CH142300A - Aus Relais bestehende Schaltungsvorrichtung, inbesondere für Fernsprechanlagen. - Google Patents

Aus Relais bestehende Schaltungsvorrichtung, inbesondere für Fernsprechanlagen.

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CH142300A
CH142300A CH142300DA CH142300A CH 142300 A CH142300 A CH 142300A CH 142300D A CH142300D A CH 142300DA CH 142300 A CH142300 A CH 142300A
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CH
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relay
relays
armature
circuit
circuit device
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English (en)
Inventor
Telefonaktiebolaget L Ericsson
Original Assignee
Ericsson Telefon Ab L M
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/60Semi-automatic systems, i.e. in which the numerical selection of the outgoing line is under the control of an operator
    • H04M3/62Keyboard equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description


  Aus Relais     bestehende    Schaltungsvorrichtung,     inbesondere    für Fernsprechanlagen.    Die Erfindung bezieht sich auf solche,  insbesondere im     Selbstanschlusswesen    ver  ivendete elektrische Schaltungsvorrichtun  gen, die aus einer Reihe von Relais bestehen  und als Regler verwendet werden, um beim  Herstellen von Verbindungen gewisser Lei  tungen mit andern Leitungen oder Appara  ten bewirken zu können, dass die Verbindun  gen innerhalb einer Gruppe von Leitungen  oder Apparaten in einer bestimmten Reihen  folge hergestellt werden.

   Solche Relaissätze  können beispielsweise als     Anrufsordner    ver  wendet werden, um eine     Abfertigung    von  gleichzeitigen Anrufen hintereinander zu er  möglichen, oder sie können als     Anrufsver-          teiler    oder Sucher verwendet werden, um  den Verkehr auf eine Anzahl von Leitungen  oder Schaltapparate gleichmässig zu vertei  len.

   Die Erfindung ist im wesentlichen da  durch gekennzeichnet, dass die Relais gegen  seitig ihre Stromkreise kontrollieren, derart,  dass dieselben bei der Inanspruchnahme der  Schaltungsvorrichtung zwecks Durchfüh  rung eines Schaltungsvorganges zuerst ihre    Anker anziehen und dann der Reihe nach  ihre Anker loslassen, wobei diejenigen  Relais, welche anrufenden     bezw.    freien Lei  tungen oder Apparaten     entsprechen,    ihre  Anker solange in der angezogenen Stellung  behalten, bis der betreffende Schaltungsvor  gang ausgeführt worden ist, während die  übrigen Relais beim     Aberregen    je des unmit  telbar vorhergehenden Relais ihren     Anker     loslassen.  



  Ein Beispiel des Gegenstandes der vor  liegenden Erfindung soll anhand der beige  fügten Zeichnung, die eine aus vier Relais  <I>A, B, C, D</I> bestehende Schaltungsvorrich  tung zeigt, näher beschrieben werden. Jedes  der erwähnten vier Relais ist mit zwei     jVick-          lungen    versehen, und zwar einerseits mit  einer Arbeitswicklung<I>AL</I> und anderseits  mit einer Haltewicklung<I>HL.</I> Der Strom  kreis für die Arbeitswicklung am ersten  Relais A wird über einen Kontakt 1 ge  schlossen, zum Beispiel mittelst eines Relais  I, sobald zum Beispiel ein nicht abgefertig  ter Anruf vorkommt. Der genannte Strom-      kreis ist über einen Ruhekontakt 2 am letz  ten Relais D geführt.

