CH141655A - Fernbedienungsanlage zur Steuerung verstellbarer Organe und Rückmeldung der gesteuerten Bewegungen. - Google Patents

Fernbedienungsanlage zur Steuerung verstellbarer Organe und Rückmeldung der gesteuerten Bewegungen.

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CH141655A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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      Fernbedienungsanlage    zur Steuerung -verstellbarer Organe und     Rüchmeldung    der  gesteuerten Bewegungen.    Es ist bekannt,     die    in einer Nebenstelle  angeordneten Ölschalter mit Hilfe einer       Fernbedienungsanlage    von einer Hauptstelle  aus zu steuern.

   Die     Fernbedienungsanlage     übermittelt auch     Rückmeldungen    von der  Nebenstelle nach der Hauptstelle, die über  die jeweilige Stellung der Schalter     unterrich-          t3          ten.     Es kann der Fall eintreten,     dass    von der       Ilauptstelle    aus zum Beispiel ein in der  Nebenstelle befindlicher     Olschalter    einer Lei  tung geschlossen wird, in der sich ein     Kurz-          schluss    befindet.

   Dann spricht das     Über-          stromrelais    oder irgendein anderes hierfür  vorgesehenes     Leilungsschutzrelais    an und  öffnet den     Olschalter    selbsttätig, womöglich  noch bevor eine     Rückmeldunol    über die vor  übergehende     Schlussstellung    des Schalters in  der Hauptstelle eingelaufen ist. Hier ist in  folgedessen nichts weiter erkennbar, als     dass     der     Ölschalier    dem Einschaltkommando nicht    gefolgt ist.

   Wenn dann der bedienende Be  amte, das Kommando in der Hauptstelle weiter  bestehen     lässt    oder wiederholt, so wird der     01-          schalter    in der Nebenstelle wiederholt     ein-          und    ausgeschaltet. Dadurch können erhebliche  Gefahren entstehen.

   Aber auch dann wenn  das Kommando nicht wiederholt wird, so       dass    der betreffende     Olschalter    ausgeschaltet  bleibt, so bleibt die Hauptstelle im Ungewis  sen darüber, ob die     Fernbedienungsanlage     oder der     Ölschalterantrieb    versagt hat, oder  ob die     Leitungssehutzeinriehtungen    infolge  eines Fehlers in der Leitung angesprochen  haben.  



  Durch die Erfindung sollen mit verhält  nismässig einfachen Mitteln derartige Übel  stände beseitigt werden. Die Erfindung be  ruht auf der Erkenntnis,     dass    es für die Be  dienung in der     Ilauptstelle    zunächst einmal  darauf ankommt zu wissen, ob die     Fern-          bedienungsanlage    das Kommando zur Neben-      stelle übermittelt hat;

   sobald das fest  gestellt ist, weiss der bedienende Beamte,     dass     das Kommando nicht länger aufrecht erhal  ten zu werden braucht, und     dass    im Fall,     dass     der     Olschalter    die vorgeschriebene Stellung  nicht eingenommen oder nicht beibehalten  hat, Fehler vorliegen müssen die durch län  gere Aufrechterhaltung oder Wiederholung  des Kommandos doch nicht zu beheben sind.  



  Gemäss der Erfindung ist daher die     Fern-          bedienuugsanlage    derart eingerichtet,     dass     ein Kommandoimpuls, gleichgültig, ob das  Kommando ausgeführt wird oder nicht, in  der Nebenstelle eine Schaltung herstellt, wel  che dieselbe Rückmeldung zur Hauptstelle       veranlasst,    wie das fertig ausgeführte Kom  mando; diese Schaltung bleibt mindestens  solange bestehen, bis die Rückmeldung in  der Hauptstelle eingegangen ist.

   Wenn die  Anordnung so getroffen wird,     dass    zwei von  dem verstellbaren Organ gesteuerte Hilfskon  takte die     Rückmeldeleitung    in der einen Stel  lung des verstellbaren Organs mit dem posi  tiven Pol, in seiner andern Stellung mit dem  negativen Pol einer Stromquelle verbinden,  kann ein Umschalter vorgesehen sein, der  unter der Einwirkung eines Kommandorelais  den einen Hilfskontakt auf denselben Pol  der Stromquelle umschaltet, mit dem auch  der andere Hilfskontakt verbunden ist, und  in dieser Umschaltstellung durch ein Zeit  relais so lange gehalten     wixd,    bis die Rück  meldung in der     Ilauptstelle    eingegangen ist.

