CH141829A - Saugzugpropelleranlage mit Turbinenantrieb. - Google Patents
Saugzugpropelleranlage mit Turbinenantrieb.Info
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Description
Saugzugpropelleranlage mit Turbinenantrieb. Die Erfindung betrifft eine Saugzug propelleranlage mit Turbinenantrieb, wie solche zur Verstärkung des Zuges bei ge inauerten -und Schiffskaminen dienen. Es ist hierbei bekannt, die beiden Lager, das obere und das untere, der Propellerwelle behufs Kühlung einem Luftstrom auszu setzen. Um den Antriebsmotor der Einwir kung der heissen Rauchgase zu entziehen, wurde dieser bisher ausserhalb des Zuges der Rauchgase verlegt, sei es, dass man ihn in einem gegen den Rauchgaskanal abge deckten Tunnel anordnete, sei es, dass man -von dem ausserhalb des Kamins angeord neten Motor aus eine Zwischenübertragung des Antriebes mittelst Kegelrädern anwen dete.
In letzerem Falle ist es auch bekannt, die Propellerwelle nebst Kegelantrieb in einem von Kühlluft durchzogenen Hohl balken anzuordnen, der auf Gleitschienen ausfahrbar isti. Demgegenüber ist gemäss der Erfindung ein die Propellerwelle aufnehmendes Ge häuse von einem Kühlgehäuse umgeben, welches zusammen mit dexf Antriebsturbine selbst auf Trägern innerhalb des Zuges der Rauchgase seitlich auffahrbar gelagert ist. Ferner sind die Regelungsventile für die Turbine an der Aussenseite des Kamins vor gesehen.
Die Dampfturbine in dem Rauch gaszug anzuordnen hat seinen Grund darin, dass das Turbinengehäuse keiner Kühlung ibeedarf, sondern seine Beheizung @dureh :die Heizgase eher vorteilhaft ist, und es nur not wendig ist, die Regelungsventile ausserhalb des Kamins zu verlegen. Die Befestigung des Saugzugpropellers nebst Antriebsturbine kann dabei mittelst des Kühlgehäuses an zwei quer durch den Kamin gelegten Profil eisen erfolgen, derart, dass nach Lösung der Befestigungsschrauben das Ganze seitlich durch eine abgedeckte Öffnung herauszieh- bar ist.
Das Ganze kann derart ausgebildet sein, dass der freie Kaminquerschnitt nur wenig verengt wird, und der Ein- und Aus bau der ganzen Saugzuganlage mit wirk sam gekühlter Propellerwelle und günstig beheiztem Turbinengehäuse sehr einfach vor sich gehen kann.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegen standes. Fig. 1 zeigt den Propeller mit der Antriebsturbine, teilweise im Schnitt, teil weise in Ansicht, während Fig. 2 und 3 die Gesamtanlage in einem gemauerten Ka min in Längsschnitt und Querschnitt durch Gien Kamin zeigen.
1 ist der Propeller und 2 das Gehäuse, welches in bekanntexy Weise das obere und untere Lager der Propellerwelle, gegebenen falls mit Tachometerantrieb, enthält und vermittelst einer Ölleitung 3 von einem<B>Öl-</B> behälter 3a aus von einem ständig umlau fenden Ölstrom durchflossen ist, so dass die Wellenlager gleichzeitig geschmiert und ge kühlt werden; 4 ist das Turbinengehäuse, welches die Antriebsdampfturbine enthält.
Dieser wird der Antriebsdampf durch eine Leitung 5 zugeführt, während zur Weg führung des Abdampfes eine Leitung (i dient, In der Regel erfolgt der Antrieb nicht durch Kesselfrischdampf, sondern durch Abdampfung oder Zwischendampf der Hauptdampfmaschine oder sonstiger Hilfsmaschinen, wobei zur Regelung Frisch dampf zugesetzt werden kann, der durch eine Zusatzdampfleitung 7 zugeführt wird, die sich in zwei Teilleitungen 8 und 9 ver zweigt.
