CH141503A - Webstuhl mit spulenlosem Webschützen. - Google Patents

Webstuhl mit spulenlosem Webschützen.

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CH141503A
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    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • D03D47/36Measuring and cutting the weft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Webstuhl mit     spulenlosem        Webschützen.            Vorliegende    -Erfindung ,betrifft einen  Webstuhl mit     spulenlosem    Webschützen, ins  besondere einen solchen, wie er in der       scliweiz.        Patentschrift    Nr.     114475    beschrie  ben ist, in welchem :

  die     @Schussfäden    an den  entgegengesetzten Seiten des Webstuhls durch  endlose Ketten in -Schleifen .ausgezogen wer  den, wobei die Ketten     Führungen    tragen,  welche in den     Bewegungsweg    der     Schuss-          fäden    eintreten, wovon jeder zwischen zwei       Schussfadenhalte-    und     Schneidevorrichtungei)          angespannt    wird. welche an den entgegen  gesetzten Seiten des Webstuhls angeordnet  sind.

   Bis dahin wurden zum Verändern der  Länge der Fäden in jeder Schleife, um die  Fäden der Breite des zu webenden Tuches  anzupassen,     Abwender    vorgesehen, welche  die     Sehenkel    der Schleifen .ausziehen., um die       L;i,n@@e    derselben zu vergrössern.  



  Der Webstuhl .mit     spulenlosein    Webschüt  zen gemäss der     Erfindung    weist Mittel zum    Halten und     iSchneiden    des Fadens für jeden       Schleifenschenkel    auf, welche gegen die und  von der äussersten Lage weg, in welche das  Garn während der Bildung oder Schleifen ge  bracht wird, verstellbar sind.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des     .dargestellt,    in welcher:       Fig.    1 und 2 eine     Seitenansicht        bezw.        ein;.     Stirnansicht eines Ausführungsbeispiels des  Erfindungsgegenstandes sind, den     Schleifen-          bi.ldungsmech.anismus    auf einer Seite des       Webstuhls    zeigend;       Fig.    3 stellt einen Teil !des     Mechanismus     gemäss den     Fig.    1 und 2 in grösserem Mass  stabe dar;

         Fig.    4 ist ein Detail, Mittel zum Span  nen --des Fadens zeigend;       Fig.    5 ist ein     -Querschnitt    nach der Linie  <I>A--13</I> in     Fig.    3, ein Detail darstellend;           Fig.    6 ist ein herumgedrehter Querschnitt  nach     ider    Linie     C-D    der     Fig.    3;       Fig.    ? bis 10 veranschaulichen in schema  tischer Weise, wie die Schleifen gebildet  werden.  



  Auf jeder     ,Seite    des Webstuhls ist ein  an demselben vermittelst Bolzen     b    befestig  ter Rahmen a .angebracht. In F     ig.    2 ist     .der     eine Rahmen auf der einen     :Seite    des Web  stulilsdargestellt. Jeder Rahmen a trägt an  gegenüberliegenden Enden Halslager c, d für  eine Welle e, welche durch ein     Kettenrad    j  vermittelst eines     Schneckenrades        t,    einer  Schnecke     g    und Zahnrädern     h,   <I>i</I> angetrieben  wird.  



  Der     Rahmen   <I>a</I> hat Längsschlitze     k,        k     und in,     7n,    in welche die Befestigungsbolzen  der zwei     Stützträger    n, o eintreten, welche  Garnhalte- und     Garnschneidevorrichtungen     tragen, welche von der die Stützträger durch  setzenden Welle e angetrieben werden.

   Am       Stützträger    o ist ein Fadenführer p angeord  net, welcher sich auf der Welle e frei     idrehen     kann, und     welcher    von dem Betätigungs  mechanismus für die Garnhalte- und     Grarn-          schneidevorrichtungen    nach .der einen und  andern Richtung     bewegt    wind, wie in     Fig.    6  angedeutet ist.  



  Die Garnhaltevorrichtung weist zwei  Backen     q,   <I>r</I> auf     (Fig.    6), von denen die eine,       r,    einen Teil eines Kniehebels bildet, der sich  auf einem Zapfen s dreht und auf dessen  Teil<I>t</I> eine Feder wirkt, um die Backen<I>r</I>  und     q    geschlossen zu     halten..    Die     Garn-          schneidevorrichi;ung    weist eine feste Klinge  und eine bewegbare Klinge     u.    auf, welche  einen Teil eines Kniehebels bildet, dessen  anderer Arm     v    von einer Feder     av    belastet  ist.     Eine    Feder :

  r drückt die Klinke     2c    gegen  die feste Klinge. Die Halte- und die  Schneidevorrichtung werden von einem Arm  y eines Hebels betätigt, welcher an einem  auf der Welle e     aufgekeilten        Nockenteil     anliegt. Zunächst wird durch die Bewegung  .des Armes     ;y    die Klinge     2t    bewegt, und dar  nach     wind    die Backe r von der festen Backe       q    wegbewegt. Der Arm y sitzt auf einem  Zapfen 2 fest, der seine Drehachse bildet,    und an welchem ein Hebel 3 befestigt ist,  der durch das Glied d mit einem den Faden  führer nagenden Teil 5 verbunden ist.

