegen des Verdeckes an den zuge hörigen Hauptspriegel anlegt.
Zur besseren Führung des Hilfsspriegels kann dieser mit- telst Parallellenkern mit dem Führungsteil des Hauptspriegels verbunden sein.
Auf den Zeichnungen ist eine beispiels weise Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Vorrichtung in der Seitenan sicht mit Ausbrechung, Fig. 2 einen Querschnitt derselben, Fig. S ein Wirkungsschema von Verbin dungsgurten, Fig. 4 eine Seitenansicht eines mit der Vorrichtung ausgestatteten Kraftwagens, Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Dar stellung mit Hilfsspriegel, Fig. 6 eine Einzelheit,
und Fig. 7 eine Seitenansicht eines mit dem zugehörigen Verdeck ausgestatteten Kraft =agens.
Die an jeder Längsseite des Kraftwagens angeordneten, als Fensterführungsschienen 1 ausgestatteten Wandrippen tragen je eine Dachabschlussschiene 2. Diese hat eine U- Führungsschiene 3, in welcher die verschieb baren, an den Verdeckspriegeln 4 mittelst gewindetragender Drehbolzen 5 gelagerten Führungswagen 6 auf je zwei Rollenpaaren 6' laufen. Ein weiteres Rollenpaar 6" wird durch die Wirkung von Federn 6"' gegen die einwärts gebogenen Schienenränder 3' gedrückt und gibt dadurch dem Führungswagen 6 eine zwangsläufige Führung in der Schiene 3.
Die Führungsschiene 3 hat untenseitig einen den obern Abschluss der Glasfenster bildenden Schienenteil B. In diesen ist eine U-Schiene 9 und ein den dichten Fensterabschluss ge währleistendes Gummipolster 10 eingelassen. In einer Längsnut der Führungsschiene 3 sitzt passend eine U-Schiene 11. Die U- Schienen 9, 1 bilden die Innenführung der Dachabschlussschiene, in welcher eine end lose, über das Antriebsrad 12 und die Ketten- leitrollen 1'3, 14 geführte Kette 15 gelagert ist.
Die zwei Antriebsräder 12 der in den beiden Dachabschlussschienen laufenden Ket ten 15 sitzen auf einer gemeinsamen, mit- telst einer Kurbel 16 drehbaren Welle 17 fest. Die Ketten 15 bewirken die Verschie bung der Führungswagen 6 beim Ausbreiten und Zusammenlegen des Verdeckes 18, in dem zweckmässigerweise der vorderste Füh rungswagen in geeigneter Weise, zum Bei spiel durch eine in die Kette eingreifende Zahnung mit derselben gekuppelt ist. Die Füh rungswagen sind durch steife, beispielsweise aus Lederriemen bestehende Gurten 19 mit einander verbunden. Diese sind über je ein zwischen zwei Führungswagen angeordnetes, an der Führungsschiene 3 verschiebbares Zwischenstück 20 geführt.
Beim Zusammen- legen des Verdeckes stellen sich die Gurten 19 schlauchförmig auf, wobei sie den oft feuchten Verdeckstoff von den Führungs schienen 3 abheben.
An seitlich an den Führungswagen 6 an gebrachten Trägern 21 sind je zwei Arme 22 schwenkbar gelagert und mit einer am Trä ger angebrachten Feder 28 belastet. An je dem Arm 22 ist ein Bolzen 24 festgenietet, woran eine Stütze 25 pendelnd gelagert ist. Diese greift unternends an einem in den Stoffrand 26 eingelegten Seil 27 an. Das selbe ist zwischen den am untern Endteil der Stützen 25 vorgesehenen, einen Greifer bildenden Klauen 25' eingeklemmt. (Fig. 2). Die Führungswagen 6 könnten statt mit zwei Armen 22 auch nur mit je einem Arm ausgestattet sein.
Die Schwenkarme 22 be wirken die selbsttätige Randbefestigung des Stoffverdeckes, indem sie beim Ausbreiten *des Verdeckes unter der Wirkung der Federn 23 und der Spannung des an den mit der Kette gekuppelten vordersten Wagen 6 fest gelegten Seils 27 in den Pfeilrichtungen ver- schwenkt werden, wobei die Stützen 25 das Seil 27 mit dem Stoffrand 26 in eine seit liche an den Führungsschienen 3 angeordnete Randabschlussrinne 28 drücken. Diese ver hindert nun ein Eindringen von Regen und Wind unter das Stoffdach und dient zugleich der Fortleitung gegebenenfalls vom Stoff verdeck in die Rinne abfliessenden Regen wassers.
