Vorrichtung zum Durchspülen und Durchsaugen von Wäsche. Gegenstand ries Patentanspruches des Hauptpatentes ist eine Vorrichtung zum Durchspülen und Durchsaugen von Wäsche mittelst einer in Kammern unterteilten, auf- und abwärts zu bewegenden Haube, welche Rückschlagventile zwischen den Hauben kammern, sowie einen Kranz von seitlichen Öffnuncen inder Haube aufweist, wobei als von der Wasahflüsshykeit beim Füllen der Haube zu durchströmendes Rückselilagventil zum Unterteilen der Haube ein aus mindi- stens zwei aufeinandergelegten Platten be stehendes Plattenventil vorgesehen ist,
das mit seinem Rande die seitlichen Öffnungen beim Einstossen der Vorrichtung in dip Waschflüssigkeit schliesst. Geoenstand der vorlieuenden Erfindung ist eine weitere Ausbildung dieser Vorrieli- tung, welche sieli dadurch auszeichnet, dass die die verschiedenen übereinanderliegenden Kammern der Haube abschliessenden Platten ventile miteinander verbunden sind und von einem gemeinsamen Schwimmkörper gleieh- zeitig angehoben werden.
Ein Ausführunpsbeispiel des Erfindungs- gegenstandes ist auf der beiliegenden Zeich nung dargestellt, in welcher Fig. 1 die Vorrichtung, welche für Kraft betrieb gedacht ist. im senkrechten Schnitt zeigt, und Fig. 2 zeigt eine Einzelheit von Fig. 1. Die Haube 1 besitzt zylindrische Gestalt und ist durch Rüekschlagventile in überein anderliegende Kammern 2, 3, 30 und 31 un terteilt.
ZwisAen den Kammern 2 und 3 in ein mit der Haube 1 befestigter, durchlöcher- ter Boden, sowie ein zweiteiliges RücksAlag- ventil mit aufeinander gelagerten Venfilplat- ten 6 und 10 vorhanden, das zum Füllen der Haube von der Waschflüssio-keitdurchströmt wird, wobei der Rand<B>7</B> der Ventilplatte die seitlichen Offnunoen <B>11</B> beim Einstossen der 'Vorrichtung in die -Waschflüssigkeit ab schliesst.
Zwischen den Kammern<B>3, 30</B> und <B>31</B> sind Rückschlagventile eingebaut, ähnlich dem Ventil<B>6, 10,</B> jedoch mit dem Unter schied, dass die der Ventilplatte<B>10</B> entspre chenden Platten<B>33</B> und<B>36</B> mit einem als Luftschacht wirkenden Aufbau 34 bezw. 40 versehen sind. Die Ventilplatten 32 und 32' schliessen mit ihrem nach abwärts gebogenen Rand die Kränze<B>39</B> und 43 von seitlichen Öffnungen beim Einstossen der Vorrichtung in die Waschflüssigkeit ab.
Die Ventilplat ten 6, 32 und 32' sind durch Stangen 41 mit einander verbunden, so dass sie sieh gemein sam öffnen und schliessen; die Stangen 41 sind in einem durchlochten schwimmfäbigen Körper 42 eingesetzt, so dass beim Einstossen der Vorrichtuno in die Waschflüssigkeit sämtliche Ventilplatten gleichzeitig ange hoben und die Öffnungen 11, 39 und 43 ge schlossen werden. Oben ist die zylindrische Haube durch einen Siebboden 44 abgeschlos sen, welcher die Hülse 45 zur Aufnahme des Stiels 20 trägt; 46 sind Versteifungsstreben.
Beim Einstossen der Vorrichtung in die Waspliflüssigkeit werden durch den gemein samen Schwimmkörper 42 alle miteinander verbundenen Plattenventile 6, 32, 32' gleich zeitig angehoben und schliessen die Öffnun gen 11, 39 und 43 ab. so dass die Wasch flüssigkeit die Haube anfüllen muss und nicht entweichen kann. Umgekehrt werden beim Hochziehen der Vorrichtung alle Platten- ventile gleichzeitio geöffnet und aestatten einen raschen Abfluss der Wasehflüssigkeit. Der Aufbau 34 bezw. 40 dient dazu, Luft möglichst rasch in die Kammern 30 bezw.
3 zu leiten, so dass der Ausfluss der Wasch flüssigkeit aus den Kammern 31, 30 und 3 durch die Darelibreehungen 11, 39 und 43 gleichzeitig erfolgen kann und nicht erst aus der Kammer 3, nachdem zuerst die Kammer 31 und dann die Kammer 30 entleert ist, was der Fall wäre, wenn diese Luftschäelite nicht vorhanden wären. Infolge des grösseren Inhaltes der Vorrielituno wird beim Ein stossen und Anheben eine grössere Menge Waschflüssigkeit dureh die Wäsche in die Haube und aus der Haube über die Wäsche gefördert; die Waschleistung ist demnach eine entsprechend höhere und raschere, er fordert aber auch mehr Kraft, was aber beim inotorischen Antrieb weniger ins Gewicht fällt.
In Fig. 1. ist in dein Wasehgefäss 47 ein Reibkorb 48 eingesetzt, der mit einem abgp- bogenen Rande losc auf dem Rand dis Waschgefässes aufsitzt und so leicht abge hoben werden kann. Der Korb ist als Reib fläche mit Erhöhumren und Vertiefungen ausgebildet, wobei Löcher 49 (Fio. 2) vor gesehen sind, um die Waschflüssigkeitdurch den Reibkorb hindurchtreten zu lassen. Un ten besitzt der Reibkorb eine nach oben we- richtete Einbuchtung 50, durch welche dip Wäsche in die Kammer 2 gepresst wird.