CH142276A - Elektrische Schaltuhr mit Aufzugszwang. - Google Patents

Elektrische Schaltuhr mit Aufzugszwang.

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CH142276A
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CH
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switch
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time
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rocker
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Inventor
Elektr Apparate Fr Saut Fabrik
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Sauter Ag
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/02Constructional details
    • G04C23/06Driving or regulating means
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed

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Description


      Elekrische    Schaltuhr mit Aufzugszwang.    Es gibt Elektrizitätswerke, die zur  automatischen Schaltung von Heizstrom  kreisen und dergleichen Schaltuhren mit  Aufzugszwang durch den Abonnenten be  nützen. Zu diesem Zwecke werden Schalt  uhren gebaut, bei denen das Uhrwerk mit  einem Schlüssel von aussen aufgezogen wer  den kann und das eine Sperrvorrichtung ent  hält, welche den elektrischen Schalter  dauernd ausschaltet, wenn die Uhr nach  einer bestimmten Gangdauer nicht wieder  aufgezogen wird.  



  Bei Versäumnis des Aufziehens wird dann  der Abonnent durch     Ausbleiben    des elek  trischen Stromes darauf aufmerksam ge  macht, und er hat dann Gelegenheit, die  Uhr aufzuziehen, wodurch der Zeitschalter  seine normalen Funktionen wieder erfüllt.  



  Wenn der     Abonnent    aber auf unerlaubte  Benützung des elektrischen Stromes ausgeht,  so ist es ihm möglich, nach Ablauf und  Stillstand des Uhrwerkes durch Wiederauf  ziehen eine Verschiebung der Sperrzeiten her  beizuführen, so dass zum Beispiel der Strom-    bezug am Tage statt während der Nacht  erfolgen kann.  



  Vorliegende Erfindung bezieht sich nun  auf eine elektrische Schaltuhr mit Aufzugs  zwang, bei der nach einer bestimmten Gang  zeit der elektrische Schalter ebenfalls  dauernd ausgeschaltet, aber, wenn nicht auf  gezogen, nach einer weiteren bestimmten  Gangzeit die Wiedereinschaltung desselben  hintangehalten wird, so dass eine Beeinflus  sung des Schalters durch keinerlei     unerlaubie     Kunstgriffe möglich ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes sche  matisch durch     Fig.    1 bis 6 dargestellt.  



  Es bedeutet 1 den Aufzugzapfen, an  dem die Triebfeder des Uhrwerkes auf  gezogen     wird;    2 ist ein mit diesem fest  verbundenes Zahnrad, das zugleich als     Sperr-          rad    dient und in das die Sperrklinke 3 ein  greift; 5 ist ein an der     Platine    4     (Fig.    2  und 5) festsitzender Zapfen, um den eine mit       Links-Schraubengewinde    versehene Büchse 6  mit dem auf ihr     festsitzenden    Zahnrad 7,      das mit dem Zahnrad 2 in Eingriff steht,  drehbar ist.

   Auf dem Gewinde der Büchse 6  ist ein mit     Muttergewinde    versehenes Zahn  rad 8 beweglich aufgesetzt, das mit dem  trommelförmigen Zahnrad 9 in     Eingriff    steht;  an letzterem sitzt das Zahnrad 10 fest, und  beide sind um den in der Platine 4 fest  sitzenden Zapfen 11 drehbar.  



  In den Platinen 4, 4' ist eine Achse 12  drehbar gelagert, welche in 24 Stunden eine  Umdrehung ausführt und auf dem vorste  henden Teil die     Stundenscheibe    14 trägt. Auf  der Achse 12 sitzt ferner ein Zahnrad 13  fest, welches mit demjenigen 10 in Eingriff  stellt.  



  Das beschriebene Zahngetriebe wirkt  folgendermassen:  Die sich kontinuierlich in der Pfeil  richtung     (Fig.    1 und 4) drehende Stunden  achse 12 treibt mittelst des Zahnrades 13  das Zahnradpaar 9, 10 an und letzteres das  mit ihm kämmende Zahnrad 8, welches in  folgedessen auf der stillstehenden links  gängigen Gewindebüchse 6 nach vorne, be  ziehungsweise nach rechts     (Fig.    2 und 5)  wandert.  



  Sobald nun die Triebfeder des Uhrwer  kes am Aufzugzapfen 1 in der Pfeilrichtung       (Fig.    1) gedreht wird, treibt das Zahnrad 2  dasjenige 7 an. Dadurch wird die Gewinde  büchse 6 in der eingezeichneten Pfeilrichtung       (Fig.    1 und 4) in Drehung versetzt und  das Zahnrad 8 wird dadurch auf ihr nach  hinten; beziehungsweise nach links     (Fig.    2  und 5) geschraubt.  



  Durch das Wechselspiel: Drehung der       Stundenachse    12     und:    Drehung des Aufzug  zapfens 1 wird somit das mit Mutter  gewinde versehene Zahnrad 8 wechselseitig  in der Richtung seiner Achse verschoben.  



