CH141570A - Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit an Drähten im Kreislauf geführten Matrizenstäben. - Google Patents

Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit an Drähten im Kreislauf geführten Matrizenstäben.

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CH141570A
CH141570A CH141570DA CH141570A CH 141570 A CH141570 A CH 141570A CH 141570D A CH141570D A CH 141570DA CH 141570 A CH141570 A CH 141570A
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Haftung Typograp Beschraenkter
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Typograph Gmbh
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
    • B41B7/08—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled
    • B41B7/12—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece
    • B41B7/16—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece the lines of matrices being composed and justified by machine operation, e.g. line type casting machines, "intertype" machines
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Description


      Hatrizensetz-    und     Zeilengiessmaschine    mit an Drähten im Kreislauf geführten       Matrizenstäben.       Die Erfindung betrifft eine Matrizen  setz- und     Zeilen@@-iessinaschine    mit an Dräh  ten im Kreislauf geführten     Natrizenstäben,     bei der die gesetzte     Zei'e        ,nach    dem Ab  giessen durch einen  senkrecht verschiebbaren  Schlitten zu den     Ablegedrähten    gebracht und  auf diese durch einen Schieber abgelegt  wird.

   Dieser Schlitten wurde bisher durch  ein einfaches     Zahnstangengetriebe    verscho  ben, das von der Hauptwelle der Maschine  den Antrieb erhielt, von der auch durch  einen weiteren Antrieb der Schieber verscho  ben wurde. Diese Einrichtung verbürgt kein  genaues Arbeiten der beiden Antriebe, ins  besondere nicht bei Abnutzung von Maschi  nenteilen, da. der Schieber sich erst bewegen  darf, wenn der Schlitten genau in seiner  Höchststellung steht und dieser sich erst sen  ken darf, wenn der Schieber in seine An  fangsstellung zurückgekehrt ist.  



       Erfindungsgemäss    erfolgt der Antrieb des  Schlittens durch zwei miteinander     kuppelbare       Zahnstangen. Bei dem Anheben des Schlit  tens sind beide Zahnstangen gekuppelt und  werden erst nach dem Erreichen der Höchst  stellung entkuppelt, so dass die eine Zahn  stanue weiter arbeitet und den Schieber be  wegt. Wenn der Schieber in seine Ausgangs  stellung zurückgekehrt ist, werden beide  Zahnstangen wieder gekuppelt.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführungs  form der Erfindung beispielsweise darge  stellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht der Maschine  auf die Giessstelle gesehen, wobei der Giess  topf fortgelassen ist,       Fig.    2 in grösserem Massstab den untern  Teil des Schlittenantriebes,       Fig.    3 eine Seitenansicht zu     Fig.    2,       Fig.    4 den obern Teil des Schlittenan  triebes,       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     V-V     der     Fig.    4,           Fig.    6 einen Schnitt, nach der Linie       VI-VI    der     Fig.    2,

         Fig.    7 bis 9 einen Teil von     Fig.    2 in  grösserem Massstab in drei verschiedenen  Stellungen,  F     ig.    10     eint    Einzelheit einer Sperrung  für den Schlitten,       Fig.    11 eine Ansicht des     Matrizenschie-          bers,    .  



       Fig.    12 einen Schnitt nach der Linie       XII-XII    der     Fig.    2, und       Fig.    13 einen Schnitt nach der Linie       Xlll        -XIII    der     Fig.    1.  



  Die zu einer Zeile gesetzten, an Drähten  1 hängenden     Matrizenstäbe    42 weiden in be  kannter Weise in Richtung des Pfeils     ca    auf  die Drähte 2 eines Schlittens 3 geschoben,  hier abgegossen und dann durch den Schlit  ten 3 in Richtung des Pfeiles b gehoben,  bis sie in der     Höchststellung    des Schlittens  durch einen Schieber 4 auf die     Ablegedrähte     5 geschoben werden, um von hier in Rich  tung des Pfeiles c in das Magazin (nicht  dargestellt) zu gelangen.  



