CH142367A - Maschine zur Abgabe einer vorbestimmten Anzahl Körner. - Google Patents

Maschine zur Abgabe einer vorbestimmten Anzahl Körner.

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CH142367A
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CH
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grains
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Udvary Franz
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Udvary Franz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/04Single-grain seeders with or without suction devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description


  



  Maschine zur Abgabe einer vorbestimmten Anzahl Körner.



   Die Erfindung bezieht sich auf   Maschi-    nen, in welchen eine vorbestimmte Anzahl
Körner (auch ein einzelnes Korn) aus einer    belie, bigen Anzahl Körner ausgeschieden    und hierauf von einem   Ausgabeorgan    abgegeben wird, und zwar beispielsweise an den Boden    (Sä. maschine) oder    an eine Sortiervorrichtung    (Sortiermaschine).   



   Es sind bereits Sämaschinen bekannt, die diese Aufgabe dadurch zu   loden    suchen, dass in   rinnenförmigen Leit-oder Schöpforganen    eine grössere Anzahl   lmregelmäBig    gelagerter
Körner aufgenommen wird und aus diesen    unregelmässig gelagerten Eornem    nun ein
Einzelkorn durch bestimmte Bewegungen des    Leit-oder Schöpforganes aus. geschieden und    in den   Bo, den a. bgegeben    werden soll. All diese bekannten Einzelkornsämaschinen erfüllen ihren Zweck deshalb nicht, weil die Körr.   r    in dem die Ausseheidung   bewirken-    den Organ selbst noch unregelmässig gelagert sind.

   Bei der   Ausscheidungsbewegung    dieser Organe ist es unmöglich, die Anordnung so zu treffen, dass mit Sicherheit nur ein einzel nes Korn abgegeben wird, da eine   Auflosung    der   Corner in    eine einzelne Reihe nicht mit
Sicherheit gewährleistet ist. Bei einer andern
Ausführungsform bekannter Einzelkorn    sämaschinen wird die      Vorvereinzelung    und die   Auflosung der Körner    in Einzelreihen zwangläufig durch besondere   Streich-und   
Leitbleche erzielt, welche Art der Vorverein    zelung    jedoch den Nachteil hat, dass die Körner beschädigt, gequetscht oder sogar zerschnitten werden.

   Bei Sortiermasehinen von Körnern, bei welchen die Körner in schiitteren   Reihen oder einzeln dem Sortierorgan    zugeführt werden sollen, tritt häufig insbesondere der Nachteil auf, dass mehrere   Kör-    ner gleichzeitig in, die Sortiereinrichtung abfallen und sich dadurch   gegenseitig behin-    dern.



   Die Erfindung beseitigt nun die vorangeführten Nachteile bei Maschinen, bei welchen die   Orner    eine rinnenförmige Leitvorrichtung durchlaufen, dadurch, dass eine oder mehrere in freien Abständen voneinander angeordnete rinnenförmige Leitvorrichtungen, deren Querschnitt ungefähr demjenigen der   Eorner entspricht, um    eine im wesentlichen zur Führungsrichtung senkrechte Achse ro   tieren und. derart gebogen sind, dass während    einer oder mehrerer Umdrehungen von der in jeder Rinne wandernden Einzelreihe lediglich, die vorbestimmte Anzahl Körner an das   Ausgabeende    der Rinne belangt, wahrend der Überschuss abfällt.

   Die Leitvorrichtung ist zweckmässig als Schopforgan ausgebildet, so class die   Vorordnung    im Augenblick des   Schopfens    bewirkt wird.



