Biegsamer'Schlauch. Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochdruckschlauch. Bei einem Hochdruck schlauch, der zur Förderung einer nielit zu- sammendrückbaren Flüssigkeit in einem Druekflüssigkeitssystem verwendet wird, ist es von wesentlicher Bedeutung, dass er sieh uni-er den irn Betriebe des Systems vorkom menden Drucken nicht wesentlich ausdehnt.
Irgend eine Ausdehnung des Schlauches hat eine Vergrösserung des darin befindliehen Flüssigkeitsvolum.ens zur Folge und verklei nert so die Flüssigkeitsmenge, #die zu der durch den Flüssigkeits-druck zu betätigenden Vorrichtun- gefördert werden soll.
<B>C</B> Der Zweck des biegsamen Schlauches ge- rnäss,der Erfindung besteht darin, dass er ho hen Innen-drueken widerstehen kann und dass er sieh unter der. hohen Inneudrucken nicht wesentlich :auszudehnen vermag.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einein Ausführunagbeispiel veranschaulicht: Fig. <B>1</B> ist eine Teilansicht eines Schlauch abschnittes; Fig. 2 ist eine schematische Darstellung, .die die Wirkung einer Veränderung des Winkels der Bänder eines geflochtenen Roh res veranschaulicht.
Der gezeichnete biegsame Schlauch ent hält ein inneres Rohr<B>5</B> aus einer Kautschuh- verbind#ung oder einem andern geeigneten Material; über diesem befindet sich eine Lage 4 geflochtenen Materials, dessen einzelne Stränge in einem Winkel von 42 Grad gegen die Länasachse des Rohres annordnet sind. Die Lage 4 ist durch eine andere Lage<B>6</B> einer Kautschukverbindung gedeckt. über der sich eine weitere Lage<B>7</B> aus geflochtenem Material befindet. Die einzelnen Stränge der Lage des gefLochtenen Materials<B>7</B> sind in einem Winkel von 40'<B>30'</B> gegen die Längs achse des Schlauches angeordnet.
Die Lage <B>7</B> ist durch eine Schicht<B>8</B> aus einer Kaut- schukverbind'un-a# bedeckt, die -die äussere Lage des Schlauches bildet-, indessen könn- ten darauf auch noch zusätzliche Schichten aus geflochtenem, Material und Kautschuk masse %-ufgebracht werden.
Wie sich gezeigt hat, ist der Winkel der Stränge, aus denen die Lagen 4 und<B>7</B> ge flochten sind, von der Längsachse des Schlau,ches aus gemessen, ven einer erheb- liehen Bedeutung für das Verhalten !des Schlauches, wenn sich eine Flüssigkeit un ter hohem Druck darin befindet.
Ein hoher Druck in einem Schlauch Übt auf. die Innenfläche des Schlauches eine ra diale Kraft aus, so,dass der Schlauch das Be streben hat, Beinen grösseren Durchmesser an zunehmen und in seinem Umfang sieh aus zudehnen.
Gleichzeitig übt der Druck, eine Längskraft auf:den Schlauch aus, so dass der Schlauch das Bestreben hat, sieh in der Längsrichtung zu #dehnen. Die Grösse -der radialen bezw. LängsausJehnung des Schlau ches, hängt von der relativen Grösse der ra dialen und Länoskräfte und von dem Mlin- kel der Stränge der geflochtenen Lagen des, Schlauches ab.
Es wurde festgestellt, dass ein Schlauch mit im wesentlichen unter Dru-ek konstant bleiben-dem Volumen erhal ten wird, wenn,die Sträugeder geflochtenen Lagen in einem Winkel von mehr als 40 ', aler von wenicer als 45<B>'</B> zur Längsachse des Schlauches angeordnet sind.
Die Stränge,der untern Lage des geflach- tenen Materials 4 sind, wie oben erwähnt, in einem Winkel von 42 Grad zu der Längs achse angeordnet. Eine Lage aus nachgie bigem Material<B>6</B> ;bildet eine Zwisehenlage zwischen der Lage 4 -und der zweiten Lage<B>7</B> aus geflochtenem Material, deren Stränge in einem Winkel von 40<B>' 30'</B> angeordnet sind. Wird der Schlauch unter Flüssigkeitsdruck gesetzt, so sucht- die Lage 4 sich zunächst auszudehnen, und infolge ihrer Ausdehnung, wird die<U>Lage</U><B>6</B> gepresst, so dass die Lax ge <B>7</B> sieh auszudehnen sucht.
Die Lage 4 dehnt sich zunäehst aus, und infolge der narh- giebigen Zwischenlage<B>6</B> wird eine grössere Umfangskraft auf die Lage 4 ausgeübt als auf die Lage<B>7.</B> Die Längskräfte hingegen auf die Lagen 4 und <B>7</B> sind einander Olleich. <B>in</B> Da die Umfangskräfte auf die Lage<B>7</B> klei- zn ner,als auf die Lage 4 sind, sind #die Stränge n der Lage<B>7</B> in einem kleineren Winkel zur Län"sachse des Schlauches angeordnet,
als t' die Stränge der Lage 4.
Aus einer Betrachtunc der Parallelo- b gramme F in Fig. 2 der Zeichnung, in der die Seiten einer in ausgezogenen Linien dar gestellten Masche<B>11</B> einen Winkel von 40' <B>30 '</B> mit der Länusachse des Schlauches bil- Jen. und in der die Seiten einer durch ge brochene Linien angedeuteten Masche 12 einen Winkel von 42 bilden, ersieht man, (lass bei gegebenen Längs- und Umfangskräf ten die Masche 12 eine geringere Neigung haben würde,
sich an ihrem Umfang auszu dehnen als die Masche<B>11.</B> Mit andern Wor ten,<B>je</B> grösser der genannte Winkel der Stränge einer geflochtenen Lage ist, um so geringeres Bestreben hat der Schlauch, sieh an seinem Umfang auszudehnen. Da es er- wüns#cht ist, dass die Lage der geringsten Umfangsausdehnung sich aussen befindet, um eine orössere Verstärkung der Innenlage zu erreichen, und da die Lage, deren Stränge einen orösseren Winkel bilden..
eine geringere Umfangs-Aus-dehnung besitzt, so erschiene es angezeigt, den Winkel der Stränge der äussern Lage<B>7</B> grösser als den Winkel der innern Lage zu wählen, damit die La ge von der geringsten Umfangsausdehnung sich aussen befindet. Da aber die Umfangskräfte in der äussern Lage ,geringer als in der innern. Lage sind so kann <B>> n 7</B> der Winkel der Stränge in der äussern Lage kleiner als in der innern Lage gewählt wer den, und doch wird die äussere Lage eine geringere Umfangsa,-usdehnung no,el-i haben, D <B>t'</B> zn als die innere Lage.
Man erhält gemäss der Erfindung einen Schlauch, der ein im wesentlichen konstan tes Volumen besitzt, wenn er unter hohen Flüssigkeits,dru-ch. gesetzt wird; seine Aus- dehnuno,sfähigkeit ist so gering, dass man sie vernachlässigen kann.