CH141382A - Mehrzylindrige Dampfmaschine. - Google Patents

Mehrzylindrige Dampfmaschine.

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CH141382A
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CH
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steam
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steam engine
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Inventor
Kemp J W
Zeale R T
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Kemp J W
Zeale R T
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Description


  Mehrzylindrige Dampfmaschine.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine mehrzylindrige, doppelwirkende Dampf  maschine mit Kondensator. Gemäss der Er  findung besitzt die Dampfmaschine min  destens drei Zylinder gleicher Grösse mit je  einem entlasteten Schieber.  



  Eine derartige Maschine hat in der  Praxis gute Resultate ergeben, insbesondere  wenn Dampf von niedriger Spannung be  nutzt wurde.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes teilweise schematisch dar  gestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine doppelwirkende     Mehrzylin-          der-Dampfmaschine    in Seitenansicht;       Fig.    2 bis 5 zeigen verschiedene Ausfüh  rungsbeispiele des Schiebers je in einem  Schnitt.  



  Auf einer Grundplatte 1 sind drei Säu  lenpaare 2, 3, 4 befestigt. Jedes Säulenpaar  trägt einen Zylinder 5,     bezw.    6,     bezw.    7,  die alle gleich gross und gleich gebaut sind.    Die vordere Säule 3 ist in der Zeichnung  nicht dargestellt. Die Zylinder besitzen Kol  ben 51, 61, 7', die mit den Kurbeln 12 einer  gemeinsamen Kurbelwelle 8 mittelst Kolben  stangen 9, Kreuzköpfen 10 und Pleuelstan  gen 11 verbunden sind. Die Kurbelwelle 8  läuft in Lagern 13 der Grundplatte 1. Sie  weist am einen Ende ein Kupplungsstück 14  auf; am andern Ende besitzt sie eine  Schnecke 15 zum Antreiben einer Pumpe,  die zwischen dem Dampfkessel und einem  Kondensator 16 eingebaut ist. Die Zylinder  5, 6, 7 entleeren sich unabhängig voneinan  der durch je eine besondere Leitung in die  sen Kondensator 16.  



  Die     Sehiebergehäuse    17, 18 und 19 sind  an ihrer obern Seitenwand an eine Dampf  zuleitung 20 angeschlossen, während nach  den     Fig.    2, 3 und 4 die     Frischdampfieitung     an den Deckel des     Schiebergehäuses    ange  schlossen ist. Die übrigen Anordnungen und  Teile stimmen in den     Fig.    1-4 miteinander  überein. In den     Schiebergehäusen    ist je ein      entlasteter Schieber a angeordnet. Zum An  trieb der Schieber sind Exzenter vorgesehen,  die auf der Kurbelwelle angeordnet sind und  deren Bügel 21 mittelst Stangen 22 an Ar  men 23 von Büchsen 24     angelenkt    sind.

    Die Büchsen 24 sind auf einer Achse 25 an  geordnet, die auf der Grundplatte 1 gelagert  ist. Mit den Armen 26 der Büchsen 24 sind  die Stangen 27 der Schieber a verbunden.  



  Die Kurbelzapfen 12 werden von Ring  scheiben 28 getragen, die als Schwungräder  wirken, um die Ungleichmässigkeiten in der  Drehgeschwindigkeit der Welle zu vermin  dern. Beim Betrieb der Maschine werden die  für jeden Zylinder bestimmten Dampfmengen  unabhängig voneinander in die einzelnen       Schiebergehäuse    17, 18, 19 geführt.  



  Die Kolben setzen die Kurbelwelle     mit-          telst    des Gestänges 9, 10, 11, 12 in Drehung.  Infolge der Drehung der Kurbelwelle setzen  die Exzenter die Stangen 22 in hin- und  hergehende Bewegung, wobei die Elemente  23, 24, 26 Schwingungen ausführen. Dadurch  werden die Schieber a vermittelst der Stan  gen 27 hin- und hergeschoben. Die Schieber  arbeiten in vorausbestimmter Reihenfolge.  Der Dampf wird nach der Expansion durch  die Schieber nach aussen geführt und durch  die Kolben nach dem Kondensator 16 ge  drückt.  



  Gemäss     Fig.    2 besitzt der Schieber a  einen     Dampf-Einlasskanal    c ; er beherrscht  die     Einlasskanäle    d und den     Ausströmkanal    e.  Indem die     Frischdampfleitung    an den Deckel  des     Schiebergehäuses    angeschlossen ist und  der Schieber a den     Dampfeinlasskanal    c auf  weist, ist auch der Schieber in der in     Fig.2     gezeigten Stellung an die Dampfleitung an  geschlossen. Der im Innern f des Gehäuses  frei verschiebbare Schieber a wird mittelst  Federn und einer Platte     g    auf den Schieber  spiegel gepresst.

