CH141444A - Einrichtung zur Zugbeeinflussung. - Google Patents

Einrichtung zur Zugbeeinflussung.

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CH141444A
CH141444A CH141444DA CH141444A CH 141444 A CH141444 A CH 141444A CH 141444D A CH141444D A CH 141444DA CH 141444 A CH141444 A CH 141444A
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Inventor
Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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      Einriehtnnr    zur     Zugbeeinflussung.       Gegenstand der     vorliegenden    Erfindung  ist eine     Einrichtung    zur Zugbeeinflussung  mit Meterzähler und Wachsamkeitsschalter,  bei der am Fahrzeug Einrichtungen zur     Be-          .p@renzuug    der     Geschwindigkeit    vorgesehen       >ind    und welche sich dadurch kennzeichnet,       dass    nach Betätigung des Wachsamkeitsschal  ters der Kontakt des Beeinflussungsrelais  während des Überfahrens nur eines Beein  flussungspunktes durch einen Parallelstrom  kreis     überbrückt    ist.

   und der Stromkreis für  das Bremsrelais durch einen von der     Fahr-          zeuggescliwindigkeit.        abhängigen        Zentrifugal-          kontakt    beherrscht wird, so     da.ss    die Einrich  tungen zur Geschwindigkeitsbegrenzung das  mittelst Wachsamkeitshebel ermöglichte       Überfahren    eines in Wirkstellung     bäfind-          lichen    Beeinflussungspunktes ohne Zuhilfe  nahme von weiteren Beeinflussungspunkten  nur unterhalb einer bestimmten Höchstge  schwindigkeit gestatten,

   während durch zwei  innerhalb einer im Verhältnis zur Entfer  nung des dem Signal zugeordneten Beeinflus-         sungspurilztes    vom Hauptsignal kurzen  Strecke erfolgende Beeinflussungen in jedem  Falle eine Zwangsbremsung des Fahrzeuges  erfolgt.  



  Es sind bereits Einrichtungen bekannt,  durch welche eine Überwachung der Ge  schwindigkeit eines Fahrzeuges möglich ist,  ,jedoch unterscheiden sich diese von der Ein  richtung nach der vorliegenden Erfindung  dadurch, dass immer mehrere Beeinflussungs  punkte auf der Strecke notwendig sind, um  verschiedene Einwirkungen auf den Zug aus  zulösen. So wurden beispielsweise mehrere  Beeinflussungspunkte in verschiedener Ent  fernung voneinander auf der Strecke ange  ordnet und auf dem Fahrzeug die Zeit ge  messen, welche dieses braucht, um die  Strecke     zwischen    zwei einander zugeord  neten Beeinflussungspunkten zurückzulegen.

    Durchfährt das Fahrzeug diese     Messstrecke     in einer kürzeren Zeit, als sie durch die  Einstellung der vorgesehenen     Messeinrich-          tung    vorgeschrieben ist, so wird das Fahr-      zeug abgebremst. Der Vorteil der vorliegen  den Einrichtung zur Zugbeeinflussung be  steht darin, dass nur ein einziger Beeinflus  sungspunkt notwendig ist, um das Fahrzeug  bei Haltestellung des     Vorsignals    abzubrem  sen, wenn dieses vom Lokomotivführer nicht  beachtet wurde, oder, im Falle, dass dieser  seine Wachsamkeit durch     Driieken    des Wach  samkeitshebels betätigt hat, die Geschwin  digkeit des Zuges zu überwachen, damit  das Fahrzeug nicht mit unzulässig hoher Ge  schwindigkeit gegen das Hauptsignal an  fährt.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung zur  Zugbeeinflussung mit Meterzähler und  Wachsamkeitsschalter sei anhand der bei  gefügten Abbildungen, in denen sich gleich  artige Bezeichnungen in sämtlichen Abbil  dungen auf gleichartige Elemente beziehen,  näher erläutert.    In     Fig.    1 bedeutet V ein     Vorsignal,    H  ein Hauptsignal, P,,     P2    sind Beeinflussungs  punkte auf der     Strecke.    Die Einrichtung ar  beitet nach dem     System    ,.Führer vor Strecke",  das heisst der Führer muss seine Wachsam  keit beweisen, ehe die erste Einwirkung von  der Strecke aus stattfindet (bei P,) im Ge  gensatz zum System "Strecke vor Führer",  bei welchem erst die Beeinflussung von der  Strecke stattfindet,

   wobei dann gewöhnlich  die Beeinflussungspunkte dicht bei den Sig  nalen angeordnet sind und wo der Führer  erst nachträglich den Wachsamkeitshebel zu       betätigen    braucht, da die Wirkung des Be  einflussungspunktes auf den Zug erst nach  einer gewissen Zeit oder einer bestimmten  -     zurückgelegten    Strecke     eintritt.       Ist im vorliegenden Falle der Zug an das       Vorsignal    V gekommen,     bezw.    auch schon  etwas über dieses hinausgefahren, da der  Führer bei schwer     sichtigem    Wetter das  Signal oft erst von rückwärts erkennt, wo  rauf Rücksicht genommen werden muss,

   so  hat er     seine    Aufmerksamkeit durch Betä  tigen des Wachsamkeitshebels zu beweisen,  der etwa.. an einem Punkt X     zwischen    dem       Vorsignal    V und dem Beeinflussungspunkt    P, bedient werden möge. Nach dem Bedie  nen des Wachsamkeitshebels und nachdem  der Führer denselben wieder losgelassen hat,  läuft ein mit der Fahrzeugachse gekuppelter,       sogenannter    Meterzähler während der Fahrt  über eine bestimmte Strecke     X-X',    welche  Strecke auf jeden Fall bis über den Punkt  P, hinausreicht, wenn der Wachsamkeits  hebel hinter dem Signal bedient wird.