  Die von einer Riemenscheibe 74 ständig  angetriebene Welle 6 dreht unter Vermitt  lung eines Getriebes (nicht dargestellt) eine  Scheibe 7     (Fig.    3) mit einem Anschlag     a,     der auf einen um 9 drehbaren Doppelhebel  10 einwirkt. Das andere Ende dieses Hebels  liegt unter einem an dem Maschinengestell  11 durch Schlitze und Schrauben geführten  Schieber 12 (siehe auch     Fig.        \?),    der unter  einem Anschlag 13 liegt. Dieser sitzt fest  an einer in dem Maschinengestell 11 mittelst  eines Armes 14 und einer Rolle 15 geführten  Zahnstange 16. Mit dem obern Ende dieser  Zahnstange ist eine zweite Zahnstange 17  gekuppelt, die einen Federstift 18 trägt, der  in eine in dem Maschinengestell 11 geführte  Stange 19 eingreift.

   Das untere Ende dieser  Stange     liegt    seitlich gegen einen um 20       (Fig.    12) drehbar gelagerten, unter dem  Druck einer Feder 22 stehenden Hebel 21 an,  der die eine Hälfte einer Kupplung 23 trägt.  Sobald von der Scheibe 7 der Doppelhebel 10  gedreht wird, werden unter Vermittlung der  Teile 12, 13 die Zahnstangen 16, 17 und    damit die Stange 19 etwas angehoben, die  den Hebel 21 frei gibt, so dass die Kupplung  23 eingerückt wird.  



  An der Stange 19 sitzen zwei Stifte<B>77,</B>  78     (Fig.    2), von denen der untere in der die  Kupplung 23 sperrenden Stellung der Stange  19     rauf    dem Maschinengestell 11 aufruht,  während der obere 77 nach dem     Anheben     der Stange 19 gegen das     Maschinengestell     stösst, so dass die Stange 19 nicht weiter  hochgehen kann, sondern den Federstift 18  zurückdrückt, so von der Zahnstange 17 frei  wird und sich nun mit dem untern Ende auf  den eingerückten Kupplungshebel 21 auf  setzt.  



  Durch das Einrücken der Kupplung wird  ein Zahnrad 24 gedreht     (Fig.    3), das durch       Zwisehenräder    25, 26 ein in die     Zahnstange    16  eingreifendes Zahnrad 27 dreht, so dass     jetz't     die Zahnstange von der     Mas^hine    weiter ge  hoben     wird.    Dadurch wird auch die mit ihr       gekuppelte    Zahnstange 17 gehoben, in die  ein Zahnrad 28     (Fig.    2) eingreift, auf dessen  Achse ein zweites grösseres Zahnrad 7 9 sitzt.

    Dieses greift in eine Zahnstange 30 ein, die  als Gewicht ausgebildet ist, das (siehe     Fig.    1  und 4) durch eine über Rollen laufende Kette       31    mit dem Schlitten 3 verbunden ist. Durch  Heben der Zahnstange 17 wird also das Ge  wicht 30 gesenkt und dadurch der     Schlitten     <B>3</B> gehoben, bis er die höchste, in     Fig.    4 punk  tiert dargestellte Stellung eingenommen hat.  



  Der Schlitten 3 besteht aus einem Rah  men, der aus vier im Abstand     angeordneten     Trägern 32, 33 (siehe     Fig.    13) zusammen  gesetzt ist, zwischen denen die Führungs  drähte 2 in zwei Reihen befestigt. sind, und  der seitlich Rollen 3.5 trägt.     Diese    gleiten an  Trägern 36, 27, die den Führungsrahmen  für den Schlitten bilden. An dem obern  Querteil des Schlittens 3 sitzt ein Stift 38  und an dem obern Querteil des Rahmens 36,  37 bei 39 drehbar eine unter     Federdruck     stehende Falle 40 mit einem Anschlag 41.       \Venn    der Schlitten seine oberste Stellung  eingenommen hat, so fängt die Falle 40 den  Stift 38, wodurch der Schlitten in dieser  Stellung     festgehalten    wird.

