Fernsprechstatiou. Die Erfindung bezieht sich auf Fern sprechstationen, bei welchen die Wählscheibe in der pultförmio- --,-iiei-,ten Gehäuseober- ZD el tn wand liegt und bezweckt, den Zusammenbau der Stationen zu vereinfachen.
Gemäss der Erfindung sind sämtliche für den Betrieb ('l(i- Station erforderlichen Apparate und Teile auf und an einer Montageplatte so befestigt, dass das diese Apparate überdek- hende Gehäuse ohne Entfernung einas der Apparate weggenommen und aufgesetzt wer- #len kann und lediglich an der Grundplatte befestigt ist.
Diese Anordnung hat, den Vorteil, dass cler Zusammenbau, sowie die mechanische iind elektrische Prüfung der Station verein- racht wird. Insbesondere wird durch die An- 1;rin-un- auch der Auflagevorrichtung für das 2llili:rotelephon an der Afontageplatte, für die Prüfung der durch die Auflagevorrich- lung zu betätigenden Umschaltkontakte in betriebmässigen Zustande ermöglicht.
Zum endgültigen Zusammenbau der Station ist nur notwendig, das Gehäuse über die fertig montierte Montageplütte zu stülpen, und in irgend einer Weise an der Montageplatte züi befestigen.
Die Fi-. <B>1</B> bis<B>7</B> zeigen beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegen standes. Es zeigt: Fi--. <B>1</B> einen Querschnitt durch eine Tischstation, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Montage- eD platte derselben, und Fi '-. <B>3</B> die Vorderansicht dieser Station in zusammengebautem Zustand, Fi--. 4 die Verwendungsweise dieser Sta tion als Wandstation,
Fig. <B>5</B> bis<B>7</B> einige Ausführungsformen der Auflagevorrichtung für das Mikrotele- phon bei Verwendung der Station als Wand- Station.
In Fig. <B>1</B> ist das Gehäuse<B>10</B> im Quer schnitt ersichtlich, das die Fernspreelistation umgibt. Dieses Gehäuse wird vorzugsweise aus Blech gezogen, kann aber auch aus be liebigem anderem Material, beispielsweise Isoliermaterial auf andere bekannte Weise hergestellt werden. In dem Gehäuse<B>10</B> ist die Montageplatte<B>11</B> angeordnet, die der Form des Gehäuses angepasst ist.
Diese Mon- lageplatte <B>11</B> verläuft parallel zum obersten Teil der Oberwand und der Rückwand des Gehäuses<B>10</B> und ist an dem Unterteil so weit verlängert, dass sie züi leich den Boden der Station bildet. Die Montageplatte<B>11 be-</B> steht aus einem Stück und ist vorzugsweise durch Stanzen und Biegen hergestellt. Sie besitzt zur Befestigung der einzelnen<B>Ap-</B> parate Aussparungen, Bohrungen und abge- ZD bogene Lappen.
Als Auflao-evorrichtum,- für das nicht dargestellte -Nikrotelephon dienen zwei Ora- beln <B>12.</B> Jede der Gabeln 12 ist mit zwei kurzen Führungsstifteil <B>13</B> versehen, die in Löchern 14 der Montageplatte<B>11</B> gefiIhrt sind. Die Gabeln 12 sind ferner mit<B>je</B> einem län-eren Stift<B>15</B> versehen, der zu Befäti- 20'UII(r des UmscUaltekontahtfedersatzes dient. <B>D</B> n Dieser Betätigungsstift<B>15</B> ist in der Bohrung <B>17</B> des aus der Montageplatte abgebogenen Lappens,<B>18</B> geführt.
Um den Betäti"-lin(rs- stift <B>15</B> ist eine Schraubenfeder<B>19</B> gewunden, die sich auf der Gabel<B>12;</B> und dem Lappen <B>18</B> abstützt und bestrebt ist, die Gabel 12 nach oben zu drücken. Diese Beweolung be grenzt ein durch den Stift<B>15</B> gesteckter Splint 20.
Die Gabeln<B>12</B> sind in ihrer Bewegung linabhängig voneinander; sie wirken jedoch mittelst ihrer Botätioiiii(rssl,iffe <B>15</B> auf eine zn ZD gemeinsame Schiene 21 ein, die mittelst Winkeln 22 an den Lappen<B>23</B> der Montage platte<B>11</B> beweglich gelagert ist.
Die Schiene 21 trägt ein bewegliches Stück 24 aus Iso liermaterial, das sieh zwischen die Federn des Kontahifedersatzes <B>16</B> zu schieben ver- ma- und so bei abuenommenem Mikrotele- phon, also bei der Aufwärtsbewegung der Schiene 21 in die dargestellte Lage eine seit liche Ausbie & un- der Kontaktfedern und einen Kontalifschluss herbeiführt.
