CH141564A - Einrichtung zur Beeinflussung der Reguliergeschwindigkeit der Gleichlaufvorrichtung einer Maschine, insbesondere einer Papiermaschine. - Google Patents

Einrichtung zur Beeinflussung der Reguliergeschwindigkeit der Gleichlaufvorrichtung einer Maschine, insbesondere einer Papiermaschine.

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CH141564A
CH141564A CH141564DA CH141564A CH 141564 A CH141564 A CH 141564A CH 141564D A CH141564D A CH 141564DA CH 141564 A CH141564 A CH 141564A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Der Mas Cie
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F7/00—Other details of machines for making continuous webs of paper
    • D21F7/02—Mechanical driving arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description


  Einrichtung zur     Beeinflussung    der     Reguliergeschwindigkeit    der     Gleichlaufvorrichtung     einer Maschine, insbesondere einer Papiermaschine.    Die Erfindung betrifft eine     Einriohtung     zur Beeinflussung der Reguliergeschwindig  keit der     Gleichlaufvorrichtung    einer Ma  schine, insbesondere einer Papiermaschine,  die     eine    Anzahl einzeln oder gruppenweise       angetriebener,    miteinander in     Regulierab-          hängigkeit    befindlicher Wellen aufweist.  



  Namentlich bei sogenannten Feinpapier  maschinen, das heisst Maschinen, die zur  Herstellung von Qualitätspapier dienen, ist  mit stark veränderlichen Geschwindigkeiten  zu arbeiten. Dabei ist recht häufig eine Än  derung dieser Geschwindigkeiten vorzuneh  men. Sind dann solche Maschinen mit einer       Gleichlaufvorrichtung    versehen, das heisst  einer Vorrichtung, welche das Verhältnis der  Geschwindigkeit einer Anzahl Wellen zur       Geschwindigkeit    einer bestimmten Welle  gleich zu halten hat, so tritt der     Übelstand     ein,     da.ss    die Regulierempfindlichkeit :

  dieser       Gleichlaufvorrichtuug    bei grossen Arbeits-         geschwindigkeiten    der Maschine eine wesent  lich grössere ist als bei kleinen Geschwindig  keiten.  



  Zweck der Erfindung ist, eine einfache  und daher betriebssichere Einrichtung zu  schaffen, welche unter weitgehendster Aus  nutzung,der auch sonst für den Antrieb und  für die     Regulierung    der Geschwindigkeit der  verschiedenen Wellen benötigten Mittel die  Reguliergeschwindigkeit, und damit die Re  gulierempfindlichkeit, der     GleichIaufvorrich-          tung    der jeweiligen Arbeitsgeschwindigkeit  der Maschine anzupassen erlaubt.

   Zu     -diesem     Behufe ist gemäss vorliegender Erfindung  die Höhe der Bezugsgeschwindigkeit für die       Gleichlaufvorrichtung    unabhängig von -der  Maschinengeschwindigkeit veränderbar, und  es sind einstellbare Reguliermittel vorhan  den, welche bei     Änderung    der Bezugs  geschwindigkeit das Übersetzungsverhältnis  zwischen der     MaschinenarbeitsgescUwindig-          keit    und jener Bezugsgeschwindigkeit auf      den erforderlichen neuen Wert zu bringen  erlauben.  



  Auf der Zeichnung ist eine Ausführung  der Erfindung schematisch und     beispielsweise     veranschaulicht.  



  In der     Abbildung    bezeichnen 1, 2, 3, 4,  5 Wellen einer     Papiermaschine,    die mit ge  gebenen Geschwindigkeiten zu laufen haben.  Jede ,der Wellen 1, 2, 3 wird von einem  eigenen Motor 6     bezw.    7, 8 über ein Ge  schwindigkeitswechselgetriebe 10     bezw.    11,  12 angetrieben. Die Wellen 4, 5 erhalten  dagegen ihren Antrieb über ein Geschwin  digkeitswechselgetriebe 13 von einem gemein  samen Motor 9. Die Motoren 6, 7, 8, 9 sind  synchronisierte     Drehstrommotoren,    die an ein  gemeinsames Netz 14 angeschlossen sind.