   In der Zeichnung ist in den   Fiv.. l    bis 8 eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes als Einzelkornsämaschine ausgebildet, dargestellt. Fig. 1 zeigt das   Särad im Vertikalschnitt    ; Fig. 2 zeigt   das Särad    in Seitenansicht ; Fig.   3    zeigt den feststehenden Teil mit dem Saatgutbehälter in Vorderansicht,   mit abgenommenem'Seiten-    schild : Fig. 4 ist ein Schnitt längs der Linie   W-W. der Fig.    3 ; Fig. 5 ist ein Schnitt längs der   Linie XT¯-5T    der Fig. 3, und Fig. 6 ist eine Ansicht des feststehenden Teils mit dem Saatgutbehälter ;

   Fig. 7 zeigt den untern Teil des Särades im Zusammenbau mit dem feststehenden Teil und eingebautem   Schopf-    organ im   Vertikalsehnitt. und Fig.    8 stellt eine Seitenansicht von Fig. 7 mit   abgenom-    menem feststehenden Teil dar.



   In den Fig. 9 bis 12 ist eine beispielsweise   Ausführungsform einer Sortier-    maschine für Körner, zum Beispiel Samen,   scllematisch dargestellt    ; Fig. 9 zeigt eine   Sortiermaschine,    bei welcher die Körner durch einen konstanten Luftstrom frei abfallen ; Fig. 10 zeigt einen Teil der Wand des   Kornerbehälters    in eine Ebene aufge  rollt : Fig. 11 zeigt eine    Seitenansicht von Fig.   10    ; Fig. 12   % eigt einen die    seitliche    Öffnung des Eörnerbehälters abschliessenden    Deckel.



     1    ist das   Särald (Fig. 1), das    auf dem Zapfen 2 des feststehenden Teils   3      drehbeweg-    lich gelagert ist. Das Särad weist an einer Seite am Umfang angeordnete radiale Halbzylinderbohrungen 4 auf, in welche   zweck-    mässig aus einem   Rohrstüek mit U-förmigem    Querschnitt bestehende Halter 5 für   Schöpf-    und Führungsorgane eingesetzt sind. Diese Halter 5 sind infolge ihres Längsschlitzes 6 federnd, so dass sie infolge ihrer eigenen Spannung   in den Halbzylinderbohrungen 4    festsitzen und gegen Verdrehung gesichert sind.

   Aus dem obern Ende jedes Halters 5 tritt ein   Schöpforgan 7 aus.    Dieses besteht nur aus einer an der Innenseite glatten und kreissegmentförmigen Querschnitt besitzenden Rinne   (Fig.    8),   welehe bei der darge-       stellten Ausführungsform. als zweigängige    Spirale ausgebildet ist, deren   Krümmungs-       halbmesser von dem freien'Schöpfende 8    gegen das im Rohr 5   befestigte Säende zu    allmählich abnehmen.

   Unmittelbar vor dem Eintritt der Rinne   7 in    das Rohrstück 5   nimmt-etwa    bei 9-der Krümmungshalbmesser der Rinne sprunghaft ab und geht dann in den geraden Endteil über ; ebenso wie am Säende ist auch a. m Schöpfende die Rinne 7 gerade, das heisst mit dem   Krümmungs-       halbmesser @ ausgebildet. Das Schöpfende      8    der   Rinne 7 liegt zweckmässig etwas wind-    schief zum   Säende der Rinne (Fig.    7), so dass das   Schöpfen    des Saatgutes nicht durch das   Rohrstüeli 5 behindert    ist.

   Oberhalb der zwi  schen den Bohrungen 4 verbleibenden    Rippen sind Ringe aus elastischem Material (Gummi, flache Spiralfedern) 13 gelagert, die sowohl seitlich aneinander dicht anliegen, als auch mit ihren vordern und rückwärtigen Rändern an die Seitenfläche des   Särades      1    als auch an ein die Bohrungen 4 seitlich ab  deckendes Blech 10    anliegen. Mit einem   Endsz    treten die Ringe 13 in Ausnehmungen des Särades ein   (Fig.    7), so dass sie durch diese Ausnehmungen und das als Widerlager wir  kende Blech    10 unverruckbar festgehalten werden.