   Der  laufende Meterzähler bewirkt, dass dieser  Punkt P,, falls er im Beeinflussungszustand  sich befand, für die Zwangsbremsung ausser  Wirksamkeit gesetzt ist. Nun könnte es je  doch vorkommen,     da.ss    der Zug mit hoher       Geschwindigkeit    den Punkt P, passiert, den  er ja laut Vorschrift., ebenso wie das Vor  signal, bei Wachsamkeit ruhig überfahren  darf,     -wobei    das Hauptsignal nicht, wie der  Führer vielleicht angenommen hatte, inzwi  schen freigegeben wird, so dass der Zug am  Punkte     P@    eine Zwangsbremsung erfährt.

    Bei hoher Geschwindigkeit würde nun der  Zu infolge der ihm inne wohnenden     grossen     Bewegungsenergie zu weit über das Haupt  signal H hinausfahren, so     da.ss    die Beeinflus  sung am Punkte     P.    ihren Wert völlig einge  büsst     hätte.    Um dies zu vermeiden, sind auf  der Lokomotive Schalteinrichtungen vorge  sehen, welche zwar das Überfahren des Punk  tes P, gestatten, jedoch nur mit einer     Ore-          schwindigkeit,    die kleiner als eine gewisse  für den betreffenden Zug zulässige     Höchst-          geschwindigkeit        ist,

          so        da,ss        bei        einer     Zwangsbremsung am Punkte     P_     der Zug auf jeden Fall innerhalb einer be  stimmten Toleranzstrecke zum Stehen kommt.

    Die     Einrichtung;    zur Geschwindigkeitsüber  prüfung kann nun so getroffen sein, dass,  wie in dem weiter unten näher zu erläutern  den Beispiel angegeben ist, eine Zentrifugal  kontaktanordnung, die mit einer der Fahr  zeuggeschwindigkeit proportionalen Umdre  hungszahl gedreht wird, den     Stromkreis    des  Relais für die Zwangsbremse beherrscht, wo  bei     normalerweise    der     Zentrifugalkontaht     über einen     Parallelstrombahnzweig    kurzge  schlossen ist und dieser Kurzschluss nach Be  tätigen des Wachsamkeitshebels durch den      dadurch in Gang gesetzten Meterzähler be  seitigt wird. Es kann diese Geschwindig  keitsüberprüfung     entweder    sofort beim.

   Betä  tigen des     Wachsamkeitshebels    erfolgen, oder  erst nach einer gewissen Zeit oder einer be  stimmten zurückgelegten Strecke vom Au  genblick des     Betätigens    an gerechnet, oder  sie kann auch, was in vielen Fällen wün  schenswert ist, von dem Beeinflussungspunkt       P1    abhängig gemacht werden, so     da,ss    die be  treffenden Stromkreise durch die Betätigung       de,,    Wachsamkeitshebels nur vorbereitet wer  den.

   Damit jedoch die     Zugbeeinflussungsein-          richtungen    auch dann verwendet werden kön  nen, wenn eine Geschwindigkeitsüberprüfung  nicht stattfinden soll, kann sie so getroffen  werden, dass die Einrichtung zur Geschwin  digkeitsüberwachung ausschaltbar ist. Es  ist zu diesem Zwecke nur nötig zu     verhin-          clern,    dass der Kurzschluss der     Zentrifugal-          kontaktanordnung    aufgehoben wird.  



  In den     Fig.    2 bis 7 ist ein Ausführungs  beispiel dargestellt, bei welchem die Ge  schwindigkeitsüberprüfung nach einer be  stimmten     zurückgelegten    Strecke, vom Be  tätigen des Wachsamkeitshebels an gerech  net, stattfindet, so dass der Führer die Mög  lichkeit hat, in der Zwischenzeit das Fahr  zeug auf die zulässige Geschwindigkeit ab  zubremsen.

   Fm ein irrtümliches oder bös  williges Überfahren des geschlossenen Haupt  signals zu verhindern, erfolgt die Beeinflus  sung am Punkte     P.    durch zwei innerhalb  einer - im Verhältnis zur Entfernung des  Punktes     P1    vom     Punld        P2    kurzen Strecke  erfolgende Beeinflussungen, welche eine  Zwangsbremsung des Zuges in jedem Falle  bewirken, gleichgültig, ob der Führer den  Wachsamkeitshebel betätigt hat oder nicht       bezw.,        obl    der Zug mit kleiner oder grosser       Geschwindigkeit    fährt.  



       Fig.    2 zeigt die Schaltung eines Beispiels  der erfindungsgemässen Einrichtung, wäh  rend in den     Fig.    3 bis 7 die, konstruktive  Ausbildung der betreffenden Einrichtung auf  dem Fahrzeug, zum Beispiel auf einer Lo  komotive veranschaulicht ist. In     Fig.    2 sind    alle Relais     bezw.    Kontakte in der Stellung  gezeichnet, in der sie sich auf freier Strecke  befinden, das heisst die Sicherheitsorgane,       nämlich;    die Relais 1, 2 und 6 in Arbeits  stellung, während alle übrigen Organe 3, 4,  5, 8, 9, 10, die nur als Hilfseinrichtungen  und     Rückstellorgane    dienen, sich in Ruhe  stellung befinden.