   Die       Sekundärwelle    15 jedes der Geschwindig  keitswechselgetriebe 10, 11, 12, 1.3 treibt  über ein zweistufiges     CTetriebe   <B>1.6</B> und ein  einstufiges Getriebe 17 die     zugeardnete     Welle 1     bezw.    2, 3 und 4, 5 der Papier  maschine an. Die Zwischenwelle 18 jedes der  zweistufigen Getriebe 16 betätigt über einen  Kettentrieb 19 den treibenden Teil 20 eines  von Hand einstellbaren Reguliergetriebes 21       bezw.    22, 23, 24. Der getriebene Teil 201  des Reguliergetriebes 22 ist     unmittelbar    mit  einer Welle 25 gekuppelt, auf der ein Kegel  rad 26 sitzt.

   Letzteres kämmt mit einem  auf einer     Rea-ulierwelle    28 einer     Gleichlauf-          vorrichtung    sitzenden Kegelrad 27. Der ge  triebene Teil 201 der übrigen Reguliergetriebe  21, 23, 24 ist dagegen je mit einem Zahn  rad 29 eines Differentialgetriebes D starr  verbunden. Die Differentialgetriebe D bil  den Regelorgane der Gleich     laufvorrichtung,     die je über einen     Kettentrieb    30 mit der Ein  richtung 32 zur Veränderung des Über  setzungsverhältnisses des zugeordneten     Ge-          schwindigkeitswe.chselgetriebes    10     bezw.    12,  13 in     -U'irkungsverbindung    stehen.

   Ein wei  teres Zahnrad 33 jedes der Differential  getriebe D ist mit einer Welle 34 starr ver  bunden. Auf jeder Welle 34 sitzt ein Ke  gelrad 35, das mit .einem auf der Regulier  welle 28 sitzenden Kegelrad 36 kämmt. 37  bezeichnet einen Hilfsmotor, der mit der    Einrichtung 3 2 zur Veränderung des Über  setzungsverhältnisses des     Geschwin:digkeits-          wechselgetriebes    11 in     M'irkungsverbindung     steht und dazu dient, zusammen mit der       Gleichlaufvorrichtung    die Grundgeschwin  digkeit sämtlicher     -\Valzen    1,     \?,    3, 4,     @@     gleichzeitig um einen bestimmten Betrag zu  verändern.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist folgende: Mit Hilfe der Ge  schwindigkeitswechselgetriebe 10, 11, 12, 13  wird das gewollte Verhältnis     zwischen    der       (C'Tes.chwindigkeit    der Motoren 6, 7, 8, 9 und  der ihnen zugeordneten     Pa.piermaschinenwel-          len    1, 2, 3, 4, 5 hergestellt.

   Dabei sind auch  die Reguliergetriebe 21, 22, 23, 24 so einzu  stellen,     .dass    die Zahnräder 29, 33 der einzel  nen Differentialgetriebe D mit gleicher Dreh  zahl in umgekehrtem Sinne laufen, so dass  die Einstellvorrichtung 32 der     Geschwin-dig-          keitswechselgetriebe    10, 12, 13 während des  normalen Ganges der Maschine von den Dif  ferentialgetrieben D aus keine Betätigung er  fährt.  



