CH141968A - Gekühltes Ventil für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Gekühltes Ventil für Brennkraftmaschinen.

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CH141968A
CH141968A CH141968DA CH141968A CH 141968 A CH141968 A CH 141968A CH 141968D A CH141968D A CH 141968DA CH 141968 A CH141968 A CH 141968A
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CH
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Ludwig Redeker Heinrich
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Ludwig Redeker Heinrich
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  Gekühltes Ventil für     Brennkraftmaschinen.       Die Erfindung     bezieht        sich    auf ein ge  kühltes Ventil für     Brennkraftmaschinen    und  bezweckt eine intensive Kühlung     :die:s    Ventils,  um     :zu    verhindern, dass :dieses etwa     hüggen-          bleibt    oder sich infolge von Alblagerungen  auf der Ventilspindel und ihrer Führung       festfrisst.        Ferner        soll,die    Abnutzung der     Ven-          tilspindel    vermindert werden.  



  Es sind bereits     gekühlte    Ventile für       Brennikraftm@aschinen    bekannt, bei welchen  die     Ventilstange    in einer Hülse geführt     wird,     welche mit einem oder mehreren axialen     Ka-          nälen        für        die        Zufuhr        @d-es     ver  sehen ist,     da:s        ian    der rückwärtigen :

  Fläche       ödes        Ventiflkegels        entlangströmt.    Die     Erfin-          düng    bezieht sich     aufdiese    Ventilgattung.  



  Bei den jetzt üblichen     Ventilkonstruktio-          nen,        besonders    bei den     Ausl:assventilen    von       Viertaktmotoren,    macht sich :der     Übelstand     merkbar, dass     zufolge,der    hohen Temperatur,  -der der     Ventilkegel        ausgesetzt    ist, trotz der  Kühlung     ein        Festbrennen    eintritt.     Die    Folge  ist häufig, dass die normale     Verdichtung    nicht    mehr erreicht wird, so     :

  dass    zufolge unvoll  kommener Verbrennung     @dias.    Absetzen von  festen Bestandteilen     auf    dem Ventilkegel  noch     gefördert        wird,    wodurch das     scgenannte     "Kleben" des     Ventils    herbeigeführt werden       kann.    In diesem Falle steigt     -die    Temperatur  des Ventilkörpers noch höher.  



  Gemäss der     Erfindung        isst    :der     Ventilkegel     des gekühlten Ventils der     dibenbezeichneten     Gattung auf     Ader        rüdkwärtigen        iSeite    inner  halb des Ventilsitzes mit einem aufstehenden  Kragen versehen, der wie ein Rohrstutzen       ausgebildet    oder aus     cin:zelnen    Zähnen oder  Zungen bestehen kann.

   Der Kragen kann wie  ein konischer     Rohrstutzen    ausgebildet sein  und einen     vorstehenden    Kopf :der     Führungs-          #büchse    der Ventilstange     mit        möglicrhst    gerin  gem     Zwischenraum    umfassen.

   Es     wird        idlann     nicht nur     sdie        Wirkung    :des     Kühlmittels    ver  bessert, sondern dieses wird auch an der       Fiihrungsbücbse        :der        Ventilstange    entlang ge  führt und     verhindert    hier Ablagerungen     vo@.     festen Teilen aus dem Brennstoff.      In der     Zeichnung    sind zwei Ausführungs  beispiele der Erfindung im     Längsschnitt    dar  gestellt.  



  Gemäss     Fig.    1 ist der Ventilteller 1 mit  seiner Stange 2 in einer Hülse 3 ge  führt, die innen     vorsteht    und mit     axialen          Bahruntgen    4     versehen    ist. Diese     Bohrungen     münden oben unter dem Ventilteller und un  ten in :eine     Kammer"die    von der Hülse 2 und  einem auf sie     mittelst    des     Gewindes    7 auf  geschraubten Aufsatzes 6     gebildet    wird und  mit     einem.    Zylinder 5 im     Aufsatz    6     mittelst     Bohrungen 14 in Verbindung steht..

