CH141698A - Münzsortier-, Zähl- und Verpackvorrichtung. - Google Patents

Münzsortier-, Zähl- und Verpackvorrichtung.

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CH141698A
CH141698A CH141698DA CH141698A CH 141698 A CH141698 A CH 141698A CH 141698D A CH141698D A CH 141698DA CH 141698 A CH141698 A CH 141698A
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Chiger Siegmund
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Chiger Siegmund
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      Münzsortier-,    Zähl- und     Verpachvorrichtung.       Die Erfindung betrifft eine     Münzsortier-.     Zähl- und     Verpackvorrichtung    und besteht  darin, dass die Münzen (oder Marken) durch  einen umlaufenden     Mitnehmer    einem Münz  rohr einzeln     entnommen    und behufs Aus  sonderung kleinerer Münzen über ein oder  mehrere kleinere Löcher geführt werden und  vor dem Ausfallen durch die     richtige    Öff  nung eine Zählvorrichtung     fortschalten.    Nach  einer bestimmten Anzahl (50, 100     etc.)

      von       Fortschaltungen    entkuppelt die Zählvorrich  tung die     Mitnehmerscheibe    vom Antrieb und  bewirkt die     Ingangsetzung    eines Heftappa  rates, welcher eine unter der erwähnten Öff  nung stehende Hülse, in welche die Münzen  einfielen, am obern Ende schliesst, worauf  die Hülse durch eine Fallöffnung unter       Schaltung    eines Zählwerkes abfällt. Wäh  renddessen bewirkt die eingangs     erwähnte     Zählvorrichtung die     Wiedereinschaltung    der       Mitnehmerscheibe    an den Antrieb, so dass  der Vorgang von neuem beginnt.

      Die Erfindung ist auf der Zeichnung  in einem Ausführungsbeispiel     veransehau-          licht.     



       Fig.    1 zeigt eine Ansicht der Vorrich  tung von oben,       Fig.    2 einen Vertikalschnitt.  



  Das Rohr 1, mit dem Münzbehälter  entnommenen Münzen 2 gefüllt, steht in  einer Öffnung in der Deckplatte 10, welche  an der Grundplatte 3 befestigt ist. Unter  der Deckplatte läuft in einer     Ausnehmung     der Grundplatte 3 eine Scheibe 4 mit zwei  oder mehr     Mitnehmern    5. Diese     Mitnehmer     nehmen bei der Drehung der Scheibe 4 die       jeweils    unterste     Münze    2 im (Rohr 1 mit:.

   Diese       Mitnehmer        i5    sind     idera,rt        ab.gesahrä.--t,        :dass     sie während der Weiterdrehung der Scheibe 4  die mitgenommene Münze an die     Seitenwand     der     Ausnehmung    in der Grundplatte 3     drük-          ken.    Die Nabe 6- der Scheibe 4 ist als Kupp  lungshülse ausgebildet, die drehbar auf der  Achse 7 sitzt. In der Grundplatte 3 be-      findet sich hinter dem Rohre 1 ein Loch 8  (eventuell mehrere), das kleiner ist als das  nächste, in der Grundplatte 3 befindliche  Loch 9.

   In der Deckplatte 10 ist zentrisch  über den Löchern 8 und 9 je eine Druckfeder  12     bezw.    11 angebracht. Auf der Grund  platte 3 ist auf einer Schraube 13, die in  der Deckplatte 10 eingeschraubt ist, ein  Zahnrad 14 gelagert, an dessen Unterfläche  eine Stange 15 mit dem abgeschrägten Ende  16 gleitet. An     einer    Stelle der Unterfläche  des Zahnrades 14 befindet sich eine Rast 17.  Die Stange 15     ist    gelenkig verbunden     mit     einer Kupplungsgabel 18, die auf der Stange  19 schwenkbar gelagert ist. Die Kupplungs  gabel 18 greift in eine Nut der auf- und ab  verschiebbaren Kupplungshülse 20, die durch  einen Stift 21, welcher in der Achse 7 be  festigt ist, bei Drehung der letzteren mit  genommen wird.

