CH142083A - Kammerwasserschloss. - Google Patents

Kammerwasserschloss.

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CH142083A
CH142083A CH142083DA CH142083A CH 142083 A CH142083 A CH 142083A CH 142083D A CH142083D A CH 142083DA CH 142083 A CH142083 A CH 142083A
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Kammueller Karl Ing Dr
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Kammueller Karl Ing Dr
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B9/00Water-power plants; Layout, construction or equipment, methods of, or apparatus for, making same
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description


      Kammerwasserschloss.       Die untere Kammer eines Wasserschlosses  soll bei plötzlichen Belastungssteigerungen  aus ihrem Inhalt heraus den vermehrten  Wasseranspruch des Werkes solange decken,  bis der sich diesem vergrösserten Bedarf nur  träge anpassende     Stollenzulauf    die verlangte  Geschwindigkeit angenommen hat. Je rascher  also der     Stollenzulauf    beschleunigt wird, um  so geringer wird der     notwendige    Kammer  inhalt. Die Beschleunigung ist nun um so  kräftiger, je tiefer die untere Kammer liegt.  Man wird also, um an Raum zu sparen, die  untere Kammer so tief legen als es praktisch  möglich ist.  



  Die tiefste bis jetzt zur Anwendung ge  brachte Lage liegt immer noch um ein ge  wisses Sicherheitsmass höher als der ab  gehende     Stollen,    um ein Eindringen von Luft  in diesem zu vermeiden.  



  Der vorliegende     Erfindungsgedanke    be  steht darin, die untere zweier, durch einen  Steigschacht verbundenen Kammern unter  das bis jetzt übliche Mass     herunterzulegen,     das heisst etwa in die Höhenlage des ab-    gehenden Stollens oder     tiefer,    und das Ein  dringen von Luft in den Stollen dadurch zu  verhindern, dass man die Kammer vom Stol  len durch eine Wand, unter der das Wasser  durchfliessen kann, trennt.  



  Die     Fig.    1 bis 3 erläutern zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1 stellt einen lotrechten Schnitt  durch ein     Kammerwasserschloss    dar.     S    be  zeichnet den Schacht,     A.    die obere, B die un  tere Kammer; diese ist in der Höhenlage des  Stollens B angebracht und von diesem durch  die herabhängende Wand t, die eine Tauch  wand bildet, getrennt. Der Kanal     v    unter  dieser Wand t verbindet den Schacht     S    und  die Kammer B mit dem Stollen.  



       Fig.    2 stellt den     Horizontalschnitt    durch  Kammer und Stollen dar.  



  In der     Fig.    3 ist eine abgeänderte Aus  führungsform dargestellt.     Statt    der später  zum Beispiel aus Beton eingebrachten  Tauchwand wird der Abschluss zwischen  Kammer und Stollen durch einen stehen ge  bliebenen Gebirgsstock t gebildet, der durch      einen Kanal v unterfahren wird. Der Schei  tel des Kanals v muss natürlich um ein ge  wisses     Mass    tiefer liegen, als die Sohle der  Kammer B.  



  Im Stollen selbst entsteht ein gewisser  Unterdruck, der durch die tiefste Spiegellage  in der Kammer gegeben ist. Die     tiefmög-          lichste    Lage der untern Kammer ist durch  das praktisch zulässige     Mass    des Unter  druckes im Stollen bestimmt.  



  Die erzielbare Raumersparnis hängt von  den hydraulischen Daten des Stollens ab und  ist natürlich von Fall zu Fall verschieden.  Im allgemeinen ist sie recht beträchtlich, in  besonders günstigen Fällen verringert sich  der     notwendige    Kammerinhalt auf einen  Teilbetrag gegenüber bekannten Ausfüh  rungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kammerwasserschloss, dadurch gekenn zeichnet, dass die untere zweier, durch einen Steigschacht verbundenen Kammern etwa in der Höhenlage des abgehenden Stollens oder tiefer gelegen ist und von diesem durch eine Wand getrennt ist, die durch einen Kammer und Stollen verbindenden Kanal unterfahren ist und das Eindringen von Luft in den Stollen verhindern kann. UNTERANSPRUCH: Kammerwasserschloss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand durch einen Gebirgsstock, der durch einen Kanal (v) unterfahren ist, gebildet wird.
CH142083D 1929-08-14 1929-08-14 Kammerwasserschloss. CH142083A (de)

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CH142083D CH142083A (de) 1929-08-14 1929-08-14 Kammerwasserschloss.

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