    Der Umschalter kann auch unter Einwirkung  eines Kommandorelais die     Rückmeldeleitung     von den     Hilfskontakten    abschalten und mit  einem Pol der Stromquelle verbinden;<B>in</B>  dieser Umschaltstellung kann er dann wieder  durch ein Zeitrelais so lange gehalten wer  den, bis die Rückmeldung in der Hauptstelle  eingegangen ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.  Von einer Hauptwelle H aus sollen beweg  liche Organe bedient werden, die in einer  Nebenstelle<B>N</B> angeordnet sind. Beide Stellen  sind durch Fernleitungen<B>13</B> und 14 mitein  ander verbunden. Die Fernleitung<B>13</B> verbin-         det    die     Drellpunkte    zweier Kontaktarme<B>15</B>  und<B>16.</B> Diese laufen über Kontaktscheiben  <B>17</B> und<B>18</B> derart,     dass    sie gleichzeitig zwei  einander entsprechende Kontakte berühren.  Zu diesem Zwecke sind irgendwelche Ein  richtungen vorgesehen, die den Gleichlauf  der beiden Arme sichern, hier aber nicht  weiter     darolestellt    zu werden brauchen.  



  Von den in der Nebenstelle<B>N</B> vorhan  denen Schalteinrichtungen ist als Beispiel  lediglich die Steuereinrichtung für einen       Olschalter    dargestellt, auf dessen Welle<B>1</B>  der Ankerhebel 2     aufgekeilt    ist. Wenn der       Olschalter    betätigt werden soll, wird in der       Ilauptstelle    H ein     Kommandoschalfer   <B>19</B> an  den einen seiner beiden Kontakte 20 und 21  angelegt. Der Kommandoschalter<B>19</B> ist  durch eine Leitung     22    mit dem Kontakt<B>23</B>  der Scheibe<B>17</B> verbunden. Der entsprechende  Kontakt auf der Scheibe<B>18</B> ist mit 24 be  zeichnet.

   Soll zum Beispiel der     Olschalter     in die gezeichnete Einschaltstellung gebracht  werden, so wird der     Kontaktliebel   <B>19</B> an den  Kontakt<B>9.0</B> gelegt. Dann fliesst ein Strom  vom positiven Pol der Stromquelle<B>25</B> über  die Leitungen<B>26</B> und<B>27,</B> den Kontakt 20,  Kommandoschalter<B>19,</B> Leitung 22, Kontakt  <B>23,</B> Kontaktarm<B>15,</B> Fernleitung<B>13,</B>     Kon-          taktariu   <B>16,</B> Kontakt 24, über die     Wicklung     <B>29</B> eines polarisierten Relais und die Leitun  gen<B>30</B> und 14 zurück zur     Mittelanzapfung     (Nullpunkt) der Stromquelle<B>25.</B> Die Wick  lung<B>29</B> des polarisierten Relais erhält also  einen  positiven  Stromstoss;

   infolgedessen  wird die Kontaktzunge<B>8</B> dieses Relais an  ihren Kontakt<B>31</B> angelegt. Die Kontakt  zunge<B>8</B> ist über eine zweite Relaiswicklung,  die     Ffaltewicklung    46 mit dem Nulleiter<B>10</B>  einer Batterie<B>9</B> verbunden. Der Kontakt<B>31</B>  ist über einen jetzt geöffneten Schalter<B>50</B>  und einen     Elektromagmeten   <B>3</B> mit der an  den positiven Pol der Batterie<B>9</B> angeschlos  senen Leitung<B>11</B> verbunden. Wenn der     Öl-          schalter    geöffnet, ist, ist der Kontakt<B>50</B>  schlossen. Daher bleibt, sobald die Kontakt  zunge<B>8</B> den Kontakt<B>31</B> bei geöffnetem     Öl-          schalter    berührt, die Haltewicklung 46 er.

