CH142302A - Photo-elektrische Zelle. - Google Patents

Photo-elektrische Zelle.

Info

Publication number
CH142302A
CH142302A CH142302DA CH142302A CH 142302 A CH142302 A CH 142302A CH 142302D A CH142302D A CH 142302DA CH 142302 A CH142302 A CH 142302A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
photoelectric
substance
chemical compound
cell according
photoelectric cell
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH142302A publication Critical patent/CH142302A/de

Links

Landscapes

  • Hybrid Cells (AREA)

Description


      Photo-elektrische    Zelle.    Photoelektrische Zellen eignen     sieli    zur  Beeinflussung von elektrischen Strömen  durch Licht, und werden oft, zum Beispiel  in Anlagen zur Übermittlung von Photo  graphien auf radiotelegraphischem Wege  oder durch elektrische Leiter und in Fern  sehvorrichtung zur Überführung von Licht  schwankungen in entsprechende Strom  schwankungen, verwendet. In der photo  elektrischen Zelle, die den Gegenstand der  Erfindung bildet, ist ein photoelektrischer  Stoff enthalten, der, wenn er einer Bestrah  lung ausgesetzt wird, Elektronen emittiert,  wobei die Zahl der emittierten Elektronen  von der Intensität der Bestrahlung abhängig  ist.

   Wird nun in der Zelle eine Elektrode  angebracht, die durch eine Spannungsquelle  mit, dem photoelektrischen Stoff verbunden  wird, wobei dafür Sorge getragen wird,     dass     die Elektrode ein positives Potential     (r   <B>-</B>  Liegen  über dem photoelektrischen Stoff enthält, so  führen die von diesem Stoff emittierten  Elektronen einen die Zelle -und den mit ihr    verbundenen Stromkreis durchfliessenden  Strom herbei, dessen Intensität von derjeni  gen der Bestrahlung des photoelektrischen  Stoffes abhängig ist. Dieser Strom ist in  der     Recel    sehr klein und     muss    bei den prak  tischen Anwendungen meist verstärkt wer  den.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine photo  elektrische Zelle, deren Elektronenemission  und Empfindlichkeit gross sind.  



  Bei einer     photoelektriseben    Zelle nach  der Erfindung ist zwischen einer Unterlage  und dem elektronenemittierenden     photoelek-          irischen    Stoffe, der zweckmässig aus einem  <B>C</B>       Alkalimetall,    etwa Cäsium, besteht, ein  Stoff enthalten, der eine chemische Verbin  dung enthält. Vorteilhaft kann diese Ver  bindung aus einer Verbindung eines     Metal-          les    bestehen, das nicht in der Unterlage vor  handen ist.

   Zweckmässig ist die chemische  Verbindung derart,     dass    sie den     photoelek-          irischen    Stoff besser     adsorbiert    als der Stoff,  aus dem die Unterlage besteht-. Vorteilhaft      kann die chemische Verbindung aus einem  Oxyd Moder einem     Halogenid,    etwa     Caleium-          fluorid,    bestellen. Die chemische Verbindung  kann auch durch Ätzen der Unterlage gebil  det sein.  



  Die Empfindlichkeit und die Gleich  mässigkeit der Wirksamkeit der Zelle kön  nen in vielen Fällen dadurch wesentlich ver  grössert werden,     dass    der Zelle eine so ge  ringe Menge photoelektrischen Stoffes ein  verleibt wird,     dass    der     Dampfdruch:

      dieses  Stoffes kleiner ist, als dessen gewöhnlicher       Dampfdruck.    Dies kann in der Weise erzielt  werden,     dass    die photoelektrische Zelle, nach  dem Einbringen des photoelektrischen Stof  fes und während die Zelle mit einer Va  kuumpumpe in Verbindung stellt, auf eine  geeignete Temperatur erhitzt wird, so     dass     der von der     ehemischen    Verbindung nicht       adsorbierte    aktive Stoff verdampft und aus  der Zelle beseitigt werden kann. Vorzugs  weise geht man dabei soweit,     dass    sich auf  der     ph#otoa,1-.tiveii    Elektrode eine einatomige  Schicht des photoelektrischen Stoffes be  findet.  



  Die in der Zwischenschicht befindliche  chemische Verbindung kann auch in mecha  nischer Weise, zum Beispiel durch Bestrei  chen oder Bespritzen, auf die Unterlage     auf-          (ebracht    werden, zweckmässig     alber    erfolgt  .dies durch Verdampfen der Verbindung in  einem     Ilochvakuum.     



  Die Zeichnung veranschaulicht schema  tisch ein Ausführungsbeispiel des     Erfin-          dungsgegensfandes,    durch       Fig.   <B>1</B> im     Vertikalsehnitt;          Fig.    2 ist eine     Einzeldarstellung.     



