CH142199A - Anzeige-Instrument. - Google Patents

Anzeige-Instrument.

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CH142199A
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A-G Oesterreichis Boveri-Werke
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Bbc Ag Oesterr
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      Anzeige-Instcnment.       Die     Erfindung,,    bezieht sich auf ein     An-          zeigeinstrument,        insbesondere    als elektrisches       llessinstrument,    .auf dessen     Anzeigefläche    ein  Licht- oder Schattenbild erzeugt wird. Es  sind zwei Arten bekannt, um die     Messwert-          angabe    mittelst eines Licht- oder     Schatten-          fleckes    anzuzeigen.

   Bei der einen Art wird  ein Licht- oder Schattenfleck 'stets gleichblei  bender Grösse .auf die Skala. geworfen.     hlise     Anordnung hat den     'Nachteil,    dass die Ab  lesung     aus    grösserer Entfernung ohne beson  dere     Hilfsmittel    sehr erschwert ist.

   Bei der  zweiten Art wirr der     Anzeibewert    durch die  Grenze zwischen der Schattenfläche eines  von hinten     beleuchteten        Körpers    und der     be-          h,uchteten        Anzeigefläche    des Instrumentes  bestimmt, wobei die Lage des schattenwer  fenden Körpers beispielsweise durch kleine  Motoren verändert wird,     welche    entsprechend  der     Stellun,-    des     Messsystems    gesteuert wer  den. Es ist klar, dass die letztere, eine um  fangreiche Apparatur erheischende Anord-         nung    nur für ganz besonders umfangreiche  Spezialinstrumente anwendbar ist.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung wird  gleichfalls .der     iilesswert        mittelst    eines     Licht-          .oder    Schattenfleckes nach der zweiten .der  vorhin beschriebenen     Methoden    angezeigt.  Im folgenden werden dabei zur Verein  fachung der Beschreibung stets .die Ausfüh  rungen mit Schattenfleck .beschrieben, die  naturgemäss ebenso als Lichtfleck ausgeführt  werden können, mit Ausnahme der     Ausfüh-          rungsforrn    nach     Fig.    10, wo ein Lichtfleck  vorhanden ist.

   Erfindungsgemäss wird     je-          docb    der     schattenwerfende    Körper direkt vom       Instrumentensystem        bewegt    und sein Schat  tenbild auf die beleuchtete     Skalenflüche     projiziert.  



  In der Zeichnung zeigen die     Abb.    1 bis  13 Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes.  



  Bei dem Beispiel gemäss     Abb.    1 ist mit 1  die Achse eines als Profilinstrument geb.au-           ten        Messinstrumentes    und mit 2 :das     Mess-          system,    zum Beispiel eine     Ferraristrommel,     bezeichnet. Auf der zwischen der Skalen  fläche und der     Objektivebene    der Projek  tionseinrichtung angeordneten Achse 1 sitzt  der die Anzeige des     Messwertes    vermittelnde  pfeilförmige     Körper    8, der zwischen :dem Ob  jektiv 4 und dem     Kondensor    5 einer Projek  tionseinrichtung spielt und relativ zur Ska  lenfläche eine konkave Bahn beschreibt.

   Die  Beleuchtung erfolgt durch die Lichtquelle 6.  Die Vorderwand 7 des Profilinstrumentes be  sitzt in einem Ausschnitt die Mattscheibe 8,  auf die nach Einstellung des optischen Sy  stems ein scharfes, pfeilförmiges Zeigerbild       ,geworfen        wird.        ZTorderwand    des     Instrumentes     und Mattscheibe sind eben. Die Mattscheibe  besitzt zum Beispiel eine linear erstreckte       S1,-a.lenteilung,    über die der     strichförmige     Schattenpfeil     entlang    wandert und sich je  nach der Grösse ,des     Messwertes    verlängert  oder verkürzt.  



  Statt die     Messinstrumentenskala    in linea  rer Erstreckung auszubilden, kann man auch       ein    flächenförmiges Skalenfeld benutzen, .das  entweder eben sein kann, oder zum Beispiel  die Form einer     Kugelkalotte    besitzt. In       Abb.    2 ist einderartiges flächenförmiges  Skalenfeld abgebildet, bei dem die Skalen  markierungen durch konzentrische Kreise  dargestellt werden.