    regt, auch wenn die Kontaktarme<B>die</B> Kon-           takte   <B>23</B> und 24 wieder verlassen haben. Der  Elektromagnet<B>3</B> bleibt infolgedessen unter  Strom und zieht den Ankerhebel 2- ent  gegen dem Zuge einer Feder 4 in die ge  zeichnete Stellung. Erst wenn die ge  wünschte Stellung des     Olschalters    erreicht  ist, stösst eine am Ankerhebel 2 befestigte  Nase<B>53</B> an den Schalter<B>50</B> und öffnet ihn,  so     dass    der     Elektromagnet   <B>3</B> stromlos wird  und auch die Kontaktzunge<B>8</B> in die Mittel  lage zurückkehrt.

   Der     Olselialter    bleibt<B>je-</B>  doch in seiner Lage, da eine zweite Nase<B>6</B>  des     Ankerliebels    2 von einem Sperrhebel<B>5</B>  festgehalten wird. Soll der     Olschalter    wieder  ausgeschaltet werden, so wird der Kom  mandoschalter<B>19</B> gegen einen zweiten Kon  takt; 21 umgelegt, der durch die Leitungen<B>28</B>  und<B>33</B> mit dem negativen Pol der Strom  quelle<B>25</B> verbunden ist. Wenn dann die  Kontakte<B>15</B> und<B>16</B> wieder ihre Kontakte<B>23</B>  und 24 berühren, erhält die Wicklung<B>29</B>  des polarisierten Relais einen  negativen   Stromstoss. Die Kontaktzunge<B>8</B> wird infolge  dessen an den Kontakt<B>32</B> gelegt und auch  in dieser Lage von der jetzt entgegengesetzt  erregten     Haltewicklung    46 festgehalten.

   Von  dem Kontakt<B>32</B> aus führt eine Leitung 34  über den Schalter<B>51</B> und den Elektro  magneten<B>7</B> zum negativen Pol der Strom  quelle<B>9.</B> Der Elektromagnet<B>7</B> wird erregt  und zieht die Sperrklinke<B>5</B> aus ihrer Sperr  lage zurück, so     dass    die Feder 4 den Anker  hebel 2 in seine Ausschaltlage zurückzieht.  <B>EI</B>     rst    wenn er die     Aussehaltlage    erreicht hat,  stösst seine Nase<B>53</B> gegen den Schalter<B>51.</B>  Dieser wird infolgedessen geöffnet und der  Magnet<B>7,</B> sowie die Haltewicklung 46 wer  den stromlos.  



  Bei solchen     Fernbedienungsanlagen,    bei  denen die Arme<B>15</B> und<B>16</B> dauernd um  laufen, dauern die Kommandostromstösse  nur kurze Zeit, nämlich nur so lange, wie  die Kommandokontakte<B>23</B> und 24 mit den       ilmlaufenden    Armen in Berührung sind. Es  wird aber Wert darauf gelegt,     dass    die     01-          schaltermagnete   <B>3</B> und<B>7</B> so lange erregt blei  ben, bis die geforderte     Ölschalterbewegung     beendet ist.

   Das ist, besonders deshalb -wich-         tig,    weil in vielen Fällen die Ölschalter  nicht.     einfacli    durch einen Magneten in ihre  offene und     Schlussstellung    umgelegt werden,  sondern ein Elektromotor längere Zeit laufen       muss,    um die     Olschalterbewegung    zu voll  enden. Daher ist zum Festhalten der Relais  zunge<B>8</B> die Haltewicklung 46 angeordnet.  Sobald die Relaiszunge einen ihrer Kontakte  <B>31</B> oder<B>32</B> berührt, wird die     Haltewicklung     46 erregt und hält, wie beschrieben, die Re  laiszunge in der angenommenen Stellung so  lange fest, bis der Erregerstrom durch den  Schalter<B>50</B> oder<B>51</B> wieder unterbrochen  wird.  



  Die Einrichtung zur     Rüchmeldung    der  Stellung des     Olschalters    bestellt in folgen  dem: Mit dem Ankerhebel 2 ist ein Hilfs  schalter<B>35</B>     durcli    eine     Verbindungsstangi-          63    verbunden.

