CH141984A - Hochspannungstransformator. - Google Patents

Hochspannungstransformator.

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CH141984A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Hochspannungstransformator.    Es ist bekannt, Transformatoren für sehr  hohe Spannungen in mit Öl oder Masse an  gefüllten Gefässen aus Isoliermaterial einzu  bauen, um die teuren und platzraubenden  Durchführungsisolatoren für die     Herausfüh-          rung    der Hochspannung aus dem Gefäss zu  vermeiden. Diese Ausführung war aber für  die bisher üblichen Konstruktionen der Hoch  spannungstransformatoren von geringer Be  deutung, weil die Isoliergefässe derart um  fangreich werden, dass in vielen Fällen die  Isoliergefässe teurer zu stehen kommen als  die gebräuchlichen eisernen Gefässe samt den  Durchführungsisolatoren,     bezw.    vielfach über  haupt nicht ausführbar sind.  



  Gegenstand der     Erfindung    ist nun ein  Hochspannungstransformator mit<B>01-</B> oder       Masseisolation,    mit über die Länge der Hoch  spannungswicklung sich erstreckendem Ge  fässmantel aus Isoliermaterial. Der     Isolier-          mantel    muss dabei so bemessen sein, dass an  seiner äussern Oberfläche in Luft keine Über  schläge oder Kriechwege entstehen können.    Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht,  dass die Potentialverteilung längs des     Isolier-          mantels    derart gesteuert wird, dass insbeson  dere an den dem aktiven Eisen gegenüber  liegenden Stellen desselben ein annähernd  gleichmässiges Potentialgefälle sich einstellt.

    Die erforderliche Länge des     Isolierzylinders     ist demnach ein Minimum, wenn das Poten  tialgefälle längs des Isoliermantels den glei  chen Wert pro Längeneinheit besitzt.  



  In den     Abb.    1 bis 5 der Zeichnung sind  schematisch einige Ausführungsbeispiele der  Erfindung dargestellt; und zwar zeigen die       Abb.    1, 2 und 5 die     Steuerung    der Potential  verteilung bei Hochspannungstransformatoren  mit einer bewickelten Säule unter Zuhilfe  nahme von     Potentialverteilungsringen,    und.  die     Abb.    3 und 4 bei Transformatoren .mit  auf zwei Säulen verteilter Hochspannungs  wicklung durch besondere Schaltung der  Wicklungsteile.  



  Der Transformator besteht in üblicher  Weise aus dem zwei- oder     mehrschenkligen              Eisenkern    a mit den konzentrischen     Iloch-          und    Niederspannungswicklungen b und c, die  entweder auf einer Säule, oder auf mehreren  Säulen verteilt untergebracht sind. Der Trans.

         formator    ist in das mit<B>01</B> oder     Masseisola-          tion    angefüllte Gefäss d eingesetzt, dessen  mittlerer Teil e, soweit er sich über die  Länge der Hochspannungswicklung erstreckt,  aus     Isoliermatarial    besteht, während dessen       Endteile    als Hochspannungspole dienen, und  bei vertikaler Aufstellung des Transformators  als Boden und Deckel aus Eisen ausgebildet  sind.

   Der     Isoliermantel    e muss den aktiven  Körper des Transformators möglichst eng  umschliessen, wobei der letztere so gebaut  ist, dass seine dem     Isoliermantel    gegenüber  liegende Oberflächenteile     b,   <I>f</I> ein in der  Achserrichtung gleichmässig verlaufendes Po  tentialgefälle aufweisen.  



  Die Potentialverteilung kann bei Trans  formatoren mit einer     bewickelten    Säule zum  Teil durch     dieHochspannungswicklung        (Abb.1     links) und zum Teil durch     offene    Potential  vetteilungsringe     f'        (Abb.    1 rechts) erfolgen,  die an entsprechende Punkte der Hoch  spannungswicklung angeschlossen sind, und  die entweder gemäss     Abb.    1 nur die     urbe-          wickelte    Säule y umfassen, oder aber gemäss       Abb.    2 gleichzeitig die bewickelte Säule     h     des aktiven Eisenkernes mit umfassen.

   Bei  Transformatoren mit auf zwei Säulen- ver  teilter Hochspannungswicklung kann die  gleichmässige Potentialverteilung auf dem  Isoliermantel dadurch erzielt werden, dass  gemäss     Abb.    3 die Wicklungsteile     bi,        b2    der  beiden Säulen so in Reihe geschaltet werden,  dass die Wicklung auf beiden Säulen wech  selnd fortschreitet. Eine weitere     Möglichkeit     ist in     Abb.    4 gezeigt, bei der die Wicklungen       bi,        b2    der beiden Säulen verschiedenen Um  laufsinn besitzen und parallel zueinander  geschaltet sind.

   Bei allen beschriebenen  Ausführungsformen besteht die Möglichkeit,       Unterspannungswicklungen   <I>i, k</I> sowohl am  einen, als auch an beiden Enden der Hoch  spannungswicklung anzuwenden, wie in     Abb.    5  an einem Transformator mit einer bewickel  ten Säule und     Potentialverteilungsringen    auf    der urbewickelten Säule dargestellt. Die  litte der Hochspannungswicklung kann mit  dem aktiven Eisenkörper verbunden sein. Dies  kann entweder direkt oder über einen     Poten-          tialverteilungsring    erfolgen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Hochspannungstransformator mit<B>01-</B> oder Masseisolation und auf der Länge der Hoch spannungswicklung aus Isoliermaterial be stehendem Gefässmantel, dadurch gekenn zeichnet, dass die Potentialverteilung längs des Isoliermantels derart gesteuert wird, dass insbesondere an den dein aktiven Eisen ge genüber liegenden Stellen desselben ein an nähernd gleichmässiges Potentialgefälle sich einstellt. UNTERANSPRU CHE 1. Transformator nach Patentanspruch mit einer bewickelten Säule, dadurch gekenn zeichnet, dass um die urbewickelte Säule Potentialverteilungsringe gelegt und an die entsprechenden Punkte der Hochspan nungswicklung angeschlossen sind. 2.
    Transformator nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Potential verteilungsringe die bewickelte Säule des aktiven Eisenkernes mit umfassen. 3. Transformator nach Patentanspruch mit auf zwei Säulen verteilter Hochspannungs- wicklung, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungsteile der beiden Säulen so in Reihe geschaltet sind, dass die Wick lung auf beiden Säulen wechselnd fort schreitet. 4. Transformator nach Patentanspruch mit auf zwei Säulen verteilter Hochspannungs wicklung, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen der beiden Säulen ver schiedenen Umlaufsinn besitzen und pa rallel zueinander geschaltet sind. 5.
    Transformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mitte der Hochspannungswicklung mit dem Eisen körper verbunden ist und dass Unterspan nungswicklungen an einem oder an beiden Enden der Hochspannungswicklung an geordnet sind. 6. Transformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an dem aus Isoliermaterial bestehenden, die Hoch spannungswicklung umschliessenden Gefäss mantel als Hochspannungspole dienende Endteile angebracht sind. 7. Transformator nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Endteile aus Eisen als Boden und Deckel des Ge fässes ausgebildet sind.
CH141984D 1928-10-31 1929-10-12 Hochspannungstransformator. CH141984A (de)

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