CH141294A - Windsichter, mit einer Mehrzahl treppenstufenartig übereinander angeordneten Leitblechen. - Google Patents

Windsichter, mit einer Mehrzahl treppenstufenartig übereinander angeordneten Leitblechen.

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CH141294A
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Hartstoff-Metall A-G Hametag
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Hartstoff Metall Ag
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      Windsichten    mit     einer*Nelirza.hl    treppenstufenartig übereinander angeordneten  Leitblechen.    Die Erfindung betrifft einen     Win.dsichtcr,     bei welchem eine Mehrzahl treppenstufen  artig übereinander     angeordneter,    schräg  gestellter Leitbleche angeordnet ist, über wel  che das Mahlgut     von    Stufe zu Stufe,     ent-          gegeiigesetzt    zur Windsichtung,     herabrieselt,     während der Sichtwind in aufsteigender  Richtung     clie    Bahn des herabfallenden Ma  terials durchschneidet und' zwischen den Ble  chen hindurchgeleitet wird,

   zwischen denen  der     Hauptsichtungsvorgang    vor sich geht.  



  Der erzielte     Fortschritt    besteht, wie Ver  suche zeigen, darin,     d.ass    es gelingt, mit dem       neixen    Siebter sehr erhebliche Mengen     durch-          -leschiekten    Mahl     gutes    mit bemerkenswert  hohem      Tirl#.ungsgra.d    bei einem Durchgang       auszusichten.     



  Es ist bekannt, dass die bisher gebräuch  lichen     Windsichter    bei stärkerer Beschickung  nur mit sehr geringem Wirkungsgrad arbei  ten, auch solche, die mit     schnellbewegten     Schleudertellern und dergleichen arbeiten.    Man war demgemäss     gezwungen,    um eine  einigermassen saubere 'Sichtung zu erhalten,  das Mahlgut mehrere     b1-ale    durch den Sich  ter zu schicken.  



  Im Gegensatz hierzu kommt man     bei,dem     neuen Siebter mit einem einmaligen Durch  gang aus und erzielt gleichzeitig einen sehr  hohen Wirkungsgrad, das heisst das grobe  Material enthält nach dem Verlassen des       Siehters    nur noch geringe Mengen an hin  reichend zerkleinertem Mahlgut.  



  Man kann     infolgedessen    den neuen     .Sichter     mit Vorteil zum direkten Anschluss an Müh  len, beispielsweise Kohlenmühlen, benutzen,  ohne dass die Mühle in schädlicher Weise  durch rückgeführtes, bereits feines Mahlgut  belastet wird, was bekanntlich den ganzen       Mahluorgang        namentlich        bei        @Schltagmühlen     ungünstig     beeinflusst.     



       Zweckmässig    wird bei ,dem Siebter ,das  Mahlgut durch den     Ausblasewind    aus der  Mühle hineingeschafft. Zufolge der Verringe-           rung    der Windgeschwindigkeit im Siebter  fällt es zum grösseren Teil aus dem Wind  heraus und rieselt die durch die     Leitbleche     gebildeten Stufen herab, um dann durch     den     zwischen diesen     hindurchgeleiteten    Wind  strom gesichtet zu werden.  



  Versuche haben gezeigt, dass bei grossen  Mengen von Mahlgütern, namentlich wenn  dieselben ein geringes spezifisches Gewicht  besitzen, wie zum Beispiel Kohle, auch bei  scharfem Ausblasen des     Mühlengehäuses    der  Strom des     Austraggewindes    nicht ausreicht,  um die Sichtung in dem gewünschten Aus  mass herbeizuführen.  



  Gemäss der Erfindung- wird.     deshalb        noeh     ein zweiter Windstrom, der nicht .durch     :die     Mühle hindurchgeleitet ist, in den     Sichter    zur  Verstärkung der Sichtwirkung     eingeleiL,-t    und  zwar in den     Ausgleichsraum,    welcher vor den  treppenstufenförmig angeordneten Leitble  chen vorgesehen ist. Besonders vorteilhaft ist  dabei die Anordnung in der Weise, wenn der  aus der Mühle     kommende        Blaswin.d    von oben  in den Ausgleichsraum eingeleitet wird, wäh  rend,die zusätzliche Luftströmung am untern  Ende oder in der Nähe .desselben eingeführt  wird.  