Während bei den üblichen, ausser halb des Rauchgaszuges angeordneten An triebsturbinen solcher Saugzugpropeller die Zusatzdampfventile unmittelbar im Tur binengehäuse sitzen und durch Handräder eingestellt werden, sind im vorliegenden Fall, da das ganze Gehäuse von den Rauch gasen beheizt wird, die Zusatzdampfleitun- gen 8 und 9 nach aussen geführt, und ent sprechend sind die beiden Zusatzdampf ventile 1.0 und 11, ebenso wie der Ölbehälter 3a, ausserhalb des. Kamins angeordnet.
Das Gehäuse 2 der Propellerwelle ist von einem Kühlgehäuse 14 umschlossen, welches mit dem Gehäuse 2 durch Flanschen verschraubt ist Zwischen den Löchern für die Befesti gungsbolzen 15 sind durchgehende Löcher 16 gebohrt, durch welche die Kühlluft in den Gehäusedeckel 17 gelangen kann, aus dem sie durch weitere Bohrungen 18 in den Schornstein tritt. Der Eintritt der Kühlluft erfolgt durch einen Seitenstutzen 19, an den ein Schutzrohr 20 angeschlossen ist, welches die Ölleitung 3 und gegebenenfalls eine da hinter liegende Tachometerwelle gegen die Einwirkung der heissen Rauchgase schützt. Ebenso liegt die blabfiihrungsleitung 21 innerhalb eines Schutzrohres 22.
Die Befe stigung der gesamten Saugzuganlage erfolgt an zwei; U-Eisenträgern 23. Eine Seiten öffnung ist in dem Kamin bei 24 in der Breite des Turbinengehäuses ausgespart, so dass bei entsprechend längsgestelltem Pro peller das Ganze mitsamt sämtlichen Lei tungen und der Abdeckungsplatte 25 seit lich herausziehbar ist. Gegenüber ist in der Breite der beiden U-Eisenträger nebst Ab stand eine kleinere Öffnung 26 zur Auf lagerung dieser Träger im Mauerwerk aus gespart.
Natürlich ist die Ausbildung der Propeller-Saugzuganlage nicht auf die An wendung bei gemauerten Schornsteinen be schränkt, sondern kann auch für Schiffs kamine und Blechschornsteine Anwendung finden. Bei der gezeichneten Anlage ist an genommen, dass durch Leitung 5 der Be triebsdampf zutritt, und durch die Leitun gen 8 und 9 zusätzlicher Dampf bei ge forderter erhöhter Leistung. Es könnte aber auch die Leitung 5 fortfallen und beispiels weise durch Leitung S der Hauptbetriebs dampf und durch Leitung 9 Zusatzdampf eingelassen werden. Unter 1Trnständen kön nen auch Leitungen 8 und 9 fortfallen und der Zusatzdampf der Leitung 5 zugeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: An Kaminen angeordnete Saugzug propellera.nlage mit Dampfturbinenantrieb dadurch gekennzeichnet, dass das die Pro pellerwelle aufnehmende Gehäuse von einem Kühlgehäuse umgeben ist, welches /usam- men mit der Antriebsturbine selbst auf Trä gern innerhalb des Zuges der Rauchgase seit lich ausfahrbar gelagert ist und dass die Regelungsventile für die Turbine an der Aussenseite des Kamins vorgesehen sind.UNTERANSPRÜCHE: 1. Saugzugpropelleranlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölzu- und -abführungsleitungen innerhalb von Schutzrohren liegen, durch welche vom Propeller angesaugte Kühlluft in das das Getriebegehäuse umgebende Kühlgehäuse gelangt. 2. Saugzugpropelleranlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Schutz rohre, ausser den Olzu- und -abführungs- leitungen, die Welle eines Tachometers liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE141829X | 1928-12-24 |
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| CH141829A true CH141829A (de) | 1930-08-31 |
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|---|---|---|---|
| CH141829D CH141829A (de) | 1928-12-24 | 1929-09-26 | Saugzugpropelleranlage mit Turbinenantrieb. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH141829A (de) |
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1929
- 1929-09-26 CH CH141829D patent/CH141829A/de unknown
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