CH141495A - Antrieb für Kunstseide-Spinnzentrifugen. - Google Patents

Antrieb für Kunstseide-Spinnzentrifugen.

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CH141495A
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hollow shaft
shaft
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oil
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Antrieb für     Kunstseide-Spinnzentrifugen.       Es ist bereits ein Antrieb für     Kunstseide-          ,Spinnzentrifugen    bekannt, bei dem die den  Motor mit dem Spinntopf verbindende Achse  als biegsamer Stab ausgeführt ist, wodurch  dem Spinntopf beim Umlauf ein Einstellen  in seine     Schwerpunktmittellinie    gestattet wird.  Infolge der verhältnismässig grossen zu über  tragenden Drehmomente, besonders beim  Anlassen und beim Abbremsen, ist es  schwierig, den verhältnismässig dünnen Stab  genügend sicher mit der Antriebswelle zu  verbinden.

   Wie Versuche gezeigt haben, sind  die üblichen Verbindungsarten, wie     Einlöten     oder Sicherung durch Keil oder Stift; nicht  zuverlässig genug; ferner haftet ihnen der  Nachteil an, dass eine genaue Zentrierung  schwer zu erreichen ist.  



  Diese Schwierigkeiten werden nach der  Erfindung dadurch behoben, dass das untere  Ende des biegsamen Stabes mit     konischem     Sitz in der Motorwelle befestigt ist.  



  Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbei-    spiel für die Erfindung, und zwar für einen  Antrieb, bei dem der biegsame Stab 1, an  dessen obern Ende der Spinntopf befestigt  ist, in einer Hohlwelle 2 angeordnet ist, die  beispielsweise den Läufer 3 des Antriebs  motors trägt. Im untern Teil der Hohlwelle  befindet sich eine leicht konische Bohrung 1,  in die das ebenfalls konisch ausgebildete  Ende 5 des biegsamen Stabes 1     eingesetst     ist. Durch diese Anordnung wird sowohl ein  genau zentrischer Sitz wie auch eine unbe  dingt sichere Mitnahme des Stabes erreicht,  wobei trotzdem jederzeit die     Möglichkeit    be  steht, den Stab mit seinem Konus vom An  trieb zu lösen und herauszunehmen.

   Hier  durch wird die Möglichkeit für eine einfache  Auswechslung gegeben, die zum Beispiel bei  Verbiegungen des Stabes notwendig wird.  Es brauchen dazu keinerlei weitere Ver  bindungen gelöst zu werden.  



  Wie das Ausführungsbeispiel ferner zeigt,  kann der konische Sitz mit Durchtritts-           öffnungen    6 für Schmieröl versehen sein, das  zum Schmieren der     Hohlwellenlager    dient.  Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass  der untere Teil der Hohlwelle in einem  Ölbad 7 läuft. Infolge der konischen Boh  rung 4 steigt das Öl beim Umlauf hoch,  dringt durch die Aussparungen 6 bis zur  Ringnut 8 in der Hohlwelle, von wo aus  es durch Bohrungen 9 dem     obern    Lager 10  zugeführt wird. Es tropft dann weiter auf  das untere Lager 1 L, das ausserdem noch  in bekannter Weise durch konische Aus  bildung des äussern Teils 12 der Hohlwelle  von unten aus geschmiert werden kann.  Durch die Ringnut 8 wird ein weiteres  Hochsteigen des Öls in der Hohlwelle mit  Sicherheit vermieden.

   Selbstverständlich kön  nen die Lager auch zu beiden Seiten des  Läufers 3 angeordnet sein; das Öl steigt  dann in der Hohlwelle entsprechend höher,  und es muss dafür gesorgt werden, dass es  vom obern Lager wieder in den Ölbehälter  zurücklaufen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antrieb für Kunstseide-Spinnzentrifugen, bei dem die Motorachse mit dem Spinntopf durch einen biegsamen Stab verbunden ist dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Stabes mit konischem Sitz in der Motor welle befestigt ist. UNTERANSPRüCHE 1. Antrieb nach dem Patentanspruch, bei dem der biegsame Stab in einer Hohl welle angeordnet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass sich der konische Sitz im untern Teil der Hohlwelle befindet, der in einem Ölbad läuft, wobei der konische Sitz mit Durchtrittsöffnungen für das hoch steigende Öl versehen ist, das durch Boh rungen in der Hohlwelle den Lagern dieser Welle zugeführt wird. 2.
    Antrieb nach dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Bohrungen für den Öldurchtritt zu den Lagern von einer Ringnut im Innern der Hohlwelle ausgehen.
CH141495D 1928-10-29 1929-10-16 Antrieb für Kunstseide-Spinnzentrifugen. CH141495A (de)

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