Wie schon erwähnt, sind beide Auflagegabeln 12 einzeln beweglich, so dass jede für sich eine Betäti- t' Olung des Umschaltekontaktsatzes 16 herbei- führen kann, Dies hat den Vorteil, dass auch bei unvollkommener Auflage des Mikrotele- phones, wenn beispielsweise am Schluss eines Gespräches das Mikroteleplion nur auf eine Gabel gelegt wird,
eine wirksame Umschal tung der Leitung stattfindet.
Der Kontal##ifedersatz <B>16</B> ist mittelst eines Winkels<B>25</B> an der -Montageplatte<B>11</B> befe stigt. Der obere Teil der Montageplatte trägt ferner noch eine Induktionsspule<B>26</B> und eine Platte<B>27,</B> an welcher mittelst eines Bügels <B><U>98</U></B> ein Kondensator<B>29</B> befestigt ist.
An dem untürn Teil der Montageplatte <B>11,</B> dem eigentlichen Boden der Station, sind Aussparungen<B>3U</B> vorgesehen, in welchen die Füsse<B>31</B> aus Gummi oder einem andern ela stischen Material ein--esetzt werden. Nahe der Rückwand -der Station ist eineiSchelle <U>3-)</U> zur Befestigung der nicht dargestellten An- schlussleitung angeordnet.
In der pultförmigen Vorderseite des Gehäuses<B>10</B> ist die Wählscheibe<B>33</B> an-e- ordnet, die bei Verwendung der Station in selbsttätio,en Fernsprechanlagen erforderlich <B>C</B> tn ist. Diese Wahlscheibe 'P")l") ist ebenfalls an der Montageplatte<B>11</B> befestigt.
Die Wähl scheibe<B>33</B> und die Aufla euabeln <B>12</B> sind die einzigen Teile, die durch das Gehäuse <B>10</B> hindurchra--eii. Da beide Teile in ver schiedenen Ebenen liegen, ist, um ein<B>Ab-</B> nehmen des Gehäuses<B>10</B> von der Monta--e- platte <B>11</B> zu gestatten, die Wählscheibe<B>33</B> beweglich gelagert. Züi diesem Zweck sind aus der Honfageplatte <B>11</B> zwei Lappen 34 abgebogen, an welche Zapfen<B>35</B> befestigt sind.
Die Wählscheibe<B>33</B> ist an einem Bü gel<B>36</B> befestigt, dessen beide Enden vAn- Izelföriiiit,e Schlitze<B>37</B> besitzen, die üb-r die Zachen<B>35</B> --eschoben werden.
Hierdurch t# ist die Wählseheibe <B>33</B> schwenkbar an der Montageplatte<B>11</B> gelagert und kann im Be darfsfalle leicht von der Lagerung entfernt -#Nerden. Bei aufgesetztem Gehäuse wird die W.ählscheibe jedoch in ihrer richtigen Lage festgehalten, da die in dem Gehäuse<B>10</B> vor- ,o,esehene Aussparung gerade so gross ist wie die Wählscheibe<B>3:3</B> und die Gehäusewandun-- .sich auf den Bügel<B>36</B> aufle--t.
tD <B>C,</B> Die Abmessungen des Bügels 36 1111(1 der Lappen 34 sind so gewählt, dass die Schwenk achse unterhalb des tiefsten der untern Mon tageplatte zugekehrten Punktes der Wähl- seheibe <B>ä3</B> liegt. Nur wenn die :durch die Zapfen<B>ä:5</B> gehende Sehwenhachse serikrecht zur Achse der Wählseheibe und in dieser 1-1.bhe angeordnet ist, kann eine solche Schwenkung der Wählscheibe ausgeführl. werden, die ein Abheben des Gehäuses<B>10</B> ermöglicht.
Um bei der Schwenkung der Wählscheibe 33 eine Besehädigung), anderer Teile, etwa Induktionsspule<B>2,6</B> der Station zu vermeiden, sind die Enden des Bügels<B>36</B> mit Aussparun- qren <B>318</B> versehen. in welche sieh ein Anschlag t' Stift legt. Dieser Anschlagstift wird durch eine Schraube<B>39</B> gebildet, die in dem Lappeii <B>31</B> eingesebraubt ist.
Die Sebrauben 39 die- nei, -leichzeitig zür Bef'esticiiii-, von Klemm leisten 40, die zu beiden Seiten der Alon- tageplatte <B>11</B> angeor(biet sind.
