CH142189A - Griffhülse zum Einstecken zylindrischer oder polygonaler Gegenstände. - Google Patents
Griffhülse zum Einstecken zylindrischer oder polygonaler Gegenstände.Info
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Description
Griffhülse zum Einstecken zylindrischer oder polygonaler Gegenstände. Als Halter für Bleistifte oder ähnlich geformte harte Gegenstände benutzt man vielfach zylindrische Hülsen. Die zu diesem Zweck verwendeten Hülsen besitzen aber alle mehr oder weniger Nachteile. Viele passen nur für Bleistifte bezw. Gegenstände von einer ganz bestimmten Dicke; andere sind zu teuer; weitere, besonders die ge schlitzten Hülsen, verbiegen sich oder erleiden andere dauernde Formänderungen, und die übrigen nutzen sich mit der Zeit ab, so dass die Gegenstände herausfallen. Zu den letz teren gehören die zylindrischen Hülsen aus gewickeltem Papier, die auch noch den Nachteil des leichten Verschmutzens auf weisen. Nach der Erfindung wird ebenfalls eine ungeschlitzte Griffhülse verwendet, die aber aus einem an Härte, Elastizität und Mangel an Sprödigkeit dem Zelluloid nicht wesent- lieh nachstehenden Material hergestellt ist. Die Hülse soll so beschaffen sein, dass sie beim Hineinstecken des Gegenstandes in die Hülse eine gewisse Aufweitung erfährt, die jedoch innerhalb der Elastizitätsgrenze bleibt, so dass die Hülse nach dem Heraus ziehen des Gegenstandes wieder ihre ur sprüngliche Gestalt annimmt. Die Hülse kann beispielsweise aus Zell-aloid von zirka 0,5 bis 0,8 mm Wandstärke bestehen, das den weiteren Vorteil hat, nicht leicht zu ver schmutzen und abwaschbar zu sein, und auch in allen Farben hergestellt werden kann. Um die Einführung des Gegenstandes zu er leichtern, kann man den Rand der Hülse um einen ganz geringen Betrag (einige Zehn telsmillimeter) bleibend erweitern. Besonders vorteilhaft erweist sich die Hülse nach der Erfindung als Bleistiftverlängerung zur Aus nutzung des Bleistiftes bis auf einen kurzen Stummel. Auch als Griff für Füllbleistifte lässt sich die Hülse benutzen. Während man bis her den Griff vorwiegend aus Metall, Holz, Hartgummi, Galalith oder dergleichen her stellte und daher besondere Mittel, wie Ge- winde, Stifte, Nieten, Klebstoffe etc., zur Befestigung der beiden Endstücke verwen den musste, ermöglicht die Erfindung, der artige Befestigungsmittel zu vermeiden, wo durch die Herstellung des Bleistiftes verein facht und verbilligt werden kann. In der Zeichnung ist schematisch ein Aus führungsbeispiel für die Erfindung in An wendung an einem Füllbleistift veranschau licht. In Fig. 1 ist der Kopfteil a, der die Vorrichtung zur Befestigung und zum Vor schub der Mine b enthält, in Ansicht dar gestellt, der Fussteil c dagegen, ebenso wie der hülsenförmige Griff d,@ im Schnitt. Der Fussteil c ist hohl ausgebildet, um als Be hälter für Ersatzminen zu dienen, und mit einem Schraubknopf e verschlossen. Soweit Kopfteil a und Fussteil c innerhalb der Griffhülse d stecken, besitzen sie eine zylin drische Aussenfläche, die um geringe Bruch teile eines Millimeters grösseren Durchmesser aufweist als die Höhlung des Griffes. Die Teile a und c werden mit ihrem zylindrischen Ende beim Zusammensetzen des Bleistiftes unter elastischer Aufweitung der Hülse r7. in diese hineingepresst und sitzen dadurch so fest, dass sie sich nicht ohne Anwendung besonderer Gewaltmittel wieder voneinander trennen lassen. Um der Hülse d aussen eine gewisse Rauhigkeit zu verleihen, kann man sie beispielsweise gemäss der Querschnitts zeichnung Fig. 2 aussen mit Längsriefen ver sehen, oder man kann sie gemäss Fig. 3 aussen sechskantig formen. Den Fussteil c des Blei stiftes kann man, statt als Aufnahmebehälter, als Radiergummiträger, als Messerbehälter, als Federhalter oder dergleichen ausbilden. Auch lässt sich die Hülse selbst, statt als Griff eines Füllbleistiftes, als solcher von ähnlich zu handhabenden Gegenständen, zum Beispiel von Federhaltern, Messern, ärztlichen oder zahnärztlichen Instrumenten, Werkzeu gen von Uhrmachern und Feinmechanikern als Halter für Schmink- und Lippenstifte etc. verwenden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Hohlzylindrische, ungeschlitzte Griff hülse zum Einstecken zylindrischer.oder po lygonaler Gegenstände, insbesondere Blei stifte, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem in bezug auf Härte, Mangel an Sprö digkeit und in bezug auf Elastizität dem Zel luloid nicht wesentlich nachstehenden Stoff besteht, wodurch erreicht werden soll, dass der eingesteckte Gegenstand in ihr eine elastische Aufweitung verursacht, die, falls derselbe herausgezogen wird, wieder zurück geht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Hülse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, da.ss dieselbe aus Zelluloid von etwa 0,5 bis 0,8 mm Wandstärke be steht. 2.Hülse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ihr äusserer Rand min destens an einem Ende um einige Zehntels- millimeter bleibend erweitert ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE142189X | 1928-03-15 | ||
| DE291028X | 1928-10-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH142189A true CH142189A (de) | 1930-09-15 |
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ID=25752018
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH142189D CH142189A (de) | 1928-03-15 | 1929-03-11 | Griffhülse zum Einstecken zylindrischer oder polygonaler Gegenstände. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH142189A (de) |
-
1929
- 1929-03-11 CH CH142189D patent/CH142189A/de unknown
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