   Die zu den Relais und Be  tätigungsorganen gehörigen Kontakte sind  mit entsprechendem Buchstabenindex verse  hen. Geschlossen sind die     Kontakte        1b,    2a,  3b,<B>3e,</B> 4a, 4c, 5a, 5d, 7c,     11a,        11b.    12a,       13a,    14b. 15a, 15b, und geöffnet die Kon  takte Ja,     1c,        3a,        4b        4d,        4e,        4f,        .5b        5c,        7a,     7b, 13b, 14a,     15c.     



  Der Anker des Beeinflussungsrelais 1       wird    von zwei     Wicklungen    1' und 1" ge  steuert. Die eine Wicklung 1' wird von  Wechselstrom durchflossen und liegt im Be  einflussungskreis der auf der Lokomo  tive sich befindenden Beeinflussungseinrich  tung. Bei einer Einwirkung auf den     Loko-          moti.v-Beeinflussungskreis    durch einen in  Wirkstellung sich     befindenden        Streckenbe-          einflussungspunkt    wird der durch die Wick  lung 1' fliessende Wechselstrom geschwächt.

    Die zweite     Wicklung    1" wird von Gleich  strom durchflossen und ist derart angeord  ret, dass sie bei einer Stromsenkung in der  Wicklung 1' den Anker des Beeinflussungs  xelais 1 anzieht. Die Bemessung der beiden  Wicklungen 1' und 1" ist derart getroffen,  dass die Wicklung 1' den Anker erst dann  wieder anziehen kann, wenn sie vom unge  schwächten Wechselstrom durchflossen und  die Rückzugswicklung 1" ausgeschaltet ist.  Hat jedoch die     Wechselstromwicklung    1' den  Anker des Beeinflussungsrelais einmal an  gezogen, so bleibt dieser in der angezogenen  Stellung, wenn auch die     Wicklung    1" wie  der von Strom durchflossen wird, bis eine  Schwächung des Wechselstromes im Beein  flussungskreis stattfindet.

   Der Anker dieses  kombinierten Relais wird also von der     wech-          selstromdurchflossenen        Wicklung    1' und der  gleichstromdurchflossenen Rückzugswick  lung 1" in einer Art Differentialwirkung  gesteuert. Das Relais 2 beherrscht die      Zwangsbremse und kann nach seinem Ab  fallen nur durch einen besonderen unterhalb  der Lokomotive angebrachten Schalter 14a  wieder in die angezogene Stellung gebracht  werden.

   Das Relais 3 wird nach     Betätigung     des Wachsamkeitshebels 15 beim Überfah  ren eines in     Gefahrstellung    befindlichen Be  einflussungspunktes ausgelöst, liegt mit der       Wicklung    4' des Relais 4 in Reihe und kann  nur ansprechen, wenn die Wicklung 4' kurz  geschlossen ist. Einmal angesprochen, ver  mag es sich jedoch über der Wicklung 4'  zu halten. Beim Ansprechen des Relais 3  wird eine Koppelvorrichtung 29     (Fig.    3) mit  der von der Zugachse getriebenen Welle in       Eingriff    gebracht.

   Die Koppelvorrichtung  läuft nur einmal um und steuert dabei die  Kontakte 3a, 3b.     3c    derart, dass zunächst der  Kontakt     3a    geschlossen und 3e, geöffnet und  dann erst der Kontakt 3b geöffnet wird.  Diese Kontakte bleiben während des Vorbei  fahrens des Lokomotivmagnetes über den  Gleismagneten so lange in dieser Stellung,  bis der Gleismagnet vollkommen passiert ist,  um zu verhindern, dass während des Über  fahrens desselben eine doppelte Beeinflus  sung eintritt.

   Würde nämlich der     Lokomotiv-          magnet    nur ganz langsam über den Gleis  magneten vorüberfahren, so würde schon eine  Beeinflussung eintreten, wenn     Lokomotiv-          magnet    und Gleismagnet sich nur zum Teil  gegenüberstehen. Erfolgt nun sofort nach       staugefundener    Beeinflussung ein Öffnen  des Stromkreises für die Wicklung 1" des  Relais 1, so     würde    dieser seinen Anker so  fort wieder anziehen, noch bevor der Gleis  magnet von dem     Lokomotivmagneten    ganz  überfahren ist.

   Es: bestände also in diesem  Falle die Möglichkeit, dass nochmals eine  Beeinflussung stattfindet und das Relais 1  zum     zweitenmale    abfällt. Ein zweimaliges  Abfallen des Relais 1 hat aber infolge der  Ausbildung der ganzen     Zugsieherungseinrich-          tung    eine unbedingte Zwangsbremsung zur  Folge.

   Es muss daher durch die in Abhän  gigkeit vom zurückgelegten Weg gesteuerten  Kontakte 3a, 3b, 3c verhindert werden, dass  während des     Passierens    eines Beeinflussungs-         punktes    in Wirkstellung eine doppelte Be  i<B>'</B> e     flussuno,        ausuelöst    wird und das Relais  n<B>t'</B> n  1. seinen Anker erst dann anziehen kann,  wenn der Beeinflussungspunkt auf der       Strecke    vollkommen passiert ist. Das Relais  4 besitzt zwei Wicklungen 4' und 4", von  denen jede imstande ist, das Relais zum An  sprechen zu bringen.

