CH141729A - Kraftwagen. - Google Patents

Kraftwagen.

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CH141729A
CH141729A CH141729DA CH141729A CH 141729 A CH141729 A CH 141729A CH 141729D A CH141729D A CH 141729DA CH 141729 A CH141729 A CH 141729A
Authority
CH
Switzerland
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frame
motor vehicle
housing
rear wall
folded
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Application number
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English (en)
Inventor
Maag Rudolf
Original Assignee
Maag Rudolf
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Publication date
Application filed by Maag Rudolf filed Critical Maag Rudolf
Publication of CH141729A publication Critical patent/CH141729A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/42Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects convertible from one use to a different one
    • B60P3/423Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects convertible from one use to a different one from transport of persons to transport of goods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description


  Kraftwagen.    Es sind Kraftwagen mit Personenkaros  serien, welche abwechslungsweise für aus  schliesslichen Personentransport oder für  Warentransport verwendet werden können,  bekannt. Bei den einen derselben ist der Hin  terteil der Karosserie wegnehmbar ausgebil  det, wobei nach Wegnehmen dieses Teils  eine Brücke für den Lasttransport aufgesetzt  wird. Bei andern wurde bei offenem Wagen  einfach auf dem Wagenhinterteil eine Brücke  befestigt. Die erste Lösung ist ziemlich  kostspielig und bei der zweiten wird die  Karrosserie rasch beschädigt. Ferner sind  geschlossene Wagen der erwähnten Art be  kannt, deren hintere Wand eine Türe, mei  stens eine Doppeltüre aufweist und welche  inwendig mit abnehmbaren Sitzen versehen  ist. Diese Wagentype gleicht aber äusserlich  zu stark einem Lieferungswagen, auch wenn  der Wagen mit den Sitzen versehen ist.  



  Es sind auch Kraftwagen mit Personen  karosserie bekannt geworden, bei welchen in  der hintern Wand der Karosserie eine Öff  nung vorgesehen ist, welche durch ein Kof  fergehäuse abgeschlossen ist, dessen hintere    Wand hinunterklappbar ist, zum Zwecke,  das Fahrzeug auch als Lastwagen verwen  den zu können. Die vorliegende Erfindung  betrifft nun eine weitere Ausbildung dieser  letzterwähnten Art von Kraftwagen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel und eine Detailvariante  des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und  zwar ist:  Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im  Schnitt des Ausführungsbeispiels, in der  Verwendung als Personenwagen,  Fig. 2 dieselbe Ansicht, jedoch in der  Verwendung als Lastwagen,  Fig. 3 eine Ansicht von hinten, teilweise  im Schnitt,  Fig. 4 ein Detail in Draufsicht,  Fig. 5 eine Variante des Details nach  Fig. 4, und  Fig. 6 ein Schnitt nach Linie VI-VI  der     Fig.    5.  



  Der in der Zeichnung dargestellte Kraft  wagen ist ein geschlossener     4-plätziger    Wa  gen mit Innensteuerung. An den hintern En  den der beiden Längsträger I des Chassis ist      je ein Arm 2 befestigt, zum Beispiel ange  schraubt oder angeschweisst, auf welche zwei  weitere, um einen wagrechten Zapfen 4  schwenkbare Arme 5 angebracht sind, welche  durch einen Querträger 3 verbunden sind.  Auf diesen Armen 5 sind gebogene Bügel 6  befestigt, welche bei Schwenkung dieser  Arme in aus U-Schienen bestehenden gleich  gebogenen Führungen 7 geführt sind. Am  freien Ende jedes Bügels 6 sitzt eine als  Klemmvorrichtung dienende Klemmschraube  8, deren Bolzen sich bei der Schwenkung der  Arme 5 in einem Schlitz 9 der Schiene 7 be  wegt.

   Die Länge dieses Schlitzes ist derart  bemessen, dass die Bolzen der Klemmschrau  ben an den Enden der Schlitze anschlagen,  wenn der aus den Armen 5 und dem Quer  träger 3 gebildete schwenkbar gelagerte Rah  men entweder wagrecht oder senkrecht steht.  