   Wenn  also die Welle e den     Nockenteil    z und     ida-          durch    den. Arm y dreht, so dreht sieh auch  der Fadenführer von der     .Stellung    links in       Fig.    6 nach der Stellung rechts derselben.  



  Die     Fig.    6 zeigt die Vorrichtungen zum  Halten und Schneiden, welche in dem     @Stütz-          träger    o getragen sind. Die von dem Stütz  träger     it    getragenen Teile enthalten keinen  Fadenführer wie     1).    und es werden die  Klemmbacke     r    und die Klinge     u   <I>von</I> ge  trennten     Nockenteilen    der Welle e an ge  trieben,  Auf der Welle c sitzt eine     Nockenscheibe     6     (Fig.    5), welche einen Winkelhebel 7 um  eine Achse 8 bewegt, und vermittelst einer  Stange 9, einem Winkelhebel 10, einer  Stange 11,

       einem        .Segment    12 und einem Rad  13 einen     Fadenfiihrer    oder Finger 14     ver-          schwenkt.     



  Eine endlose     Kette    15 läuft über Ketten  räder     ;j.    16, 17, 18 und 19. Die Welle des  Kettenrades 17 wird durch die Kette     '2I)        ge-          ,dreht,    welche     voll    der Hauptwelle 21 ange  trieben wird.  



  Das     Schussgarn    befindet sich auf Spulen  22, welche je auf einer 'Seite der Maschine  angeordnet sind. Eine     Garnspannvorrichtung,     wie sie in     Fig.    d im Detail sichtbar ist,       führt    dasselbe der     Maschine    .zu. Dieselbe  weist zwei Fadenaugen 23, 2d mit einer zwi  schenliegenden Auflauffläche 25 auf. Die  Fadenspannung wird durch     Verändern    der  Stellungen der Fadenaugen     \?3    und     2d    in     be-          zug    auf die Fläche 25 eingestellt.  



  Die Kette 1'5 trägt Doppelhaken oder  Führungen 26, die     ulle    über den     'S.chussfaden     \37 eingreifen     können,    der zwischen dem     Fa-          denführer    p und einer der     Haltevorrichtun-          gen    ausgestreckt ist, wie die     Fig.    7 und 9  zeigen, um jeden Faden in     Schleifenforni     auszuziehen, wie in .den     Fig.    8 und 10 er  sichtlich ist. In     Fig.    7 ist :das Garn von der  untern Haltevorrichtung gehalten und der  Fadenführer p hat sieh nach links bewegt.

    uni .das Garn     zwischen    der     Haltevorrichtung         und -dem     Padenfülirer    in den Bewegungsweg  der Haken 26 an der     Kette    15 zu bringen.  Dann wird der Faden von diesen Haken in       Schleifenform    ,ausgezogen, wie die     Fig.    8  zeigt.

   Die obere Haltevorrichtung und die  ihr benachbarte Schneidevorrichtung schlie  ssen sich nun, so dass der eine Schenkel der  Schleife abgeschnitten wird, welcher sodann       von,dem        Webschlitzen    28, der in den     Fig.    1  und 2 ersichtlich ist, in die Webkette ein  getragen wird.     N.acliher    öffnet sich die un  tere     Haltevorrichtung,    um .den andern Schen  kel der Schleife loszugeben, welche in die       Webkette    eingetragen wird.

   Das Ende des  von der Spule 22 ablaufenden Fadens ist  nun von der obern     Haltevorrichtung    gehal  ten Dann wird der Fadenführer p in die  Lage gemäss     Fig.    9 gedreht, wonach die H.a  hen 26 dem     Faden    in eine .Schleife, wie in       Fig.    10 gezeigt, ausziehen.

   Darnach wird       ilie    obere Haltevorrichtung geöffnet und der       vo.n    ihr losgelassene Fadenschenkel in .die       Webkette    eingetragen, worauf die untere  Halte-, sowie die Schneidevorrichtung ge  schlossen wird, so     ,dass    der andere Schleifen  schenkel     ,abgeschnitten    und nachher in die       Webkette    eingetragen wird. Dieser Kreislauf  von Betätigungen wiederholt sich fort  während.  



  Um zu     .gestatten,    Schleifen von verschie  dener Länge entsprechend der Breite der       W.Aketten    in dem Webstuhl herzustellen,  sind die     .Stützträger        rc    und o, welche ,die  Halte- und Schneidevorrichtungen für die       Beiden        Sclileifenenden    trauen, am Rahmen     ca     verstellbar, indem ihre Befestigungsbolzen  durch die     Uängsschlitze        k,   <I>in</I> durchtreten.