        In der höchsten Stellung des Schlittens  muss ein weiteres Bewegen des Getriebes 17,  28, 29, 30 verhütet werden und es müssen  die     Matrizenstübe    42 von den Drähten 2 auf  die Drähte 5 durch den Schieber 4 geschoben  werden, wozu folgende Einrichtung dient:  Die Zahnstangen 17, 16 sind, wie schon  angegeben, nicht fest miteinander verbun  den, sondern die Zahnstange 1.7 trägt. unten  eine runde Stange 43 (siehe     Fig.    6), auf der  die Zahnstange 16 mit einer entsprechenden  Bohrung geführt ist.

   An     ein-c    mit der Zahn  stange 16 verbundenen     Schi-ne    79 sitzt um       -1-(.    drehbar (siehe     Fig.    2, 3 und 7 bis 9) eine  Falle 45, die mit einem Ansatz 46 gegen  einen an der Zahnstange 17 sitzenden Stift  .17 anliegt und einen schrägen Arm 48 trägt.  Wird die Zahnstange 16 gehoben, so wird       gleichzeitig    durch die Falle 45 und Stift 47  die Zahnstange 17 gehoben, bis der schräge       Arin    48 gegen eine an dem     31laschinengestell          sitzende        Schrägf'äche    49 stösst.

   Dadurch       -wird    die Falle 45 ausgelöst., so dass sie die       i;i        Fig.    9 dargestellte Stellung einnimmt. In  folgedessen wird die Zahnstange 17 nicht       -veit:er    angehoben (ein weiteres Anheben des  Schlittens 3 kann auch nicht stattfinden),  sie kann sich aber auch nicht senken, da  durch die Sperrung 38, 40     dpr        Schlitten    und  damit die mit ihm zwangsläufig verbundenen  Teile festgestellt sind.  



  Die     Zahnstange    16 bewegt sich aber wei  ter, um die     Matrizenstäbe    42 aus dem     Schlit-          teii    3 durch den Schieber 4 zu entfernen. Zu  diesem Zweck sitzt an der     Zahnstange    16       cin    fester Anschlag 50, der bei dem Heben       der    Zahnstange gegen eine Stange 51 stösst,  die durch Hebel 52, 53 einen Hebel 54 um  einen Bolzen 75 schwingt, der durch eine       Telenkst:ange    55 mit einem Bolzen 56 (siehe       Fig.    4 und 5) verbunden ist, an dem eine den       Hatrizcnschieber    4 tragende, geradlinig ge  führte Stange 5 7 sitzt.

   Der     HatTizenschie-          ber    besteht aus einer senkrechten Stange       (Fig.    11) mit seitlichen Ansätzen 58, die  zwischen die Drähte 2 des Schlittens 3 grei  fen und dadurch die an denselben hängenden         Matrizenstäbe    vor sich herschieben. Auf dem  Bolzen 56 sitzt eine Rolle 59, die auf einer       wagrechten    Schiene 60 läuft.

   Infolgedessen       wird    durch Heben der Stange 51, wobei die  Teile 52 bis 59 in die in     Fig.    4 strichpunk  tierte Zwischenstellung gelangen, der Schie  ber 4     wagrecht        vorbewegt.    In der Ruhestel  lung befindet sich der Schieber zwischen den  Trägern 36, 37 des     Rahmem    für den Schlit  ten 3     (Fig.    5).  