   Entsprechend dem Abstand, in welchem die einzelnen Körner voneinander im Bolden verlegt werden sollen, werden die   Schöpfrinnen 7 mit den Bohrstüoken    5 in die Bohrungen 4 eingesetzt. Bei der   dargestell-    ten   Aus'führungsform    ist in jede vierte Boh rung 4   eine Schöpfrinne    eingesetzt. Durch das Rohrstück 5 werden hierbei die Ringe   13    beiseite gedrückt und deformiert, so, daB durch dieselben auch weiterhin alle übrigen Bohrungen 4 abgeschlossen werden.

   Am äussern Ende der Bohrungen 4 ist das Särad mit einer Ringnut 14 versehen, welche, wie später beschrieben wird,   mit dem feststehen-    , den Teil 3 zusammenarbeitet. 15 ist die Lauffläche des   Särades,welcheswährenddes    Betriebes im Erdboden in zum Beispiel durch Gewichtsbelastung regulierbarer Tiefe rollt.



   Der feststehende Teil 3 der Machine weist einen Fülltrichter 16 auf, der   bei 1. 7    abgekröpft ist, in welcher Abkröpfung das    Särad läuft. Unterhalb und seitlich der    Abkröpfung 17 verschmalert sich der   Tricher    bei 18 und bildet den Saatgutbehälter mit einer schmalen Tasche 18', die in der Zeich nung (Fig. 4,5,6,7 und   1)    rechts vom   Sä-    rad liegt. Die Wand 19 des Trichters bezw.



   Saatgutbehälters 18 ist bei 20 unterbrochen und setzt sich erst bei 21 wieder fort, so dass eine freie Durchgangsöffnung vom Behälter
18 in die Tasche 18'gebildet wird. In der
Zeichnung ist das Seitenschild, mit welchem
Tricher und   Saatgutbehalter    18   abgedeekt    werden, nicht dargestellt.

   Es wird dieses
Seitenschild an der Leiste 22 des Trichters befestigt und erstreckt sich bis zur   Wand 19,    wobei die Unterkante des   Seitenschildes    ab gebogen ist, so daB es längs der Linie 23 an   n    die Wand   24    des Saatautbehalters anliegt und die zwischen den Kanten 20,21 frei bleibende Eintrittsöffnung in die Tasche 18'    überdeekt.    Es wird somit für das Saatgut vom Tricher   16    über den zwischen der
Wand 24 un : d dem Seitenschild eingesehlos senen Saatgutbehälter 18, der am untern    Ende durch die Eante    23 des'Seitenschildes abgeschlossen ist, ein geschlossener Weg ge schaffen, längs welchem das Saa-tgut durch die Öffnung   20-21    in die Tasehe 18'wan dert.

   Unterhalb der Drehachse ist am fest stehenden Teil 3 eine   Führungssehiene    25 be festigt, welche sich nur über jenen Bereich erstreekt, in welchem Körner in den   Bohrun-       gen 4 bezw. Rohren    5 enthalten sind. Diese Führungsschiene 25 sitzt an einem Schild 26, das von der Tasche   18'nach    abwärts reicht und dicht an das am Särad befestigte Bleeh 10 anliegt. Das Schild 26 bildet den   unteru    Teil der Wand   24    des   Saatgutbehälters.

   Die    Schiene   25    greift in die Nut 14 des   Särades    ein   und verjüngt sieh sowohl in der    Breite als auch in der Dicke von ihrem höchsten Punkt gegen ihren tiefsten, über dem Boden   gelegenen Pnnkt.    An ihrem tiefsten Punkt, senkrecht unter der Drehachse, ist die Schiene mit einer   horizontalen Unterfläohe    27 versehen, die sich so weit gegen, das rückwärtige Ende der Schiene erstreckt, dass sie etwas über den Umfang des Särades (Fig. 3 strichpunktierte Linie) hervorragt.



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende :    Nachdem der Saatgutbehä. lter    18 mit Saatgut gefüllt ist, wird die   Sämaschine auf    den Boden mit der Lauffläche 15 aufgesetzt   nnd    vorwärts bewegt, so dass   das Sära, 4 im    IThrzeigersinne in Drehung versetzt wird.