   Die Wicklung des Re  lais 3, welche, in Reihe mit der     Wicklung     4' liegt, hat keinen Einfluss auf das An  sprechen des Relais 4, da der Widerstand  der Wicklung des Relais 3 relativ zu dem  jenigen der Wicklung 4' sehr niedrig ist.  Relais 5 endlich steuert die     Meterzählerein-          richtung    und wird sofort beim Betätigen des       )Vachsamkeitshebels    erregt und nach Ablauf  des Meterzählers     selbsttätig        wieder    ausge  schaltet. Die möglichen Schaltvorgänge,  die auf der     Lokomotive    ausgelöst werden  können, werden im folgenden näher beschrie  ben.  



  Kommt der Zug, ohne dass der Führer  den Wachsamkeitshebel betätigt hat, an einen       Streckenmagneten,    so wird die     '9Techselstrom-          wicklung    1' des Beeinflussungsrelais 1 einen  Augenblick lang stromlos, welche Zeit ge  nügt, um den Anker dieses Relais abfallen  zu lassen, wobei der Kontakt ja geschlossen  -und der Kontakt     1b    nach     je    umgelegt wird.  In diesem Augenblick wird das Bremsrelais  2 stromlos und lässt die Bremse zur Wirkung  kommen. Gleichzeitig mit dem Abfallen des  Bremsrelais 2 öffnet sich der Kontakt 2a.

    so dass ein darauffolgendes Schliessen des  Kontaktes     1b    das Bremsrelais 2 nicht wieder  zum Ansprechen bringen kann, da der Strom  kreiszweig über den Kontakt 2a unterbro  chen ist, und die     Registriervorrichtung    8 im  Stromkreis liegt. Durch die Registrierung 8  wird dieser Vorgang aufgezeichnet, sobald  der     Stromkreis    für das Bremsrelais durch  Schliessen des Kontaktes     1.b    wieder geschlos  sen wird, da der     Parallelstromkreiszweig     über Kontakt 2a noch unterbrochen ist.

   Das  Abfallen des Ankers des Relais 1 wird dem  Führer gleichzeitig durch Aufleuchten der  roten Lampe R angezeigt, da der obener  wähnte Kontakt la geschlossen     wird.    Die      Bremsung kann erst wieder aufgehoben wer  den, wenn der Schalter 14a, der     zweckmä-          ssigerweise    plombiert ist und sich unterhalb  der Lokomotive befindet, betätigt wird, so dass  der Zugführer das völlige Anhalten der Loko  motive abwarten muss, ehe er durch Schlie  ssen der     Bremslösetaste    14a die Bremsung  beseitigen kann.  



  Ist der Führer jedoch wachsam gefah  ren, so     -wird    durch das Betätigen des     Wach-           < .,aMkeitshebels    der Kontakt 15a geöffnet und       Kontrakt        15b    nach Kontakt 15c umgelegt.  Auf diese Weise bekommt einerseits die Re  laiswicklung 4" über die Kontakte 5a und  <B>15e</B> Strom und die Kontakte 4a bis 4f gehen  in Arbeitsstellung, das heisst die Kontakte  4a und 4c werden geöffnet und die Kontakte  4b,     4a    und     4f    werden geschlossen. Diese Ände  rung der Kontakte     4a    bis     4f    bleibt zunächst je  doch ohne Wirkung.

   Erst beim Loslassen  des Wachsamkeitshebels wird Kontakt     15u     wieder geschlossen und ein Stromkreis über  Kontakt 4e, Relais 5, Kontakt 15b gebildet,  welcher das Relais 5 und die     Registrierein-          richtung        l11    ansprechen lässt. Das Relais 4  wird vorläufig noch gehalten über Kontakt       4f.    Das Relais 5 setzt nun den Meterzähler  in Gang, der bei seinem Ablauf, ausser einem       Flackerkontakt        5d,    welcher dem Führer das  Laufen des Meterzählers anzeigt, einen  Schleppkontakt     5a/5b    und weiterhin einen  Kontakt 5c mit Hilfe einer     Nockenscheibe     betätigt.

   Die vom Meterzähler gesteuerten  Kontakte werden jedoch nach Ablauf des  selben, das heisst nach der Fahrt über die  Strecke     X-Y',        (Fig.    1) also hinter dem       Beeinflussungspunkt        P1    durch den Meter  zähler wieder ausgeschaltet. Während des  Ablaufes des     3leterzählers    wird von diesem  zunächst parallel zum Kontakt 4e ein Strom  weg über den Kontakt 5b geschlossen, wel  cher beim darauffolgenden     Offnen    des Kon  taktes 4e das Relais 5 am Abfallen verhin  dert.

   Durch das     Offnen    des Kontaktes 5a,  welches vor dem Schliessen des Kontaktes  5e erfolgt, wird die Wicklung 4" stromlos  und die Kontakte 4a bis     4f    sehen in ihre  Ruhestellung. Der Meterzähler läuft weiter,    da das Relais 5 seinen Strom über den Kon  takt 5b erhält. Die weitere Entwicklung der  Schaltvorgänge ist nun auf verschiedene  Weise möglich:       :Nachdem    der Führer-beim Passieren des       Vorsignals    seine Wachsamkeit durch     Drük-          ken    des Wachsamkeitsschalters bewiesen und  durch seine Betätigung die Wachsamkeits  schaltung hergestellt hat, können beim Wei  terfahren folgende vier Betriebsfälle ein  treten  1.

   Das     Vorsignal    geht auf freie Fahrt,  bevor das Fahrzeug den Beeinflussungspunkt       P1    erreicht hat.  



  ?. Das Fahrzeug hat eine unzulässig  hohe Geschwindigkeit.  



