CH142365A - Doppelwandiges Metallfass. - Google Patents
Doppelwandiges Metallfass.Info
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Description
Doppelwandiges Metallfass. Die Erfindung bezieht sich auf Fässer nach Patent Nr. 140878 und bezweckt, deren Bauart zu vereinfachen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausf ährungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt dargestellt.
Der Mantel des aus nichtrostendem Stahl hergestellten, eine hinreichende Eigenfestig keit besitzenden Innenfasses besteht aus einem Stück und weist einen kurzen zylin drischen Mittelteil A und zwei sich an die sen anschliessende, leicht kegelförmig ver jüngte Teile A1 auf, an die sich wieder je ein kurzer zylindrischer Teil AZ anschliesst. An diesem ist der zugehörige Boden B mit einem nach innen gepressten Randteil b' an geschweisst, der rechtwinklig auf den Teil A= trifft und dessen Durchmesser dem In nendurchmesser des Teils A2 entspricht. Der Boden B ist ferner mit einem nach aussen gepressten ringförmigen Teil b2 versehen.
Das Aussenfass, das aus billigerem Werk stoff, zum Beispiel Flusseisen, hergestellt ist und eine bedeutend grössere Wandstärke als das Innenfass aufweist, besteht aus zwei topfförmigen Hälften, die von den Enden her auf das Innenfass aufgeschoben sind. Der Mantelteil C der beiden Hälften des Aussenfasses ist so gestaltet, dass das Aussen fass als Ganzes eine tonnenförmige Gestalt erhält. Die beiden Teile C treffen über einem Winkelring D, D' stumpf aufeinander und sind über dessen Flansch D untereinander und zugleich mit diesem durch eine Schwei- ssung verbunden.
Der Steg D' des Winkel ringes liegt gegen den Teil A des Innenfasses an, steht jedoch nicht mit ihm in Verbin dung. An den gewölbten Teil C des Aussen fasses schliesst sich nach aussen ein zylindri scher Teil C' an, dessen Durchmesser so ge wählt ist, dass der zylindirsche Teil A' des Innenfasses stramm in ihn hineinpasst. Der Teil Cl geht in eine Innenkrempe C2 über, die durch eine sich über einen Bogen von<B>180'</B> erstreckende Abrundung von reichlichem Halbmesser gebildet wird und an die sich auf der Innenseite ein nach dem Innern des Fasses zu gerichteter kurzer zy lindrischer Teil C' anschliesst.
Die Teile C', <B><I>C</I></B>, C3 bilden eine Zarge von U-förmigem Querschnitt, die infolge der reichlichen Ab rundung des die beiden Schenkel C' und C3 verbindenden Stegteils C2 federn kann. An den Teil C3 schliesst sich der Boden C' an, der über dem Teil b= des Innenfassbodens B einen nach aussen gepressten ringförmigen Teil c' von solcher Höhe aufweist, dass zwi schen den Teilen b" und c ein Zwischenraum verbleibt.
Innerhalb und ausserhalb der ring förmigen Teile b- und c' sind die Böden B und C' durch eine Zwischenlage aus Pressspan getrennt, also durch eine Zwischen lage aus einem Werkstoff, der die Wärme schlecht leitet und etwas nachgiebig, dabei aber doch genügend fest ist. Die innerhalb des Ringteils b\ liegende scheibenförmige Zwischenlage ist mit E und die ausserhalb desselben liegende kreisringförmige mit E' bezeichnet. Der nach aussen gepresste Teil b= sichert die Zwischenlagen E und E' gegen radiale Verschiebung.
Das Fass ist in der üblichen Weise mit einem Abzapfstutzen I' und einem Bauchspundstutzen G versehen. Im Bereich des Stutzens G ist der Winkel ring<I>D, D'</I> unterbrochen und im Bereich beider Stutzen das Aussenfass mit entspre chenden Ausnehmungen versehen. An jedem Mantelteil C der beiden Aussenfasshälften ist ein Versteifungswinkel H angeschweisst, der ebenso wie der Winkelring<I>D,</I> D' am Innenfass anliegt, jedoch nicht damit ver bunden ist.
Unter Vermittlung der Zwischen lagen E, E' wird das Innenfass vom Aussen fass in der Längsrichtung festgehalten, wo bei infolge der federnden Ausbildung der Zarge C', C=, C3 des Aussenfasses auch bei längerem Gebrauch ein Lockerwerden des Innenfasses im Aussenfass nicht zu befürch ten ist.
Bei der Herstellung des Fasses wird zu nächst das Innenfass fertig mit den Stutzen F und G hergestellt; sodann werden die beiden Hälften des Aussenfasses auf das In nenfass aufgeschoben, nachdem vorher an beiden Hälften die Ringe 11 und ferner au einer der beiden Hälften der Ring<I>D, D'</I> angeschweisst wurden. Alsdann werden dio beiden Hälften miteinander und mit dein Ring<I>D, D'</I> verschweisst, wobei sie von aussen her in der Längsrichtung gegeneinander ge presst werden. so dass sie also beim Schw ei- ssen fest gegen das Innenfass anliegen.
Mit der schliesslich erfolgenden Verschweissun o, der Stutzen F und G mit dem Aussenfa.ss ist die Herstellung des Fasses beendet.
Claims (1)
- .PATENTANSPRUCH I: Doppelwandiges Metallfass nach dem Pa tentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussenfass durch zwei topfförmige Hälften gebildet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Fass nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Innenfass sich von der Mitte nach den Enden hin leicht ver jüngt und an jedem Ende mit einem kur- - zen zylindrischen Teil versehen ist. 2.Fass nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden topfförmigen Hälften über einem Winkelring verbun den sind, der am Innenfass zur Anlage kommt, jedoch nicht mit diesem verbun den ist. 6. Fass nach Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, da,ss am Aussenfass noch, weitere Winkelringe vorgesehen sind, die sich gegen das Innenfass legen, jedoch nicht mit diesem verbunden sind. 4. Fass nach Patentanspruch I, daduMh ge kennzeichnet, dass der Mantelteil jeder topfförmigen Hälfte mit einer U-förmi- gen Zarge von reichlicher Abrundung in den Bodenteil übergeht.5. Fass nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet., dass sich zwischen den Bö den des Innen- und des Aussenfasses je eine Zwischenlage aus einem die Wärme schlecht leitenden und elastischen, jedoch genügend festem Stoff vorfindet. 6. Fass nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Boden des Aussen- fasses so nach aussen durchgesetzt ist, dass ein ringförmiger Raum zwischen Aussen und Innenfass gebildet wird und in die sem Bereich der die Wärme schlecht lei tende Stoff wegfällt und zugleich der Boden des Innenfasses in diesem Bereich nach aussen durchgesetzt ist und der hier durch gebildete, nach aussen gepresste ringförmige Teil dazu bestimmt ist, eine Verschiebung des die Wärme schlecht lei tenden Stoffes in radialer Richtung zu verhindern.PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung von Fässern nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass die beiden topfförmigen Hälften in axialer Richtung gegeneinander gedrückt werden, während sie miteinander verbunden werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE142365X | 1928-10-27 | ||
| CH140878T | 1929-10-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH142365A true CH142365A (de) | 1930-09-15 |
Family
ID=25713604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH142365D CH142365A (de) | 1928-10-27 | 1929-10-02 | Doppelwandiges Metallfass. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH142365A (de) |
-
1929
- 1929-10-02 CH CH142365D patent/CH142365A/de unknown
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