An den beiden Armen 2.2 ist eine steife, beispielsweise aus einem Lederriemen ge bildete Gurte 29 befestigt. Diese bildet eine in sich selbst geschlossene Schlaufe, deren herabhängender Teil aber auch unterbrochen und mit den beiden Enden an den Führungs wagen 6 festgelegt sein könnte. Ebenso könnte statt der Gurten 29 eine längs des ganzen Verdeckes sich erstreckende, je an den, Armen 22 befestigte Gurte vorgesehen sein.
Beim Herausheben des Stoffes aus der Randabschlussrinne 28 bewirken die hierbei aufwärts schwenkenden Arme 22, beim Er reichen der in Fig. 1 strichpunktiert ange- deuteten Stellung, dass sich der auf den in Schlaufenform sich aufstellenden Gurten 29 aufliegende Stoffbezug in Falten legt und dadurch neben einem guten Zusammenleger des Verdeckes die Verhütung des Anrostens des Verdeckbezuges an den eisernen Spriegeln und den eisernen Schwenkarmen 22 gewähr leistet.
Gemäss Fig. 5 bis 7 tragen die Verdeck stützen einen Hilfsspriegel. Je zwei von den beiderseitigen Armen 22 eines Verdeck- spriegels 4 gehaltenen Stützen 25 tragen einen unmittelbar an dieselben anschliessen den Hilfsspriegel 30.
Beim Ausbreiten des Verdeckes klappen die Arme 22 durch ihr Eigengewicht in die Stellung gemäss Fig. 5 um. Die Zugseile 27 sind bei vollständig ausgebreitetem Verdeck straff gespannt und halten dabei die Stützen 25 in senkrechter Stellung. Die letzteren drücken - wie oben beschrieben - den seit lich am Verdeck 18 herabhängenden Stoff lappen in die Randabschlüssrinne 28 und be wirken so einen wind- und wetterdichten Seitenverschluss des Verdeckes.
Die Hilfs- spriegel 30 stützen nun das Stoffverdeck 18 zwischen je zwei Hauptspriegeln 4, so dass diese, ohne dass das Stoffverdeck zwischen den Spriegeln einsinken kann einen verhält nismässig grossen gegenseitigen Abstand auf weisen können. Beim Zusammenlegen des Verdeckes stossen die Spriegel gegeneinander, die Hilfsspriegel 30 kommen dann an ihre zugehörigen Hauptspriegel 4 anzuliegen, woben sie infolge der sich aufrichtenden Arme 22 eine etwas höhere Lage als die Hauptspriegel einnehmen.
Durch die Lage verschiedenheit zwischen den Hilfs- und Hauptspriegeln wird die Faltenbildung des Stoffverdeckes vermehrt, die einzelnen Stoff- falten werden niedriger und gewährleisten eine enge Faltung des Verdeckes 18 ohne Zerknitterung und Beschädigung des Stoffes. Der erreichbare Abstand der Spriegel 4 be zweckt ausser der Vereinfachung des Dach gestelles gemeinschaftlich mit der engen Stoffaltung, die Unterbringung des Ver- deckes bei möglichst geringer Raumbean spruchung im Wagenhinterteil.
Der beim Ausbreiten des Stoffverdeckes 18 in die Schienenrundung zwischen Vorder- und Hinterdeck tretende Spriegel 4 trägt auf jeder Seite zwei die Wölbung des Verdeckes herstellende Hilfsspriegel 30, 30' (Fig. 7). Aber auch die andern Verdeckspriegel könn ten im Bedarfsfalle beiderseitig mit je zwei nach entgegengesetzten Seiten gerichteten Hilfsspriegeln ausgestattet sein.
Zur besseren Führung der Hilfsspriegel sind gemäss Fig. 6 dieselben mit Parallel führung, und zwar mit den beiden Lenkern 2,2', 22" an den Führungswagen der Haupt- spriegel 4 aasgelenkt, wodurch der Hilfs- spriegel dauernd (auch bei der Zusammen legung des Verdeckes) in der lotrechten Stel lung verbleibt und damit die Normalstellung des Hilfsspriegels beim Heben und Senken dauernd gewährleistet ist und den auf dem Spriegel aufliegenden Stoff schont.
