CH141993A - Verfahren zur Verbindung von stromführenden Teilen miteinander. - Google Patents

Verfahren zur Verbindung von stromführenden Teilen miteinander.

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CH141993A
CH141993A CH141993DA CH141993A CH 141993 A CH141993 A CH 141993A CH 141993D A CH141993D A CH 141993DA CH 141993 A CH141993 A CH 141993A
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Kohlefabrikate Siemens-Pl Fuer
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Siemens Planiawerke Ag
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  Verfahren zur Verbindung von stromführenden Teilen miteinander.    Um einen sicheren Kontakt zwischen zwei  leitend miteinander     zu    verbindenden Strom  leitern zu erzielen, geht man im allgemeinen  so vor, dass die Teile mit Klemmen, Schellen  oder Druckvorrichtungen irgendwelcher Art  aufeinander gepresst oder, wenn der eine  Körper die Form eines Drahtes oder eines  Bandes hat, durch festes Umwickeln dieses  Teils um den andern miteinander in Berüh  rung gebracht werden. Dabei stellt sich aber  heraus, dass der Kontakt, der durch das me  chanische Zusammendrücken erzielt wird,  unsicher und ungleichmässig ist.

   Man hat sich  in der Weise zu helfen gesucht, dass man  weiche, nachgiebige Metalle in Form von  dünnem Blech (Stanniol oder dergleichen)  oder in der Form von     plastischen    Massen  zwischen die zu verbindenden Teile bringt.  Dadurch wird indessen auch nicht in allen  Fällen ein befriedigendes Resultat erzielt,  besonders dann nicht, wenn die miteinander  zu verbindenden Teile Lageänderungen oder  Erschütterungen ausgesetzt sind.    Gegenstand der Erfindung ist ein  Verfahren zum Verbinden von stromfüh  renden Teilen miteinander, bei dem zwischen  die miteinander zu verbindenden Teile Me  tallwatte als Kontaktmaterial eingefügt  wird.  



  Die     Metallwatte    genügt allen Anforde  rungen und besteht aus relativ     feinen    Metall  drähten,     -fäden    oder -bändern, die regellos  miteinander verknäult oder verfilzt sind.  Ganz besonders geeignet ist zum Beispiel  Aluminiumwatte, weil sie auch beim Heiss  werden nicht leicht oxydiert und eine ge  wisse, für den Zweck oft erwünschte Feder  kraft besitzt. Ausserdem ist das Metall an  sich weich und schmiegsam.  



  Man kann zum Beispiel     so'vorgehen,    dass  man auf den einen der miteinander zu ver  bindenden Leiter die     Metallwatte    aufbringt  und dann den zweiten Leiter     daraufwickelt,     oder dass man in dem einen Leiter eine Boh  rung anbringt, die man teilweise mit Metall  watte ausfüllt, worauf man dann den an-           dern,    gegebenenfalls mit Metallwatte um  wickelten Leiter in die Bohrung fest hinein  presst. Besonders geeignet ist das Verfahren  zur Verbindung von Dynamobürsten mit den  Stromzuführungen. Eine andere Anwendung       ergibt,.    sich für die Verbindung von     Heiz-          stäben    mit den Stromzuführungen.  



  Als besonders vorteilhaft erweist es sich  in vielen Fällen, die miteinander zu verbin  denden Teile unter Zwischenfügung einer  Schicht von Metallwatte federnd gegenein  ander zu pressen. Die Metallwatte sichert  dabei einen besonders guten Kontakt. Die  Federung hat zum Beispiel bei Heizstäben  den besonderen Vorteil, dass die Stäbe sich  ausdehnen können, ohne dass der Kontakt ge  stört wird. Gleichzeitig wird die Auswechs  lung der Heizstäbe ausserordentlich erleich  tert, da es möglich ist, die Anordnung so  zu treffen, dass man durch blosses Zurück  biegen eines der federnden Kontakte den  Heizstab herausnehmen und durch einen an  dern ersetzen kann.  



  Eine Anordnung dieser Art ist in bei  liegender Zeichnung dargestellt. a bedeutet  einen Metallkörper, der eine Bohrung hat,  die die Metallwatte c und ein Ende des  Heizstabes d aufnimmt. Der Körper     a    ist  an der Feder b befestigt. Durch Zurück  biegen der Feder b mit dem Körper     a    wird  das Ende des Heizstabes d freigegeben, so       da.ss    der Stab leicht herausgenommen werden  kann. Der Körper<I>a</I> und. die Feder<I>b</I> kön  nen so bemessen sein, dass sie eine genügend  grosse Oberfläche besitzen, um eine Kühl-         wirkung    der Enden des Stabes zu erzielen.  Die Federn b werden vorzugsweise aus sol  chem Material hergestellt, dessen Federkraft  durch die Erhitzung nicht leidet.

   Ausserdem  können sie durch geeignete Wahl des Ma  terials oder geeignete Überzüge gegen Oxy  dation geschützt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbindung von stromfüh renden Teilen miteinander, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen die miteinander zu verbindenden Teile Metallwatte als Kontakt material eingefügt wird. UNTERAN SPRUCIIE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Aluminiumwatte ver wendet wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander züi verbindenden Teile unter Zwischenfügung einer Schicht von Metallwatte federnd gegeneinander gepresst werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden eines Heiz- stabes in die zum Teil mit Metallwatte gefüllten Vertiefungen zweier Metall körper eingelassen werden, die mittelst Federn gegen die Enden des Heizstabes gedrückt werden und als Stromzuführun gen dienen.
CH141993D 1929-10-25 1929-10-28 Verfahren zur Verbindung von stromführenden Teilen miteinander. CH141993A (de)

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