CH142062A - Mechanischer Zeitzünder mit Uhrwerk. - Google Patents

Mechanischer Zeitzünder mit Uhrwerk.

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CH142062A
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clockwork
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mechanical time
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Thiel G M B H Gebrueder
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Thiel G M B H Geb
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Description


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    1Viechaniseher   Zeitzünder mit    Ehrjverk.   Aus dem Patent Nr. 128025 ist ein mechanischer Zeitzünder mit Uhrwerk bekannt. geworden, bei dem ein die Zündvorrichtung mittelst eines federbelasteten, verschiebbaren Stiftes gewöhnlich sichernder Zeiger mit. einem einstellbaren    Zeitbestimmungsorgan   derart zusammenwirkt,    da.ss   er gegebenenfalls erst mehrmals um seine Achse kreisen muss. ehe er von dem    Zeitbestimmungsorgan   freigegeben wird und nunmehr seinerseits die Zündvorrichtung f    reigibt.   



  Es ist bereits bekannt, den federnden Stift des    Uhrwerkzeigers   gegen ein ihn gewöhnlich in der Sicherungslage sperrendes Zwischenglied wirken zu lassen, das mittelst eines Stiftes in die    Spiralnut   einer oberhalb des    Uhrwerkzeigers   angeordneten, einstellbaren Scheibe greift. Je nach der Einstellung dieser Scheibe muss der Zeiger und das mit ihm schwenkbar verbundene Zwischenglied erst eine ein- oder mehrmalige Drehung ausführen, bis der Stift des Zwischengliedes den am Ende der    Spiralnut   angeordneten Ausschnitt erreicht, um nunmehr von der    Spiralnut   freigegeben zu werden und damit auch den federbelasteten. Sicherungsstift des    Uhrwerkzeigers   freizugeben.

   Dieser kann infolgedessen seine Freigabestellung einnehmen und hierdurch die Auslösung der Zündvorrichtung herbeiführen. Die Anordnung einer    wagrechten,   mit einer    Spiralnut      ver-      sehenen   Einstellscheibe hat jedoch den Nachteil, dass der federbelastete Stift des    Uhr-      w      erkzeigers   mit ihr nur mittelst eines Zwischengliedes zusammenarbeiten kann, das naturgemäss eine weitere Fehlerquelle darstellt. Da schliesslich auch aus konstruktiven Gründen der Durchmesser dieser einstellbaren Scheibe selbst verhältnismässig klein gewählt werden muss, so erweist sich jener ältere Zeitzünder nur in begrenztem -Masse als brauchbar. 



  Durch die vorliegende Erfindung, die eine weitere Ausbildung des im Patentanspruch des    Flauptpatentes   gekennzeichneten Zeitzünders betrifft, soll demgegenüber die Möglichkeit geschaffen werden, die Zahl der möglichen Umdrehungen des    Uhrwerkzeigers   

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 zu erhöhen und damit die Voraussetzung zu schaffen, die erforderlich ist, um die Teilung der Einstellskala ganz erheblich zu vergrössern. Eine Einstellskala, bei der der Abstand der einzelnen Striche nicht übermässig eng ist, schafft aber erst die Möglichkeit genauerer,    irrtumfreier   Einstellung. 



  Die Erfindung besteht in erster Linie darin, dass der    Uhrwerkzeiger   unmittelbar mit dem als Ring ausgebildeten    Zeitbestim-      mungsorgan      zusammenwirkt,   das auf seiner Innenfläche mit einer    schraubenlinien-      förmigen   Führungsnut versehen ist, in die nach dem Abschuss der federnde Stift des Zeigers einfällt, um in ihr bis zu dem am Ende der Schraubennut vorgesehenen Freigabeausschnitt einen je nach der vorherigen Einstellung des Ringes mehr oder weniger langen, schraubenlinienförmigen Weg zurückzulegen. 



  Es kann hierbei der    Uhrwerkzeiger   durch eine Feder oder ein Gelenk nachgiebig mit der Zeigerachse verbunden sein, damit die Zeigerspitze ohne Verschiebung der Zeigerachse den    Schraubennutwindungen   des Zeitbestimmungsorganes allmählich folgen kann. 



  Die    Zeichnung   stellt eine beispielsweise. Ausführungsform dar, und zwei zeigt:    Abb.   1 einen    Schnitt   nach der Linie < 4-B der    Abb.2,   jedoch mit in Ansicht gezeichnetem    Uhrwerkzeiger,      Abb.   2 einen    Schnitt   nach der Linie    C-D   der    Abb.1.   