  Beide     Windströmungen    werden dabei  zweckmässig durch ein und dasselbe Gebläse  erzeugt. Die Windleitung wird dann ge  gabelt in     Ader        Weise,        d@ass    der eine     Zwei#",    zu       der        Hühle    hinführt, während der andere di  rekt in den Siebter geführt wird. Im 'Sich  ter selbst vereinigen sich dann beide Strö  mungen wieder zu einer     einzigen,    die das       Mahlgut    nach dem     Ausscheideap.parat,    bei  spielsweise einem Zyklon, überführt.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen ein Ausführungs  beispiel der Erfindung;       Fig.    1 veranschaulicht einen senkrechten  S<B>S</B>       chnitt    durch den Siebter;       Fig.    2 zeigt denselben in einer um 90    gedrehten Projektion teils in Ansicht, teils  im Schnitt.  



  Bei .dem vorliegenden Ausführungsbeispiel  ist eine Bauart gewählt, welche die     Bewälti-          glmg    grosser     Mahlgutmengen    bei gedrängter  Bernart gestattet.         Das    Gehäuse 1 des mit     rechteckil-ein          ('verschnitt    ausgestatteten Sichters ist durch  eine Mittelwand 2 in zwei     symmetrisch(-          Hälften    zerlegt, so dass gewissermassen zwei  Miteinander vereinigte     Sichter        vorhanden     sind, die jedoch das Ergebnis ihrer Sichtung  durch ein     gemeinsames    Rohr 3 abliefern.  



  Der aus der     11fühle    kommende, mit dem       Hahlgut    beladene     Blaswind    wird dem     Sichter     durch die Rohre 4     und    5 zugeleitet und ge  langt in die Kammern 6 und 7. Hier scheidet  sich der grösste Teil des Mahlgutes aus, um  über die Leitbleche 8     un.cl    9 nach unten zu  rieseln. Der Wind aus den Kammern 6 und  7 wird durch Spalten zwischen den     schrälg-          ge@,:tel.iten    Blechen 10 und 11 und den Leit  blechen 8 und 9 in die Ausgleichskammern  12 und 13 geleitet, von dort bewegt er sich.

    wie durch Pfeile angedeutet, zwischen den       Leitblechen    8 und 9 hindurch, um ,das hin  reichend zerkleinerte Mahlgut     fortzuführen,          während    das noch .nicht     genügend    fein  Mahlgut auf das nächstgelegene Leitblech 8  oder 9 herabsinkt, um dann in der nächst  tiefer gelegenen Stufe nochmals dem     Sich.-          tungsprozess    unterworfen zu werden.

   Durch  das Aufschlagen auf die einzelnen Stufen       stäubt    jeweilig     ,das    feine Pulver in die Höhe  und kann um so leichter von .dem Sichtwind       crfasst    werden; auch werden dabei die gröbe  ren     Mahlgutteilchen    von den     anhaftenden     feineren befreit.  



  Es hat sich als zweckmässig erwiesen, vor  den geneigten untern Enden der Leitbleche 8  lind 9 kurze Fangbleche 14 und 15 anzuord  nen,     welche    verhindern, dass das schnell her  abgleitende Material einzelne Stufen über  springt und ausserdem das Gut immer wieder  nach der Mittelachse des     Sichters    hin zu  sammenzuführen.