   Entsprechend der Grösse  des anzuzeigenden     Messwertes    wird der  Durchmesser des     innern    Begrenzungskreises  des     kreisringförmigen    Schattens eingestellt,       wobei    der     i@Iesswert    durch den mit dem erwähn  ten Begrenzungskreis zusammenfallenden  Skalenkreis angegeben wird. Die Schatten  fläche. deren     Grpn:zlinie    zwischen Licht und       Schatten    den     Messwert    anzeigt, wird hierbei  beispielsweise .durch eine     Irisblende    erzeugt,  deren Öffnung vom     Messsystem    des Instru  mentes gesteuert wird,.

   Es ist jedoch auch  die umgekehrte Anordnung möglich, bei wel  cher, wie in     Abb.    3 dargestellt ist, das kreis  förmice     Skalenfeld    innen :dunkel ist und die  Schattenfläche sieh mit zunehmendem     Mess-          wert    verkleinert. Eine Anordnung der Blende  für ein derartiges Instrument zeigt     Abb.    4.    An einem Träger 7 ist die Achse 8 befestigt,  auf der eine Hülse 9 gleitet, die mit einer       Zahnstange    10 versehen ist. Das     Messsystem     bewirkt über das     Zahnrad    11 eine     achsiale     Verschiebung der Hülse.

   In Augen an der  Hülse sind Streben 12 befestigt, welche die  Stäbe 14 spreizen, die nach Art eines Schir  mes untereinander mit einem     undurchsich-          ti2en    Stoff verbunden sind.  



  Bei Instrumenten, bei welchen positive       und    negative Werte .der     Messgrösse    unterschie  den werden und :das     Messsystem    daher sowohl  positive, als auch negative Winkelabweichun  gen aus ,der Ruhelage ausführt,     kann    man  durch Anwendung eines Zeigers mit zwei  Enden     (Abb.    5) zwei in entgegengesetzter  Richtung in :das Skalenfeld einlaufende Zei  gerbilder erzeugen, von     welchen    je nach dem       Ausschlagsinn    das eine auf :der Skala er  scheint, :die dann mit zwei in entgegen  gesetzter Richtung verlaufenden Bezifferun  gen versehen ist     (Abb.    6).  



  Dabei kann auch die Länge des mit zwei  entgegengesetzt gerichteten Enden versehenen  Zeigers so bemessen sein,     da.ss    in der Null  stellung :des Instrumentes das Schattenbild  die Skalenlänge überdeckt.  



  Es     tritt    öfters .der Fall ein,     dass    die An  gaben zweier     Messinstrumente    in einem funk  tionellen     Zusammenh@ange    stehen; so gibt bei  spielsweise in     Wechselstromanlagen    bei kon  stanter     Spannung    das Verhältnis von Lei  stung und Strom ein Mass für den Leistungs  faktor     (cos        fi).    Man kann nun die vorlie  gende     Messinstrumentenanordnung        vorteilhaf-          terweise    .dazu     ausnutzen,

      um durch geeignete  räumliche Anordnung von zwei Instrumen  ten ein drittes zu ersparen     (vergl.        Abb.    7 und  8). In den beiden Abbildungen zeigt das  obere System die Leistung, das untere den  Strom an. Projiziert man die Skalenzeiger  der     Messinstrumente        unmittelbar    übereinan  der, so gibt die relative Lage der beiden Zei  gerbilder ein Mass für den     dritten    abhängigen       Messwert.    Dabei lässt sich die Anordnung so       treffen"dass    die beiden Schattenpfeile für ge  wisse Verhältnisse gleichlang und die Spit-           zen    der Pfeile daher unmittelbar untereinan  der erscheinen.  



  Mit derartigen     M.essinstrumenten    ist es Je  doch auch auf andere Weise möglich, funk  tionelle Abhängigkeiten darzustellen. Ordnet  man nämlich im Lichtkegel zwei     Blenden-          s,#-steme    hintereinander an, welche von     ver-          schicdenen        Messsystemen    gesteuert werden. so  kann aus der     Lberdeckungsfigur    der Schat  ten, respektive dem Verlauf ihrer Randlinie  auf einen dritten abhängigen     Messwert    ge  schlossen werden.

