CH141596A - Einrichtung an Multiplikationsmaschinen zur selbsttätigen Durchführung von Multiplikationen. - Google Patents

Einrichtung an Multiplikationsmaschinen zur selbsttätigen Durchführung von Multiplikationen.

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CH141596A
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Tauschek Gustav
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C15/00Computing mechanisms; Actuating devices therefor
    • G06C15/08Multiplying or dividing devices; Devices for computing the exponent or root

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Description


  Einrichtung an     Nultiplikationsmaschinen    zur selbsttätigen Durchführung  von     Multiplikationen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung an Multiplikationsmaschinen zur  selbsttätigen Durchführung von Multipli  kationen, bei welcher die     Mittel    zur vollstän  digen Einstellung des     mehrstelligen        Multi-          plikators    für jede Stelle gesondert einen  Stromkreis überwachen,

   welcher jeweils nach  Ablauf der dem eingestellten Zahlenwert  jeder Stelle des     Multiplikators    entsprechen  den Anzahl von     Umdrehungen    der Maschi  nenantriebswelle die     Weiterschaltung    des       Resultatwerkes        zur    nächsten Stelle durch       Zwischenmittel    bewirkt.  



  In     Fig.    1 der Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform einer Einrichtung  nach der Erfindung an einer Multiplikations  maschine     sah.aubildlich    wiedergegeben;     Fig.        2-          und    3 zeigen Teilansichten und     Fig.    4 ein  Schaltungsschema.  



  Wie aus     Fig.    1 hervorgeht, schliesst sich  rechts an die     Normaleinstellvorrichtung    1,  die zur Einstellung des Multiplikanden dient,  die     Multiplikatoreinstellvorrichtung    2 an.    Jeder Schieber der     Hultiplikatoreinstellvor-          richtung    steuert ein zugeordnetes Einstell  stück 3, welches am untern Rande gezahnt  ist und mit einem Zahnrad 4 kämmt.

   An  dem Zahnrad 4 ist ein Kontakt 5 derart an  gebracht,     dali    in der Ausgangslage die den  einen     Kontaktpol    bildende Feder 6 durch den  an einem     koagialen'Scha-Itrad    7 sitzenden An  schlag 8 gegen den andern Kontaktpol ge  presst und dadurch ein Stromkreis geschlos  sen wird.  



  Der eine Kontaktpol steht. in     Verbindung     mit einem     Kontaktblättchen    9. Jedes dieser  Kontaktblättchen 9, von denen für jede  Schieber- oder Tastenreihe der     Multiplika-          toreinstellvorrichtung    eines vorhanden ist,  besteht aus- zwei voneinander     isolierten    La  mellen, von denen     immer    eine mit den Kon  takten 5 in umgekehrter Reihenfolge verbun  den ist, so dass, wenn beispielsweise das Ge  häuse des Resultatwerkes, im folgenden als  Lineal (Schlitten) 10 bezeichnet, sich in Aus  gangslage befindet,

   ein am Lineal befestigter           Schleifkontakt    11 über ein Kontaktblättchen  von 9 mit dem Kontakt 5 des äussersten  Schiebers rechts in Verbindung steht. Die  zweite Lamelle jedes     KOntalitb.ättchenS    9  steht in Verbindung mit einer Magnetspule  21. Der Schleifkontakt 11 ist so ausgebildet,  dass er beim Weitersprung des Lineals aus  einer Stellung in die nächstfolgende das eine       Kontaktblättchen    von 9 erst verlässt, wenn  er das nächste berührt. Die Kontaktfedern 6  schliessen über einen Relaismagneten 12 und  den     Anlassschalter    13 an die Stromquelle  an.

   Der als Schalter 14 ausgebildete Anker  des Relaismagnetes 12 stellt eine Weiche dar  und ermöglicht im angezogenen Zustand  einen Stromkreis über den     Linealsprungaus-          lösemagnet    15 und einen Kontakt 16, wäh  rend er im abgestossenen Zustand einen  Stromkreis über den Kupplungsmagnet 17  schliesst. Der     Anlasssehalter    13 ist so ausge  bildet, dass er durch das Lineal 10,     wenn     dasselbe in der Endstellung nach Durchlau  fen aller Stellen angelangt ist, zwangsläufig  geöffnet wird.  



  Eine auf der Antriebswelle 19 sitzende       Nockenseheibe    18 schliesst bei jeder Um  drehung der Welle 19 für kurze Zeit einen  Kontakt 20 und erregt dadurch einen der  Magnete 21, dessen Anker dann mittelst  einer Schaltklinke 22 das Schaltrad 7 bei  jedem     Kontaktschluss    um einen Zahn weiter  schaltet.  



  Die Arbeitsweise der mit der beschrie  benen Einrichtung versehenen Multiplika  tionsmaschine ist nun folgende:  Die zu multiplizierenden Zahlen, zum  Beispiel 7365 und 826, werden mit den bei  den Einstellvorrichtungen 1 und 2 in die  Maschine gebracht, und zwar vorteilhafter  weise der grössere Faktor mit der Einstell  vorrichtung 1 und der kleinere mit der     Mul-          tiplikatoreinstellvorrichtung    2. Das äusserste  Einstellstück 3 rechts würde daher das zuge  hörige Zahnrad 4 um sechs Zähne verdrehen,  die nächstfolgenden Einstellstücke würden  die ihnen zugeordneten Zahnräder um zwei       bezw.    acht Zähne drehen.

