CH141401A - Doppelkäfiganker mit Anlauf- und Laufwicklung. - Google Patents

Doppelkäfiganker mit Anlauf- und Laufwicklung.

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CH141401A
CH141401A CH141401DA CH141401A CH 141401 A CH141401 A CH 141401A CH 141401D A CH141401D A CH 141401DA CH 141401 A CH141401 A CH 141401A
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CH
Switzerland
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winding
cage
running
double cage
windings
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

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  Doppelkäfiganker mit Anlauf- und Laufwicklung.    Es ist bekannt, Käfiganker zum besseren  Anlauf mit Anlauf- und Laufwicklung zu  versehen. Diese beiden Wicklungen werden  dabei entweder in zwei verschiedenen, unter  einanderliegenden Nuten untergebracht, die  miteinander durch einen schmalen Luftschlitz  in Verbindung stehen, oder man ordnet beide  Wicklungen in einer Nut an und trennt sie  durch eine magnetisierbare Zwischenlage.  



  Bei der ersten Anordnung treten manche  Nachteile auf. Der zwischen beiden Nuten  angeordnete Luftschlitz lässt sich schwer mit  einer lichten Weite stanzen, die kleiner als  ein Millimeter ist. Um trotzdem eine brauch  bare Streuung der untern Laufwicklung zu  erreichen, muss daher der Luftschlitz lang  gewählt werden, so dass die Nuten der Lauf  wicklung dann sehr weit vom Umfang zurück  liegen. Dadurch wird das Läuferjoch ge  schwächt und infolgedessen die Jochinduktion  unter Umständen zu gross, sowie auch das  Einbringen der Wicklungen erschwert.    Bei der zweiten Anordnung tritt ein  anderer Nachteil auf, nämlich dass man die  Induktion der magnetisierbaren Zwischenlage  nur ausserordentlich schwer berechnen und  infolgedessen auch die magnetische Leitfähig  keit der Zwischenlage kaum vorher bestim  men kann.  



  Nach der Erfindung werden beide Nach  teile dadurch vermieden, dass man den Schlitz  über der Laufwicklung breiter stanzt, als es  die magnetischen und elektrischen Verhält  nisse erfordern und ihn mittelst Blechen,. die  senkrecht zur Nutenwand liegen, auf das  richtige Mass einstellt. In den meisten Fällen  wird     mau    den Schlitz so schmal wie mög  lich machen. Durch die senkrecht zur Noten  wand liegende Anordnung der Bleche kann  man eine genügend holte Streuung der Läufer  wicklung erreichen, die sich infolge des Luft  schlitzes leicht berechnen lässt. Der über der  Laufwicklung angeordnete Luftschlitz kann  hierbei wesentlich schmäler gehalten werden      als bei früheren Anordnungen; so lassen sich  zum Beispiel Luftschlitzbreiten von 0,25 mm  noch gut einstellen.  



  Zur Verkleinerung der     Stromwärmever-          lusteim    Ankereisen kann man weiter die obere  Anlaufkäfigwicklung auch isolieren. Auch  kann man auf der einen Stirnseite für beide  Wicklungen einen gemeinsamen Endring ver  wenden, während man auf der andern Stirn  seite jeder Wicklung einen besonderen     End-          ring    gibt. Zur Vereinfachung des Einsetzens  der beiden Wicklungen in den gemeinsamen  Endring kann man die Kupferbreite der obern  Käfigwicklung gleich der Kupferbreite der  untern Käfigwicklung wählen, so dass für  beide Wicklungen ein Einschnitt gleicher  Breite erforderlich wird, in den diese dann  eingesetzt und etwa verlötet oder verschweisst  werden können.

   Statt die Anlaufwicklung  unmittelbar über der Laufwicklung anzu  ordnen, kann man die beiden Wicklungen  auch gegeneinander versetzen.  



  Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele  der Erfindung. Gemäss Abb. 1 befinden sich  beide Wicklungen in einer gemeinsamen     Nut-          1;    über der Laufwicklung 2 befinden sich  einzelne Bleche 3, deren Grösse so gewählt  ist; dass noch ein entsprechend schmaler  Luftspalt 4 entsteht. Darüber liegt die An  laufwicklung 5, die durch die Isolierschicht 6  isoliert ist. Obere Wicklung, untere Wick  lung und Blechzwischenlage werden zweck  mässigerweise gemeinsam zum Beispiel mit  einem Baumwollband 7 umbandelt und so  in die Nut eingeschoben.  



  Gemäss Abb.2 befindet sich die Lauf  wicklung in den Nuten 10 und die Anlauf  wicklung in den Nuten 11. Über der Lauf  wicklung sind wiederum einzelne Bleche 3  angeordnet, deren Grösse so bemessen ist,  dass noch ein entsprechend schmaler Luft  spalt 4 entsteht. Die Laufwicklung und die  Blechzwischenlage sind wieder zweckmässiger  weise gemeinsam zum Beispiel durch ein  Baumwollband 12 umbandelt.  



  Bei beiden Ausführungsbeispielen ist es  nicht erforderlich, dass der Luftschlitz 4 sich    nur auf einer Seite befindet. Es ändert im  Prinzip an der Sache nichts, wenn die ein  zelnen Bleche gegeneinander etwas versetzt  sind und infolgedessen der Luftschlitz 4 teil  weise auf der einen, teilweise auf der andern  Nutenseite auftritt.  



  Abb. 3 zeigt einen den beiden Wicklungen  gemeinsamen Endring, der mit Schlitzen von  gleichbleibender Breite versehen ist, in die  die beiden gleichbreiten Wicklungen 2 und 5  eingeschweisst sind. Die Blechzwischenlage  kann in üblicher Weise gegen achsiale Ver  schiebungen durch entsprechende Endringe  geschützt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelkäfiganker mit Anlauf- und Lauf wicklung, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz über der Laufwicklung zwecks Er leichterung des Stanzens breiter, als es die magnetischen und elektrischen Verhältnisse erfordern, gestanzt ist und mittelst Blechen, die senkrecht zur Nutenwand liegen, auf das -richtige Mass eingestellt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Doppelkäfiganker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Käfigwicklung isoliert ist. 2. Doppelkäfiganker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Stirnseite für beide Wicklungen ein ge meinsamer Endring vorgesehen ist, wäh rend auf der andern Stirnseite zwei End- ringe, je einer für jede Wicklung, vor gesehen sind. 3.
    Doppelkäfiganker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupfer - breite der obern Käfigwicklung und die Kupferbreite der untern Käfigwicklung gleich gross sind. 4. Doppelkäfiganker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Laufwick lung und Auflaufwicklung in einer ge- meinsamen Nut übereinander angeordnet sind. 5. Doppelkäfiganker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Lauf- und Anlaufwicklung in getrennten Nuten neben einander angeordnet sind.
CH141401D 1928-10-27 1929-10-26 Doppelkäfiganker mit Anlauf- und Laufwicklung. CH141401A (de)

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DE141401X 1928-10-27

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CH141401A true CH141401A (de) 1930-07-31

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ID=5668654

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CH141401D CH141401A (de) 1928-10-27 1929-10-26 Doppelkäfiganker mit Anlauf- und Laufwicklung.

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CH (1) CH141401A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180835B (de) * 1959-04-27 1964-11-05 Hermann Papst Induktions- oder Hysteresemotor

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