  An dem obern Ende des Rahmens 36 ist  ein Block 61 befestigt, in dem ein Federstift  62 (siehe     Fig.    10) verschiebbar ist. Dieser  trägt einen Flansch 63, gegen den der Schie  ber 4 anliegt. In der nicht arbeitenden Stel  lung dieses Schiebers ist, wie die punktier  ten Linien in     Fig.    10 zeigen, der Federstift  zurückgedrückt. Hat aber der Schlitten 3  seine oberste Stellung eingenommen und wird  der Schieber 4     vorbewegt,    so     wird    der Feder  stift 62 frei und kann in ein Loch 64 des       Schlittens    3 einspringen, wodurch dieser so  lange festgestellt wird, bis der Schieber 4  wieder in seine nicht arbeitende Stellung  zurückgekehrt ist und dadurch den Feder  stift zurückgedrückt hat.  



  Während seines Vorgehens löst der Schie  ber 4 die Sperrung 38     ,,    40 aus. Zu diesem  Zweck sitzt an der Stange 55 ein Arm 65,  der gegen den Anschlag 41 der Falle 40  drückt, so dass diese den Stift 38 freigibt.  



  Sobald die Zahnstange 16 ihre Höchst  stellung erreicht hat, stösst ein an ihrem un  tern Ende sitzender Anschlag 66     (Fig.    2 und  3) gegen einen in dem Arm 14     geführten     Stift 67, der gegen einen Winkelhebel 68  drückt, wodurch dieser     gedreht    wird. Das  Ende dieses Winkelhebels drückt gegen das  freie Ende des Hebels 21     (Fig.    12), wodurch  dieser gedreht und die Kupplung 23 ausge  rückt wird. Der maschinelle Antrieb hört  also auf.  



  Die Maschine arbeitet wie     folgt:     Sobald die Zeile abgegossen ist, werden  von der Welle 6 durch die Teile 7 bis 13  die Zahnstange 16 und die mit ihr gekuppelte  Zahnstange 17 und damit die Stange 19 ge  hoben, wodurch die Kupplung 23 eingerückt.      wird. Infolgedessen werden durch das Ge  triebe 23 bis 27 die Zahnstangen 16, 17 ma  schinell weiter gehoben, bis der Schlitten  seine höchste Stellung erreicht hat und     du'rcli,     die Sperrung 38, 40 festgestellt ist.

   In die  sem Augenblick wird durch den Anschlag  49 die Falle 45 ausgelöst, so dass die Zahn  stange 17 stehen bleibt, die Zahnstange 16  wird aber weiter behoben, wobei sie sich  an der runden Stange 43 führt, und nimmt  mittelst des Anschlages 50 die Stange 51 mit,  wodurch der Schieber 4 durch das Gestänge  52 bis 57     vorbewegt    wird. Hierbei wird zu  nächst der Federstift 62 frei, der den Schlit  ten 3 sperrt, worauf die Federfalle 38, 40  ausgelöst wird. Ein an dem Schlitten 3 sit  zender Federstift     8-1        (Fig.    1) schnappt in ein  entsprechendes Loch der Falle 40 ein und  hält sie fest, so dass sie sich nicht     wieder     mit     rlem    Stift.<B>38</B> kuppeln kann.  



  Wenn nun die Zahnstange 16 ihre Höchst  stellung erreicht und der Schieber 4 seine  äusserste Arbeitsstellung eingenommen hat,  dreht der Anschlag 66 durch den Stift 67  den     Winkelhebel    68 und rückt die Kupp  lung 23 aus, wobei die Stange 19 vor den  Kupplungshebel 21 fällt und ihn sperrt       (Fig.    12). Eine auf der Stange 51 sitzende,  bei dem Anheben der Stange gespannte Fe  der 76 drückt die Stange 51 wieder nach       unten,    wodurch der Schieber 4 in seine  rechte Endstellung bewegt und dadurch die  Sperrung 62, 64 des Schlittens 3 ausgelöst  wird.