       Wird    beispielsweise eine  rechteckige Blende in vertikaler Richtung  und eine zweite rechteckige Blende in hori  zontaler Richtung bewegt, so erscheint auf  der Mattscheibe ein Bild nach     Abb.    9. Wird  beispielsweise die vertikal bewegliche Blende  in Abhängigkeit der Spannung und die hori  zontal bewegte Blende in     Abhängigkeit    des  Stromes gesteuert. so ist :die Fläche des  Rechteckes, lineare Teilung vorausgesetzt, ein  Mass für die Scheinleistung. Zur Darstel  lung     vektorieller    Grössen kann beispielsweise  die     Blendeneinrichtung    nach     Abb.    11 dienen.

    Eine kreisförmige Blende 15 mit einem Ra  dialschlitz und eine     Irisblende    16 befinden  sich im Lichtkegel der     Projektionseinrichtun     konzentrisch hintereinander. Die Blende 15  ist um ihre Achse drehbar, wie in der Ab  bildung durch einen Pfeil angedeutet ist; die       Irisblende    16 kann durch die Einstellhebel  17 .auf verschiedene Öffnungen eingestellt  werden. Wird nun die Stellung der Schlitz  blende 15 von der     Ricl_itung    eines     Vektors,     und die Öffnung der     Irisblen-de    16 von der  absoluten Grösse des Vektors bestimmt, so     er-          cheint    -auf der.

   Mattscheibe ein Bild nach       Abb.    10, in dem der Lichtfleck Grösse     und     Richtung des Vektors     an-ibt.     



       @Ä'enn    es sich um die Anzeige     rncbrerer          ilesswerte    handelt, können mit Vorteil meh  rere Zeiger im gleichen Lichtkegel     vereinigt          mid    auf die gleiche Skalenfläche projiziert  werden. Abgesehen von der     Wirtschaftlieh-          kpit    und Platzersparnis ist diese Anordnung  mit Vorteil zu verwenden, wenn es sich um  die     Angabe    mehrerer     Messwerte        handelt,    die    zueinander in Beziehung stehen oder mitein  ander verglichen werden sollen.  



  In     Abb.    12 sind ausser dem     Messsystem    2  mit Zeiger 3 zwei     v-eitere        Messsysteme    19  und 20 für weitere     Messfrössen    derart     ange-          erdnet,    dass sich die Zeiger in der Bewegung  nicht gegenseitig hindern. Im allgemeinen  wird man     Messsysteme    mit Drehbewegung so  anordnen, dass die Achsen für die Zeiger  senkrecht auf der optischen Achse stehen.

    Ordnet man die Achsen von zwei .oder meli  reren Zeigern auf derselben Geraden liegend  an, so entsprechen bei diesen Systemen     glei-          cl;en    Drehwinkeln gleiche Wege des     ;Sehat-          tenbildes    auf der     Anzeigefläche,    was für die  Eichung von Vorteil ist (System 2 und 19).  Annähernd derselbe Effekt ist durch eine  Anordnung zu erzielen, bei welcher je zwei  Achsen symmetrisch in bezug auf die ge  meinsame     Tangentialebene    .an die Zylinder  flächen liegen, in welcher die Bewegung ihrer  Zeiger     erfo-lgt    (System 19 und 20). Auch in  diesem Falle entsprechen gleichen Dreh  winkeln .annähernd gleiche Wege der Schat  tenbilder.

   Beide Anordnungen können mit  einander vereinigt werden, wie in     Fig.    7 2       dargestellt.     



  Das Objektiv bildet Zeiger, deren Bahnen  in bezug auf das Objektiv konkav sind, schär  fer ab.     Vorteilliafterweise    ordnet man daher  jene Zeiger, bei welchen die Art der Bahn  eine schärfere Abbildung erschwert, in der  Mitte des     Lichtkegels    an, so     da.ss    die<B>Un-</B>  schärfe nicht noch durch die Randunschärfe  des Objektivs weiter vergrössert wird. Da  durch lässt sich eine genügende Schärfe des  gesamten Bildes erzielen.  