   Die Stromkreise für  die Arbeitswicklungen der Relais B,<I>C, D</I>  können über Arbeitskontakte 3, 4, 5 am un  mittelbar vorhergehenden Relais geschlossen  werden. Die Haltestromkreise, die die Wick  lungen     IIL    enthalten, werden von den Lei  tungen     bezw.    Apparaten, denen die betreffen  den Relais zugeordnet sind, kontrolliert, und  zwar zum Beispiel mittelst Relais F, F, G,  H, welche in Tätigkeit treten, sobald die  entsprechende Leitung öder der entspre  chende Apparat in Anspruch genommen  wird. Der Haltestromkreis des ersten Relais  A ist über einen Arbeitskontakt 6 am letz  ten Relais D geführt, während die Halte  stromkreise der übrigen Relais über Ruhe  kontakte 7, 8, 9 an den unmittelbar vorher=  gehenden Relais geführt sind.

   Ausserdem       licgen    in den Haltestromkreisen Arbeitskon  takte 10, 11, 12     bezw.    13 und Relais     K,   <I>L,</I>  <I>M,</I>     11j,    welch letztere dazu dienen können,  die Schaltungsvorgänge zum Herstellen der     _     gewünschten Verbindung in Gang zu setzen.  



  Es wird zuerst angenommen, dass der       Apparat    als     Anrufsordner    arbeitet. Sobald  ein Anruf vorhanden ist, wird das Relais I  und eines oder mehrere der Relais E, F,     G,          II,    welche der oder den anrufenden Leitun  gen entsprechen, erregt. Sollte nur ein An  ruf vorhanden sein, zum Beispiel an der Lei  tung, die von dem Relais F dargestellt wird,  so tritt der folgende Schaltungsvorgang ein.  Das Relais I schliesst den Stromkreis für die  Arbeitswicklung AL des Relais A, wobei  dieses Relais A seinen Anker anzieht und  den     Arbeitsstromkreis    für das Relais B  schliesst.

   Letztgenanntes Relais zieht seinen  Anker an und schliesst seinerseits den Ar  beitsstromkreis für das Relais C, welches den  Arbeitsstromkreis für das Relais D schliesst.  Hierdurch sind also sämtliche Relais A, B,  <I>C, D</I> veranlasst worden, der Reihe nach ihre  Anker anzuziehen. Sobald das Relais D  seinen Anker anzieht, wird der Arbeits  stromkreis für das Relais A unterbrochen.  Da nun das Relais E stromlos ist, kann das  Relais A seinen Anker nicht festhalten, und    dieses Relais wird also     aberregt.    Dabei wird  der     Arbeitsstromkreis    für das Relais B un  terbrochen, aber statt dessen wird :der Halte  stromkreis für dasselbe Relais über die Kon  takte 7, 11 und den Kontakt 14 am Relais  F, das jetzt errege     ist,    geschlossen.

   Das  Relais B bleibt also erregt und der Arbeits  vorgang des Anrufordners hört auf. Gleich  zeitig wird das Relais L erregt und dadurch  wird der Schaltungsvorgang angefangen, wo  durch die anrufende Leitung angeschlossen       wird.    Nachdem dieser     Schaltungsvorgang     vollzogen ist, wird das Relais F     aberregt.     Das Relais F unterbricht den Haltestrom  kreis für das Relais<I>B.</I> Lässt das Relais<I>B</I>  infolgedessen seinen Anker los, so wird auch  das Relais C     aberregt,,    -und dieses Relais  unterbricht seinerseits den Stromkreis für  das Relais D, welches also auch     aberregt     wird. Wenn inzwischen kein neuer Anruf       eingekommen    ist, so ist, auch das Relais I ab  erregt.

   Die Relais<I>A, B, C, D</I> können -des  halb erst wieder erregt werden, wenn ein  neuer Anruf kommt, wobei ein     ähnlicher     Schaltungsverlauf wiederholt wird.  



  Wenn Anrufe gleichzeitig auf mehreren  Leitungen     vorkommen,    so werden diese An  rufe offenbar der Reihe nach abgefertigt  werden, je nachdem die verschiedenen Relais       t1,   <I>B, C, D</I> ihre Anker loslassen. Bei     Ver-          4vendung    des Apparates als Anrufverteiler  ergibt sich ein ähnlicher Schaltungsvorgang.  Dabei sind an den Relais     E,   <I>F, G,</I>     1I    die ver  schiedenen Leitungen anzuschliessen, über  welche die Anrufe zu verteilen sind. Beim  Anrufen wird auch in diesem Falle wie vor  her das Relais 1 erregt.