Diese sind init ihren? einen Ende in eutspreehende Aus sparungen 1.1 der Montageplatte<B>11</B> gesteckt währond die andern E nden durch die Selirau- 1-(-11 <B>39</B> an den Lappen<B>034</B> festgehalten wer- fleil Zwisehen den Lappen 34 ist der Wecker -1'-) angeordnet und init Schrauben 4,3 ni) der Monfa,
geplatte <B>11</B> befestigt. Diese Schraubeti 43 dienen gleichzeitig zur Befestigung einer 44 aus beliebigem, nicht niag- npfisierLaren Material, die die durch Abbie- ,..en der Lappen 34 in der Montageplatte<B>11</B> Offnun.- verdeckt.
Um ;den Schall des )Veekers durchzulassen. ist. die Montageplatte<B>11</B> unterhalb der Glochen- >;eh -)le <B>15</B> mit Offniiiigen 46 versehen. die gegen Eindriii-en von Staub mit Gaze abge- #zehlossen werden.
Auf den beiden Seiten besitzt der mitere Teil der Monta'geplatte, <B>11</B> eine Einbiegung 4.7, die mit einem Schlitz 48 versehen ist und R",iurn zur Anbringung eines Riegels 49 ,in der Unterseite gibt. An der Innenseite des Gehäuses<B>10</B> sind entsprechende Lappen<B>50</B> am,übracht, die mit eine Öffnuno, <B>51</B> ver sehen sind.
Beim Aufsetzen des Gehäuses<B>10</B> auf die Montageplatte<B>11</B> greifen die Lap pen<B>50</B> durch die Schlitze i8, worauf di" Rien-el 49 in die Öffnungen<B>51</B> der Lappen <B>50</B> geschoben werden. Gehäuse<B>10</B> und Alon- tage-platte <B>11</B> sind dadurch in einfacher und sicherer Weise miteinander verbunden, olin2 dass besondere, von der Alontageplatte oder dem Gehäuse getrennte Teile für den Ver- sehluss erforderlich sind.
Die Anordnung aller Teile au der Mon tageplatte gestattet einen äusserst gedrängteii Zusammenbau, so dass die Breite der Station lediglich von dein Durchmesser der Wähl- seheibe <B>3,3</B> und die Höhe etwa von dei) Ab- messun-,en des Kondensators abhängt.
In Fio,. 4- ist die Fernsprechstation in ihrer Ver wendung als Wandstation darge stellt. Die Aufhängung erfolgt unter Benut- zuu-, der Schallöffnungen 46, durch welche in dig Wand eingeschlagene Hahen <B>52</B> hin- durchgreifen. Die an der M ontageplatte <B>11</B> an-ebrachten Füsse<B>31</B> stützen die Station hierbei von der Wand ab.
Bei dieser Auf- hängung der Station liegt die Auflagevor richtung für das Mikrotelephon unterhalb der Wählscheibe<B>33.</B> Die Wählscheibe<B>33</B> selbst muss, um eine richtige Bedienung zu ermöglichen, um<B>180 '</B> gedreht an den Lap pen<B>31</B> angeordnet *erden. Dies ist. wie Fig. 4 zeigt, bei der beschriebenen Lagerung der Wählscheibe an den A#lisen <B>35</B> mittelst der Winhelsehlitze <B>37</B> im Bügel<B>36</B> ohne wei- leres möglich.
Bei der Wandstation wirkt der Druck des -'#likrotelephoiis parallel zür Grundfläche der Station. Infolgedessen kann die aus Gabel 12-) und Betätigungsstift<B>15</B> bestehende, Auf- lagevorrichtung nicht für die B(-tätigung des Umsch-altekontaktes <B>16</B> (Fig. <B>1)</B> verwendet #,verden. Durch Entfernen des Splintes 20 Imsen sich die Gabeln<B>12</B> mit den Stiften <B>1,
1</B> we--nehmen. An ihre Stelle treten finger <B>n</B> förmige Auflageglieder<B>53,</B> die mit Haken e-, <B>--</B> 54 (Fig. <B>4-)</B> versehen sind. Diese Haken wer- 'den in Aussparungen<B>55</B> (Fig. 2) eingehängt.
Bei aufgesetztem Gehäuse<B>10</B> verhindert die Gehäusewandun-- ein Heraustreten der Ha ken 54 aus den Aussparungen<B>55.</B> Die Ha- hen gestatten eine Schwenkbe"vegung der Auflageglieder<B>2.</B> Der Teil<B>53</B> besitzt weit-Ir einen Ansatz<B>56,</B> der gegen den Betätigungs- ##tift <B>57</B> drückt. Der Betätigungsstift<B>57</B> ist ,vie bei der Tischstation in den Lappen<B>18</B> der Montageplatte<B>11</B> geführt.