  3. Der Punkt     P1    bleibt in Beeinflussungs  stellung und es erfolgt bei seinem Passieren  eine Beeinflussung des auf der Lokomotive  vorgesehenen Beeinflussungskreises.  



  4. Es     erfolget:    zwei Beeinflussungen  kurz hintereinander durch zwei in Wirkstel  lung sich befindliche Gleismagnete.  



  Die selbsttätigen Schaltvorgänge der auf  der Lokomotive sich befindlichen     Zugsiche-          rungseinrichtung    gehen nun wie folgt vor  sich  Fall 1: Das     Vorsignal    geht in die Frei  stellung und eine Beeinflussung von der  Strecke aus unterbleibt. Ausserdem sei der  Zug so genügend langsam gefahren, dass die  Geschwindigkeitsüberprüfung ausser Wirk  samkeit bleibt.

   Der Meterzähler würde, ohne  sonstige Wirkungen auszulösen, bis zu Ende  laufen und dort zuerst den     Kontakt    5e     tren-          zten    und darauf den Schleppkontakt 5b wie  der in die Stellung 5a zurückbringen, so  dass das Relais 5 stromlos wird und alle       Organe    damit in die Ausgangsstellung zu  rückgekehrt sind.  



  Fall 2: Wäre der     Zentrifugalkontakt    11a  infolge zu hoher Geschwindigkeit des Zuges  geöffnet gewesen, so würde nach einer be  stimmten zurückgelegten Strecke, welche  durch die in     Fig.        3,    und 6 dargestellte Ex-           zenterscheibe    12 gegeben ist, der Stromkreis  des Bremsrelais 2 durch Öffnen des Kontak  tes 12a unterbrochen sein und der     Bremsvor-,     gang, wie bereits oben beschrieben, durch  Abfallen des Bremsrelais 2 und Öffnen des  Kontaktes 2a erfolgen.

   Um eine andere  Höchstgeschwindigkeit für eine andere Zug  gattung einstellen zu können, ist parallel zu  dem     Zentrifugalkontakt    11a ein zweiter Zen  trifugalkontakt     llb    vorgesehen, welcher     zlzni     Beispiel auf ein höhere Umdrehungszahl ein  gestellt ist. Durch Umlegen des     Schalters     13a auf 13b wird dann erreicht, dass die Ge  schwindigkeit des Fahrzeuges beim Öffnen  des Kontaktes 12a auf eine     Geschwindigkeit     überprüft     wird,    welche für die Einstellung  der     Zentrifugalanordnung    11b charakteri  stisch; ist.

   Es besteht jedoch auch die Mög  lichkeit, noch weitere     Zentrifugalkontakte    in  den Stromkreis des Bremsrelais 2 zu legen  und sie durch den Schalter 13 einzuschalten,  so dass verschieden hohe Höchstgeschwindig  keiten eingestellt werden können.  



  Fall 3: Der dritte Fall, das heisst wenn  eine Beeinflussung am Punkte     P,    stattfand,  geht folgendermassen vor sich:  Das Relais 1 geht in Ruhestellung, Kon  takt la wird geschlossen, Kontakt     1b    geöff  net und nach     Kontakt        1e    umgelegt. Hier  durch bekommt nun das Relais 3 über die  Kontakte 5b, 4c und     1e    Strom und die Kon  takte 3a bis 3c gehen, etwa während einer  Radumdrehung der Lokomotive in Arbeits  stellung; Kontakt 3a wird geschlossen, die  Kontakte 3b und 3c werden geöffnet.

   Der  Stromkreis der     Rückzugswicklung    1" des       Wechselstromrelais    1 ist damit unterbrochen  und die Gegenwirkung dieser Wicklung auf  den Anker des Relais 1 wird dabei aufge  hoben. Das Relais 1 ist in der Lage, seinen  Anker wieder anzuziehen, vorausgesetzt, dass  der Zug den Beeinflussungsmagneten bereits  überfahren hat, so dass der Strom durch die  Wicklung des     Wechselstromrelais    1 bereits  wieder seinen Normalwert erreicht hat.

   Das  Schliessen des Kontaktes 3a bewirkt zwar  das Schliessen einer Strombahn über Kon  takt 5b, Relais 3, und Wicklung<B>9</B> des Re-         lais    4, der jedoch nicht zur Wirkung kom  men kann, da die Wicklung 4' über die       Kontakte    4c und     1c    kurzgeschlossen ist. Erst  in dem Augenblick, wo der Anker des Re  lais 1 angezogen wird, das heisst, wo Kon  takt     1e    geöffnet wird, fliesst Strom auch  durch die Wicklung 4'. Das Relais 4 zieht  trotz des vorgeschalteten Widerstandes des  Relais 3, welches verhältnismässig geringe       Ohmzahl    besitzt, an, während Relais 3 sich  über Wicklung 4' weiter hält.

   Die Kontakte  4a bis 4f gehen also wieder in Arbeitsstel  lung und bleiben darin so lange, bis nach  Ablauf des     Meterzählers    der Kontakt     50    sich  wieder öffnet. Dadurch wird das Relais 1  stromlos, da die Kontakte 3a bis 3c bereits  vorher nach einer     Radumdr,#hung    wieder in  ihre Ausgangsstellung zurückgekehrt sind.  Der gesamte Schaltvorgang kann nun bei  dem nächsten Beeinflussungspunkt wieder  von neuem beginnen.  