   Man     .erspart    auf diese  Weise, namentlich wenn der Siebter eine  grössere Anzahl von Stufen     enthällt,        @an    Bau  breite, da andernfalls .die     untern    Bleche je  weils um ein     :Stück    nach der Aussenseite hin  vorgestreckt sein müssen, wenn das von der       obern    Stube     .hera'brieselnde    Material auf sie  aufschlagen soll.      Die Fangbleche 14 und 15 sind, wie aus       Fig.l    ersichtlich, derartig vor den untern  Enden der Leitbleche angeordnet,     dass    ein  hinreichend breiter Spalt verbleibt, um das       Mahlgut    hindurchfallen zu :lassen.  



  Die durch den einzelnen Stufen     hin.durch-          -etretenen    Windströmungen vereinigen sich       nach    dem Durchtritt durch die Leitbleche in  Kanälen 16 und 17, welche sich links und  rechts von der Mittelwand 2 befinden, die  zur     Vermeidung    von     W.ir'b:el@strönnun"gen        vor-          ,(yesehen    ist.

   Nach oben hin führen die     Ka-          I          n        ..le        ä        16        und        17        zu        dem        gemeinsamen        Aus-          lassrohr    3. Die untern     Leitbleche    18 und 19  sind etwas abweichend gestaltet. Sie sind bis  an die Wand 2 hin durchgeführt.

   Zwischen  ihren untern Enden und .der Wandung des  Kastens 1 sind Spalte 20 und 21 belassen,  durch welche das grobe Gut nach unten  fallen kann, um .dann durch den trichterför  migen gemeinsamen Fuss 22 des     Sichters    zu  sammengeholt und in ein Gefäss oder das       Mühlengehäuse    übergeführt zu werden.  



  Zwischen :dem Trichter 22 und den Ble  chen 18 und 19 befindet sich ein beträcht  licher     Hohlraum;    in diesen ist .das Rohr 23  gelagert, das an seinem untern Teil Austritts  öffnungen 25     beisitzt,    die     mit    Hilfe     eines      < furch den Handgriff 26 betätigten 'Schiebers  2-1     reguliert,    das heisst mehr     oid-er    weniger  abgedeckt werden können.

   Durch dieses Rohr  23 wird der zusätzliche Wind in den Sich  ter eingeführt, er hat zunächst Gelegenheit,  sich gleichmässig in dem grossen Raum unter  halb .der Bleche 18 und 19 zu verteilen und  infolgedessen mit gleicher Geschwindigkeit  durch die Spalten 20 und 21 nach oben in       di-e        Ausgleichskammern    12 und 13     zu    treten.  Er verstärkt einerseits .die Wirkung des  Windes, .der ,aus den Kammern 6 und 7  kommt, anderseits ,dient er gleichzeitig dazu,  das über die Bleche 18 und 19     herabrieselnde     Mahlgut noch weiter zu sichten. Er ist be  sonders dazu geeignet, weil er noch nicht oder  wenig mit Mahlcut beladen ist.

   Seine  Stärke wird durch Bemessung der Austritts  öffnungen 25 oder durch     entsprechende    Ein  stellung des Schiebers 24 geregelt.    Arbeitet der     Sichter    in einem geschlos  senen Kreislauf des Windes, in welchem also       .der    aus .dem Zyklon kommende Wind immer  wieder von neuem benutzt wird, so ist die  Möglichkeit gegeben,     dass    derselbe noch ge  ringe     Dlengen    von     14lahlgutteilchen    enthält.  Die Ablagerung solcher in dem Rohr 23  wird dadurch verhindert, dass dieses einen  nach unten verjüngten Querschnitt besitzt.

    und ;dass sieh .die Austrittsöffnungen am  Grunde desselben befinden.     Handelt    es sich  dabei um gröbere Teile, so werden .diese her  unterfallen und durch den Trichter 22 weiter  geleitet. Feine Teilchen bleiben indem Wind  schweben und gelangen durch den     Sichter     hindurch, ohne dessen Wirkung zu stören,  von neuem in den Zyklon.  