   Diese  Bohrungen 14     werden    von einem Druckventil  15     'beherrscht,    das     zweckmässig    aus einem       Lederring        besteht    und unter der Wirkung  einer Feder 16 steht. Im     Zylinder    5 ist ein  mit der     Ventilstange    2 mittelst eines Splin  tes 9 verbundener Kolben 8 geführt. Der Auf  satz 6 ist mit radialen Bohrungen 10 ver  sehen, die     den    Zylinder 5 mit     dem    Freien       verbinden.     



  Die Ventilfeder 12, welche den Ventil  teller 1 auf seinen     Sitz    11 zieht, greift an       ,einem    auf (der     Veutilstange    2'     befestigen          Pederteller    13 .an.  



  Der Ventilteller 1 ist     .auf    ;der untern     rück-          wärti,gen    Seite mit einem aufstehenden Kra  gen 17 versehen,     Ader    wie ein     korzäscher    Rohr  stutzen     ausgebildet    ist     und    den. vorstehenden  Teil der     Führungshülse    3 so eng umfasst,     .dass          zwischen        ihnen    nur ein möglichst geringer  Zwischenraum 18     verbleibt.     



  Die     Wirkungsweise    ist     folgende:     Beim Heben des Ventiltellers 1 mittelst  Ventilstange ? wird auch der Kolben $ im  Zylinder 5 aufwärts bewegt, so dass hier eine  Verdichtung der Luft im Zylinder 5 statt  findet. Diese entweicht durch die Öffnungen  14 nach oben, wobei das Druckventil 15 ge  hoben wird,     und    fliesst durch die Bohrungen  4 in der Hülse 3 bis unter den Ventilteller 1,  von wo sie unter     Umkehrung    der Bewegungs  richtung mit verhältnismässig grosser Ge  schwindigkeit durch den Zwischenraum 18  entweicht. Die Kühlluft verhindert so jede  Ablagerung von festen Bestandteilen auf der    Führungshülse     bezw.    auf der Ventilstange:  Dem Hängenbleiben des Ventils wird daher  vorgebeugt.

   Bei der Zurückbewegung der  Ventilstange in die ursprüngliche Lage  strömt frische Luft in den Zylinder 5.  



  Bei dem Ventil nach Füg. 2 stehen die  axialen Kanäle 4 der Führungshülse 3 in  Verbindung mit einem ringförmigen Raum  19, der seinerseits mittelst einer Leitung 22  zwecks Zufuhr des Kühlmittels, mit einem  Behälter oder einer Pumpe in Verbindung  steht. Die Zufuhr des Kühlmittels ist nicht  vom Ventilhub abhängig, sondern erfolgt un  unterbrochen. Ein Filzring     23    dient einer  seits zur Abdichtung des Kühlmittels im  Raum 19 und anderseits zur Schmierung der  Ventilstange 2.  



  Weitere Vorteile der Erfindung liegen in  der grösseren Lebensdauer der Ventile zu  folge der niedrigeren Temperatur, in der ge  ringen Wartung, sowie in der grösseren Be  triebssicherheit. Auch kann bei Anwendung  der Erfindung oft der Verdichtungsgrad er  höht und so der     'Wirkungsgrad    der Maschine  gesteigert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gekühltes Ventil für Brennkraftmaschi- nen, bei dem die Ventilstange in einer Hülse geführt ist, welche mit mindestens einem axialen Kanal für die Zufuhr des Kühlmit tels versehen ist, das an der rückwärtigen Fläche des Ventiltellers entlang strömt, da durch gekennzeichnet, dass der Ventilteller auf der rückwärtigen Seite innerhalb des Ventilsitzes mit einem aufstehenden Kragen versehen ist. UNTERANSPRUCH: Ventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kragen wie ein koni scher Rohrstutzen ausgebildet ist und die Führungsbüchse der Ventilstange mit mög lichst geringem Zwischenraum umfasst.
CH141968D 1928-06-21 1929-06-14 Gekühltes Ventil für Brennkraftmaschinen. CH141968A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
NL141968X 1928-06-21

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CH141968A true CH141968A (de) 1930-08-31

Family

ID=19776157

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH141968D CH141968A (de) 1928-06-21 1929-06-14 Gekühltes Ventil für Brennkraftmaschinen.

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CH (1) CH141968A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2702532A (en) * 1950-08-26 1955-02-22 Ross T Keene Exhaust valve cooling system

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2702532A (en) * 1950-08-26 1955-02-22 Ross T Keene Exhaust valve cooling system

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