  Zwischen den Platinen 4, 4' ist ferner       ael)sial    verschiebbar die Achse 16 gelagert,  auf der ein Zylinder 17 festsitzt, welcher  an einem Ende, bei 17', konisch ausgebildet  ist. An dem einen, vorstehenden Ende der  Achse 16 ist ein dem Zahnrad 8 vorgelager  tes Segment 15     befestigt.    Auf dem andern  Ende der Achse 16 sitzt     eine-Druckfeder   <B>18,</B>    welche dazu bestimmt ist, das Segment     1:')     an das Zahnrad 8 anzupressen, so dass es  samt der Achse 16 die wechselseitige Ver  schiebung des Zahnrades 8 in der     Achsial-          richtung    mitmacht (vergleiche     Fig    2 und 5).  



  Im weiteren ist     zwischen    den Platinen  4, 4' eine drehbare Achse 19 gelagert, an  der ein zweiarmiger Hebel 20, 20' befestigt  ist. Der längere Arm 20 desselben ist an  seinem freien Ende mit einer Nase 20" ver  sehen; der kürzere, 20', liegt an der     Achse     1.6, beziehungsweise an dem Zylinder 17 an.  



  Die Wirkung dieser Teile ist so, dass bei  Verschiebung des mit     Muttergewinde        ver-          sehenen    Zahnrades 8 und damit der Achse  16 nach     vorne,    beziehungsweise nach rechts  der Zylinderkonus 1.7' den Hebel 20, 20',  der um die Achse 19 schwenkt, beiseite  schiebt und dieser schliesslich an dem zy  lindrischen Umfang des Zylinders 17 an  zuliegen kommt (vergleiche     Fig.    1, 2 und  4, 5).  



  Der Hebelarm 20. der die erwähnte  Schwenkung ebenfalls ausführt, beeinflusst  mittelst der Nase 20" einen Kupplungshebel  21 eines     Wippschalters,    der. folgende Bau  art aufweist: Die     Schaltwippe    desselben be  steht aus zwei getrennten Teilen, dem Seg  ment 22, das auf der Achse 22"' festsitzt,  und dem Arm 22', der auf dieser Achse lose  steckt. Auf der Achse 22"' ist ein Finger  stück 23 angebracht, mittelst dessen die er  wähnte Schaltwippe in bekannter Weise  durch die Schaltstifte 24', 24" der um die  Achse 12 sich drehenden Stundenscheibe 11  wechselweise in die Ein- und Ausschaltstel  lung bewegt wird.

   Unter Wirkung der Wipp  feder 22" führt die Schaltwippe nach Über  schreiten der     Totpunktstellung    die Schal  tungen sprungweise aus. 2 & ', 28" sind zwei       Mitnehmerstifte,    der erstere an dem auf der  Achse 22"' lose sitzenden     Wippenarm    22'  befestigt, der letztere an dem     Wippensegment     22 angebracht.

   Der bei 27 am     Wippenseg-          ment    22     angelenkte    Kupplungshebel 21 kup  pelt     normalerweise    den     Wippenarm    22'     mit-          telst    des an ihm sitzenden     Stiftes    25 mit  dem     Wippensegment    22 zusammen, wobei er      infolge Eigengewichtes die     Kuppelstellung     einnimmt und in dieser die     Wippenteile    zu  sammen als Ganzes wie eine gewöhnliche  Schaltwippe sich bewegen lässt. 26 ist ein  Anschlagstift für den     Flebel    21, um dessen  Weg nach innen im Kupplungssinne zu be  grenzen.  



  30 ist ein um die Achse 29 drehbarer  Hebel, an den die Stifte 28', 28" wechsel  weise anschlagen können, um ihn wechsel  weise in die Aus- und Einschaltstellung       (Fig.    1 und 3) zu bringen. Am Hebel 30  ist ein mit diesem eine Art Kniehebel bil  dendes, aus elektrisch isolierendem Material  bestehendes Verbindungsglied 31     a-ngelenkt,     das anderseits an einer um 33 drehbaren Kon  taktzunge 32     angelenkt    ist. 34 ist der feste  Gegenkontakt und 35 eine flexible Kabel  verbindung der Kontaktzunge 32 mit der  Klemme 36.  



  Solange der Kupplungshebel 21 durch  den Hebelarm 20 nicht ausgelöst wird, führt  die zweiteilige Schaltwippe als Ganzes die  Schalterteile 30, 31, 32 abwechslungsweise  in die Ein- und Ausschaltstellung gemäss den       Fig.    1 und 3. Sobald er aber den Wippen  arm 22' entkuppelt, bleibt dieser samt den  Schalterteilen 30, 31, 32 in der Ruhestel  lung, indem die Schaltwippe in ihren Tei  len     entkuppelt    ist, während das Wippen  segment 22 seine Kippbewegung unverändert  ausführt, wie dies in     Fig.    4 und 6 veran  schaulicht ist.  



