CH141958A - Schmiervorrichtung für Lager. - Google Patents

Schmiervorrichtung für Lager.

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CH141958A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Stahlwerke
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Ver Stahlwerke Ag
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  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description


      Sehmiervorriehtung    für     Zager.       Zum Schmieren von Lagerstellen von  Wellen oder Achsen, wie beispielsweise zum  Schmieren von Achszapfen von Eisenbahn  fahrzeugen, hat man bereits mit der Achse  umlaufende     Schöpfvorrichtungen    vorgeschla  gen, die in einen unterhalb des Lagers ange  ordneten     Schmierstoffbehälter    eintauchen und  mit     napfförmigenVertiefungen    versehen sind,  um dadurch den Schmierstoff aus dieseln  Behälter den zu schmierenden Lagerteilen  zuzuführen.

   Bei solchen Vorrichtungen  machte sich, und zwar insbesondere bei ge  ringen Umdrehungszahlen, der Übelstand  sehr unangenehm bemerkbar, dass der  Schmierstoff nach dem     Austauchen    der  Schmiernäpfchen einer Scheibe aus dem       Schmierstoffspiegel    wieder aus diesem Näpf  chen     herausfloss,    bevor die Näpfchen in ihre  höchste Stellung gelangten, so dass dadurch  keine einwandfreie Schmierung der zu  schmierenden Lagerstellen erreicht     werdpzl          konnte.       Diese Nachteile sollen nun erfindungs  gemäss dadurch vermieden werden, dass die       napfförmigen    Vertiefungen teilweise ab  gedeckt sind.

   Durch diese teilweise Ab  deckung der Näpfchen wird das vorzeitige  Ausfliessen des Schmierstoffes verhindert.  



  Die Näpfchen können derart abgedeckt  sein, dass ihre Öffnungen im Sinne der  Schöpfrichtung vor den Abdeckungen an  geordnet sind, wobei zweckmässig die teil  weise Abdeckung derart ausgebildet ist, dass  sie an der, der Achse abgewandten Seite am  grössten ist, und es kann dabei, um den in  folge der Umlaufbewegung herrschenden  Verhältnissen nach Möglichkeit Rechnung  zu     tragen,    die     wirksame        gante    der Ab  deckung     sichel-        bezw.        parabelbogenartig    ver  laufen.  



  Weiterhin kann man bei dem Vorhanden  sein von mehreren     napfartigen    Vertiefungen  auf einer     Schöpfrichtung    die aneinander an-      schliessenden,     napfförmigen    Vertiefungen       bezw.    ihre     Einlaufkanten    treppenartig auf  einander folgen lassen.  



  Durch diese treppenartige Anordnung der       Einlaufkanten    wird die Gewähr dafür ge  geben,     da,ss    jedes der aufeinanderfolgenden  Näpfchen beim Durchgang durch den       Schmierstoffbehälter    mit Schmierstoff an  gefüllt wird, ohne dass zu befürchten       ist,        da.ss    lediglich das erste Näpfchen  Schmierstoff aufnimmt, während die dar  auffolgenden keinen Schmierstoff mehr  erhalten. Zu demselben Zweck können wei  terhin ebenfalls die Abdeckungen der in der       Schöpfrichtung    aneinander anschliessenden  Näpfchen treppenartig     hintereinanderliegen.     



  Um für jedes Näpfchen eine gute Einlauf  möglichkeit des Schmierstoffes zu schaffen,  wird die Vorrichtung zweckmässig derart  ausgebildet, dass die     Einlaufkante    jedes  Näpfchens und die wirksame Kante seiner  Abdeckung gleichfalls treppenartig     aufein-          a.nderfolgen,    wobei bei Verwendung mehrerer  Näpfchen die äussere Oberfläche der Ab  deckung eines ersten Näpfchens bündig mit  der     Einlaufkante    der darauffolgenden,     napf-          artigen    Vertiefung liegen kann.  