  Zwischen den einzelnen Teilen des     Sich-          ters    findet ein, guter Druckausgleich statt,  weil einerseits die Rohre 4 und 5 :aus dem     ge-          m.einsiamen        Milhlengehäuse        abgezweigt        sind     und     iaadienseits    die     Winldströ,

  mungen    in dem       geaneinsamen        Rohr    3     vereinägt        werden.        Ausser-          .dem    findet aber ein Ausgleich     .durch    den ge  meinsamen Raum unterhalb der Bleche 18  und 19 statt, und auch der von dort zuge  leitete Zusatzwind ist nach beiden Seiten hin  ausgeglichen. Man erzielt daher mit dem ge  zeichneten und beschriebenen     Sichter    trotz  der scheinbaren Trennung in zwei     'Sichter     eine gleichmässige Sichtung auf beiden Seiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Windsichter, mit einer Mehrzahl trep- pen,Aufenarfig Übereinander a.ngeondneter, schräggestellter Leitbleche, über welche das Mahlgut entgegengesetzt zur Windrichtung von Stufe zu 'Stufe herabrieselt, während der Sichtwind in aufsteigender Richtung die Bahn des herabfallenden Materials durch schneidend, zwischen den Blechen, zwischen denen der Hauptsichtungsvorgang vor sich geht, hindurchgeleitet wird, mit einer Aus gleichskammer, welche den Leitblechen vor gelagert ist,
    und welcher ausser dem aus dem lllühlengehäuse kommenden Austragsgewind noch eine zusätzliche, die Sichtwirkung ver stärkende Windströmung zugeleitet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Windsichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,. Üass :der aus der Mühle kommende Austragsgewind dem Ausgleichsraum am obern Ende, .der Zu satzwind am untern Ende zugeleitet wird. ?. Windsichter nach Patentanspruch da durch gekennzeichnet, dass der Zusatzwind in den Raum unterhalb .des untersten Leit bleches eingeführt wird und um dessen untere Kante herum dem Ausgleichsraum zugeleitet wird.
    3 WinLichter nach Patentanspruch, da- @dÜrch gekennzeichnet, @d:ass @die Zuführung ,des .Zusiatzwindes in @die Kammer unter halb des untersten Leitbleches durch ein ,diese durchsetzendes, im untern Teil mit re.gulierharen öffriungen versehenes Rohr erfolgt.
    EMI0004.0019 d. <SEP> Winid#sichter <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> da 4urch <SEP> ,gekennzeichnet, <SEP> @dass <SEP> der <SEP> Sichter <tb> zwei <SEP> Reihen <SEP> geneigter, <SEP> nach <SEP> der <SEP> Mitte <SEP> zu <tb> ,aufsteigender <SEP> Leitbleche <SEP> enthält, <SEP> zwi schen <SEP> :
    denen <SEP> unter <SEP> Belastung <SEP> von <SEP> Ab.l.ei tungs,ka,nälen <SEP> auf <SEP> jeder <SEP> Seite <SEP> eine <SEP> Mittel wand <SEP> @angeordnet <SEP> ist, <SEP> idurch <SEP> wülche <SEP> die <tb> Winäströmungen <SEP> -bis <SEP> zur <SEP> Erlaugung <SEP> glei cher <SEP> Richtung <SEP> getrennt <SEP> geführt <SEP> werden, <tb> um <SEP> (dann <SEP> 'n <SEP> .einem <SEP> gemeinsamen <SEP> Abfluss rohr <SEP> vereinigt <SEP> zu <SEP> werden <SEP> und,dass <SEP> die <SEP> Zu leitung <SEP> ider <SEP> Zus <SEP> atzl.uft <SEP> für <SEP> die <SEP> beiden <tb> durch <SEP> idie <SEP> Mittelwund <SEP> getrennten <SEP> Seiten <tb> .des <SEP> @Sichters <SEP> aus <SEP> einem <SEP> ,gemeinsamen <SEP> Rohr <tb> beizw.Raum <SEP> .erfolgt.
CH141294D 1928-08-03 1929-07-30 Windsichter, mit einer Mehrzahl treppenstufenartig übereinander angeordneten Leitblechen. CH141294A (de)

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