  Die beschriebene Vorrichtung entkuppelt  somit den elektrischen Schalter 32, 34 in  der Ausschaltstellung, sofern die Triebfeder  des Uhrwerkes nach einer bestimmten Lauf  dauer nicht aufgezogen wird, indem durch  die Wirkung des Zylinders 17 auf den He  bel 20, 20' der Kupplungshebel 21 ausgerückt  wird. Der Abonnent wird dadurch auf das  Aufzugbedürfnis aufmerksam gemacht, und  er kann durch Aufziehen der Uhr die nor  malen Schaltfunktionen wieder herbeiführen.  Unterlässt er aber dies, so kommt eine Sperr  vorrichtung zur Wirkung, welche nach einer  weiteren bestimmten Laufdauer den Aufzug  des Uhrwerkes sperrt, wonach der Apparat    nur durch Organe des     zuständigen    Elektri  zitätswerkes wieder in Gang gebracht wer  den kann.  



  Diese Sperrvorrichtung besitzt nun eine  Sperrklinke 37, die um den Zapfen 38 dreh  bar ist und an einem Vorsprung einen Stift  39 trägt, welcher unter Wirkung der Fe  der 40 gegen das     Segment    15 anliegt.  Letzteres hält die Sperrklinke 37 an dem  Stift 39 normalerweise ausser Eingriff mit  dem Zahn- und Sperrad 2 gemäss     Fig.    1  und 2.  



  Sobald aber beim Ablauf des Uhrwerkes       (las    Segment 15 von dem Zahnrad 8 so weit  nach vorne, beziehungsweise in     Fig.    2 und 5  nach rechts geführt worden ist, dass es von  dem Stift 39 abgleitet, so fällt die Klinke  39 in das Rad 2 ein und verhindert nun  das Aufziehen der Uhr (gestrichelte Stel  lung der Klinke in     Fig.    4).  



  Um die Uhr wieder in Gang zu setzen,  ist es erforderlich, den Apparat zu öffnen,  die Klinke 37 mit dem Finger an dem Knopf  41 aus dem Rad 2 auszurücken und den  Aufzug wieder aufzuziehen.  



  Die zuletzt beschriebene Sperrvorrichtung,  die am Aufzug ansetzt, könnte auch noch  anders gelöst werden, zum Beispiel derart,  dass ein vom Segment 15 oder vom Zylinder  17 gesteuertes Organ den Kupplungshebel 21  dauernd ausgerückt hält, das heisst ihn nicht  die     Kuppelstellung    einnehmen lässt, trotz  dem die Uhrtriebfeder wieder aufgezogen  worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Schaltuhr mit Vorrichtung, die den Abonnenten zwingt, das Uhrwerk von Zeit zu Zeit von Hand aufzuziehen, an sonst der Strombezug abgestellt wird, da durch gekennzeichnet, dass eine von den ablaufenden Organen des Uhrwerkes und von denjenigen des Handaufzuges wechselseitig beeinflusste Steuervorrichtung zunächst auf einen vom Uhrwerk überwachten elektrischen Schalter derart einwirkt, dass dieser dauernd ausgeschaltet wird, wenn das Uhrwerk nach einer bestimmten Laufdauer nicht wieder aufgezogen wird, und dann bei Versäumen des Aufziehens nach einer bestimmten weite ren Laufdauer des Uhrwerkes auch eine Sperrvorrichtung in dem Sinne beeinflusst, dass dieselbe von nun an jeden Eingriff des Abonnenten zum Wiedereinschalten des Schalters unwirksam macht.
    UNTERANSPRüCIIE 1. Elektrische Schaltuhr nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr vorrichtung mit dem Handaufzug des Uhrwerkes derart zusammenwirkt, dass sie denselben bei Versäumen des Auf ziehens selbsttätig sperrt, so dass eine Wiederinbetriebsetzung des Ganzen erst nach Lösen der Sperrvorrichtung seitens eines Kontrollbeamten möglich wird. 2.
    Elektrische Schaltuhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Steuervorrichtung ein umlaufendes, zugleich axial bei Ablauf der Uhr in einem Sinne, beim Aufziehen im entgegengesetzten Sinne wanderndes Rad nebst einem beweglichen Steuerorgan aufweist, welches bei der achsialen Rad wanderung im ersten Sinne nach bestimm ter Zeit auf ein zur Bewegungsverbindung einer Schaltwippe mit einem Schalter dienendes Kupplungsglied derart ein wirkt, dass .es durch Auslösen desselben die Bewegungsverbindung zwischen Schalt wippe und Schalter in der Ausschaltstel lung desselben aufhebt, um so diesen in der Ausschaltstellung verharren zu lassen.
CH142276D 1929-12-23 1929-12-23 Elektrische Schaltuhr mit Aufzugszwang. CH142276A (de)

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