   Gleichzeitig wird durch die sich     sen-          hende    Stange 51, die gegen den Anschlag 50  drückt, die Zahnstange 16 nach unten be  wegt, bis sie durch Einfallen der Falle 45  wieder mit der Zahnstange 17     gekuppelt     wird. Erst nachdem die Sperrung 62, 64 den  Schlitten 3 freigegeben, also der Schieber 4  seine Ruhestellung eingenommen hat, kann  der Schlitten 3, da sein Gewicht grösser ist.  als das der Zahnstange 30, nach unten gehen.  Hierbei löst sich sein Federstift 84 aus der  Falle 40, die dann wieder in ihre sperrbereite  senkrechte Stellung geht, und es werden  beide Zahnstangen 16, 17 durch das Getriebe  30, 29, 28 gesenkt.

   In der Tiefstellung der    Zahnstange 17 springt ihr Federstift 18     wie-          cler    in die Stange 19 ein     (Fig.    9).  



  Soll ein mehrmaliges Abgiessen derselben  Zeile erfolgen, so wird der Schlitten 3 durch  einen von Hand verstellbaren Riegel 69, der  in ein Loch 70 des Schlittens eingreift, in  seiner tiefsten Stellung festgelegt     (Fig.    13)  und damit auch die Zahnstange 17 fest  gehalten. Es bleibt damit auch die Sperr  schiene 19 stehen, und es kann ein     Einrücken     der Kupplung 23 nicht stattfinden. Die  Zahnstange 16 bewegt sich aber nach oben  und muss sich nun gegenüber der Falle 45  verschieben können. Zu diesem Zweck sitzt       an    der Zahnstange 16 eine Schiene 79, die  durch in Längslöcher 80 eingreifende  Schrauben befestigt ist.

   Diese Schiene trägt  in einem Arm 81 einen unter Einwirkung  einer Feder 82 stehenden Stift 83, der ausser  dem in dem     Anschlag    13 gelagert ist. Bei  dem     gewöhnlichen    Arbeiten bewegen sich die       Teile    16. 79 sie ein Teil.

   Wird aber die Zahn  stange 17 festgehalten, so entsteht bei dem  Anheben der Zahnstange 16 durch die Teile  46, 47, 45, 79, 81 ein Druck, der die Feder  <B>82)</B> zusammendrückt und da sich die Zahn  stange 16 allein hebt, wird der an ihr be  festigte Anschlag 71     (Fig.    8) gegen einen  Stift 72 der Falle 45 gedrückt, wodurch  diese die Zahnstange 17 freigibt, so dass sich  jetzt die beiden Zahnstangen 16 und 17 in  einander schieben können, ohne dass die  Kupplung 23 eingerückt     wird.    Diese Wir  kung tritt auch ein, wenn aus andern Grün  den, zum Beispiel durch Bleispritzer der  Schlitten in seiner tiefsten Stellung gehalten  wird.  



  Sollten in der obersten Stellung des  Schlittens die     Matrizenstäbe    in Unordnung  geraten sein oder sonst eine Störung eintre  ten, so dass der Schieber 4 während seiner  Bewegung gehemmt wird, so muss sich trotz  dem das     Hebelgestände    52, ;3 bewegen kön  nen. Zu diesem Zweck ist der Hebel 53 als  Doppelhebel ausgebildet und sein freies Ende  ist durch eine Feder 73     (Fig.    4) mit dem  Hebel 54 verbunden.     Infolgedessen,    kann der      Hebel 53 zu dem Hebel 54 schwingen, ohne  diesen     mitzunehmen.    Durch diese federnde.