   In die Zähne des Rades 14  greift eine Klinke 22: ein., die mit einem  Hebel 23 auf der Grundplatte 3 gelagert ist,  und zwar so, dass der Hebel 23 in der Lauf  bahn der Münze vor dem Loch 9 liegt. Die  Klinke 22 wird durch die Feder 24a in die  Zähne des Rades 14 gedrückt. Unterhalb des  Loches 9 steht eine Papierhülse 25 auf  einer auf der Achse 27 sitzenden Scheibe 26;  die mit     denn        Zahnkranz    28 in     ida-s    Zahn  rad 2.9 eingreift. Das     Zahnrad        29    ist mit  der Kupplungshülse 3 fest verbunden. Die  Kupplungshülse 30 sitzt lose auf der Achse  7.

   Oberhalb der Scheibe 26 sitzt auf der  Achse 27 eine mit einer Führungskurve ver  sehene Hülse 31, in welcher eine Stange 32  mittelst einer Rolle     33    läuft. Die Stange 32  ist in einem an der Grundplatte 34 gelager  ten Winkelstück 35 geführt und im Gelenk  36 mit dem Hebel 37 verbunden. Der Hebel  37 ist an der Grundplatte 3 bei 38 drehbar  gelagert und mit dem Bolzen 40 einer Zange  39 verbunden. Die Zange 39 ist von einer  an der Grundplatte 3 angebrachten Führung  41 umgeben. Auf der Achse 27 ist ein Schalt  rad 42     befestigt,    welches am Umfange Stifte  43 trägt, die gegen einen auf der Scheibe 14  befindlichen Stift 44 anschlagen und da  durch die Scheibe 14 weiterbewegen.

   In Lö-         chern    25a der Scheibe 26 befinden sich im  Kreise eine Anzahl Hülsen 25 und in der  Grundplatte 34 ein Loch 45, an dem ein  Abfalltrichter 46 und ein nicht dargestellter       Zä,hlwerksschalthebel    befestigt sind.  



  Die Wirkungsweise der dargestellten Vor  richtung ist folgende:  \ach Erledigung des Kassengeschäftes  wird das Rohr 1 gefüllt auf die Grundplatte  3 gestellt. Wird nun der Apparat durch Dre  hung der Achse 7 in Bewegung gesetzt.  (durch Kurbel, Feder oder elektrisch), dann  nimmt die Achse 7 mittelst des Kupplungs  stiftes 21 die Kupplungshülse 20, die mit       der-Kupplungshülse    6 in Eingriff steht, mit  und dreht die Scheibe 4, so dass jeder Mit  nehmer 5 dieser Scheibe immer eine auf die       Ausnehmung    in der Grundplatte 3 aus dem  Rohre 1 fallende Münze 2 mitnimmt und  zuerst über das Loch 8 unter dem Druck  der Feder 12 führt und die Prüfung auf  Durchmesser vornimmt, wobei dazwischen  gekommene kleinere Münzen durch das Loch  8 und das Abfallrohr ausgeschieden werden.

    Ist die Münze richtig, so wird sie über das  Loch 8 weitergeführt nach dem Loch 9 und  durch Druck der Feder 11 durch dieses und  das Abfallrohr 9 in die Hülse 25 abgeworfen.  Auf dem Wege     zwischen    den Löchern 8  und 9 stösst die Münze auf den Hebel 23,  und durch dessen Verschiebung bewegt sie  die Klinke 22, die das Zahnrad 14 um einen  Zahn weiter schiebt, also jede Münze zählt.  Wird nun das Rad 14 um eine bestimmte  Anzahl Zähne (50, 100     etc.)    verschoben,  dann     wird    die bis dahin an der untern  Fläche des Rades 14 mit dem abgeschräg  ten Ende 16 gleitende Stange 15 durch die  Feder 47 in die Rast 17 eingedrückt.

    Dies bewirkt, dass die mit der Stange 15  verbundene Gabel 18 nach unten gedrückt  wird, welche die Kupplungshülse 20 eben  falls nach unten schiebt, wodurch gleich  zeitig eine Entkupplung von der Kupplungs  hülse 6 und eine Einkupplung in die Kupp  lungshülse 30 erfolgt. Dadurch kommt     di;,     Scheibe 5 zur Ruhe, während durch Zahn  rad 29 und Zahnkranz<B>28</B> die Achse 27 in      Drehung gesetzt wird. Diese dreht die  Scheibe 2,6 und mit dieser die     Kurvenhülse     31 um eine Teilung     vorwärts,    wodurch die  gefüllte Hülse unter die Zange 39 kommt  und eine leere Hülse vorgeschoben wird.