  Wenn die     Messwerte    der einzelnen Sy  steme verglichen werden sollen, so sind ihre  Charakteristiken derart     abzugleiehen,        .dass    die  Längen der     Schattenbilder    den Vergleich ,der       Messgrössen        ermöglichen.    Dies muss z. B. dann  der Fall sein, wenn mittelst des     Instrumen-          tos    die     Symmet#_ie    oder     Unsymm.etrie    eines       Mehrleitersystems        (Mehrphasensystem)    vor  Augen geführt wenden soll.

   Wenn etwa die  Ströme in drei Phasen einer     Drelistrom-          leitung        gemessen    werden sollen, sind die In-           strumente    derart     abzugleichen,    dass zum Bei  spiel .gleiche Pfeillängen bei den drei Sy  stemgin mit praktisch genügender Genauig  keit gleichen     Messwerten    entsprechen. Es  können jedoch nicht nur     Messgrössen    gleicher  Art verglichen werden, sondern es kann  auch, wenn drei     iMessgrössen    in einem funk  tionellen Zusammenhang stehen, aus dem  Verhältnis zweier Grössen auf die dritte     o;e-          schlossen    werden.  



  Bei einem derartigen Mehrfachinstrument  müssen nicht alle Zeiger zur Anzeige von       Messwerten    dienen, sondern es können auch  ein oder mehrere Zeiger als     Sollwertanzeiger     verwendet werden, welche willkürlich ent  weder unmittelbar oder     mittelst    Fernübertra  gung von einer Kommandostelle aus ver  stellt     werden    können. Der Beobachter -des       Instrumentes    hat dann die     Aufgabe,        .die        Mess-          grösse    dem befohlenen Sollwert möglichst  anzupassen.

   Ferner ist es möglich, einen oder  mehrere Zeiger als Schleppzeiger auszubil  den, welche von andern Zeigern in einer  Richtung     mitgenommen    werden können und  so erreichte grösste oder kleinste Werte  (Grenzwerte)     ,anzeigen.    Durch eine beson  ders vorteilhafte Ausführungsform der Ein  richtung gemäss der Erfindung, bei der der  die Anzeige     bewirkende        schattenwerfende     Körper     zwischen    einem     Kondensor    und dem  Objektiv eines Projektionsapparates spielt,

    ergeben sich eine Reihe von wesentlichen  Vorzügen gegenüber den bisher bekannten       Ausfiihrungen    von     Messinstrumenten.    Soll  eine eindeutige und genaue     Ablesung    inner  halb des ganzen Skalenbereiches möglich  sein, so müssen gleichfalls im gesamten     Slm-          lenbereich    alle Halbschatten unterdrückt wer  den, und muss die     Messwertangabe    durch     die     Grenze zwischen dem Kernschatten des vor  erwähnten     Anzeigekörpers    und -der     beleuch-          ileten    Skalenfläche erfolgen.

   Im allgemeinen  ist dies nur zu erreichen, wenn die Abmes  sungen des schattenwerfenden Körpers gross       gegenüber    der Ausdehnung     #der    Lichtquelle  sind. Durch die Anordnung der vorerwähn  ten     optischen        Projektionseinrichtung    gelingt  es jedoch, die Abmessungen des schattenwer-         fenden        Körpers    nahezu beliebig zu verklei  nern, so     dass    der schattenwerfende Körper,  im folgenden kurz ,>Zeiger" genannt, mit sehr  geringem Gewicht und insbesondere sehr ge  ringem     Trägheitsmoment    im Verhältnis zu  den bis jetzt bekannten Ausführungsformen  hergestellt werden kann,

   was in der Instru  mententechnik ein an sich besonders ge  schätzter Vorteil ist. Die Anwendung der  Optik ermöglicht es aber ferner, die Skalen  fläche eben     auszuführen        (Flachprofilinstru-          ment)    und die bisher benutzten unsicheren       und        ungenauen    mechanischen     Geradführun-          gen    ,durch eine vollständig reibungslos op  tische     Geradführung    zu ersetzen, wenn man  einerseits die Drehachse des Instrumentes re  lativ zum optischen System so legt,

   dass der       abzubildende    schattenwerfende     Körper    eine  zur Skalenebene     konkave    Bahn beschreibt.  und dann anderseits den verbleibenden     Ab-          bildungsfehler,    falls es noch notwendig ist.  durch eine geeignete     \Fahl    der Linsen kom  pensiert.