   Gleichzeitig werden       ?ber    auch die Relais     E,   <I>F,</I>     G,    H, welche .den  zur Zeit freien Leitungen entsprechen, be  tätigt. Die Relais<I>A, B, C, D</I> ziehen wie vor  her nacheinander ihre Anker an. Sind sämt  liche Leitungen frei, so hört     cl-r    Schaltungs  vorgang auf, wenn das Relais D seinen  Anker angezogen hat, indem das Relais A       däbei    Haltestrom über die Kontakte 6, 10  und 15 erhält. Dabei wird das Relais     K    be  tätigt und veranlasst einen Schaltungsvor  gang, wodurch die anrufende Leitung an die      Leitung, die dem Relais E entspricht,  angeschlossen wird.

   Nachdem diese Verbin  dung bewerkstelligt ist, wird das Relais E       aberregt,    und falls kein neuer Anruf vor  liegt auch das Relais 1, wobei die Relais A,  <I>B. C, D</I> nacheinander ihre Anker loslassen.  Sollten mehrere gleichzeitige Anrufe vorlie  gen, bleibt das Relais I erregt, bis zum Er  ledigen aller Anrufe, wobei die Verbindun  gen, wie leicht ersichtlich, nach und nach  unter gleichzeitiger     Aberregung    der Relais  <I>A. B. C. D</I> erledigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus einem Satz von Relais bestehende elektrische Schaltungsvorrichtung, insbeson dere für selbsttätige Fernsprechanlagen, die zum Regeln selbsttätiger Schaltungsvor gänge bei der Herstellung von Verbindungen gewisser Leitungen mit andern Leitungen oder Apparaten dient, derart, dass die Ver bindungen innerhalb einer Gruppe von Lei tungen oder Apparaten in einer bestimmten Reihenfolge hergestellt werden, dadurch ge kennzeichnet, dass die Relais gegenseitig ihre Stromkreise kontrollieren, derart, dass die selben bei der Inanspruchnahme der Schal tungsvorrichtung zuerst ihre Anker an ziehen und dann der Reihe nach ihre Anker loslassen.
    wobei diejenigen Relais, welche an rufenden bezw. freien Leitungen oder Appa raten entsprechen, ihre Anker in der ange zogenen Stellung behalten, bis der betref fende Schaltvorgang vollendet worden ist, während die übrigen Relais beim Aberregen je eines unmittelbar vorhergehenden Relais ihre Anker loslassen. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Relais, nachdem sie aber regt worden sind, erst nach der Aberre- gung des letzten Relais in der Reihe ihre Anker wieder anziehen können.
    2-. Schaltungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch .ge kennzeichnet, dass jedes nachfolgende Relais in der Reihe über einen durch das unmittelbar vorhergehende Relais kon trollierten Arbeitsstromkreis erregt und über einen Haltestromkreis in wirksamer Lage gehalten werden kann, wobei ein Kontakt im Haltestromkreis beim Aber regen des vorhergehenden Relais geschlos sen wird.
    3. Schaltungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Arbeits stromkreis für das erste Relais in der Reihe derart unter der Kontrolle des letz ten Relais ist, dass derselbe unterbro chen wird, sobald das letztgenannte Re lais seinen Anker anzieht. 4. Schaltungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, da.ss der Halte stromkreis für das erste Relais in der Reihe über einen Arbeitskontakt am letz ten Relais geführt ist.
CH142300D 1929-06-18 1929-06-18 Aus Relais bestehende Schaltungsvorrichtung, inbesondere für Fernsprechanlagen. CH142300A (de)

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