Um ihn ist eine Schraubenfeder<B>58</B> (,gewunden, die sieh auf den Lappen<B>18</B> und an einen Splint <B>59</B> abstützt und so bestrebt ist, den Betäti- ,gungsstift <B>57</B> und den Teil<B>53</B> nach rechts <B>,</B> r, zu drücken. Ein Splint<B>60</B> begrenzt diese Bewegung. Der Auflageteil<B>53</B> besitzt èr- ner noch einen Führungssehlitz <B>61,</B> der durch eine der Öffnungen 1.1 der Mfontageplitte <B>11</B> bindurchgreift.
Wird das Mikrotelephon, dessen Hand griff<B>62</B> Fig. 4 im Schnitt zeigt, auf den 't, Aufla-,eteil <B>53</B> aufgelegt, dann geht dieser <B>Z-,</B> in die in Fi--. 4 o-ezeichnete Lage, drückt e-, <B>;Z</B> hierbei die Betätigungsstifte<B>57</B> entgegen der t><B><I>Z,</I></B> k# -Wirkung<B>58</B> nach links.
Die Enden der Be- iätigungsstifte betätigen hierbei die in Fig. <B>1</B> dargestellte Schiene 21 und damit die Um <B>s</B> ._ehaltekontakte 16.
Fig. <B>5</B> zeigt eine weitere Ausführungs form der Aufla--evorrichtun- für die Wand station, bei welcher an Stelle eines bewegli- viien Auflageteils<B>53,</B> ein fester Teil 63 ver- wird. Diese Ausführuno- hat den Vorteil (lass ein eventuelles Anstossen an den Aufla-,eteil <B>6,
3</B> bei der Betätigung der Wähl- seheibe <B>33</B> die Umsohaltekontakte <B>16</B> nicht beeinflusst und dadurch keine Störung der VerbindLin,y herbei-geführt wird. Die Auflage teile<B>63</B> sind mit einem Ansatz 64 versehen, der von seitwärts in die Aussparungen<B>65</B> (Fi-. <B>1)</B> der Montageplatte<B>11</B> eingeschoben wird.
In einem Schlitz des Auflageteils<B>63</B> ist ein Schieber<B>66</B> beweglich angeordnet dessen Vorderseite abgeschrägt ist-. damit L, beim Auflegen des Mikrotelephons eine, Seitwärtsbewegung des Schiebers<B>66</B> lifrvor- gerufen wird. Der Schieber<B>66</B> trägt einen Betätig-ungsstift <B>67,</B> der wieder an den Lap- el pen <B>18</B> der.
Montageplatte<B>11</B> geführt ist und die Bewegung des Schiebers<B>66</B> auf die in el der Fig. <B>5</B> nicht dargestellte Schiene 21 über trägt.
Der Schieber<B>66</B> besitzt ferner noch einen Führungsansatz<B>68,</B> der durch eine der Off- itungen 14 der Montageplatte bindurchgreift. Wie vorher trägt der Betäligungsstift <B>67</B> eine Feder<B>68,</B> die den Seiheber <B>66</B> nach au ssen drückt und einen Splint<B>60,</B> der diese Bewegung begrenzt.
Fig. <B>6</B> zeigt eine weitere Ausführungs form der Auflaoevorrichlung, bei der an Stelle eines horizontalbewe--lichen Schiebers <B>66</B> ein schwenkbarer ',Sebieber verwendet wird, der in Fig. <B>7</B> besonders dargestellt ist. Der feste Auflagetell <B>70</B> ist wieder auf die Montageplatte<B>11</B> aufgeschoben. Er besitzt t' eine Achse<B>.71,</B> in welcher der Schieber<B>69</B> Olelagert ist.
Der Schieber<B>69</B> besitzt, zwei eD abgebo ene Lappen<B>7-2,</B> die den Aufla,-eteil <B>70</B> Lim-reifen und ein naeli innen abgebogene Nase<B>73,</B> die in einen entsprechenden Ab- ,atz 74 des Auflageteils<B>70</B> anschlägt, und so die Bewegung des Sehiebers <B>69</B> begrenzt.
Gegen das Querstüch des Sohiebers <B>69</B> liegt innen der Betäti-ungsstift <B>75</B> an, der wie- en n der in den Lappen<B>18</B> der Montageplatte<B>11</B> geführl, wird und unter Wirkiiii(11 der Feder <B>58</B> den Schieber nach aussen drücht. Zur bes seren Übertragung der Bewegung des S,eliif,- bers <B>69</B> auf den Stift,<B>75</B> ist das Ende des Stiftes hohl aiisgebildet und in bekannter Weise in die Öffnung einer Kugel<B>76</B> ein gelegt.
Da bei dieser Ausführung der Schie ber<B>69</B> die<B>,</B> )finung für den Betätio,iino,s- stift ganz überdecht, wird in wirksamer Weise das Eindrin,-en von Staub in das Innere dor Station vermieden.