    Durch die Aufwärtsbewegung der Rolle     33     an der Kurvenhülse 31 wird die Stange 32  nach oben gedrückt, so dass der Hebel 37 die  Zange 39 nach unten drückt. Durch den  Führungswinkel 41 werden die Zangen  schenkel beim Niederdrücken der Zange 39  zusammengepresst. Diese Schenkel drücken  den     obern    leeren Teil der Hülse 25 zusammen  und heften sie in bekannter Weise. Nun  mehr steht die volle, geschlossene Hülse auf  dem Abfalloch 45 und fällt durch dasselbe       hindurch,        @wofiei    sie ein Zählwerk     9bekannter     Weise schaltet.

   Gleichzeitig mit der Scheibe  26 und der Kurvenhülse 31 wird durch die  sich drehende Achse 27 die auf ihr sitzende  Scheibe 42     mitgedreht,    und einer der Stifte  43 dreht durch Anschlag auf Stift 44 das  Zahnrad 14. Infolgedessen     wird    das Ende  16 der Stange 15. aus der Rast 17 wieder auf.  die untere Gleitfläche des Zahnrades 14 ge  bracht und bewirkt durch die Stange 15  und die Gabel 18 die Entkupplung der Kupp  lung 20, 30 und die Einkupplung der Kupp  lung 20, 6, wodurch die Scheibe 5 wieder  in Bewegung gesetzt wird und     Sortierung.     Zählung und Zuführung der Münzen von  neuem beginnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Münzsortier-, Zähl- und Verpackvorrich- tung, bei welcher die Münzen (oder Marken) durch einen umlaufenden Mitnehmer einzeln einem Münzrohr entnommen und an einem Zählwerksschaltglied vorbeigeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Münzen auf dem' Wege vom Münzrohr (1) zum Zähl werksehaltheibel (23) eine oder mehrere:
    klei nere Löcher (8) zum Aussondern kleinerer Münzen passieren und die Zählscheibe (14) nach einer bestimmten Teildrehung mittelst einer Kupplungshülse (20) die Mitnehmer- scheibe (4, 5) vom Antrieb abschaltet und die Fortschaltung einer die Verpackungs- hülsen (25) aufnehmenden Scheibe (26) um eine Teilung bewirkt, um alsdann eine Heft vorrichtung (39) in Tätigkeit zu setzen, welche das obere Ende der gefüllten Ver packungshülse schliesst, die durch eine Fall öffnung (45) unter Schaltung eines Zähl werkes die Vorrichtung verlässt, während die Zählscheibe (14) die Mitnehmerscheibe (4,5) wieder an:
    den Antrieb schaltet. <B>UNTER</B> AINISPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (5) der Scheibe (4) so abgeschrägt sind, dass sie die Münzen an die Seitenwand einer Ausnehmung in der Grundplatte (3) drücken, um sie zentrisch über die Lö cher (8) zu führen und dadurch ein sicheres Einfallen in dieselben zu ge währleisten. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass oberhalb der Abfallöcher (8, 9) Federn (11, 12) angebracht sind, welche das sichere Durchfallen der Geldstücke durch die Löcher gewährleisten. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass an das Zählrad (14) eine mit der Kupplungshülse (20) ver bundene Stange (15) andrückt, die durch Einfallen in eine Rast (17) des Rades ,und idurch Austreten aus :
    derselben die Aus- und Einrückung der Hülse (20) aus der, beziehungsweise in die Kupp lungshülse (6) der Mitnehmerscheibe (g, 5) und das Ein- und Ausrücken derselben in die, beziehungsweise aus der Kupp lungshülse (30) der Antriebsscheiben (28, 29) für idie ',4ünizhül,senhe-ft und -Trans portvorrichtung (39 bezw. 25a, 26) be wirkt. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass durch eine Stange (32), welche durch eine an der Münzhülsen transportscheibe (26) befestigte Führungs- kurve (31) verstellt wird, die Heftvorrich tung (39) für die Heftung der gefüllten Hülsen (25) betätigt wird. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass durch Stifte (43) einer mit der Scheibe (26, 28) sich drehenden Scheibe (42) die Weiterdrehung der Zähl scheibe (14) und dadurch die Aushebung der Stange (15, 16) aus der Rast (17) bewirkt wird.
CH141698D 1928-03-09 1929-03-09 Münzsortier-, Zähl- und Verpackvorrichtung. CH141698A (de)

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