  Hierbei schöpft das Ende 8 der Schöpfrinne 7 eine Anzahl von Körnern aus der Tasche 18', in welche das Saatgut durch die zwischen den Kanten 20,21 frei gebliebene   Off-    nung eingetreten ist. Während der weiteren Drehung des   Sarodes,    bei welcher die Rinne 7 um eine im wesentlichen senkrecht zur Führungsrichtung stehende Achse rotiert, rutschen nun die   geschöpften    Körner im geraden Teil der Rinne 7 nach abwärts und gelangen in die Krümmung.

   Hier hemmt in der Regel das vorderste Korn infolge seiner Schwerkraft und der auftretenden Reibung die Bewegung der nachdrängenden Korner, die infolge der immer zunehmenden Neigung des geraden Teils 8 der Rinne 7 ab-und in   aib    Tasche   18'zuriickfallen.    Eine geringe Anzahl von Körnern wird noch entsprechend der Drehung   des'Särades langsam in    der   Rinne weiterwandern.

   Infolge des    immer kleiner werdenden   Krümmungshalbmessers    der Spirale werden die dem vordersten Korn näherliegenden folgenden Korner immer steiler und steiler aufgestellt, so   tdass    auch schliesslich diese Körner abfallen und nur das vorderste Korn allein in der Rinne verbleibt und schliesslich in das Rohr 5 bezw. in die Bohrung   4      gel, angt.

   Bei    der   als zweigängige    Spirale ausgebildeten Ausführungsform der   Schopfrinne    bedarf es natürlich zweier Umdrehungen, bis das   geschöpfte    Korn in die Bohrung 4   a, bfollt.    Es werden also während des Betriebes nach den ersten beiden   Umdre-      hungen    des Särades in jeder   Schöpfrinne    zwei   Körnergruppen    wandern, von welchen nach je einer Umdrehung die vordere Gruppe auf ein Korn reduziert und dieses Korn in das Rohrstück 5 abgeworfen wird.

   Das in der Bohrung 4 liegende einzelne Korn kann nicht direkt in die Erde gelangen, da die Bohrung   4      am untern Ende    durch die Schiene   25    abgeschlossen ist.   Das BDorn wircl      vom Särad    in der Bohrung   4      langes,.    der Schiene 25 bis an deren Ende fortgefuhrt.



  Erst wenn die Schiene 25 die Bohrung   4    freigegeben hat, fallt das   lSorn nahe    der tiefsten   Stelle des S radees    mit   praktisch vernachläs-    sigbarer kleiner Relativgeschwindigkeit gegeniiber dem Boden frei   a.    b und bleibt in  folgedessen,    sowie infolge der ganz geringen Fallhöhe (7 bis 8 mm) sofort liegen. Das untere, mit einer horizontalen Unterfläche
27 versehene Ende der Schiene 25 bewirkt, dass jene Bodenteile, die vom   Sarad    mitgenommen werden, das heisst infolge der Adhäsion an der Lauffläche 15 kleben bleiben, von der   Lauffläche    sofort   abgelost    werden und am Boden liegen bleiben.

   Bodenteilchen, die trotz   alledem    in die Ringnut 14 des   Sarades    gelangen, können ein Klemmen des Särades, am   feststehendenTeildeshalbnicht    bewirken, weil der freie Querschnitt dieser Ringnut, so weit   ; sie durch die'Schiene    25 abgeschlossen wird. in der Drehrichtung, des Särades immer grosser wird, da die Schiene sich sowohl in der Breite als in der Dicke von ihrem vordem obern gegen ihr rückwärtiges unteres Ende hin verjüngt, sie gibt also einen immer   graver    werdenden Querschnitt der Ringnut 14 frei.

   In der Ringnut befindliche Bodenteilchen werden, vorausgesetzt, da. sie nicht früher   abfallen, bei der Drehung mitgenom-    men und vom obern und vordern Ende dei Schiene, das hier den ganzen Querschnitt der Ringnut ausfüllt und kratzerartige   ausgebil-    det ist,   ausgestreift.    Wenn trotzdem noch verschwin, dend kleine Mengen von Erde unter dem obern Ende der Schiene hindurchgeführt werden, so können sie auf ihrem weiteren Wege eine   Klemmung nicht bewirken, da. die    'Schiene nunmehr allmählich aus der Ringnut zurücktritt.