   Wenn der Ankerhebel 2, wie  gezeichnet, in der Einschaltlage stellt, liegt  der Hebel<B>35</B> an seinem Kontakt<B>36,</B> in der  Ausschaltstellung an einem zweiten Kontakt  <B>37.</B> In der ausgezogenen Einschaltstellung ist  der positive Pol der Stromquelle<B>9</B> über die  Leitungen<B>11</B> und<B>38,</B> den Kontakt<B>36,</B> den  Hilfsschalter<B>35,</B> einen     weit--ren        T3msc'halter     44 und die Leitung<B>39</B> mit einem Kontakt  41 der Kontaktscheibe<B>18</B> verbunden. Diesem  Kontakt entspricht auf der Kontaktscheibe  <B>17</B> der Kontakt 40. Sobald die beiden Kon  taktarme. diese Kontakte erreicht haben, ist  eine Verbindung über die. beiden Kontakt  arme und die Fernleitungen<B>13</B> zu einem  polarisierten Relais 42 hergestellt, das eine  Anzeigevorrichtung 43 steuert.

   Diese zeigt  dem Bedienungsmann an, ob der in der Ne  benstelle     befindliclie        Ölselialter    in der     Ein-          oder    Ausschaltstellung steht. Der das  polarisierte Relais 42 beeinflussende Strom  kreis ist über die Leitung 64 und die Fern  leitung 14 geschlossen. Stellt der     Ölschalter     nicht, wie gezeichnet, in der Einschaltstel  lung, sondern in der     Aussehaltstellung,    so  liegt der Schalter<B>35</B> in der punktierten Lage  an einem Kontakt<B>37,</B> der mit dem negativen  Pol der Stromquelle<B>9</B> in Verbindung steht.

    Das polarisierte Relais 42 erhält also einen        negativqn     Stromstoss und stellt die An-           zeigevorrichtung    43 in diejenige Lage ein,  welche die     Aussehaltstellung    anzeigt.  



  Gemäss der Erfindung soll nun die     Rück-          meldeeinrichtung    in der Nebenstelle durch  einen, zum Beispiel das Einschalten des     Öl-          schalters    steuernden Kommandostromstoss so       beeinflusst    werden können,     dass    sie vorüber  gehend die Einschaltlage des     Olschalters    vor  täuscht, gleichgültig, ob der     Olschalter    noch  in der Einschaltlage steht oder diese Lage  überhaupt erreicht hat.

   Zu diesem Zweck,  sieht der Schalthebel 44 unter dem     Einfluss     einer Wicklung<B>55.</B> Diese ist über eine Re  laiszunge 54 und die Leitung<B>30</B> mit dem  <B>1</B>     Nullpunkt        der        Stromquelle   <B>9</B>     verbunden.        Die          Rela,iszunge    54 steht unter dem     Einfluss    der  polarisierten Relaiswicklung<B>29</B> und wird  durch diese insofern ebenso betätigt, wie die  Relaiszunge<B>8,</B> als sie ihren Kontakt<B>70</B>  schliesst, wenn die Relaiszunge<B>8</B> den Kon  takt<B>31</B> schliesst.

       Zweckmässigerweise    steht  dagegen die Relaiszunge 54 nicht mit unter  dem     Einfluss    der Haltewicklung 46. Sobald  ein  positiver  Kommandostromstoss     überdie     Kontakte<B>23</B> und 24 die     Relaiswichlung   <B>29</B>  erregt, wird also die Relaiszunge<B>8</B> an den  Kontakt<B>31</B> und die Relaiszunge 54 an den  Kontakt<B>70</B> gelegt.     Infolgedegsen    erhält auch  die Relaiswicklung<B>55</B> Strom und zieht     den     Umschalter 44 an, der den     Rückmeldekon-          takt    41 an den positiven Pol der Stromquelle  <B>9</B> legt.