   Durch die     Anbringung    eines geeig  neten optischen     Linsensystems    gelingt es  schliesslich noch,     sämtlieh.e    Begrenzungslinien  des     Schattenwildes        gegenüber    der beleuchteten       Shalcnfläche    durch Unterdrückung der Halb  schatten als scharfe Linien hervortreten     zii     lassen, so     dass    es möglich ist,     beliebig    ge  formte schattenwerfende Körper, beispiels  weise     pfeilförmig    gestaltete, zu verwenden.

    Dadurch ist es möglich, dem Beschauer das  Vergleichsmass der Ausdehnung des     Schat-          tenbildes    zur besamten     Skalenausdehnung     vor Augen zu führen, was eine besonders       deutliche        Ablesung    aus grossen Entfernungen  gestattet.  



  Die     beschriebene    Art der Anzeige von       Messgrössen    ist     selbstverständlich    nicht auf  elektrische Grössen allein beschränkt, es ist.  vielmehr möglich, je .nach vier Art des     Mess-          systems    die verschiedensten     Messgrössen        dar-          zustellen.     



       Messinstrumente    gemäss     Abb.    5 bis 8 und  12 lassen sich ohne weiteres zugleich als     re-          gistrierende        Insti@tmente    ausbilden. Die Bild  ebene, das heisst die Mattscheibe     wind    zu dem  Zweck mit einem     Querschlitz    versehen.. Lässt      man nun vor dem Schlitz quer zu ihm einen  lichtempfindlichen Film abrollen, so zeichnet  der Schattenpfeil des Zeigers :auf dein Film  das gewünschte Diagramm auf. Für das  gleichzeitige Ablesen des     Augenblickwertes     ist das     Messsystem    noch mit einem auf einer  Skala spielenden Schattenpfeil versehen.