  Tritt irgend eine Abweichung der Ge  schwindigkeit einer der     Papierma.schinenwel-          len    1., 3 und 4, 5 von der gewollten Ge  schwindigkeit auf, so hat -das einmal eine  sofortige Änderung der     Geschwindigkeit    der  der betreffenden Maschinenwelle zugeordne  ten     Zwischenwelle    18 zur Folge, was     einfl     Beeinflussung der Differentialgetriebe D und  der mit diesen in Wirkungsverbindung ste  henden Einrichtungen 32 im Sinne einer       Konstanthaltung    des Verhältnisses zwischen  der     Geschwindigkeit    der Welle 2 und den       Geschwindigkeiten    der Wellen 1, 3 und     -1,

          :)     hervorruft. Sobald das aufrecht zu haltende  Verhältnis zwischen den     Geschwindigkeiten     der Wellen 1, 2, 3 und 4, 5 wieder herge  stellt ist. wirkt dann die     Pegulierwelle    28  wieder nur noch im Sinne der Aufrecht  erhaltung der in der beschriebenen Weise  selbsttätig     eingestellten,    neuen Geschwindig  keiten.  



  Die von Hand einstellbaren Regulier  getriebe 21, 23, 24 gestatten eine gewollte      Einstellung der Geschwindigkeit der ihnen  zugeordneten Wellen 1     bezw.    3 und 4, 5  (Zugregulierung). In bezug auf die Welle 2  wird bei der .dargestellten Ausführung eine  Zugregulierung nicht erforderlich. Dagegen  ermöglicht das in Verbindung mit dieser  Welle 2 vorgesehene einstellbare Regulier  getriebe 22 die Bezugsgeschwindigkeit der  Regulierwelle 28, das heisst also die Ge  schwindigkeit der Welle 25 unabhängig von  der Maschinengeschwindigkeit zu verändern,  um die Reguliergeschwindigkeit der Welle  28 und damit die Regulierempfindlichkeit  der jeweiligen Arbeitsgeschwindigkeit der       Papiermaschine    anpassen zu können.

   Dabei  ist jeweils :durch Einstellen der übrigen Re  guliergetriebe 21, 23, 24 dafür zu sorgen,  dass trotz Erhöhung     bezw:    Verminderung der  Geschwindigkeit der Regulierwelle 28 zu  folge Einstellung des Reguliergetriebes 22  die Geschwindigkeit der Papiermaschinen  wellen 1, 3 und 4, 5 vom gewollten Betrag  keine Abweichung erfährt, das heisst, dass  das     Übersetzungsverhältnis    zwischen der       Maschinen.arbeitsgeschwin:digkeit    und der       Geschwindigkeit    der Welle 25     bezw.    28 auf  den erforderlichen neuen Wert gebracht wird.  



  Bedingung     für    die Brauchbarkeit der be  schriebenen Einrichtung ist ein grösserer Re  gulierbereich der einzelnen Getriebe 21, 23,  24, da diese Getriebe ausser .dem benötigten  Bereich für die     7ugsreb        lllerung    auch noch  den erforderlichen     Regulierbereich,    der im  Zusammenhang mit der Beeinflussung der       Geschwin.dio,keit    der Regulierwelle 28 steht,  aufweisen müssen. Abgesehen von ,dieser  Bedingung spielt die Ausbildung der Regu  liergetriebe 31,     '-)3,    24 für das Wesen der  Erfindung keine Rolle.  



  Anstatt die Regulierwelle 28 in der     dar-          -e    stellten Weise von der Welle 2 antreiben  zu lassen, kann sie ihren Antrieb auch von  einer besonderen Kraftquelle erhalten, die  mit verschiedener Drehzahl laufen kann. In  einem solchen Falle ist auch in Verbindung  mit der Welle 25 ein Differentialgetriebe D  vorzusehen, und das einstellbare Regulier  getriebe 22 hat dann genau so zu wirken, wie    die Reguliergetriebe 21, 23, 24.

       Gewünsch-          tenfa        lls    können ferner Mittel vorgesehen  werden, welche von einer einzigen Stelle aus       selbstätig    und gleichzeitig eine Verstellung  der Getriebe 21, 23,     2.1        bezw.    21, 22, 23, 2.1  um die jeweils bei einer Änderung der     Ge-          schwindigkeit,der    Regulierwelle 28 erforder  lich werdenden Beträge bewirken; daneben  kann für jedes dieser einstellbaren Getriebe  gleichwohl noch eine Handeinstellung vorge  sehen werden.