   Sobald daher die Kontaktarme<B>15</B>  und<B>16</B> die     Rückmeldekontakte    40 und 41  erreicht haben, geht ein  positiver  Strom  stoss über die Wicklung 42 der Anzeigevor  richtung 43, die infolgedessen betätigt wird  und den bedienenden Beamten erkennen     lässt,          dass    das Kommando in der Nebenstelle     ance-          kommen    ist. Allerdings ist in dem Augen  blick, in dem die Kontaktarme<B>15</B> und<B>16</B>  die Kommandokontakte<B>23</B> und 2.4 verlassen  haben, die     lkelaiswicklung   <B>29</B> stromlos ge  worden und der Kontakt<B>70</B>     infolaedessen     wieder unterbrochen.

   Der Umschalter 44 be  hält aber seine Lage am Kontakt<B>57</B> längere  Zeit bei, denn er stellt noch unter der Ein  wirkung einer zweiten Wicklung, nämlich  <B><I>kn</I></B>  der Haltewicklung<B>71.</B> Diese ist über eine    Heizwicklung<B>60,</B> einen Kontakt<B>59</B> und den  Kontakt<B>57</B> in dem Augenblick erregt wor  den, in dem dieser vom Umschalter 44 ge  schlossen wurde. Durch die     Heizwieklung   <B>60</B>  wird ein     Bimetallstab   <B>61</B> erwärmt, der nach  einer bestimmten     Verzügerungszeit    den  Schalter<B>59</B> öffnet. Erst in diesem Augen  blick wird auch die Haltespule<B>71</B> wieder  stromlos, und der Umschalter 44 geht unter  dem Zuge der Feder<B>56</B> in die gezeichnete  Ruhelage zurück.

   Die Verzögerungszeit ist  so bemessen,     dass    der Kontakt<B>59</B> nicht eher  unterbrochen wird, als bis die umlaufenden  Kontaktarme<B>15</B> und<B>16</B> die     Rüchmelde-          kontakte    40 und 41 erreicht haben, so     dass     der über den Kontakt.<B>57</B> verlaufende positive       Rückmeldestrom    die Signalscheibe 43 unter  allen Umständen verstellt. Erst dann kehrt  der Umschalter 44 in die gezeichnete Ruhe  lage zurück.  



  Es können nun zwei Fälle eintreten. Ent  weder nimmt der     Olschalter    und damit der  Ankerhebel 2 nach dem Einschaltkommando  die     gewünsehte        Schlussstellung    ein und  bleibt in dieser     Schlussstellung.    Wenn dann  die Kontaktarme<B>15</B> und<B>16</B> bei ihrem näch  sten Umlauf die     Rückmeldekontakte    40 und  41 abermals berühren, erhält das     Signalrehais     42 wieder einen  positiven  Stromstoss, dies  mal allerdings nicht über den Kontakt<B>57,</B>  sondern über die Kontakte<B>36</B> und 45; die  Signalscheibe behält aber diejenige Lage bei.  welche die Einschaltstellung des     Olschalters     anzeigt.

   Es ist aber auch möglich,     dass    der       Olschalter    -entweder überhaupt in der Aus  schaltstellung stehen geblieben ist, vielleicht  weil seine Welle festgebrannt ist-, oder     dass     er die     Einschalistellung    zwar erreicht hat,  infolge automatischer Auslösung aber wieder  sofort in die Ausschaltlage zurückgekehrt  ist; dann ist, sobald die Kontaktarme<B>15</B> und  <B>16</B> die     Rückmeldekontakte    40 und     41.    zum       zweitenmal    berühren;, der Hilfskontakt<B>37</B>       (reschlossen,        und-der    Umschalter 44 sieht  wieder in seiner Ruhelage.

   Das     Anzeige-          relais    42 erhält infolgedessen einen  negati  ven  Stromstoss und der Beamte wird darauf  aufmerksam,     dass    das Kommando zwar ein-      getroffen war, aber entweder nicht ausge  führt oder sofort wieder rückgängig gemacht  worden ist. Man kann auch Einrichtungen  treffen,     dass    in diesem Falle die     Anzeigeein-          richtung    43 die Ausschaltstellung erst dann  anzeigt, wenn der bedienende Beamte durch  einen Handgriff die Kenntnisnahme der Mel  dung über die vermeintliche Einschaltstel  lung quittiert hat. Einrichtungen, die hierzu  dienen, sind Gegenstand eines besondern     Pa-          fentes.     