  Fall 4: Ein weiterer Fall ist     noeli    mög  lich, nämlich der,     da.ss    wie es beim     Haupt-          Signal    vorgesehen ist, zwei Beeinflussungs  punkte sich dicht hintereinander auf der  Strecke befinden. Dann ist das Betätigen des  Wachsamkeitshebels zwecklos.

   Es wird näm  lich nach erfolgter Beeinflussung durch     deii     ersten der beiden     3einflussungspunkte    der       Parallelstrombahnzweig    zum Kontakt     1ü     über die Kontakte 15a, 4a, 5e     durch        (finen     des Kontaktes     4a.        untvrbroelieii,    so dass ein  erneuter Impuls von der Strecke     aus        dureli     Öffnen des Kontaktes     1b    das Bremsrelais 2  zum Ansprechen bringt. Die     weiteren    Schalt  vorgänge entwickeln sieh dann wie bereits  oben beschrieben.  



  ,..       In        gewissen        L@:i.lli:n        hann        es        notwendi-    ;  sein, zum Beispiel     beim        Rangie!en    oder bei  Sonderfahrten,

   dass der     Zugführer    die     3Iüg-          lichkeit    haben     muss.        Beeinflussungspunkte    in       Gefahrstellung        zü        überfaliron.    Er führt     dann     einen schriftlichen     sst@-'ehl    mit sich,     welrlier     ihm gestattet, einen besonders angeordneten  und nach Möglichkeit unter Verschluss ste  henden Schalter, der die Kontakte 7a bis 7c  beherrscht, zu     bet:t-ge!n.    Eine jede     solche         Betätigung wird durch. die Registrierung     ;

  't     aufgezeichnet, und bewirkt durch     ilberürül@-          ken    des Kontaktes     1b        mittelst    der geschlos  senen Kontakte 15a und 7a, sowie durch  Offnen des Stromkreises des     Rückstellrelais     durch Kontakt<B>7e,</B> dass einerseits das Brems  relais 2) nie zum Abfallen kommt und an  derseits der Anker des     Wechselstromrelais    1  stets sofort wieder in seine angezogene Stel  lung geht.

   Der für den     erwähnten1    schrift  lichen Befehl vorgesehene Schalter 7a,     7b,    7c  wird     zweckmässigerweise    so ausgeführt, dass  er im Gegensatz zum Wachsamkeitshebel  während des Überfahrens der Beeinflussungs  punkte vom Führer bedient werden muss und  dass sein Loslassen ihn bereits     unwirksam     macht, damit es einerseits möglich ist, ein  in     Haltstellung        gebliebenes,    nicht betriebs  fähiges Signal zu überfahren und anderseits  der Führer nicht gezwungen ist, durch Be  tätigen des Wachsamkeitsschalters den Me  terzähler einzuschalten.

   Ausserdem ist es nur  durch die Betätigung des Befehlsschalters  möglich, eine absolute Fahrsperre mit zwei       kurz    hintereinander angeordneten Beeinflus  sungspunkten in Wirkstellung zu überfah  ren.  



  Die konstruktive Ausbildung der erfin  dungsgemässen Einrichtung ist in den     Fig.    3  bis 7 dargestellt. Die Welle 20     steht;    mit       einer    der Radachsen des Zuges in Verbin  dung, und zwar wenn möglich, mit einer  Laufachse, da diese am wenigsten Neigung  zum Gleiten besitzt. Diese Welle 20 trägt  eine Muffe 17, die mit der Welle 20 zusam  men umläuft, die jedoch bei Fahrtrichtungs  wechsel mit Hilfe eines     Mitnehmerstiftes,    der  in die schräge Nut 21 eingreift, in( axialer  Richtung verschoben wird und dabei mit  Hilfe des Konus 19 die Kontakte     17a/b    um  sieuert.

   Durch diese Kontakte wird bei Lo  komotiven, die nur in einer Fahrtrichtung  Dienst tun, der     Lol_iomotivmagnet    bei Fahrt  richtungswechsel abgeschaltet und statt des  sen ein Ersatzwiderstand in den     Stromkreis     des     Wechselstromrelais    1 eingeschaltet.

   Der       Ersatzwiderstand    ist     zweckmässigerweise    eine       ohmsche    Nachbildung des Lokomotivmagnet-         kreises    und bewirkt daher, dass die Strom  verhältnisse im     Wechselstromrelais    1 die  gleichen bleiben, wie bei eingeschaltetem       Lokomotivmagneten.    Diese Massnahme ist  notwendig, um zu verhindern, dass das Fahr  zeug bei Fahrtrichtungswechsel von der  Strecke aus durch einen     Beeinflussungspunkt     in Wirkstellung abgebremst wird, der dazu  gar nicht vorgesehen war, sondern für ein  etwa später in entgegengesetzter Richtung  ankommendes Fahrzeug.

   Bei Lokomotiven,  die in beiden Fahrtrichtungen Dienst tun,  geschieht die Umschaltung auf einen zweiten,  auf der andern Seite der Lokomotive ange  ordneten Lokomotivmagneten, da die Beein  flussungspunkte auf der Strecke in der Re  gel einseitig, und zwar meist rechts, von der  Fahrtrichtung aus gesehen, angeordnet sind.       In    der     Fig.    2 sind die Wicklungen der bei  den Lokomotivmagneten mit L und R be  zeichnet. Auf derselben Welle 20 sitzt noch  eine Schnecke 23, die sich dauernd in Ein  griff mit einem Schneckenrad 24 befindet,       sowie    ein Kegelrad 25, welches seine Bewe  gung auf ein zweites Kegelrad 26 überträgt.