   Die Platte besitzt einen  rohrförmigen, zentral     angeordeten    Teil     lt,    der  mittelst einer Stopfbüchse i abgedichtet ist.  Wenn der Schieber hin- und hergebt, so tritt  Dampf durch einen Kanal in der Platte und  den Kanal c ein und füllt das Innere des  als Behälter ausgebildeten Schiebers a. Dann    wird der     Zufluss    abgesperrt und der Dampf  tritt in einen der Kanäle d über. Beim  Rücklauf des Schiebers a wird letzterer noch  mals gefüllt und entleert sich in den zwei  ten Kanal d. Der Dampf strömt jeweils durch  den Kanal e aus.  



       Fig.    3 zeigt eine weitere Ausführungs  form des Schiebers und des Gehäuses. Ge  gen den Schieber a, der im Raum f des       Schiebergehäuses    über dem     Schieberspiegel     leicht verschiebbar angeordnet ist, liegt eine  Platte j ; diese besitzt einen     Dampfzulei-          tungskanal,    welcher an eine in der Zeich  nung nicht dargestellte     Dampfzuleitung    an  geschlossen ist. Auf der ausserhalb des Ge  häuses liegenden Seite besitzt die Platte j  seitliche Vorsprünge k, gegen welche Federn  wirken, die bestrebt sind, die Platte j auf  den Schieber und damit letzteren selbst auf  den     Schieberspiegel    zu pressen.

   Zum Abdich  ten der Platte j in der Wandung des     Schie-          bergehäuses    dient eine Stopfbüchse m.  



       Fig.    4 zeigt eine weitere Ausführungs  form, bei welcher wieder eine Platte j -vor  gesehen ist, die mittelst Federn gegen eine  Fläche des Schiebers gepresst wird, die pa  rallel zum     Schieberspiegel    liegt. Der Schie  ber ist oben.     offen;    die Kanäle d werden ab  wechselnd mit dem Raum f des Schieber  gehäuses in Verbindung gebracht, um Dampf  auf die eine oder andere Seite des Kolbens  zu führen.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    5, welche  die Zuführung des Frischdampfes entspre  chend der     Fig.    1 zeigt, ist der Dampfraum f  in einem Gehäuse angeordnet, in welch letz  teres der Dampf durch die Leitung o zuge  führt wird. Der Schieber a wird durch eine  Platte g und durch auf diese wirkende Fe  dern auf den     Schieberspiegel    gepresst. Diese  Ausführung entspricht derjenigen nach     Fig.    2.  



  Aus dem Obigen geht hervor, dass die Schie  ber so ausgeführt sind, dass Dampf nur je  einmal für jeden Kolbenhub zugeführt wird  und dass die Schieber zu einem grossen Teil  entlastet sind, weil der Frischdampfdruck  innerhalb der Schieber auf die gegen die       Schieberspiegel    zu liegende Fläche und die      ihr     gegenüberliegende    Fläche wirkt und weil  die Schieber mit einer nachgiebig gehaltenen  Platte zusammen arbeiten. Der Kraftverlust  durch Reibung wird daher wesentlich ver  mindert.  



  Statt wie in der Zeichnung dargestellt,  könnten auch mehr als drei Zylinder glei  cher Grösse vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: lehrzylindrige doppelwirkende Dampf maschine mit Kondensator, gekennzeichnet, dass mindestens drei Zylinder gleicher Grösse mit je einem entlasteten Schieber vorgese hen sind, und dass die Zylinder durch beson dere Leitungen an den gemeinsamen Kon densator angeschlossen und die Kolben der Zylinder mit einer gemeinsamen Kurbelwelle verbunden sind. UN TERANSPRTICHE 1. Dampfmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schieber als Dampfbehälter ausgebildet sind und je zwei einander gegenüberliegende Flä chen aufweisen, auf welche Dampf wirken kann, um so die Schieber zu entlasten. 2.
    Dampfmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber durch eine untere Fe derwirkung stehende Platte auf den Schie- berspiegel gepresst werden, welche Platte auch den Dampfzufluss in die Schieber beherrscht. 3. Dampfmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl Schieber wie Schiebergehäuse an die Dampfzuleitung angeschlossen sind.
CH141382D 1928-01-25 1929-01-23 Mehrzylindrige Dampfmaschine. CH141382A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB141382X 1928-01-25

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CH141382A true CH141382A (de) 1930-07-31

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ID=10035679

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CH141382D CH141382A (de) 1928-01-25 1929-01-23 Mehrzylindrige Dampfmaschine.

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