  Man kann auch den     Rückmeldekontakt     41 unmittelbar mit dem     Hiligschalter   <B>35</B> ver  binden. Der Kontakt 45 wird dann mit dem  negativen Pol der     Stromquelle    verbunden und  der Hilfskontakt<B>37</B> mit dem Umschalter  44. Dann schaltet der Umschalter 44, so  bald er durch die     Relaiss-Pule   <B>55</B> erregt ist,  den Kontakt<B>37</B> von der negativen auf die,  positive Leitung der Stromquelle<B>9</B> um.

   Eine       derart,ige    Schaltung ist beispielsweise in dein  schweizerischen Patent     Nr.   <B>128337</B> beschrie  ben, nur mit dem Unterschied,     dass    die Um  schaltung nicht durch das polarisierte Kom  mandorelais<B>29</B>     veranlasst    wird, sondern  durch ein     Leitungssehutzrelais.    Diese zuletzt  angegebene Verbindung zwischen dem       Hilfsschalter   <B>35</B> und dem Umschalter 44  kann jedoch bei solchen     Ölschaltern,    die in  einer Zwischenstellung hängen bleiben kön  nen, den Nachteil haben,

       dass    im Falle des       Hängenbleibens    überhaupt keine     Rückmel-          dung-    in die Hauptstelle gelangt, weil dann  auch der     Hilfssehalter   <B>35</B> in der Mittellage  stehen bleibt und weder den Kontakt<B>36</B>  noch den Kontakt<B>37</B> schliesst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernbedienun #gsanlage, vermittelst wel- eher in einer Nebenstelle verstellbare Organe durch einen von einer Hauptstelle her aus gelösten Kommandoimpuls gesteuert werden und die gesteuerte Bewegung an die Haupt stelle zurückgemeldet wird, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kommandoimpuls, gleich gültig, ob das Kommando ausgeführt wird oder nicht, in der Nebenstelle eine Schaltung herstellt, welche dieselbe Rückmeldung zur Hauptstelle veranlasst, wie das ausgeführte Kommando, und dass diese Schaltung min destens solange bestehen bleibt,
    bis die Rück meldung in der Hauptstelle eingegangen<U>ist.</U> UNTERANSPRüCHE <B>-</B> <B>1.</B> Fernbedienungsanlage nach Patentan spruch, bei der zwei von dein verstell baren Organ gesteuerte Hilfskontakte eine Rückmeldeleitung in der einen Stellung des verstellbaren Organs mit dem positi ven Pol, in seiner andern Stellung mit dem negativen Pol einer Stromquelle verbin den, gekennzeichnet durch einen Umschal ter, der unter der Einwirkung eines Kom mandorelais den einen Hilfskontakt auf denselben Pol der Stromquelle umschaltet.
    mit dem auch der andere Hilfskontakt verbunden ist, und in dieser Umschaltstel lung durch ein Zeitrelais so lange gehal ten wird, bis die Rückmeldung in der Hauptstelle eingegangen ist. 2. Fernbedienungsanlage nach Patentan spruch, bei der zwei von dem verstell baren Organ gesteuerte Hilfskontakte<B>(36,</B> <B>37)</B> eine Rückmeldeleitung in der einen Stellung des verstellbaren Organs mit dem positiven Pol, in seiner andern Stellung mit dem negativen Pol einer Stromquelle verbinden, gekennzeichnet durch einen Umsehalter (44), der unter der Einwir kung eines Kommandorelais<B>(29)</B> die Rückmeldeleitung <B>(39)</B> von den Hilfskon takten<B>(36, 37)</B> abschaltet und mit einem Pol<B>(11)</B> der Stromquelle<B>(9)
    </B> verbindet und in dieser Umschalt-stellung durch ein Zeitrelais<B>(60, 61)</B> solange gehalten wird, bis die Rückmeldung in der Trauptstelle eingegangen ist.
CH141655D 1928-03-10 1929-03-04 Fernbedienungsanlage zur Steuerung verstellbarer Organe und Rückmeldung der gesteuerten Bewegungen. CH141655A (de)

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