  Die in der Figur dargestellte     photoplek-          trische    Zelle, die eine Gasfüllung, etwa aus  Neon enthalten, oder zu einem möglichst  hoben Grade entlüftet sein kann, hat eine  Wandung<B>1,</B> die zum Beispiel aus Glas be  steht, auf der sich eine     Cäsiumhaut    2 befin  det. Dieser Stoff ist     jedoc#h    nicht unmittel  bar auf die Zellenwandung aufgebracht  worden, sondern auf eine     Zwischenlage   <B>3,</B>  die aus     Caleiumfluorid    besteht. Die so ge  bildete photoelektrische Elektrode steht mit    einem     Durehführungsdraht    4 in Verbin  dung.

   Unter Umständen ist es erwünscht, die  Anordnung so zu treffen,     dass    die photoelek  trische Schicht aus der Zwischenlage vor  springt und im vorspringenden Teil die Ver  bindung mit dein Durchführungsdraht her  gestellt wird.  



  Auf einem     Queisch   <B>5</B> ist eine Elektrode  <B>6</B> angeordnet, die, wie sich aus     Fig.    2 er  kennen     lässt,-die    Form eines nahezu geschlos  senen Ringes -hat und mit zwei     Durchfüli-          rungsdrähten   <B>7</B> und<B>8</B> verbunden ist. Diese  ringförmige Elektrode wird vor ihrer Ein  führung in die Zelle mit     Caleiumfluorid    be  spritzt, das nach der Entlüftung der Zelle  verdampft wird; zu diesem Zwecke wird mit  Hilfe der Zuführungsdrähte<B>7</B> und<B>8</B> ein  Strom durch die Elektrode geführt.

   Das  verdampfte     Caleiumfluorid    setzt sich auf der  Zellenwandung ab und bildet dort die  Schicht<B>3.</B> Das Cäsium kann durch Ver  dampfen aus einem kleinen Seitenrohr, das  zum Beispiel an der Stelle,<B>9</B> angeschlossen  sein kann, in die Zelle eingeführt werden.  



  Nachdem das Cäsium aufgebraucht wor  den ist, kann die Zelle, während sie mittelst  der Röhre<B>11</B> mit einer Vakuumpumpe in  Verbindung steht, auf eine geeignete Tem  peratur, zum Beispiel auf etwa<B>300' C</B> er  hitzt werden. Das nicht von der     Zwiscli(-ii-          schiebt        adsorbierte    Cäsium verdampft in  folge dieser Erhitzung und wird     mittelst    der  Vakuumpumpe aus der Zelle entfernt.

   Es  ist somit möglich,     auf    der Schicht<B>3</B> eine nur       -#venio,e    Atome dünne oder sogar eine     ein-          t'   <B>en</B>       atomige    Schicht des photoaktiven Stoffes     züi     bilden, während der photoaktive Stoff, der  sich ausserhalb der Zwischenschicht     ab(T        -          ge     setzt haben sollte, verdampft und beseitigt  wird. Die elektrische Isolierung zwischen  den Elektroden der Röhre wird     infolge2es-          sen    wesentlich verbessert.  



  Der mit<B>10</B> bezeichnete Teil der     Zeilon-          wandung    wird gegen Niederschlag gesichert  was in der Weise erfolgen kann,     dass    dieser  Teil durch einen in der Zelle angeordneten  Schirm, der zum Beispiel aus Glimmer     he-          ste#en    kann, abgedeckt wird.

        Im Betrieb dieser Zelle wird der Elek  trode<B>6</B> ein positives Potential gegenüber  der photoelektrischen Elektrode gegeben und  diese durch Licht bestrahlt, das durch (las  Fenster<B>10</B> hindurch in die Zelle eintreten  kann und Elektronen aus der     photoc-lel#tri-          sehen    Schicht auslöst, wobei die Zahl der  ausgelösten Elektronen von der Intensität  der Belichtung abhängig ist. Der Strom  durchgang durch die Zelle ist somit ein Mass  der Belichtung der     photoelektrisehen    Elek  trode und die in der Belichtung     vor)i#,iidpi(#n     Schwankungen haben entsprechende     Äudie-          rungen    im Strom zur Folge.  



  Die rationelle Wirkungsweise, der be  schriebenen Zelle dürfte unter anderem dar  auf zurückzuführen sein,     dass    die     7,wise.hüji-          lage    eine     rauhe    Oberfläche aufweist, so     dass     der sich auf ihr absetzende     photoelektrisclie     Stoff eine grosse Oberfläche erhält.  



  Wird bei einer     pliotoelektrischen    Zelle  der photoelektrische Stoff unmittelbar auf  die Glaswand aufgebracht, so ist     vielfach.die     aufgebrachte Schicht nicht mehr zusammen  hängend. Wird nun als Zwischenlage bei  einer Zelle eine Verbindung gewählt, die den  photoelektrischen Stoff besser     adsorbiert    als  Glas, so kann eine sehr gut zusammen  hängende photoelektrische Schicht erhalten  werden. Infolgedessen kann auch der  Dampfdruck des photoelektrischen Stoffes  klein sein. In     adsorbierter    Lage kann der       phatoelektrische    Stoff anders gefärbt sein als  in nicht     adsorbierter    Lage.