   Der  artige     Registrierinsirumente    sind besonders  geeignet für .die Registrierung von Vorgän  gen in Fällen, wo nur .geringe     Messenergien     zur Verfügung stehen, zum Beispiel bei  Fernmessung über     Telephonleitungen,    Tem  peraturmessungen mit:     Thermoelementen    usw.,  als Ersatz für Instrumente mit punktweiser  Registrierung, welche die für die Schreib  vorrichtung nötige Energie einer örtlichen  Stromquelle entnehmen müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anzeigeinstrument, insbesondere elektri sches Messinstruinent, .dessen Anzeigewert durch mindestens einen Teil der Begren zungslinie der auf einer beleuchteten An zeigefläche des Instrumentes hervorgerufenen Schattenfläche eines Körpers bestimmt. ist, welcher in dem die Anzeigefläche :beleuch tenden Lichtkegel bewegbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieser die An zeige bewirkende Körper direkt von dem In strumentensystem bewegt und sein Schatten bild auf die beleuchtete Skalenfläche proji ziert wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Anzeigeinstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass -der die An zeige bewirkende Körper zwischen dein Kondensor und dem Objektiv eines Projektionsapparates angeordnet ist. 2. Anzeigeinstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d.ass die Dreh achse des Instrumentes zwischen der Skalenfläche und der Objektivebene der Projektionseinrichtung angeordnet ist, so dass der schattenwerfende Körper eine relativ zur Skalenfläche konkave Bahn beschreibt. 3.
    Anzeigeinstrument nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass die den Körperschatten auffangende, in der Bild ebene .des Objektivs liegende und mit Skalenteilung versehene Anzeigefläche eben ist. 4. Instrument nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anzeige fläche mit einer Skalenteilung in linea rer Erstreckung versehen ist. 5. Instrument nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass der den Schat ten erzeugende Körper stabförrnig aus gebildet ist. 6.
    Instrument nach Patentanspruch für po sitive und negative Messwerte, dadurch gekennzeichnet, .dass der den Schatten er zeugende Körper als Zeiger mit zwei Enden ausgebildet ist. 7. Instrument nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Skalenfläche mit konzentrischen Skalenmarkierungen, auf der die a.nzuzeigen4e Grösse mittelst einer .der Form der -garkieruiigen ähnlichen Begrenzungslinie abgebildet wird. B.
    Instrument nach Patentanspruch, da.- durch gekennzeichnet, dass das den Mess- wert anzeigende Schattenbild durch eine Irisblende erzeugt wird, deren Öffnung durch ,das Messinstrument verstellt wird, so d.ass das Skalenfeld zentral beleuchtet, am Rand .aber dunkel ist. 9.
    Instrument nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Schatten bild durch ein vom 3Tesssystem gesteuer tes, schirmartig aufspannbaxes Organ er zeugt wird, und das Zentrum des Skalen feldes einschliesst.
    10. Instrument nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Skalen felder zweier Messeinrichtungen, deren Angaben in funktionellem Zusammen hang stehen, derart räumlich zueinander angeordnet sind, dass .durch die relative Lage der Zeigerbilder beider Messeinrich- tungen ein dritter Messwert dargestellt wird.
    11. Instrument nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere in verschiedener Richtung bewegliche Blen den im -Projektionskegel hintereinander angeomduet sind, die in Abhängigkeit von verschiedenen Messgrössen bewegt, durch ihre Stellung diese Messgrössen und durch ihre gegenseitige Überdeckung weitere mit diesen Messgrössen in funktionellem Zusammenhang stehende Grössen an zeigen. 12.
    Instrument nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass eine Schlitz blende und eine Irisblende hintereinan der zwischen Kondensor und Objektiv angeordnet sind. 13. Instrument nach Patentanspruch als R2 gistrierinstrument, dadurch 'uekennzeich- net, dass die in der Bildebene liegende Auffangfläche für das Schattenbild mit einem Querschlitz versehen ist, vor dem ein :lichtempfindlicher Film quer zum Schlitz abgerollt wird. 14.
    Instrument nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Länge,des mit zwei entgegengesetzt gerichteten Enden versehenen Zeigers so bemessen ist, dass in der Nullstellung des Instru mentes das Schattenbild die Skalenlänge überdeckt. 15. Instrument nach Unteranspruch 6, da- .durch gekennzeichnet, dass der Zeiger gegeneinander gerichtete Pfeilspitzen be sitzt, deren Entfernung voneinander so bemessen ist, dass das Schattenbild bei der Pfeilspitzen in der Ruhestellung des Instrumentes die Skalenlänge zwischen sich frei lässt. 16.
    Instrument nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere schattenwerfende Zeiger im<B>g</B>lei chen Projektionskegel derart angeordnet sind, dass ihre Schattenbilder auf der An zei"efläche parallele Bewegungsrichtung haben. 1.7. Instrument nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass die Achsen -der Zeiger senkrecht auf der optischen Achse .der Projektionseinrichtung stehen. 18. Instrument nach Unteranspruch 16, da.- durch gekennzeichnet, dass die Achsen von mehreren Zeigern in einer Geraden liegen. 19.
    Instrument nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass die Achsen der Zeiger paarweise symmetrisch zur gemeinsamen Tangentialebene a-n die Zy linderfläche, in welcher :die Zeigerbewe gung stattfindet, ,angeordnet sind. 20. Instrument nach Unteranspruch 17, @da.- durch gekennzeichnet, dass die Mess- systeme zur Bewegung der schattenwer fenden Körper derart abgeglichen sind. dass durch die Längen der Schattenbilder der Vergleich der Messgrössen .möglich ist. 21.
    Instrument nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass gleiche Pfeil längen bei den verschiedenen Mess- systemen mit praktisch genügender Ge nauigkeit gleichen Messwerten entspre chen. 22. Instrument nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der schattenwerfenden Körper ,durch Mess- systeme bewegt wird, während die übri gen zur Anzeige von Sollwerten dienen den willkürlich unmittelbar oder mittel bar verstellt werden können. 23.
    Instrument nach Unteranspruch 16, da durch Gekennzeichnet, dass ein Teil der schattenwerfenden Zeiger durch Mess- systeme bewegt wird, während die übri gen als Schleppzeiger zur Anzeige der auftretenden Grenzwerte ausgebildet sind.
CH142199D 1928-11-20 1929-09-23 Anzeige-Instrument. CH142199A (de)

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