    Auf gleicher Achse mit dem letzteren rotie  ren die     Zentrifugalkontakte    11a, 11b, wel  che über Schleifringe 27 nach aussen geführt  werden. Diese     Zentrifugalkontakte    bewirken,  wie oben anhand des     Schaltungsbeispiels    er  läutert, die Geschwindigkeitsüberprüfung  jeweils bei Betätigen des Wachsamkeits  knopfes. Die     Zentrifugalkontakte        11a,        llb     sprechen bei verschiedenen hohen Geschwin  digkeiten an, so dass die Geschwindigkeits  begrenzung jeweils nach der Zugart durch  Umsteuern der Kontakte     13a,        lab    (Fis. 2)  auf die eine oder andere Kontaktfeder um  geschaltet werden kann.

   Die Welle 20 trägt  ausserdem an ihrem Ende noch eine Kupp  lungshälfte 28, mit welcher eine zweite ent  sprechend ausgebildete Kupplungshälfte 29  in Eingriff gebracht werden kann. Die  Hälfte 29 ist normalerweise durch einen  Stift 30 arretiert, wird jedoch beim Erregen  des Relais '3 mit Hilfe des Ankers 32 gegen  die Kupplungshälfte 28 bewegt und von die  ser mitgenommen, wobei die Kontakte 3a,      3b,     3c    durch die mit der Kupplungshälfte 29  verbundene und am Umfange mit Einker  bungen versehene Scheibe betätigt werden.  Zuerst wird Kontakt 3a geschlossen und  Kontakt     3c    geöffnet und dann erst Kontakt       3b:    geöffnet.

   Diese Kupplungseinrichtung  wird nur eine Umdrehung mitgenommen und  wird selbsttätig nach Öffnen des     Stromkrei-          ses    des Relais 3 mit Hilfe der Feder 31 wie  der ausgerückt. Die Dauer dieser Umdrehung  entspricht, wie bereits oben erwähnt, der  wirksamen Länge eines Streckenmagnetes       lind    verhindert mit Hilfe der durch sie ge  steuerten Kontakte, dass die     Zugbeeinflus-          sungseinrichtung    beim langsamen Überfah  ren eines Beeinflussungspunktes oder beim       Halten,    über einem solchen zweimal an  spricht.

   Das Schneckenrad 24 ist ebenfalls,  wie auch aus Fit'--. 4 zu ersehen ist, mit eine  Kupplungseinrichtung versehen, welche  durch das Relais 5 über den Hebel 33     ge-#''     steuert     wird.    Ist das Relais 5 erregt, so wer  den von dem Schneckenrad; 24 eine     Exzen-          terscheibe    12 und eine Scheibe 16 mitgenom  men, durch welche ebenfalls eine Reihe Kon  takte gesteuert werden.

   Während die Scheibe  16 sofort zum festen Eingriff mit dem  Schneckenrad 24 kommt, wird die     Exzenter-          scheibe    12, die ganz lose auf der gemein  samen Achse aufgebracht ist, erst nach einer  gewissen Zeit der Umdrehung der Scheibe  16 durch den Stift 18     mitgenommen.    Die  Scheibe 16 trägt an ihrem Umfang eine An  zahl Stifte<B>37,</B> welche den     Flackerkontakt          5a    öffnen und schliessen, der dem Führer  anzeigen soll, dass der Meterzähler ordnungs  gemäss läuft.

   Ausserdem besitzt die Scheibe  16, wie aus     Fig.    7 ersichtlich ist, eine Aus  sparung, mit Hilfe derer die Kontaktgruppe  5a, 5b,     5e,    wie bereits oben beschrieben, um  ,gesteuert wird. Diese Kontakte 5a, 5b,     5c    wer  den in der Reihenfolge betätigt, dass in der  Ruhelage, das heisst wenn der     Kontaktpim-          pel    in die Aussparung der Scheibe eingreift,  nur der Kontakt 5a geschlossen und dass bei       Inbewegungsetzen    des Meterzählers der Kon  takt     5b    geschlossen wird, ehe Kontakt 5a  geöffnet ist und dass dann erst Kontakt 50    geöffnet wird. Diese Reihenfolge ist wichtig,  da hiervon das richtige Arbeiten der Ein..

         richtung    abhängt. Die     Exzenterscheibe        l-"-          wird    durch den Stift 18 bis zur höchsten  Lage des Exzenters mitgenommen, wo die  ser den Kontakt 12a öffnet und dadurch die  Geschwindigkeitsbegrenzung freigibt. Damit  die vom Meterzähler abgemessene Wegstrecke  bei allen Fahrzeugen mit verschiedenen  Raddurchmesser gleich gross gemacht wer  den kann, ist es vorteilhaft, das Schnecken  rad 24 auswechselbar zu machen. Es kann  dann: durch ein anderes mit mehr oder we  niger Zähnen ersetzt werden, so dass die Um  drehungszahl des Meterzählers dem Durch  messer des antreibenden Fahrzeugrades an  gepasst werden kann und dieses immer die  selbe Strecke zurücklegt, wenn der Meter  zähler eine bestimmte Anzahl von Umdre  hungen gemacht hat.

   Zu diesem Zweck wird  das     Schneckenrad    24 und mit ihm der Meter  zähler mit den Scheiben 12 und 16, sowie  die von diesem gesteuerten Kontakte 5a,     5b,     5c, 5d und 12a in der Höhe verstellbar ge  macht. Diese Massnahme ist aus den Figuren  nicht ersichtlich.  