  Die hintere Wand der Karosserie des  Wagens ist durchbrochen. Die Öffnung 10  ist viereckig und von einem Träger aus pro  filierten Schienen 11 eingefasst. An diesem  Träger sind die Seitenwände 12, der Bolzen  7.3 und der Deckel 14 des Koffergehäuses  befestigt. Dasselbe ist also an dem Träger  befestigt. Seitenwände und Boden sind fest,  der Deckel dagegen längs einer Seite um ein  Scharnier 15 aufklappbar. Auf drei Seiten  besitzt der Deckel einen nach unten ge  bogenen Rand 16. Die durch ein Scharnier  1.7 am Boden 13 angelenkte Wand 18 bildet  die hintere Wand des Koffergehäuses. Der  Rand 16 des Deckels 15 greift bei geschlos  senem Gehäuse über die Oberkante der Sei  tenwände 12 und der hintern Wand 18, so  dass letztere dadurch gehalten wird. Im In  nern des Gehäuses sind an den Seitenwänden  12 zwei Leisten 19 in halber Höhe ange  bracht.

   Sie erlauben, im Koffergehäuse zwei  Koffer unterzubringen, wovon der eine auf  den Boden zu liegen kommt und der andere  auf die Leisten. Im Wageninnern ist der hin  tere Sitz 20 wegnehmbar und seine Lehne  21 reicht bis über die Öffnung 10, um die  selbe zu verdecken.  



  Der beschriebene Kraftwagen wird fol  gendermassen verwendet:    Als Personenwagen (Fig. 1) ist der Sitz  20 an seiner Stelle hinten im Wageninnern.  Das Koffergehäuse, mit oder ohne Koffer.  ist geschlossen, der durch die Arme 5 mit  ihrem Querträger 3 gebildete Rahmen hoch  geklappt und in dieser Stellung durch An  ziehen der Klemmschrauben 8 festgehalten.  Die Arme 5 und der Querträger 3 sind zweck  mässig Winkeleisen, so dass der hochgeklappte  Rahmen sich dem Koffergehäuse anschmiegt  und wie eine Verstärkung derselben aussieht.  Wenn die im Koffergehäuse untergebrachten  Koffer nicht ausreichen. so kann man einen  weiteren Koffer, wie in Fig. 1 strichpunk  tiert angegeben ist, auf dem herunterge  klappten und eventuell mit einem Bretter  boden versehenen Rahmen befestigen.

   Mit  hochgeklapptem Rahmen sieht der Wagen  äusserlich einem gewöhnlichen Personenwagen  gleich.  



  Um den Wagen als; Lastwagen zu ver  wenden (Fig. 2) wird der Rahmen 3, 5  heruntergeklappt. Der Deckel 3 des Koffer  gehäuses wird heraufgeklappt, worauf die  Wand 18 hinunterklappt und in wagrechter  Lage arretiert wird. Der hintere Sitz 20 wird  weggenommen und ein Bretterboden 27 wird  teilweise in den Wagen eingeführt. Er stützt  sich einerseits in einer     Ausnehmung    22' eines  in den Querträger 3 eingesetzten Balkens 22  liegend auf denselben und anderseits vorn  bei der Lehne 23 der Vordersitze auf eine  Stütze 24. Dieser Boden bildet eine Art  Brücke, worauf die verschiedensten     Sachen     zum Transport aufgestellt werden können.  Ein Handwerker, zum Beispiel kann eine  Leiter, Werkzeuge und Materialkisten usw.  mit Leichtigkeit transportieren.  



  Bei der in den     Fig.    5 und 6 dargestellten  Detailvariante sind die Arme 5 anstatt um       wagrechte    Zapfen, um senkrechte Zapfen 25  schwenkbar. In diesem Falle muss der Quer  balken 22 leicht abnehmbar sein. Wie aus  der Zeichnung ersichtlich, sind am Ende der  Arme 5 Zapfen 26 befestigt, auf welche der       Querbalken    22, der entsprechende Bohrungen  aufweist, aufgesteckt ist.. Die Zapfen 25      ragen nach oben über die Arme 5 hinaus,  so dass bei Nichtgebrauch der Querträger  darauf gesteckt werden kann.  



