CH141476A - Presswerkzeug, insbesondere für die Herstellung von Gegenständen aus Porzellan, Steingut, Ton und andern keramischen Massen. - Google Patents

Presswerkzeug, insbesondere für die Herstellung von Gegenständen aus Porzellan, Steingut, Ton und andern keramischen Massen.

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CH141476A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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      Presswerlizeug,    insbesondere für die Herstellung von Gegenständen aus Porzellan,  Steingut, Ton und andern     keramischen    Massen.    Bei den bisher gebräuchlichen     Presswerk-          zeugen    für die Herstellung von Gegenstän  den aus Porzellan, Steingut, Ton und ähn  lichen keramischen Massen sind die für die  Herstellung der Bohrungen und Aussparungen  des     Presslings    dienenden Stifte gewöhnlich  am Oberstempel angebracht.

   Es hat sich nun  herausgestellt, dass nach einiger Zeit die  Stifte einer starken     Abnutzung    unterworfen  sind, so sind beispielsweise die für die Her  stellung der runden Bohrungen dienenden  Stifte nach einiger Zeit nicht mehr rund,  sondern bereits soweit abgenutzt, dass sie  eine ovale Form aufweisen. Eine derartig  starke Abnutzung der Werkzeuge wird wohl  insbesondere durch die schlechte Justierung  der Werkzeuge an der Porzellanpresse her  vorgerufen; denn bei den     bekannten    Pressen,  die grösstenteils von Hand betätigt werden,  ist eine genaue Einstellung und eine feste  Fixierung des     Werkzeuges    nur schwer mög  lich.

      Ein weiterer     -(Übelstand    tritt fernerhin  noch bei Werkzeugen mit verhältnismässig  langen Stiften zur Herstellung von     Werk-          stücken    mit grossen Bohrungen auf. Es kann  hierbei leicht vorkommen, dass sich beim Ab  nehmen des     Presslings    von der Matrize die       klasse    an den langen Stiften festhängt, wo  bei der     Pressling    ausbrechen oder rissig wer  den kann.  



  Die Folge dieser den Werkzeugen an  haftenden Nachteile ist, dass die     Presslinge     über ihre Toleranzgrössen höchst ungenau  ausfallen und schliesslich gänzlich unbrauch  bar     werden.     



  Die Erfindung bezieht sich nun auf ein       Presswerkzeug    für die Herstellung von     (-xe-          genständen    aus Porzellan, Steingut, Ton und  andern keramischen Massen bei der die oben  geschilderten Nachteile dadurch beseitigt  sind, dass die für die Herstellung der Boh  rungen und Aussparungen des     Presslings     dienenden Stifte geteilt sind, und die einen      Teile im Ober-, die andern im Unterstempel  angeordnet sind. Die Stifte können annähernd  in der Mitte geteilt sein.

   Ferner können die  Enden der einen Stifthälfte kegelförmig und  die Enden der zugehörigen Stifthälfte kelch  förmig derart ausgebildet sein, dass nach be  endigtem     Pressvorgang    die Kegelteile in die  kelchförmigen     Ausnehmungen    eingreifen. Auch  können die Stiftteile in den     Gesenken    fe  dernd angeordnet sein.  



  In der Zeichnung ist das     Presswerkzeug     der einfacheren und klareren Darstellung  wegen nur schematisch dargestellt; ferner  sind nur die Teile in die Zeichnung aufge  nommen, die für das Verständnis der     ErfiIi-          dung    erforderlich sind.  



  Die sonst im Oberstempel befindlichen,  zur Herstellung der Bohrungen und Aus  sparungen des Fabrikates dienenden Stifte  sind in zwei Hälften geteilt, von denen die  eine Hälfte am Oberstempel a und die an  dere am Unterstempel b angebracht ist, und  zwar arbeiten die am Oberstempel     a    befestig  ten Stifte     c,    d, e mit den entsprechenden  Stiften<I>f, g, h</I> des Unterstempels<I>b</I> zusam  men. Hierbei sind nun die Enden der Stifte  <I>c, d, e</I> des Oberstempels     a        kegelförxnig    zu  gespitzt, während die Enden der Stifte     g,    f,       h    des Unterstempels<I>b</I> kelchförmig ausgehöhlt  sind.

   Nach beendigtem     Pressvorgang,    also in  der tiefsten Arbeitsstellung des Oberstempels,  liegen die Spitzen der Stifte c, d, e in den  kelchförmigen Aushöhlungen der Stifte f,     g,     h. Zwecks Erzielung einer geringen Nach  giebigkeit sind die am Unterstempel sitzen  den Stifte<I>f, g, h</I> federnd ausgebildet. Diese       Federung    kann auf verschiedene Weise er  reicht werden. Im vorliegenden Falle liegen  beispielsweise unter den Stiften Federschei  ben j, die einen bestimmten federnden Druck  auf 'die Stifte<I>f,</I>     g,   <I>h</I> ausüben.

      Durch die erfindungsgemässe Teilung und  Anordnung der Stifte des     Werkzeuges    findet,  wie die Erfahrung lehrt, eine     Abnutzung    der  Stifte fast gar nicht statt. Da ausserdem ein  Ausbrechen oder     Rissigwerden    des     Presslings     beim Abnehmen des     Presslings    von den kur  zen Stiften des Oberstempels nicht auftritt,  sind die mit dem neuen Werkzeug hergestell  ten     Presslinge    in jeder Beziehung einwand  frei.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Presswerkzeug, insbesondere für die Her stellung von Gegenständen aus Porzellan, Steingut, Ton und andern keramischen Mas sen, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Herstellung der Bohrungen und Ausspa rungen des Presslings dienenden Stifte ge seilt sind, und die einen Teile am Ober-, die anden am Unterstempel angeordnet sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Presswerkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stifte an nähernd in der Mitte geteilt sind.
    2. Presswerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der an dem einen Stem pel befindlichen Stiftteile kegelförmig und die Enden der an dem andern Stempel befindlichen Stiftteile kelchförmig der art ausgebildet sind, dass nach beendigtem Pressvorgang die Kegelteile in die kelch förmigen Ausnehmungen greifen. 3. Presswerkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stiftteile in den Stempeln federnd angeordnet sind.
CH141476D 1928-08-25 1929-08-23 Presswerkzeug, insbesondere für die Herstellung von Gegenständen aus Porzellan, Steingut, Ton und andern keramischen Massen. CH141476A (de)

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