    Wenn folglich in     Fig.    1 der Stützträger     zc     gegen den Stützträger o verschoben wird  oder beide     !Stiitztr;iger    im Rahmen a nach  oben verschoben werden, wird die Garnlänge  in jeder     :Schleife    vergrössert, und wenn einer  oder beide     Stützträger    im Rahmen     n.äch    un  ten verschoben werden, wird die Garnlänge       der-Schleifen        verringert.     



  Wenn ,die Haken 26 mit .dem von ihnen  getragenen     Schussfaden    das     Kettenrad    18 er  reichen     (Fig.    1), welches die Grenze ihres    Hubes für .die     Schussfäjdendarstellt,    so wird  das     Führorgan    oder der Finger 14 in die  Schleife     hinuntergelassen,    um den Faden von  den Haken abzunehmen, wenn die letzteren  infolge der um das     Kettenrad    18 herumlau  fenden Kette 15 sich ,drehen und das Garn       Ioslassen.     



  Mit     2'9    ist ein Spanner bezeichnet, welcher  von entsprechenden Mitteln angetrieben wird,  um die     Schenkel    der     .Schleifen    in den Bewe  gungsweg des Webschützen 28     her.abzu-          drücken.    80 ist der     Kettenfadenträger.     



  Die Spannung der Kette 15 kann vermit  telst des verstellbaren     Kettenrades    19 regu  liert werden. Durch Anbringen der Ketten  15 auf beiden Seiten des Webstuhls, so     @dass     sie über Kettenräder     j    und 16 laufen, wel  che am Rahmen a abgestützt sind, wodurch  die Kettenräder in eine verhältnismässig  hohe Lage kommen, so dass ihre Bahn sozu  sagen     dreieckförmig    ist, wird der für     .die     Bildung der Schleifen bei jeder Länge der  selben benötigte Platz, in     horizontaler    Rich  tung verkleinert.

   Die beschriebenen Mittel  zur Veränderung der Länge der     ;Schussfä.den,     wie diese je nach der erforderlichen Breite  des herzustellenden Tuches in die Webkette  eingetragen werden, sind     bei    einfacher Kon  struktion sehr wirksam, so dass sie mit ver  hältnismässig wenig mechanischen Hilfsele  inenteneinen guten Wirkungsgrad, sowie  eine grössere Zuverlässigkeit des Webstuhls  hervorbringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webstuhl mit spulenlosem Webschützen, gc;kennzeichnet ,durch Mittel zum Verändern der Länge des Fadens in den Schleifen, wel che Halte- und !5chiieidevorriohtungen für die Schenliei der Schleifen aufweisen, die gegenüber der äussersten Lage, in welche das Garn während der Schleifenbildung geführt wird, hin und her verstellbar sind. UNTERANSPRVCHE: 1.
    Webstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnel:. dass die Halte- und Schneidevorrichtungen für den Faden in Stützträgern gelagert sind, welche in dem Bewegungsweg für das in 8ehleifenform auszuziehende Garn verstellbar sind.
    Webstuhl nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch endlose, mit Haken zum Ausziehen der Schussfäden in Schleifen form versehene, über Kettenräder lau fende Ketten, welche so angeordnet sind, .dass sie eine nach oben gerichtete Bahn beschreiben, bin .den Platz für die zur Schleifenbildung benötigte Fadenlänge in horizontaler Richtung zu verkleinern.
    Webstuhl nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass je eine Halte- und eine Schneidevorrichtung in zwei Stützträgern angeordnet sind, welche vermittelst durch Schlitze in einem Rahmen durchtretende Befestigungsschrauben mit :
    diesem Ra.n- men verbunden sind, welcher winklig zur Horizontalrichtung steht und die obern Kettenräder für eine Kette trägt, wobei in jedem Rahmen eine Antriebswelle für die Halte- und Schneidevorri.chtnngen vor gesehen ist. .1. Webstuhl nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, gekennzeichnet durch einen Finger, welcher in das geschlossene Ende jeder zu bildenden Schleife eingreift und dieses Ende hält, wenn sich tler Haken nach der Bildung ,der Schleife dreht undl das genannte Ende loslässt.
CH141503D 1928-10-17 1929-08-15 Webstuhl mit spulenlosem Webschützen. CH141503A (de)

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DE3808777A1 (de) * 1988-03-16 1989-10-05 Wangner Gmbh Co Kg Hermann Vorrichtung zur wahlweisen zufuehrung eines von mehreren schussfaeden zu einem greiferprojektil

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DE507043C (de) 1930-09-12
US1812562A (en) 1931-06-30
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