  Anstatt dass der Bretterboden 27 aus der  Länge nach nebeneinander liegenden losen  Brettern besteht, könnten diese Bretter an  ihren Enden zum Beispiel durch ein     Band-          oder    Winkeleisen vereinigt sein. Auch  könnte man diesen Boden nach Art einer  Lastwagenbrücke mit festen oder abnehm  baren Seitenwänden und umklappbarer Hin  terwand versehen. Ferner könnte man den  Rahmen 3, 5 mit der herunterklappbaren  Wand 18 des Koffergehäuses vereinigen und  derart gestalten, dass er in der hochgeklapp  ten Lage vom Deckel 14 und in der wag  rechten Lage durch einen Anschlag gehalten  wird. Da in diesem Falle die seitlichen ge  bogenen Führungen und Bügel in Wegfall  kämen, würde das Aussehen des Wagens ge  winnen.  



  Die Einteilung im Innern des Koffer  gehäuses kann eine beliebige sein. Je nach  Grösse und Zahl der unterzubringenden Kof  fer wird man keine, eine oder mehrere Lei  sten 19 auf jeder Seitenwand vorsehen.  



  Das Hineinlegen eines Bodens 27 ist nicht  immer erforderlich, man kann für den Trans  port kleinerer Sachen auch ohne diesen Bo  den auskommen. Jedoch ist die Verwendbar  keit dann durch die Beschaffenheit des  eigentlichen Karrosseriebodens beschränkt.  



  Es können bereits fertig karossierte Wa  gen vorteilhaft und mit wenig Mühe in  solche der beschriebenen Art umgebaut wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kraftwagen mit Personenkarosserie, bei welchem in der hintern Wand der Karosserie eine Öffnung vorgesehen ist, welche durch ein Koffergehäuse abgeschlossen ist, dessen hintere Wand hinunterklappbar ist, zum Zwecke, das Fahrzeug auch als Lastwagen verwenden zu können, dadurch gekennzeich net, dass das Gehäuse an einem die Öffnung umfassenden Träger befestigt ist, wobei die Seitenwände und der Boden desselben fest sind, während die Hinterwand längs ihrer Unterkante und der Deckel längs einer Seite am Träger drehbar sind, wobei der genannte Deckel an den andern Seiten herabgebogene Ränder aufweist, welche bei geschlossenem Gehäuse über die Seitenwände und die Hin terwand des Gehäuses greifen und dadurch das Letztere geschlossen halten. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kraftwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an zwei an den hintern Enden der Längsträger des Chas sis befestigten Armen ein Rahmen schwenkbar gelagert ist, welcher in der Gebrauchslage als ausladende Stütze dient für einen bei hinuntergeklappter Hinter wand des Gehäuses durch die Öffnung in den Wagen teilweise einzuführenden Bo den zur Aufnahme der Transportgüter. 2. Kraftwagen nach Unteranspruch! 1, da durch gekennzeichnet, dass der Rahmen um horizontale Zapfen schwenkbar ist und Bügel aufweist, welche bei Schwen kung des Rahmens sich in gebogenen Füh rungen verschieben, wobei an den Bügeln Klemmvorrichtungen zum Festhalten des Rahmens in seinen Endlagen vorgesehen sind. 3.
    Kraftwagen nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Rahmen um horizontale Zapfen schwenkbar ist und in der hochgeklappten Stellung durch den Deckel des Koffergehäuses gehalten wird, während er in wagrechter Lage durch Anschläge festgehalten ist. 4. Kraftwagen nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der schwenk bare Rahmen zwei um senkrechte Achsen drehbare Arme aufweist, welche an ihren freien Enden Zapfen tragen, auf welche in der Gebrauchslage ein mit entsprechen den Bohrungen versehener Querbalken aufgesteckt ist, während in der Ruhelage die Arme einwärts geschwenkt sind und der Balken auf vertikale Zapfen der Schwenkachsen aufgesteckt ist.
CH141729D 1929-08-31 1929-08-31 Kraftwagen. CH141729A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3082033A (en) * 1961-10-10 1963-03-19 Benjamin A Bosher Automobile utility trunk

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