   Falls .der Antrieb der Regu  lierwelle 28 nicht durch die Welle 2:5 erfolgt,  sondern für den Antrieb der Welle 28 eine  mit sich gleichbleibender Drehzahl laufende  eigene Kraftquelle     zur    Verwendung kommt,  also zum Beispiel ein Motor, ist zwischen  dieser und der Regulierwelle 28 noch ein  einstellbares Reguliergetriebe einzubauen.  Die einstellbaren Reguliergetriebe 21, 22, 23,  24 sind dabei gleichwohl vorzusehen und  müssen auch in diesem Falle der weiter oben  angegebenen     Bedingungen    genügen.  



  Bewirkt die Welle 25 den Antrieb der  Regulierwelle 28, so kann man das in einem  solchen Falle in Verbindung mit der Welle  25 vorzusehende Reguliergetriebe 22, anstatt  von Hand einstellbar zu machen und von der  Sekundärwelle .des     Geschwindigkeitswechsel-          getriebes    11 antreiben zu lassen, auch von  einem besonderen Hilfsmotor antreiben las  sen. Ferner kann sowohl in Verbindung mit  der Welle 25, als auch jeder der Wellen 34  eine Kupplung vorgesehen werden, um erfor  derlichenfalls die Wirkungsverbindung zwi  schen der Regulierwelle 28 und mindestens  einer der Wellen 34 unterbrechen,     bezw.    die  Welle 25 ausschalten zu können.  



  Die beschriebene Einrichtung lässt sich  nicht nur in Verbindung mit     P.apierrnasclii-          nen    anwenden, sondern überall da, wo die       Reguliergeschwindigkeit    der     Gleichlaufvor-          richtun.g    einer Maschine, die eine Anzahl  einzeln oder gruppenweise angetriebener.  miteinander in Regulierabhängigkeit befind  licher Wellen aufweist, zu beeinflussen ist;  also zum Beispiel auch bei     Mercerisier-          maschinen,        Rotationsdruckpressen    und der  gleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Beeinflussung der Re guliergeschwindigkeit und damit der Regu lierempfindlichkeit, der Gleichlaufvorrich- tungeiner Maschine, insbesondere einer Pa piermaschine, die eine Anzahl einzeln oder gruppenweise angetriebener, miteinander in Regulierabhängigkeit befindlicher Wellen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Bezugsgeschwindigkeit für die Gieichla.ufvorrichtung unabhängig von der Ma.schinenges.chwindigkeit veränderbar ist und einstellbare Reguliermittel vorhanden sind,
    die bei Änderung der Bezugsgeschwin digkeit das Übersetzungsverhältnis zwischen der Maschinena.rbeitsgeschwindigkeit und jener Bezugsgeschwindigkeit auf den erfor derlichen neuen Wert zu bringen erlauben. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass die zur Zugs regulierung der einzelnen, .bezw. Gruppen von Maschinenwellen .dienenden Mittel einen solchen Verstellbereich aufweisen,
    dass sich mit ihnen gleichzeitig das erforderliche Ver hältnis zwischen Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine und Bezugsgeschwindigkeit für die Gleichlaufvorriclitung einstellen lässt.
CH141564D 1929-08-19 1929-08-19 Einrichtung zur Beeinflussung der Reguliergeschwindigkeit der Gleichlaufvorrichtung einer Maschine, insbesondere einer Papiermaschine. CH141564A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884456C (de) * 1951-06-30 1953-07-27 Heinrich Nicolaus G M B H Antrieb, insbesondere fuer Papiermaschinen u. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884456C (de) * 1951-06-30 1953-07-27 Heinrich Nicolaus G M B H Antrieb, insbesondere fuer Papiermaschinen u. dgl.

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