      Nacherfolgter Einstellung wird der An  lassschalter 13 betätigt und dadurch der       Stromzufluss    in dem Leitungssystem der  Maschine ermöglicht. Nachdem infolge Ver  drehung des Zahnrades 4 aus seiner Aus  gangslage der zugehörige Kontakt 5 geöffnet  ist, bleibt der Relaismagnet 12 stromlos, der  Anker 14 desselben wird einen Stromkreis  über den Kupplungsmagnet 17 schliessen, wo  durch die Kupplung 23 zwischen der Ma  schinenantriebswelle 19 und der von einem  Elektromotor oder dergleichen kommenden  Welle 24 eingerückt wird.

   Der Kontakt 20  wird durch die     Nockenscheibe    18 bei jeder  Umdrehung der Welle 19 einmal     geschlos-          sen,    wodurch der Magnet 21 erregt wird; der  (las Schaltrad 7 entsprechend     weiterzuschal-          ten    beginnt. Da die Zahnteilungen der Räder  4 und 7 übereinstimmen, wird nach sechs  maligem     Kontaktschluss,    der einer     sechs-          malägen    Umdrehung der Antriebswelle 19  entspricht, der Kontakt 5 wieder geschlossen  werden.

   Dadurch wird der Relaismagnet 12  erregt, der seinen Anker anhebt und einen  Stromkreis durch den Magnet 15 vorbereitet,  der wirksam wird, wenn der     Kontakt    -16  durch eine auf der- Welle 24 sitzende     Nok-          kenscheibe    25 geschlossen wird.  



  Der Magnet 15 wirkt auf die normale       Linealsprungtaste    und veranlasst, dass das  Lineal 10 zur nächsten Stelle weiterspringt.  Dort ist das Zahnrad 4 um zwei Schritte  verstellt, die     Antriebswelle    19 wird daher  zweimal umgedreht werden, das Lineal wird  neuerdings weiterspringen, um nunmehr mit  den um acht Phasen verdrehten dritten Zahn  rad die Verbindung herzustellen. Sind auch  diese acht Umdrehungen der Antriebswelle  bewirkt, so springt das Lineal im Zeitmasse  der durch den Kontakt 16 bewirkten Strom  stösse bis in die Endstellung, wo es den  Schalter 13     selbsttätig    öffnet.  



  Um die     Einstellstüeke    nach erfolgter  Durchführung der Rechenoperation     rückstel-          len    zu können, werden dieselben entweder  aus der Verzahnung der Räder 4 ausgerückt  oder aber es nehmen auch die Räder 4 und  7 an der Rückbewegung teil, dann werden           die    in die Räder 7 eingreifenden Schaltklin  ken 22 ausgehoben.  



  Finden an Stelle der Schieber Tasten Ver  wendung, so wird das Einstellstück in be  kannter Weise mit Anschlägen versehen und  unter die Wirkung einer     Feiler    gestellt, der  art, dass es beim Drücken einer Taste jeweils  um ein entsprechendes Wegstück vorschnellt  und dadurch das Zahnrad 4 verdreht. Es  kann aber die Einstellung anstatt mit Schie  bern oder Tasten auch durch Hebel erfolgen  und dann tritt an Stelle des Zahnrades 4  eine Scheibe, an welcher der Stellhebel be  festigt ist, mit dessen Hilfe die Scheibe un  mittelbar der einzustellenden Zahl entspre  chend verdreht wird. Diese letztere Art der  Ausführung eignet sich vorzugsweise für       Sprossenradrechenmaschinen.     



  <I>Wie</I> aus     vorstehendem    erhellt, wird es  durch die beschriebene Einrichtung ermög  licht, in der Maschine vor Durchführung  einer Multiplikation beide Faktoren einzu  stellen. Die Ausführung der Zählwerke und  der benützten Steuerorgane (Staffelwalzen,       Sprossenräder        etc.)    kann eine beliebige sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Multiplikationsmaschinen zur selbsttätigen Durchführung von Multi plikationen, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur vollständigen Einstellung des mehrstelligen Multiplikators für jede Stelle gesondert einen Stromkreis überwachen, wel cher jeweils nach Ablauf der dem eingestell ten Zahlenwert jeder Stelle des Multiplika tors entsprechenden Anzahl von Umdrehun gen der Maschinenantriebswelle die Weiter schaltung des Resultatwerkes zur nächsten Stelle durch Zwischenmittel bewirkt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei der die Kupplung zwischen Kraftquelle und Maschinenantriebswelle elektrisch bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass meh- rere Stromkreise für die Überwachung der Kupplung (23) vorgesehen sind, die einzeln in Abhängigkeit. von der Stellung des als Schlitten ausgebildeten Resultat werkes freigegeben werden. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schalter (14), der wechselweise den Stromfluss auf Kupplungsbetätigung oder auf Betätigung der Resultatwerkschal- tung schaltet. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Betätigung des Einstellorganes ein Kontakt (5) von einem Anschlag (8) getrennt wird, wobei ein von einem Relaismagnet (12) be herrschter Schalter (14) einen Stromkreis über den Kupplungsmagnet (17) selbst tätig schliesst. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder Umdrehung der Maschinen antriebswelle (19) der Anschlag (8) je weils einen Schritt in die ursprüngliche relative Stellung zum Kontakt (5) zu rückgebracht wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4. dadurch ge kennzeichnet, dass die Schliessung des Stromkreises eines Elektromagnetes (15), durch den das Weiterschalten des Re sultatwerkes erfolgt, durch den Relais magnet (12) vorbereitet und durch eine auf der von der Kraftquelle kommenden Welle sitzende Nockenscheibe (25) voll zogen wird. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass ein am Gehäuse des Resul tatwerkes befindlicher Schleifkontakt (11) Stromschlüsse nur für den der jeweiligen Gehäusestellung entsprechenden Kontakt (5) zulässt.
CH141596D 1929-07-19 1929-07-19 Einrichtung an Multiplikationsmaschinen zur selbsttätigen Durchführung von Multiplikationen. CH141596A (de)

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