CH142156A - Verfahren zur Darstellung eines wasserunlöslichen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines wasserunlöslichen Azofarbstoffes.

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CH142156A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines wasserunlöslichen     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu wert  vollen, wasserunlöslichen     Azofarbstoffen    ge  langt, wenn man     Diazo-,        Tetrazo-    oder     Diazo-          azoverbindungen,    welche keine     Sulfo-    oder       Carboxy        lgruppe    enthalten, mit einem 2 .     3-          Oxynaphthoyl-    2'-     amino    - 5'     -halogenhydrochi        -          nondialkyläther-    kuppelt.

    



  Die neuen Farbstoffe     können    zur Her  stellung wertvoller Pigmente Verwendung  finden, sowie zur Erzeugung echter Färbungen  und Drucke auf der vegetabilischen Faser.  



  In der deutschen Patentschrift 390627  ist die Verwendung von     2.3-Oxynaphthoyl-          aminohydrochinondialkyläthern    zur Herstel  lung von     Azofarbstoffen    bereits beschrieben  worden. Überraschenderweise hat der Eintritt  eines Halogenatoms in     p-Stellung    zur     Amino-          gruppe    im     Arylidorest    eine Steigerung der  Lichtbeständigkeit der Farbstoffe zur Folge.

    Eine Reihe dieser neuen     Kombinationen    nehmen  geradezu eine Sonderstellung in bezug auf  die Lichtechtheit unter den durch vorzügliche    Echtheitseigenschaften ausgezeichneten Farb  stoffen der Klasse der     2.3-Oxynaphthoesäure-          arylidfarbstoffe    ein. Teilweise zeichnen sich  die vorliegenden Kombinationen auch durch  bemerkenswerte     Beuchbeständigkeit    aus.

   Vor  liegendes Patent bezieht sich nun auf ein  Verfahren zur Darstellung eines wasserun  löslichen     Azofarbstoffes,    dadurch gekennzeich  net, dass man die     Diazoverbindung    von     2.5-          Dichloranilin    mit 2     .3-Oxynaphthoyl-2'-amino-          5'-chlorhydrochinondimethyläther    kombiniert.  



  Der so erhaltene Farbstoff stellt ein braun  rotes Pulver dar, das sich in konzentrierter  Schwefelsäure mit rötlicher Farbe löst. Auf  den üblichen Substraten gefällt, liefert er her  vorragend lichtechte,     orangebraune    Lacke und  färbt Baumwolle, wenn auf der Faser erzeugt,  in lichtechten,     orangebraunen    Tönen an.  



       Beispiel:     16,2 Teile     2.5-Dichloranilin    werden wie  üblich dianotiert, und die     Diazolösung    wird      mit einer Lösung von 37,7 Teilen     2.3-Ogy-          naphthoyl-    2'     -amino-5'-chlorhydrochit)ondime-          thyläther,    den man zum Beispiel analog dem  Schweizer Patent 63571 erhalten kann, wenn  man das dort verwendete     m-Nitranilin    durch  die äquivalente Menge     2-Amino-5-chlorhydro-          chinondimethyläther    ersetzt, in verdünnter  Natronlauge kombiniert,

   die mit     Türkisch-          rotöl    und einer zum     Absättigen    des Mineral  säureüberschusses genügenden Menge Natrium  acetat versetzt ist. Der ausgeschiedene Farb  stoff wird     abfiltriert    und gut gewaschen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines wasser unlöslichen Azofarbstoffes, dadurch gekenn- zeichnet, dass man die Diazoverbindung von 2.5-Dichloranilin mit 2.3-Ogynaphthoyl-2'- amino-5'-chlorhydrochinondimethyläther kom biniert. Der so erhaltene Farbstoff stellt ein braun rotes Pulver dar, das sich in konzentrierter Schwefelsäure mit rötlicher Farbe löst. Auf den üblichen Substraten gefällt, liefert er hervorragend lichtechte; orangebraune Lacke und färbt Baumwolle, wenn auf der Faser erzeugt, in lichtechten, orangebraunen Tönen an.
CH142156D 1928-05-07 1929-04-22 Verfahren zur Darstellung eines wasserunlöslichen Azofarbstoffes. CH142156A (de)

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