   Die   Schöpfrinnen    7 und   Rohrstüeke    5 sind   selbstverständlichauswechselbar,sodass    der jeweils zu   säenden      Körnerfrucht    entspre   chende Schöpf organe eingesetzt werden kön-    nen.

   An Stelle einer   zweigängigen    Spirale kann man auch eine Rinne als   SchÏpforgall      ait    verwenden, die lediglieh eine einfache Schleife bildet, doch ist in   allen diesen Fäl-    len darauf Bedacht zu nehmen, dass der   Krümmungshalbmesser der'Schleife    vom   SehÏpfende      gegen das Säende    zu abnimmt. wobei mit besonderem Vorteil knapp vor dem Übergang der Rinne in den geraden Teil des   Saendes    eine sprunghafte Verringerung des   Krümmungshalbmessers stattfindet.   



     C ? m    bei besonders kleinen Kornern das unbeabsichtigte Abfallen mehrerer Körner in die Rohrsttieke 5 zu verhindern, kann man diese zweckmässig an der Eintrittsstelle der Rinne einziehen, so dass die vorzeitig   abfal-    lenden Körner sicher ausserhalb der Rohr  stiieke    in den   Saatgutbehälter zurückfallen.   



  Weiter kann es bei einzelnen Kornarten zweckmässig erscheinen, den Querschnitt der   Schöpfrinne    7 vom freien   Schöpfende    8 aus auf gewisser Länge unsymmetrisch zu gestalten, so dass die eine Randkante die gegen  iiberliegen, de überragt,    wie in Fig. 8 bei der    Schöpfrinne rechts gezeigt. Wenn dann beim      Schöpf Vorgang    sich ein Korn quer, das heisst sich auf, die ungleich hohen Ränder der   Schöpfrinne legt, kommt    es in eine   Schräg-    lage, aus welcher es sofort abrutscht, so dass das Korn in den Saatgutbehälter zurückfällt ; das Vorordnen der Körner wird somit schon an der   Sehöpfstelle    bewirkt.

   Besonders ist noch zu   betonen,    dass neben einem Einzelkorn auch eine beliebige andere vorbestimmte   Kör-    neranzahl in je einem Rohrstück 5 abgegeben werden kann ; es ist hierzu lediglich notwendig,   d. as Schopf-und Leitorga. n, die    Rinne 7, mit entsprechend geänderten Krümmungshalbmessern auszubilden.



   Wesentlich ist in allen Fällen das Vor  ordnen    der Korner, da erst dadurch Fehlfunktionen der Maschine unbedingt vermieden werden.



   Bei der Sortiermaschine nach Fig. 9 bis 12 ist der   Körnerbehälter    als zylindrische Trommel 1 ausgebildet, die mit ihrer Achse in einem Rahmen 2 gelagert ist. Der Rahmen 2 ist auf einem Leitka. nal 3 für einen konstanten Luftstrom angeordnet. Bei 4 ist ein, den Luftstrom erzeugender Ventilator oder eine andere Art Gebläse vorgesehen, 5 sind einzelne verstellbare Fächer zur   Auf-    nahme der sortierten Körner   versehie, dener      Grouse.    Am ganzen Umfang der Trommel   1    sind in der Trommelwand radiale Bohrungen 6 vorgesehen, in welche die   untern    Enden von rinnenförmig ausgebildeten   Schöpf-und    Leitorganen 7 münden, die in Form einfacher, spiralförmig verlaufender Schleifen gebogen sind,

   aber auch durch   zweigängige    Spiralen gebildet sein können. Der Anfang der Führungsrinne, das   ist das Schöpfende    8, ist gemäss Zeichnung etwas aus der Ebene der Schleife ausgebogen.   Die'Schöpf-und    Führungsrinnen 7 für längliche Körner sind in dem in die Bohrungen   6    der Trommelwa. nd eintretenden Unterteil   9    mit rechteckigem oder länglichem Querschnitt derart verbreitert, dass sich das in der Führungsrinne seiner   Längsaehse na, eh ssbewegende Korn    bei Eintritt in den LTnterteil mit seiner Längsachse quer zum Luftstrom legen kann.