  Wie aus den     Fig.    3 und 4 zu ersehen  ist, sind beim beschriebenen Ausführungs  beispiel die Einrichtungen für die     (zeschwin-          digkeitsüberwachung,    die von der Welle an  getriebene Schnecke und das Schneckenrad,  sowie der Meterzähler und die dazu gehö  rigen Kontakte, ausserdem die     Koppelrelais     3 und 5 in ein     gemeinsam@ls    Gehäuse ein  gebaut, wobei die einzelnen Kontakte und  Relais mit Messerkontakten ;

  34 und 35 in  Verbindung stehen.     An    der     Befestigungs-          telle    dieses     Gehäuses    sind Kontaktfedern       .orgesehen,    in welche die     Messerkontakte:    34,  35 beim Einbau des Gehäuses eingreifen,  um auf diese Weise eine leichte Auswechsel  barkeit der ganzen in     Fig.    3 und 4 dargestell  ten Einrichtung zu schaffen, ohne dass irgend  welche Schraubverbindungen oder     Kabelver-          lötungen    gelöst werden müssen.

   Die Kontakt  federn, in welche die Messerkontakte 31 und  35 eingreifen, stehen dann ihrerseits mit den  entsprechenden Einrichtungen auf der Loko-           motive,    beispielsweise mit dem Bremsmag  neten, den beiden Lokomotivkreisen, den  Signallampen, den     Registriereinrichtungen          usw.    in Verbindung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Zugbeeinflussung mit Meterzähler und Wachsamkeitsschalter, bei der am Fahrzeug Einrichtungen zur Begren zung der Geschwindigkeit vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass nach Betätigung des Wachsamkeitsschalters ein Kontakt (1b) des Beeinflussungsrelais (1) während des Überfahrens nur eines Beeinflussungspunktes durch einen Parallelstrombahnzweig über brückt ist und der Stromkreis für das Bremsrelais (2) durch einen, von der Fahr zeuggeschwindigkeit abhängigen Zentrifu- galkontakt beherrscht wird,
    so dass die Ein richtungen zur Geschwindigkeitsbegrenzung das mittelst Wachsamkeitshebel ermöglichte Überfahren eines in Wirkstellung befindli chen Beeinflussungspunktes ohne Zuhilfe nahme von weiteren Beeinflussungspunkten nur unterhalb einer bestimmten Höchstge schwindigkeit gestatten, während durch zwei innerhalb einer im Verhältnis zur Entfer nung des dem Vorsignal zugeordneten Be einflussungspunktes vom Hauptsignal kur zen Strecke erfolgende Beeinflussungen in ,jedem Falle eine Zwangsbremsung des Fahr zeuges erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung zur Zugbeeinflussung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass nach Betätigen des Wachsam keitshebels die Einrichtung zur Ge schwindigkeitsüberprüfung durch den in Wirkstellung befindlichen Beeinflus sungspunkt eingeschaltet wird. Einrichtung zur Zugbeeinflussung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Einrichtung zur Geschwin digkeitsüberprüfung durch die Betäti- gung des Wachsamkeitshebels einge schaltet wird. 3.
    Einrichtung zur Zugbeeinflussung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, da.ss die Einrichtung zur Geschwin digkeitsüberprüfung durch einen, beim Betätigen des Wachsamkeitshebels in Gang gesetzten Meterzähler nach Ablauf einer gewissen Strecke eingeschaltet wird. 4. Einrichtung zur Zugbeeinflussung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der Stromkreis für das Brems relais (2) zur Geschwindigkeitsüberprü fung durch einen von der Geschwindig keit des Zuges abhängigen Zentrifugal- kontakt (11a, 11b) beherrscht wird, der normalerweise über einen Parallelstrom bahnzweig (12a) kurzgeschlossen ist. 5.
    Einrichtung zur Zugbeeinflussung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass sie verschiedene Zentrifugal kontakteinrichtungen aufweist, zum Zwecke, die zulässige Höchstgeschwin digkeit den verschiedenen Zuggattungen anpassen zu können. 6. Einrichtung zur Zugbeeinflussung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass das Schneckenrad, welches die Bewegung der Radachse auf den Meter zähler überträgt, auswechselbar und die Achse des Schneckenrades verstellbar an geordnet ist, zum Zwecke, die Steuerung des Meterzählers dem Raddurchmesser der betreffenden Radachse anpassen zu können.
    7. Einrichtung zur Zugbeeinflussung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass bei Lokomotiven, die nur in einer Fahrtrichtung Dienst tun, Einrich tungen vorgesehen sind, welche bei Fahrtrichtungswechsel selbsttätig den Beeinflussungskreis auf der Lokomo tive umschalten auf einen Ersatzstrom kreis. B. Einrichtung zur Zugbeeinflussung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass Lokomotiven, die in beiden Fahrtrichtungen Dienst tun, beiderseits Beeinflussungsorgane besitzen und wei terhin mit Einrichtungen versehen sind, welche bei Fahrtrichtungswechsel den Beeinflussungskreis selbsttätig auf das auf der gleichen Seite wie die Strecken punkte befindliche Beeinflussungsorgan umschalten. 9.
    Einrichtung zur Zugbeeinflussung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich- net, dass sämtliche Einrichtungen in einem auswechselbaren Kasten zusam mengebaut sind, wobei die Stromzufüh rung über Messerkontakte erfolgt. 10. Einrichtung zur Zugbeeinflussung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeieh- net, dass die Einrichtung zur Geschwin digkeitsüberprüfung abschaltbar ist.
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