CH141530A - Verfahren zur Darstellung eines Isatinderivates. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Isatinderivates.

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CH141530A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     Isatinderivates.       In der Literatur (Stolle,     Bd.    46 [1913],  Seite 3915 und der     schweiz.    Patentschrift  Nr. 93487) sind bereits Darstellungsmetho  den von     Isatinen    mittelst     Oxalylchlorid    be  schrieben.

   Sie beschränken sich jedoch auf  die Kondensation der     Oxaminsäurechloride     von sekundären Aminen, wie     Monoaethyl-          anilin,        Diphenylamin    und     Monoaethyl-ss.          naphtylamin.    Das deutsche Reichspatent  Nr. 448946,     K1.        12p,    Gruppe 2 gibt ferner  an, dass sich auch die     Oxaminsäurechloride     primärer Amine selbst von der Formel  R -     NH    - CO. CO Cl zur     Isatindarstellung     eignen, wenn R aus einem     Naphtalinrest.    be  stellt.  



  Überraschenderweise hat sich nun ge  zeigt, dass auf diesem     einsfachen    Wege auch       Isatine,    deren aromatischer Rest nicht der       Naphtalinreihe    angehört, zugänglich sind.  Die neue Arbeitsweise besteht darin, dass man       Oxaminsäurehalogenide    von primären Aminen  der allgemeinen Formel R.     NH.    CO.

   CO    Halogen, in denen R einen     beliebigen    aroma  tischen Rest mit Ausnahme des Naphtalin       restes    darstellt,     mit    kondensierenden Mitteln  behandelt.     In    zahlreichen Fällen, namentlich  bei Anwesenheit von gewissen     Substituenten     im aromatischen Kern, verläuft die     Isatin-          bildung    gegenüber den bisher üblichen     Isa-          tindarstellungsverfahren    sogar ausserordent  lich glatt.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun ein Verfahren zur Darstellung eines       Isatinderivates,    dadurch gekennzeichnet, dass  man ein     3.5-Dimethyl-l-phenyloxamin-          säurehalogenid    mit einem kondensierenden  Mittel behandelt.  



  <I>Beispiel:</I>  50 Gewichtsteile symmetrisches     m-Xyli-          din   <B>(l.</B> 3. 5) werden in 300 Gewichtsteilen       Nitrobenzol    gelöst und bei gewöhnlicher  Temperatur Salzsäure eingeleitet, bis voll  ständige Umsetzung zum salzsauren Salz      eingetreten ist. Nun werden 63 Gewichts  teile     Oxalylchlorid    unter Kühlung zugesetzt  und bei Zimmertemperatur gerührt, bis klare  Lösung eingetreten ist.

   In die entstandene  Lösung des     3.5-Dimethyl-l-phenyloxamin-          säurechlorids    werden hierauf bei niedriger  Temperatur 65 Gewichtsteile Aluminium  chlorid ziemlich rasch zugegeben, auf etwa  <B>60'</B> erhitzt und bei dieser Temperatur ge  rührt, bis die     Isatinbildung    beendet ist.  Dann wird in verdünnte Salzsäure eingegos  sen und filtriert. Das zurückbleibende     R,oh-          isatin    wird auf dem üblichen Wege ge  reinigt. Es kristallisiert aus Eisessig in  orangefarbenen Prismen, die bei 240      schmelzen. Die Ausbeute an reinem 4.     6-Di-          methylisatin    beträgt etwa 75      j"    der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Isatin- derivates, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 3. 5-Dimethyl - 1 - phenyl - oxaminsäure- halogenid mit einem kondensierenden Mittel behandelt. Das so erhaltene 4.6-Dimethylisatin kri stallisiert aus Eisessig in orangefarbenen Pris men vom F. P 240 C. Es soll als Zwischen produkt bei der Herstellung von Farbstoffen Verwendung finden.
CH141530D 1928-03-27 1929-03-22 Verfahren zur Darstellung eines Isatinderivates. CH141530A (de)

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