  Für die bereits im Hauptpatent vorkommenden Teile des mechanischen Zeitzünders mit Uhrwerk sind nach Möglichkeit dieselben Bezugszeichen verwendet. In dem Umfang des    Uhrwerkgestelles   5 ist ein Gewinde geschnitten, auf welchem der    Zeitbestimmungs-      ring   6, der entsprechendes Gegengewinde 17 besitzt, auf- und    abschraubbar   ist. Das Profil des Gewindes kann irgend ein geeignetes sein. Am Aussenumfang des    Zeitbestim-      mungsringes   6 ist ein Führungsstreifen 22 von beliebigem, beispielsweise rechteckigem    Querschnitt   fest angeordnet, welcher in einer Längsnut 23 der Einstellkappe 24 führt.

   In der Achslinie der Längsnut 23 ist in der Einstellkappe 24 ein Fenster    \?5   vorgesehen. durch welches die Zahlen der auf dem Führungsstreifen vorgesehenen Einstellskala abgelesen werden können. Das Zeigerteil 2a ist am    Uhrwerkzeiger   2 gelenkig befestigt, beispielsweise durch eine federharte Platte 26 oder auch durch ein Scharnier und trägt in sich den unter der Wirkung einer Feder stehenden Zeigerstift 4, dessen Schaft 4a dauernd auf der Federkappe 11 aufliegt. Auf der Oberseite des    Uhrwerkgestelles   ist eine sogenannte Rohrsicherung 19 vorgesehen, deren zweckmässige Form aus    Abb.   1 und 2 zu ersehen ist.

   Der Kopf 4b des    Zeigerstiftes   4 liegt dauernd unter der Wirkung der Stiftfeder an der hochstehenden Sicherungsbahn 19 der Rohrsicherung an und    wird   in dieser Stellung durch den schräg nach innen stehenden, messerartigen Führungsstreifen 20, der in einem    entsprechenden   Schlitz 21 des Zeigerteils 2a führt, gehalten. Der messerartige Führungsstreifen 20 kann mit der Rohrsicherung 19 aus einem Stück bestehen oder besonders an ihr befestigt    :werden   oder auch aus einem besonderen, in den Winkel der Rohrsicherung eingelegten und gemeinsam mit ihr    befestigten   Winkel bestehen.

   Da die Befestigungsstelle des Zeigers 2 an der    Uhrwerkhauptwelle   1 wesentlich höher liegt als die Befestigung der    Rohrsicherung   19 und des messerartigen Führungsstreifens 20 und das Zeigerteil 2a gelenkig am Zeiger 2 befestigt ist, so erhält das Zeigerteil 2a, wie aus der    Abb.1   gut zu ersehen ist, eine dauernde Schräglage zur Achse der Uhrwerkhauptwelle 1. Die Oberfläche der in bekannter Weise den Zündstift auslösenden Federkappe kann -flach, halbrund oder beliebig abgeschrägt sein, wie in    Abb.   1 gezeigt ist.

   Der    Zeitbestimmungsring   6 besitzt, ebenso wie der    Zeitbestimmungsring   des Hauptpatentes einen Ausschnitt 7, durch den der Kopf    4b   des Federstiftes 4 unter der Wirkung der Stiftfeder 3 im geeigneten Augenblick    hindurchtritt.   



  Nachdem der    Zeitbestimmungsring   6 auf das    Uhrwerkgestell   5 völlig aufgeschraubt 

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 ist, wird die Einstellkappe 24 mit ihrer Nut 23 über den Führungsstreifen 22 und den    Zeitbestimmungsring   6 in die    Zünderkappe   27 eingeschoben, und durch Überschrauben der    Zündermutter   28 gehalten. Durch Verdrehen der Einstellkappe 24 wird infolge der Führung des Führungsstreifens 22 in der Nut 23 der    Zeitbestimmungsring   6 mit verdreht, so dass er sich mit seinen Gewindegängen 17 im Gewinde des    Uhrwerksgestelles   auf- und abschieben kann.

   Da auf dem Führungsstreifen 22 die Skala für den    Zeit-      bestimmungsring   vorgesehen ist, diese sich also ebenfalls mit dem    Zeitbestimmungsring   6 auf- und    abbewegt,   und das Fenster 25 in der Einstellkappe 24 vorgesehen ist, so kann die gewünschte einzustellende Zahl der Einstellskala durch das Fenster 25 abgelesen werden. Ist die gewünschte Zahl durch das Fenster 25 hindurch festgestellt, so ist der Zeitzünder auf den    beabsichigten      Zünd-      moment   eingestellt, und der zum Einstellen des Zünders vorgesehene Stellschlüssel zeigt ebenfalls die gewünschte Einstellung. 



