Einrichtung zum Darstellen des jeweiligen Zustandes eines elektrischen Verteilungsnetzes. Manche elektrischen Verteilungsnetze sind so ausgedehnt und so vielfach ver zweigt, dass derjenige, der für den ordnungs gemässen Betrieb des Netzes verantwortlich ist, gern einen Plan des Netzes zu Hilfe nimmt-. Dabei ist es empfehlenswert, in dem Plan die jeweilige Stellung der Schalter und womöglich auch den jeweiligen Spannungs zustand der einzelnen Streckenteile zu ver merken.
Man hat daher Leitungspläne mit beweg- liehen Teilen hergestellt, die von dem Be dienenden dem Betriebszustand des Netzes entsprechend eingestellt werden und ihm so jederzeit die Übersielit über das Ganze er möglichen.
Ausserdem hat man zur weiteren Erhöhung der Übersichtlichkeit an der Wand des Bedienungsraumes eine Nachbil- dulig des Netzes derartig angebracht, dass die unter Spannung stehenden Strechenab- sehnitte erleuchtet werden können, und zwar wird die Beleuchtung der Streckenabsohnitte von jenen beweglichen Teilen aus gesteuert, die bei jeder Änderung des Betriebszustan des im Netz verstellt werden.
Gemäss der Erfindung ist ein Leucht- schaltbild auf einem Pult angebracht und so bemessen, dass jeder Teil des Leuchtschaltbil- des dem Bedienenden von seinem Arbeitsplatz an dem Pult aus erreichbar ist. Bewegliche Teile des Leuellischaltbildes, insbesondere die Nachbildung von Schaltern, die der Be dienende entsprechend den Veränderungen im Netz zu verstellen hat, sind dann als Teile des Schaltbildes auf dem Pult mit untergebracht.
In der Abbildung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung dargestellt. Mit<B>1,</B> 9" <B>3</B> sind die Nachbildungen dreier Sammel schienen bezeichnet, mit denen die einzelnen Speiseleitungen<B>7, 8</B> dufch Schalter verbun den -werden können, die durch kreisförmige Ausschnitte 4,<B>5, 6</B> bezw. <B>9, 10, 11</B> darge stellt wird.
Derjenige Schalter, der die Speiseleitung<B>7</B> oder<B>8</B> mit einer der Sammel schienen<B>1,</B> 2,<B>3</B> verbindet, wird dadurch gekennzeichnet, dass seine Nachbildung be leuchtet ist, was bei dem dargestellten Fall bei 4 und<B>10</B> der Fall ist, während die übri gen Ausschnitte dunkel sind, was in der<B>Ab-</B> bildung durch Schraffierung angedeutet ist. Weitere Schalter, die in den Sammelschienen <B>1,</B> 2,<B>3</B> und in der Speiseleitung<B>7</B> liegen, sind durch die Nachbildungen 12,<B>13,</B> 14 bezw. <B>15, 16</B> versinnbildlicht. Auch diese Nachbildungen sollen hell erscheinen, sobald der Schalter eingeschaltet ist oder einge schaltet -werden soll. Wenn die Speiseleitun gen unter Spannung stehen, so können auch sie erleuchtet werden.
Eine Einrichtung, die es ermöglicht, die zu beleuchtenden Teile der Nachbildung in so kleinem Massstab herzu stellen, dass auch grosse und verwickelte Netze auf einem Pult vereinigt werden kön nen, ist in Abb. 2 dargestellt. In einer Tafel <B>19</B> sind durchscheinende Streifen 20, 20' eingesetzt, die zweckmässigerweise aus dieser Tafel etwas liervorstehen. Sie können durch Lampen 21, 21' von der Rückseite her er leuchtet werden.
Ein Schalter, wie er zum Beispiel in Abb. <B>1</B> mit 12 bezeichnet ist, be steht gemäss Abb. 2 aus einer fest angeord neten Hülse 22, die an ihrem obern Ende durch eine Glaslinse<B>30</B> abgeschlgssen ist. In der Hülse ist eine elektrische Lampe<B>23</B> angeordnet, die mit il-irem einen Pol 24 an den negativen Pol der Stromquelle ange schlossen ist. Der zweite Pol<B>25</B> ist mit einer Kontaktfeder 26 verbunden.
Sobald der bedienende Beamte die Einschaltung des entsprechenden Olschalters im Netz einge leitet hat, steckt er ein Rohr<B>27</B> von oben her über die Hülse<B>22.</B> Dieses Rohr hat bei<B>28</B> elektrischen Kontakt mit der Bleelitafel <B>19,</B> die ihrerseits an den -positiven Pol der Strom quelle angeschlossen ist, Das Rohr<B>27</B> wird so tief hineingesteckt, bis es die Kontakt feder<B>2,6</B> berührt. Dadurch wird die Lampe <B>23</B> eingeschaltet ünd die als Schalternaell- bildung dienende Linse<B>30</B> erscheint hell.
Sobald der beflienende Beamte die Meldung bekommt, dass der der Nachbildung<B>30</B> ent sprechende Ülschalter t-atsäelilleh eine-Deschal- tet worden ist, schiebt er das Rohr<B>27</B> weiter nach unten, bis es eine zweite Kontaktfeder <B>29</B> berührt, die mit der Lampe 21 verbutiden ist. Diese ist mit ihrer zweiten Klemme ail den negativen Pol der Stromquelle ange schlossen. Sie leuchtet dann auf zum Zeichen, dass die entsprechende Leitungsstrecke des Netzes unter Spannung steht.
Wenn aber die Einschaltung dieser Leitung noch von andern Schaltern abhängig fst, so sind zwi- sehen der zweiten Klemme der Lampe 21 und der Stromquelle noch weitere Kontakte angeordnet, so dass die Lampe nur dann auf leuchtet, wenn auch jene andern Schalter geschlossen sind. Wird der durch<B>30</B> darge stellte Olschalter wieder geöffnet, so wird das Rohr<B>217</B> wieder herausgezogen, worauf die Lampen 2,1 -und<B>23</B> wieder erlöschen. Zum Erfassen des Rohres dient der Ring<B>31.</B>
Die Verwendung von Rohren<B>27</B> zur Markierung der Schalter hat den Vorteil der geringen Rauminanspruchnahme.
In Abb. <B>3</B> ist ein Leuelitschaltbild in Pultform gemäss der Erfindung dargestellt. Das Pult, auf dem das Leuchtschaltbild an gebracht ist, ist mit 32 bezeichnet.