    Verbindung ist gleichzeitig eine Sicherung  gegen ein Verletzen von     Matrizenstäben,    das  durch ein zu frühes Herunterziehen des  Schlittens 3     verursacht    werden könnte, ge  schaffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit an Drähten im Kreislauf geführten Matrizen- stäben, bei der die gesetzte Zeile nach dem Abgiessen durch einen mittelst eines Zahnstangengetriebes senkrecht bewegbaren Schlitten zu den Ablegedrähten gehoben und auf diese mittelst eines Schiebers abgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwei mit einander kuppelbare Zahnstangen bei dem Heben des Schlittens wie eine einzige Zahn stange wirken, in der Höchststellung des Schlittens aber voneinander entkuppelt wer den,
    worauf nur die eine Zahnstange weiter arbeitet, den Matrizenschieber bewegt. und, sobald dieser in seine Ausgangsstellung zu rückgekehrt ist, sich wieder mit der zweiten Zahnstange kuppelt und gemeinsam mit die ser bei dem Senken des Schlittens in dis Ausgangsstellung zurückkehrt.
    UNTERAN SPRt"CHE 1. Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Zahnstangen in einer Geraden zueinander längsverschieb bar angeordnet sind und an der untern Zahnstange drehbar eine Falle sitzt, die bei gekuppeIen Zahnstangen an einem Anschlag der obern Zahnstange anliegt und durch einen festen Anschlag in der Höchststellung des Schlittens ausgelöst wird.
    2. Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine nach Patentanspruch und, Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von einer ständig umlaufenden Welle ein Doppel hebel geschwenkt wird, der die mitein ander gekuppelten Zahnstangen etwas anhebt und dadurch das Einrücken einer Antriebskupplung bewirkt, worauf das weitere Anheben der Zahnstangen durch das Zahnstangengetriebe erfolgt.
    3. Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass an der obern Zahnstange leicht lösbar eine die Antriebskupplung in der ausgerückten Stellung haltende Stange sitzt, die bei dem Anheben der Zahn stange mitgenommen wird und dadurch die Antriebskupplung freigibt, .darauf aber von der Zahnstange entkuppelt wird und stets sperrbereit ist:
    4. Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Zahnstange durch ein Getriebe mit der Maschinenwelle und die obere Zahnstange durch ein zweites Getriebe mit einer als Gewicht ausgebildeten, dritten Zahnstange zwangsläufig verbun den ist, die ihrerseits durch ein über Rol len laufendes Zugorgan mit dem Schlit ten verbunden ist.
    5: Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der wazrecht geführte Schieber durch ein Hebelgestänge mit einer lotrechten Stange verbunden ist, die nach Entkuppeln der beiden Zahn stangen von der sich weiter bewegenden Zahnstange angehoben wird und dadurch den Schieber bewegt.
    6. Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine bei dem Anheben der Stange gespannte Feder den Schieber nach dem Überschie- ben der Matrizenstäbe zurückbewegt. und gleichzeitig mittelst der Stange . die Zahnstange wieder senkt.
    7. Matrizensetz- und Zeilengiessmasehine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine den Schlitten in der Höchststellung feststel- -lende Sperrung, die diesen Schlitten und damit die obere mit ihm verbundene Zahnstange nach ihrem Entkuppeln von der untern Zahnstange festhält.
    B. Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet., dass der Schieber bei dem Beginn seines Hubes eine zweite Sperrung für den Schlitten freigibt, während seines wei tern Hubes die erste Sperrung auslöst, und am Schluss seines Rückganges auch die zweite Sperrung wieder auslöst, so ., dass erst jetzt der Schlitten herunter gehen kann. 9. iVIatrizensetz- und Zeilengiess.maschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Zahnstange und die von ihr ge tragene Falle zueinander beschränkt.
    verschiebbar sind, so dass, wenn der Schlitten in der untersten Stellung ge sperrt ist, die untere Zahnstange sich gegenüber der Falle etwas heben und diese mittelst eines an ihr sitzenden An schlages auslösen kann, um ein Ein rücken der Antriebskupplung zu ver hüten.
CH141570D 1929-10-19 1929-10-19 Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit an Drähten im Kreislauf geführten Matrizenstäben. CH141570A (de)

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