   Cäsium auf     Cal-          ciumfluorid    als Zwischenlage angebracht, ist  zum Beispiel blau, auf     Natriumbromid    grün.  Dies gibt die Möglichkeit, die spektrale  Empfindlichkeit der Zelle durch geeignete  Wahl der chemischen Verbindung als Zwi  schenlage zu beeinflussen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> I: Photoelektrische Zelle, dadurch gekenu- zeichnet, <B>'</B> dass zwischen einer Unterlage und dem elektroneneinittierenden photoelektri- sehen Stoff ein Stoff enthalten ist, der eine chemische Verbindung enthält. UNTERANSPRMIE <B>-</B> <B>1.</B> Photoelektrische Zelle nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung aus einer Verbindung eines nicht in der Unterlage vorhandenen Metalles besteht. 2.
    Photoelektrische Zelle nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung derart ist, dass sie den photoelektrischen Stoff bes ser adsorbiert als der Stoff, aus dem die Unterlage besteht. <B>3.</B> Photoelektrische Zelle nach Patentan spruch. I, dadurch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung aus einem Oxyd besteht. 4. Photoelektrische Zelle nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung aus einem Flalogenid besteht.
    <B>5.</B> Photoelektrische Zelle nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Halogenid Caleiumfluorid ist. <B>6.</B> Photoelektrische Zelle nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung durch Ätzen der Unterlage gebildet ist. <B>7.</B> Photoelektrische Zelle nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeiel-inet, dass in der Zelle eine so geringe Menge photo elektrischen Stoffes vorhanden ist, dass der Dampfdruck dieses Stoffes niedriger als dessen gewöhnlicher Dampfdruck ist.
    <B>8.</B> Photoelektrische Zelle nach Unteran spruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sie eine einatomige phofoelektrische Schicht enthält. <B>9.</B> Photoelektrisehe Zelle nach Patentan spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der photoelektrische Stoff aus einem Alkalimetall besteht. <B>10.</B> Photoelektrische Zelle nach Unteran- spruch <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der photoelektrische Stoff aus Cäsium. besteht.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer photo elektrischen Zelle nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung in mechanischer Weise auf die Unterlage aufgebracht wird. UNTERANSPRüCHE: <B>11.</B> Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung durch Bestreichen aufge bracht wird. 12.
    Verfahren nach Patenfanspruelt II, da durch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung durch Bespritzen aufge- kl bracht wird. <B>13.</B> Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung durch Verdampfen in einem Hochvakuum aufgebracht wird.
CH142302D 1928-09-25 1929-09-19 Photo-elektrische Zelle. CH142302A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL142302X 1928-09-25
NL120129X 1929-01-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH142302A true CH142302A (de) 1930-09-15

Family

ID=26643441

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH142302D CH142302A (de) 1928-09-25 1929-09-19 Photo-elektrische Zelle.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH142302A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1764401B2 (de) Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektrode und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1011459B (de) Bildaufnahmeroehre mit photoleitfaehiger Bildelektrode
DE2109903A1 (de) Verfahren zum Herstellen einer Multi alkali Photokathode
DE3015362C2 (de)
DE1111748B (de) Lichtempfindliche photoleitende Schicht
CH142302A (de) Photo-elektrische Zelle.
CH221477A (de) Photoelektrische Kathode und Verfahren zu deren Herstellung.
DE1039661B (de) Photoleitfaehige Einrichtung mit einer Schicht aus Antimontrisulfid
AT138235B (de) Photoelektrische Zelle und Verfahren zu deren Herstellung.
DE1935730C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer Festkorperspeicherplatte
DE710006C (de) Verfahren zur Herstellung einer photoelektrischen Zelle
DE1614753A1 (de) Fotoelektrische Leiter
DE1462101B1 (de) Verfahren zum herstellen einer photokonduktiven bildelektrode fuer bildaufnahmeroehren
DE665312C (de) Photozelle mit aeusserem, lichtelektrischem Effekt
DE887542C (de) Elektrodensystem unsymmetrischer Leitfaehigkeit
DE2401662A1 (de) Elektronenvervielfacher
AT132202B (de) Photoelektrische Vorrichtung.
DE683330C (de) Verfahren zur Herstellung von als lichtelektrisch empfindliches Organ bei Sperrschichtzellen dienenden Metallverbindungen
AT136262B (de) Photoelektrische Zelle.
DE757282C (de) UEberzug mit einem Sekundaeremissionsfaktor kleiner als 1 auf der Glaswandung oder anderen isolierenden Innenteilen von Elektronenroehren
DE737996C (de) Elektrische Entladungsroehre mit einem eine Sekundaeremissionselektrode enthaltenden Elektrodensystem
DE491020C (de) Verfahren zur Verhuetung von Stromuebergang zwischen den Einfuehrungsdraehten von Elektronenentladungsvorrichtungen
AT160910B (de) Elektrische Entladungsröhre zur Bildübertragung
DE666189C (de) Entladungsroehre fuer Korpuskularstrahlen fuer Fernsehzwecke
DE564452C (de) Insbesondere zur Messung therapeutisch wirksamer Strahlen dienende, nur ultraviolettempfindliche Photozelle