  Für die Aufnahme und spätere Abgabe  des Schmierstoffes ist es weiterhin     wichtig,     die wirksamen Kanten der Abdeckungen von  den     napfartigen    Vertiefungen weg aufzu  biegen, und zwar erfolgt vorteilhaft diese       Aufbiegung    entsprechend den Bedingungen,  die durch das ständige Drehen der die  Näpfchen tragenden     Schöpfvorrichtung    beim       Einfluss    und beim Ausfluss gegeben sind, vor  zugsweise derart, dass die     Aufbiegung    der  wirksamen Kante jeder Abdeckung etwa an  der Stelle am grössten ist, an der der weit  abgedeckte Teil in den weniger abgedeckten  Teil übergeht, während die     Aufbiegung    von  dieser Stelle ab sowohl nach der Achse zu,

    als auch von ihr weg allmählich in die nor  male     Abdeckungsoberfläche    einläuft.  



  Ferner kann vor der     Einlaufkante    der  ersten     napfförmigen    Vertiefung eine     Zulenk-          nase    angeordnet sein, die einesteils den  Zweck hat, den Schmierstoff den Näpfchen    zuzuführen und anderseits noch dazu dient.  infolge des durch sie bewirkten, sanften Ein  laufes der Schmiervorrichtung in das       Schmierstoffbad    eine Beunruhigung und eine  Schaumbildung des     Schmierstoffbades        zii     vermeiden.  



  Um in beiden     Umlaufsrichtungen    eine  gleich gute Wirkung der neuen Vorrichtung  zu erzielen, kann die Schöpfvorrichtung nach  beiden Seiten symmetrisch gestaltet sein.  



  Die neue Schmiervorrichtung mit den  teilweise abgedeckten Schmiernäpfchen eig  net sich in besonders vorteilhafter Weise zum  Einbau in     Achslager    von Eisenbahnfahr  zeugen, zur Verwendung bei     Walzwerksroll-          gängen    oder andern zu schmierenden Lager  stellen jeglicher Art.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes eine  Schöpfscheibe für ein     Achslager    für Eisen  bahnfahrzeuge dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine Ansicht auf die     Schöpf-          scheibe,    und       Fig.    2 einen Schnitt nach der     Lüiif@          11-II    der     Fig.    1.  



  Die     Schöpfscheibe    1 besitzt vier     napf-          artige    Vertiefungen 2, 3,     .1,    5, von denen  die Näpfchen 2 und 3 für die eine (Pfeilrich  tung     B)    und die Näpfchen 4 und 5 für     di;,     andere (Pfeilrichtung C)     Umlaufsrichtung     zur Zuführung des     Sehmierstaffes    zu den zu  schmierenden Lagerstellen wirksam sind. Die  Schmiernäpfchen 2 und 5 sind durch die  Bleche 6 und 7 derart teilweise abgedeckt,  dass entsprechend der Umlaufrichtung jeweils  die freibleibenden Öffnungen der Näpfchen  im Sinne der Schöpfrichtung vor der Ab  deckung angeordnet ist.

   Das gleiche gilt. für  die Näpfchen 3 und 4, die durch ein gemein  sames     Abdeckblech    8 in ähnlicher Weise ab  gedeckt sind. Die Bleche sind mittelst  Schrauben 9 oder dergleichen auf der       Schöpfvorrichtung    befestigt.  



  Wie aus der     Fig.    1 hervorgeht, sind die       wirksamen    Kanten 13 der     Abdeckbleche    6,  7 und 8 derart Sichel-     bezw.        parabelförmig     ausgebildet,- dass die Näpfchen an der, der  Achse abgewandten Seite mehr abgedeckt      sind, als an der der Achse zugewandten  Seite.  



       Fig.    2 zeigt, dass die     Einlaufkante    15 und  die wirksame Kante 13 jedes Näpfchens in  der Schöpfrichtung treppenartig aufein  anderfolgen und dass gleichfalls sowohl die       Einlaufkanten,.    als auch die Abdeckungen  der aufeinanderfolgenden Näpfchen auch  treppenartig     hintereinanderliegen,    und zwar  ist im Ausführungsbeispiel die Anordnung  derart getroffen, dass die äussere Oberfläche  der Abdeckung des ersten Näpfchens bündig  mit der     Einlaufkante    des darauffolgenden       Näpfens    liegt.  