  Beim gezeichneten Zeitzünder mit Uhrwerk besteht die Transportsicherung in einem die Unruhe gegen Bewegung sichernden Federstift, der beim Abschuss infolge des Beharrungsvermögens die Unruhe freigibt und das Uhrwerk in Gang setzen lässt. Im Augenblick des Abschusses erfolgt die    Ent-      sicherung   der Unruhe und, ebenfalls in bekannter Weise infolge des Beharrungsvermögens die    Entsicherung   eines in Achsrichtung des    Uhrwerkgestelles   eingelegten, mit Schneiden 29 versehenen Bremsstückes 30, wodurch die Schneiden 29 gegen das Gewinde 17 des    Zeitbestimmungsringes   6 andrücken und diesen festhalten.

   Infolge der Freigabe der Unruhe beginnt der Zeiger 2, 2a seinen Lauf und bewegt sich infolge seiner Führung auf dem messerartigen Führungsstreifen 20, wie bisher, in der Ebene der    Uhrwerksgestelloberseite,   so lange, bis der Schlitz 21 aus dem messerartigen Führungsstreifen 20 heraustritt. So lange liegt auch der Kopf 4b am hochstehenden Führungsstreifen 19 der Rohrsicherung an. Wenn also versehentlich der    Zeitbestimmungsring   6 falsch eingestellt sein sollte, so kann infolge des vor dem Ausschnitt 7 liegenden Sicherungsstreifens 19 der Kopf 4b nicht sofort durch den Ausschnitt 7 durchtreten, wodurch das    -Krepieren   im Rohr oder kurz nach Verlassen desselben verhindert wird.

   Noch beim Passieren des Endstückes des Sicherungsstreifens 19 schnellt der Zeigerstift 4 unter der Wirkung seiner Feder 3 aus dem Zeigerteil 2a vor und tritt in den entsprechenden Gang des Gewindes 17 ein, in welchem er je nach Einstellung des Ausschnittes 7 einen oder mehrere    Umläufe-macht,   bis er beim Erreichen des Ausschnittes 7 durch diesen hindurchtritt, wobei der Schaft 4a die Federkappe 11 freigibt, so dass diese unter der Wirkung ihrer Feder 12 nach oben schnellt, wodurch wiederum der den Zündstift sichernde Arm 10 freigegeben wird. Durch die gelenkige Befestigung des Zeigerteils 2a am Zeiger 2 wird das    Sichindiehöheschrauben   des Zeigerteils 2a mit dem Zeigerstift 4 ermöglicht. 



  Durch das nach und nach erfolgende    Höherschrauben   des Zeigerstiftes 4 in den Gängen 18 des    Zeitbestimmungsringes   6 wird somit gegenüber den Einrichtungen bekannter Zeitzünder, die nur einen einmaligen Umgang des Zeigers erlauben, ein vielfach längerer Einstellweg und somit eine vielfach genauere Einstellmöglichkeit erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mechanischer Zeitzünder mit Uhrwerk nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger (2, 4) unmittelbar mit dem Zeitbestimmungsring (6) zusammenwirkt, der auf seiner Innenfläche mit einer schraubenlinienförmigen Führungsnut (17) versehen ist, in die nach dem Abschuss der federnde Stift des Zeigers einfällt, um in ihr bis zu dem am Ende der Schraubennut vorgesehenen Freigabeausschnitt (7) einen je nach der vorherigen Ein- siellung des Ringes mehr oder weniger langen, schraubenlinienförmigen Weg zurückzulegen. <Desc/Clms Page number 4> UN TERANSPRüC13E 1.
    Mechanischer Zeitzünder mit Uhrwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Arm (2a) des auf der Uhrwerkhauptwelle (1) befestigten Zeigers (2) achsial zur Geschossachse schwingbar angebracht ist. 2.
    Mechanischer Zeitzünder mit Uhrwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitbestimmungsring (6) mit einem Gewinde auf dem Uhrwerkgehäuse (5) zwecks Einstellung verschraubbar angeordnet ist und durch seine achsiale Bewegung eine, in einer Nut (23) der Geschosskappe (24) liegende, mit einer Skala versehene Leiste (22) verschiebt. $. Mechanischer Zeitzünder mit Uhrwerk nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, daurch gekennzeichnet, dass der schwingbare Arm (2a) des Zeigers (\?) durch eine am Uhrwerkgehäuse befestigte.
    in sein vorderes Ende eingreifende kurze Leiste (20) gegen schwingende Bewegung und der Zeigerstift (4) durch eine am Uhrwerkgehäuse befestigte kurze Leiste (19) gegen radiale Verschiebung bis kurz nach dem Abschuss gesichert ist.
CH142062D 1926-10-08 1929-07-18 Mechanischer Zeitzünder mit Uhrwerk. CH142062A (de)

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DET32466D DE478305C (de) 1926-10-08 1926-10-08 Mechanischer Zeitzuender mit Uhrwerk
CH142062T 1929-07-18

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