CH142080A - Für Einfach-Bedachung bestimmte Dachziegelschindel. - Google Patents

Für Einfach-Bedachung bestimmte Dachziegelschindel.

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CH142080A
CH142080A CH142080DA CH142080A CH 142080 A CH142080 A CH 142080A CH 142080D A CH142080D A CH 142080DA CH 142080 A CH142080 A CH 142080A
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Stehrenberger Albert
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Stehrenberger Albert
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/36Devices for sealing the spaces or joints between roof-covering elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


  Für     Einfach-Bedachung    bestimmte     Dachziegelschindel.       Im Gegensatz zu Doppelbedachungen sind  für. Einfachbedachungen keine die Sturm  sicherheit und Dichtheit gewährleistenden  Einrichtungen bekannt. Da die schwere       Doppeldacheindeckung    bedeutend kostspieli  ger als die einfache Bedachung ist, musste  eine Lösung gesucht werden, die die oben  erwähnten Vorteile der Doppelbedachung auf  die     einfache    Bedachung überträgt.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung bildet  nun eine     Dachziegelschindel    aus Metall,  welche für Einfachbedachung bestimmt ist  und derselben     Sturmsicherheit    sichert.  



  Diese Schindel lässt sich mit Vorteil da  gebrauchen, wo bestehende, einfach gedeckte  Dächer umgedeckt werden sollen und die       Dachstuhlkonstruktion    ein Doppeldach we  gen zu hohem Gewicht nicht tragen kann.  Sie besitzt auch eine grössere Lebensdauer  als die     bekannte    Holzschindel, da sie rost  sicher hergestellt wird.  



  Diese Schindel ist dadurch gekennzeich  net, dass sie aus einem Blechstreifen mit  daran befestigtem Haken zum Einhängen an    die     Dachlatte,    einem auf der Oberseite vor  gesehenen, durch die Stossfuge zweier ver  legter Ziegel reichenden, in     Doppellappung     zur Sicherung dieser Ziegel endigenden Lap  pen und einem den einen Ziegelkopf des  überdeckten Ziegelpaares untergreifenden Ha  ken besteht, so, dass bei fertig verlegtem  Ziegeldach am gemeinsamen Treffpunkt  zweier Ziegelpaare je ein Lattenhaken auf  einer und ein Ziegelhaken auf der andern  Fugenseite liegt.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt in Draufsicht ein Stück  fertig verlegtes, einfaches Ziegeldach mit  Anwendung der Schindeln nach Erfindung.  



       Fig.    2 einen teilweisen Dachquerschnitt  nach der Linie     a-b    in     Fig.    1 in grösserem       Massstabe    und die       Fig.    3 bis 5 eine einzelne Ziegelschindel  in Draufsicht, Längsschnitt nach     c-d    in       Fig.    3 und     Gründriss.     



  An den mit 1 bezeichneten     Dachlatten     sind die vorzugsweise aus verzinktem Eisen-      blech gefertigten     Ziegelschindeln    2 mittelst an  ihrer Unterseite befestigter     Einhängehaken    3  eingehängt, während die Flachziegel 4, im  vorliegenden Beispiel     Biberschwanzziegel,     derart über die Dachfläche verlegt sind, dass  der Stoss jeder     abwärtslaufenden    Ziegelreihe  mit der Längsmitte der gleichlaufenden Zie  gelschindeln zusammenfällt.

   Auf der Ober  seite jeder Schindel ist ein Lappen 5 be  festigt, der durch die Stossfuge der Ziegel       hindurchreicht    und in einer     Doppellappung          endigt,    deren Glieder über die Ziegel beid  seitig der Stossfuge umgelegt sind.  



  An der Unterseite der Schindel befindet  sich ein weiterer Haken 7, der links der       Schindel-Längsmitte    befestigt ist. Dieser ist  bestimmt, den     nächstuntern    Ziegel an Bei  dem Kopf zu unterfassen. Zufolge dieser  Unterfassung und der. beschriebenen Doppel  lappung ist jeder Ziegel     än    zwei Stellen orts  fest gehalten, da .jeder     unterfasste    Ziegel  selbst wieder auf einer mit     Doppellappung     versehenen eingehängten Ziegelschindel auf  liegt.  



  Die Längsränder jeder Ziegelschindel sind  als Rinnen 6 ausgebildet; ebenso geht eine  solche durch die Längsmitte des Blechstrei  fens. Diese Rinnen vermitteln den Ablauf  des durch die Ziegelfugen sickernden Was  sers bis zur Dachtraufe.  



  Damit beim Anbringen der Schindeln  der Schindelfuss einer obern Schindel  ohne Stossen auf den Schindelkopf der un  tern Schindel geschoben werden kann, ist  der Blechstreifen jeder Schindel am Kopf       etwas    ausgebogen, wie dies in     Fig.    2 und     .1     verdeutlicht ist. Die     Lattung    weist eine sol  che Sprengweite auf, dass je eine untere       Schindel    mit ihrem Kopf im Haken des  Schindelfusses der     obern    Schindel aufliegt,  so, dass je ein     Latten-    und ein Ziegelhaken  nebeneinander zu liegen kommen.  



  Bei Anwendung der     vorbeschriebenen          Dachziegelschindel    wird eine Dacheindek-         kung    erzielt, bei welcher wenig     Auftragung     und eine bessere     Anschmiegung    der Ziegel  an die Holzkonstruktion erreicht ist, was we  sentlich zur Erhöhung der Sturmsicherheit  beiträgt. Ein Lösen oder Verschieben der  Ziegel ist durch die Haken und Lappen der  Schindel unmöglich gemacht, desgleichen  ein Heben.  



  Zwecks verbesserter Isolierung gegen  Hitze kann noch ein     Schindelunterzug    be  kannter Bauart unter vorliegender Be  dachung angebracht werden. Es ist fest  gestellt worden, dass sich die Baukosten für  ein mit     Schindelunterzug    versehenes Dach  gemäss vorliegender Erfindung trotzdem  nicht höher stellen als für ein sogenanntes  Doppeldach.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Für Einfachbedachung bestimmte Dach ziegelschindel aus rostsicherem Metall, da durch gekennzeichnet, dass sie aus einem Blechstreifen mit daran befestigtem Haken zum Einhängen an die Dachlatte, einem auf der Oberseite vorgesehenen, durch die Stoss fuge zweier verlegter Ziegel reichenden, in Doppellappung zur Sicherung dieser Ziegel endigenden Lappen und einem den einen Ziegelkopf des überdeckten Ziegelpaares untergreifenden Haken besteht, so, dass bei fertig verlegtem Ziegeldach am gemeinsamen Treffpunkt zweier Ziegelpaare je ein Latten haken auf einer und ein Ziegelhaken auf der andern Fugenseite liegt.
    UNTERANSPRUCH: Dachziegelschindel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Längs ränder als Rinnen ausgebildet sind und eine solche durch ihre Längsmitte geht.
CH142080D 1929-11-05 1929-11-05 Für Einfach-Bedachung bestimmte Dachziegelschindel. CH142080A (de)

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ID=4398824

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CH142080D CH142080A (de) 1929-11-05 1929-11-05 Für Einfach-Bedachung bestimmte Dachziegelschindel.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4141191A (en) * 1977-05-31 1979-02-27 Monier Colourtile Pty. Ltd. Tile clip
WO1995016085A1 (en) * 1993-12-10 1995-06-15 Marley Building Materials Limited Roof tile system
GB2298664A (en) * 1993-12-10 1996-09-11 Marley Building Materials Ltd Roof tile system

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