Ausser dem ist hierdurch die Führung des Hilfs- spriegels eine viel bessere. Das Verdeck be darf daher nur einer geringeren Zahl von Spriegeln, die, zusammengeschoben, unter kleinster Raumbeanspruchung im Wagen hinterteil verstaut werden können. Beim Zu sammenlegen des Verdeckes überragen die Hilfsspriegel die Hauptspriegel und bewir ken daher eine Faltung des Stoffüberzuges.
Statt an Schwenkarmen 22, 22', 22" an gebrachten Stützen 2,5 könnten auch ein fache, am Führungsseil 6 oder am Verdeck- spriegel 4 festangebrachte Greifer vorge sehen sein, die den Stoffrand in der Rinne 28 halten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Ausbreiten und Zusam menlegen, sowie für die Randbefestigung der Stoffverdecke, insbesondere von Kraftfahr zeugen, mit auf Dachführungsschienen lau fenden Führungsteilen für die verschieb baren Verdeckspriegel und seitlich an den Dachführungsschienen angeordneten Rinnen zum Einlegen des Stoffrandes, gekennzeich net durch mit Verdeckspriegeln verschieb- bare Greiforgane, die am seitlich herab hängenden Stoffrand des Verdeckes angrei fen und diesen beim Ausbreiten des Ver- deckes- in die Randabschlussrinne einführen.UNTERANSPRtl"CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Greif organe an schwenkbaren Armen ange brachte, nach unten ragende Stützen bil den, die unter sich durch den Stoffrand verbunden sind und ihn beim Ausbreiten des Verdeckes bei ihrem Senken mit den Schwenkarmen in die Randabschlussrinne drücken, sowie beim Zusammenlegen -des Verdeckes den Stoffrand bei ihrem Auf wärtsgehen aus der Rinne heben. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen an einem in den Stoff rand eingelegten, die Stützen miteinander verbindenden Zugorgan angreifen. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Arme (22) an einem seitlichen Träger (21) eines Führungswagens (6) angelenkt, sowie mit Federn belastet und die Stützen (25) an diesen Armen pendelnd gelagert sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass je zwei Arme (22) eines Führungswagens eine Gurte (29) tragen, die beim Herausheben des Stoffrandes aus der R.andabschlussrinne infolge der auf- wärtsschwenkenden Arme (22) den Stoff bezug in Falten legt.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungs wagen durch über den Führungsscliien.en angeordnete, über Zwischenstücke (20) geführte Gurten (19) miteinander verbun den sind, die sich beim Zusammenlegen des Stoffverdeckes schlaufenförmig auf stellen und dadurch den Stoff heben. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die an den beiderseitigen Armen eines Verdeeksprie- gels gelagerten Stützen einen Hilfssprie- gel tragen, welcher das ausgebreitete Ver deck zwischen zwei Hauptspriegeln stützt und sich beim Zusammenlegen des Ver- deckes an den zugehörigen Hauptspriegel anlegt. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schwenkarme und die Stützen solche Längenverhältnisse auf weisen, dass die an den Verdeckspriegel angelegten Hilfsspriegel eine höhere Lage als die zugehörigen Hauptspriegel ein nehmen und dabei zwecks Vermehrung der Faltenbildung des Stoffverdeckes den Stoff von diesem abheben. B.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hilfsspriegel mit- telst Parallellenkern an den Führungs teil des Hauptspriegels angelenkt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE141191X | 1928-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH141191D CH141191A (de) | 1928-09-19 | 1929-09-04 | Vorrichtung zum Ausbreiten und Zusammenlegen, sowie für die Randbefestigung der Stoffverdecke, insbesondere von Kraftfahrzeugen. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH141191A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4711484A (en) * | 1987-02-19 | 1987-12-08 | Tuerk James R | Tarp cover system for flat bed vehicles |
-
1929
- 1929-09-04 CH CH141191D patent/CH141191A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4711484A (en) * | 1987-02-19 | 1987-12-08 | Tuerk James R | Tarp cover system for flat bed vehicles |
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