   Dem Unterteil 9 entsprechend sind die Bohrungen in der Trommelwand 6 im Querschnitt bemessen, wobei die Längsachse, des   Querschnit-    tes senkrecht zu, dem Luftstrom im Kanal 3 liegt. Bei dem bei der dargestellten Ausfüh   rungsform angenommenen Drehsinn des Kör-    nerbehälters (Trommel) im Uhrzeigersinn ist die rechte Seite des Trommelumfanges mit einem fest am Gestell angeordneten, an die Trommel   angeschmiegten    Blech 10   verklei-    det, dessen unteres Ende nahe der tiefsten Erzeugenden des   Trommelumf.

   anges liegt und    durch Federn 11 an die Trommel gedrückt   wird.'Gegenüber der    tiefsten Stelle der Trommel 1 ist ein Schlitz 12 in dem Luftkanal 3 vorgesehen, durch welchen die Körner aus den durch das Blech 10 freigegebenen Bohrungen 6 frei in den Kana-l   abfallen kön-      tien.    An beiden Stirnseiten der Trommel 1 sind zweckmässig nicht mitrotierende Deckel 13   mit Einfüllschlitzen    14 und federndem Anschlussblech 15 abnehmbar angeordnet.



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Sortiermaschine ist folgende :
Die Körner 16 werden   aus dem Auffüll-      trichter17mittelst    der Füllrohre 18 durch   , die Einfüllschlitze    14 in das Trommelinnere kontinuierlich eingebracht.

   Die Trommel wird nun im Uhrzeigersinne in Drehung ver  setzt, wosbei    die   Schöpfenden    der Leit-oder Führungsrinnen die Körner in   Einzelreihen    aus dem Körnervorrat aufnehmen und   hier-    bei   vorordnen    und der, an das Schöpfende anschliessende Teil der Rinnen zufolge seiner besonders gebogenen Form während eines Umganges der Trommel alle überflüssigen Körner abwirft, so dass schliesslich nur ein Korn aus der Leit oder Führungsrinne in die entsprechende Bohrung 6 am Trommelumfang gelangt.

   Längliche Körner müssen sich infolge des Querschnittes der Bohrung 6 an deren unterem Ende mit der Längsachse senkrecht zum   LuftstromimKanal    3 einstel  len.    Wenn nun die das Korn enthaltende Bohrung 6 von dem Bleche 10 abläuft und nunmehr gegenüber   dem Sehlitze 12    des Kanals 3 liegt, fällt das Korn frei nach abwärts ab und gelangt in den durch den Ventilator 4 erzeugten Luftstrom. Je nach dem spezifischen Gewicht des Kornes wird dieses nun durch den Luftstrom in eines der Fächer 5 abgelenkt und so sortiert.

   Wesentlich ist hierbei, dass das Korn mit seiner Längsachse horizontal und senkrecht zum Luftstrom in den letzteren eintritt, da in jeder andern Lage das Korn gekippt un,   d damit einer unkontrol-    lierbaren und ungenauen Ablenkung durch den Luftstrom unterworfen wird.   