  Um einen besonders guten Einlauf und  Auslauf des Schmierstoffes in     bezw.    aus den  Näpfchen zu gewährleisten, sind die wirk  samen Kanten 13 der Abdeckungen etwa an  den Stellen, an denen der weit abgedeckte  Teil in den weniger abgedeckten Teil über  geht (in den Figuren mit 10 bezeichnet),  aufgebogen.

   Diese     Aufbiegung    läuft von der  Stelle 10, sowohl nach der Achse zu, als auch  von ihr weg, wieder allmählich in die nor  male     Abdeckungsoberfläche    hinein. 11 be  zeichnet die     Zulenknasen,    die dazu dienen,  den Schmierstoff den     Näpfchen    zuzuführen  und die weiterhin den Zweck haben, beim  Durchgang der Schöpfvorrichtung beruhi  gend auf das     Schmiermittelbad    einzuwirken.  Mit 12 ist in der Zeichnung     (Fig.1)    der  Spiegel des     Schmiermittelbades    bezeichnet.  



  Die Abdeckungen können selbstverständ  lich ' anstatt aus besonders aufgeschraubten  oder     sonstwie    befestigten Blechen, wie es im  Ausführungsbeispiel veranschaulicht ist,  auch mit der     Schöpfvorrichtung    aus einem  einzigen Stück bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmiervorrichtung für Lager mit einer in einen unterhalb des Lagers angeordneten Schmierstoffbehälter eintauchenden, mit napfförmigen Vertiefungen versehenen, mit der Achse umlaufenden Schöpfvorrichtung, durch die der Schmierstoff aus dem Behälter den zu schmierenden Lagerteilen zugefördert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die napf- förmigen Vertiefungen teilweise abgedeckt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schmiervorrichtung nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass die napf- förmigen Vertiefungen derart teilweise abgedeckt sind, dass ihre Öffnungen im Sinne der Schöpfrichtung vor den Ab deckungen angeordnet sind. 2. Schmiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die teilweise Abdeckung der riapfförmigen Vertiefungen an der, der Achse abgewandten Seite am gröss ten ist.
    3. Schmiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Kante der Abdeckung sichel- bezw. parabel- bogenartig verläuft. 4. Schmiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufkanten der in der Schöpfrichtung aneinander anschliessenden, napfförmigen Vertie fungen treppenartig aufeinander folgen. 5.
    Schmiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abdeckungen der in der Schöpfrichtung aneinander an schliessenden, napfartigen Vertiefungen treppenartig hintereinanderliegen. 6. Schmiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufkante und die wirksame gante der Abdeckung jeder napfartigen Vertiefung treppen artig aufeinanderfolgen.
    7. Schmiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Ober fläche der Abdeckung der ersten napf- artigen Vertiefung bündig mit der Ein laufkante der darauffolgenden napf- artigen Vertiefung liegt. B. Schmiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksamen Kan ten der Abdeckungen von den napfför- migen Vertiefungen weg aufgebogen sind. 9.
    Schmiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbiegung der wirksamen Kante jeder Abdeckung etwa an der Stelle am grössten ist, an der der weit abgedeckte Teil in den weniger ab gedeckten Teil übergeht, während sie von dieser Stelle ab sowohl nach der Achse zu; als auch von ihr weg, allmäh lich in die normale Abdeckungsober- fläche einläuft. 10.
    Schmiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schöpfrich- tung vor der Einlaufkante der ersten napfförmigen Vertiefung eine Zulenk- nase angeordnet ist. 11. Schmiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schöpfvorrich tung zwecks Ermöglichung des Schmier- mittelförderns in beiden Umlaufsrieh- tungen symmetrisch ausgebildet ist.
CH141958D 1929-04-24 1929-07-18 Schmiervorrichtung für Lager. CH141958A (de)

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