   Es wird dabei vermieden, dass die Korner    in verschiedenen, für die Durchführung des Sortierens ungünstigen Lagen alfallen. welchen Nachteil   Sortiermaschinen    von Körnern haben, bei welchen die Körner in   schütteren      Reihen oder einzeln dem Sortierorgan    zuge  fiihrt    werden sollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Machine zur Abgabe einer vorbestimm- ten Anzahl Körner beliebiger Gestalt, bei welcher die Körner eine rinnenförmige Leit- vorrichtung durchlaufen, dadurch gekennzeichnet,, dass. eine oder mehrere in freien Abständen voneinander angeordnete Leitrinnen, deren Querschnitt im wesentlichen demjeni- gen der Körner entspricht, um eine im wesentlichen zur Führnngsrichtung senkrechte Achse rotieren und derart gebogen sind, dass während einer oder mehreren Umdrehungen von der in jeder Rinne wandernden Einzelreihe lediglich die vorbestimmte Anzahl Körner a. n das Ausgabeende der Rinne gelangt, während der Überschuss vorher abfällt.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Maschine nach dem Patentanspruch, da- , durcll gekennzeichnet, dass die Leitrinne als Schöpforgan ausgebildet ist und die Vorordnung im Augenblick des Schöp- fens aus dem Körnerbehälter erfolgt.
    2. Machine nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Querschnitt der Leitrinne derart kreisbogensegmentförmig ausge bildet ist, daB die Längsachse der Kor- ner in die Fiihrungsrichtung zu liegen kommt.
    3. Maschine na. oh dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass. der Krümmungshalbmesser der Rinne vom Schöpfende gegen das Aus gabeende zu allmählich abnimmt.
    4. Maschine nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Rinne als einfache, spiralförmig verlaufende Schleife ausge bildet ist.
    5. Machine nach dem Patentanspruch und Unteransprüchenlund 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Rinne als zwei gängige ! Spirale ausgebildet ist.
    6. Machine nach dem Patentanspruch und Ii nteranspriichen I und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass vor dem Ausgabeende der Rinne der Krümmungshalbmesser sprunghaft abnimmt. i. Maschine nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Wand der Rinne am Schöpf- ende an einer Seite höher gezogen ist, so dass ihre Kante hoher liegt als die 3hante der gegenüberliegenden Wand der Rinne.
    8. Maschine nach dem Patentanspruch, zum Säen der Orner eingerichtet, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang eines Särades mehrere Schöpf-un, Führungs rinnen angeordnet sind und diese mit ihren Säenden in am Umfang des Sä rades angeordnete radiale Bohrungen ragen.
    9. Machine nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich- net, dass die Rinnen mit dem Säende in einem der Lange nach geschlitzten Halter mit U-formigem Querschnitt befestigt und mittelst desselben in die Bohrungen des Särades eingesetzt und durch Klemmung festgehalten sind.
    10. Maschine nach dem Patentanspruch und Unteranspruoh 8, bei welcher eine Schiene jene Bohrungen, in die bereits Körner eingetreten sind, abschliesst, da durchgekennzeichnet,dasssowohl die Breite als auch die Dicke der in einer Umfangsnut geführten Schiene von ihrem obern gegen ihr unteres Ende zu ab nimmt.
    11. Maschine nach dem P. atentanspruch und Unteransprüchen 8 und 10,-dadurch ge kennzeichnet, dass die Schiene (25) von ihrem tiefsten Punkt gegen ihr rückwär tiges Ende mit einer horizontalen Unter net, dass die Leitvorrichtung die Körner in Leitkanäle abgibt, in welchen die Kör- ner mit ihrer Längsachse horizontal und senkrecht zu einem die Sortierung bewir kenden Luftstrom eingestellt werden.
    15. Maschine nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 13 und 14, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leitkanäle an ihrem äussern Ende einen solchen Quer- schnitt besitzen, dass die Längsachse des Kornes quer zu dem die Sortierung be wirkenden Luftstrom zu liegen kommt. fläche versehen ist, die sich so weit nach rückwärts erstreekt, dass sie etwas über den Umfang des iSärades vorragt.
    12. Machine nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schiene nur mit einer Seite achsial in eine Ringnut am Umfang des Särades eintritt.
    13. Machine nach dem Patentanspruch, d, a durch gekennzeichnet, dass die rinnenför mige Leitvorrichtung die Körner einer deren Sortierung bewirkenden Einrich- fung zuführt.
    14. Maschine nach dem Patentanspruch und LTntera. nspruch 13, dadurch gekennzeich-
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