CH142495A - Subtraktionszähler mit Differentialgetriebe. - Google Patents

Subtraktionszähler mit Differentialgetriebe.

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CH142495A
CH142495A CH142495DA CH142495A CH 142495 A CH142495 A CH 142495A CH 142495D A CH142495D A CH 142495DA CH 142495 A CH142495 A CH 142495A
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CH
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
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    • GPHYSICS
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Description


  Subtraktionszähler mit     Differentialgetriebe.       Bei Elektrizitätszählern zur Registrie  rung des nach Überschreitung einer festge  setzten Pauschalenergie stattfindenden Ener  gieverbrauches findet gewöhnlich ein Diffe  rentialgetriebe Verwendung, bei dem das  eine Sonnenrad von der Belastung des Zäh  lers, das andere von einem, sich mit konstan  ter ' Geschwindigkeit drehenden Laufwerk  bewegt und die Differenz dieser beiden Be  wegungen auf das Planetenrad übertragen  wird. Zwecks richtiger Registrierung des       tberverbrauches    ist noch     eiü        Rücksperr-          werk    vorgesehen, das nur diejenige Plane  tenbewegung auf das Zählwerk überträgt,  die von dem Antrieb des Zählers herrührt.  



  Bei derartigen Subtraktionszählern     stel-          lern    sich infolge des in den Rädergetrieben,  insbesondere. in den Differentialgetrieben und  im     Rücksperrwerk    vorhandenen, bei Über  schreitung der Pauschalgrenze zu überwin  denden Spiels,     Registrierfehler    ein, die sich       urnso*    stärker bemerkbar machen, je schlech  ter die Güte der Rädergetriebe ist und je  mehr sich die verbrauchte Energiemenge der       pausclialgrenze    nähert.

      Die Erfindung bezieht sich nun auf  einen Subtraktionszähler mit Differential  getriebe, die sich zur Aufgabe macht, die  den bisherigen Subtraktionszählern ähnlicher  Art anhaftenden     Registrierfehler    in weit  gehender Weise herabzusetzen. Erfindungs  gemäss ist das eine Sonnenrad des Differen  tialgetriebes mit dem Laufwerk und das an  dere mit einem, je nach Verbrauch von dem  Zähler oder dem Laufwerk beeinflussten       Überholungsgetriebe    gekuppelt. Das das  Zählwerk antreibende Planetenrad führt  dann eine dem Überverbrauch entsprechende,  immer in der gleichen Richtung erfolgende  Drehung aus. Hierdurch wird erreicht, dass  das Spiel des Differentialgetriebes auf die       Zählwerksregistrierung    keinen Einfluss mehr  ausübt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine schematische Darstel  lung der     Subtraktionszählwerks-Einrichtung,     und       Fig.        \?    eine besondere Ausführungsform  eines Sperrwerkes.      Ein Differentialgetriebe 1 steht einer  seits mit seinem Sonnenrad 2 über eine Zahn  radübersetzung 3, 4, 5 mit einem Laufwerk  6 und anderseits mit seinem Sonnenrad 7  über eine Zahnradübersetzung 8, 9 mit einem       Überholungsgetriebe    10 in Verbindung. Ein       Ptanetenrad    11 des Differentialgetriebes 1  sitzt auf einer Welle 12 des Zählwerkes 13.  



  Nach     Fig.    1 besteht das     Überholungs-          getriebe    10 aus zwei     Zahngesperren,    die je  ein Klinkenrad 14, 15 und je eine Klinke 16,  17 enthalten. Die Klinkenräder 14, 15 sind  mit einem mit dem Zahnrädchen 9 in Ein  griff stehenden Zahnrad 18 fest verbunden.  Die Klinke 16 sitzt     an    einer Nabe 19 des  von einer Schnecke 20 eines Zählers 21 an  getriebenen Zahnrades 22 und die Klinke 17  an einer Nabe 23 des mit dem Laufwerk     ge-          kuppelten    Zahnrades 4. Der Antrieb des       Überholungsgetriebes    10 erfolgt von dem  Laufwerk 6 und von dem Zähler 21 in der  gleichen Richtung.  



        renn    die Geschwindigkeit der vom  Laufwerk 6 betätigten Nabe 23 diejenige der  vom Zähler 21 betätigten Nabe 19 über  wiegt, wird die Klinke 17 das     Klinkenrad     15 betätigten und bei loser Kupplung zwi  schen Klinkenrad 14 und Klinke 16 das  Zahnrad 18 drehen, wodurch das Sonnenrad  7 von dem     Laufwerk    6 angetrieben wird.

   Da  auch gleichzeitig das Sonnenrad 2 mit der  gleichen Geschwindigkeit wie das Sonnen  rad 7 von dem Laufwerk 6 betätigt wird, ist  die Differenz der Bewegungen der beiden  Sonnenräder 2, 7 Null, so dass demzufolge  die Planetenwelle 1? eine Bewegung nicht       ausführt.    Sobald jedoch die Geschwindig  keit der Nabe 19 grösser ist als die der     Nahe,     23, wird die Klinke 16 in die Zähne des  Klinkenrades 14 eingreifen und nunmehr der  Zähler 21 den Antrieb des Sonnenfades 7  übernehmen. Da das Sonnenrad 2 von dem  Laufwerk 6 verdreht wird, erfolgt demzu  folge eine Übertragung der Differenz der  beiden     Sonnenräder-Geschwindigkeiten    auf  das Planetenrad 11.

   Die Welle 12     wird    dann  in einer dem     Überverbrauch    entsprechenden  Weise gedreht. Sobald jedoch der Energie-    verbrauch unterhalb die     Pauschalg        -#     <B>f</B>     li        "renze'     <B>:

  </B>     Ilt,    erfolgt der Antrieb des     t        berholungs    '  Betriebes 10 wieder vom Laufwerk 6, so da  die Sonnenräder 2, 7 gleiche     Geschwindig-          keiten    erhalten, was bewirkt, dass das Pla  netenrad 11 zum Stillstand kommt.     Erst    bei  Wiedereintreten eines Überverbrauches wird  das Planetenrad 11 in der gleichen Richtung  wie vorher bewegt, was den Vorteil hat, dass  Zahnluft zwischen dem Planetenrad 11 und  den     'Sonnenrädern    2, 7 nicht     überwunden    zu  werden braucht, wodurch eine Fehlerquelle  eliminiert ist.  



  Man kann an Stelle der im     Überholungs-          getriebo    verwendeten     Zahngesperre,        Reib-          Besperre    verwenden. Ein derartiges Reib  <B>></B> das in der     Fi        g.    2 zur Darstellung  g  gebracht ist, besteht aus einem mit dem  Zahnrad 18 verbundenen Schaltorgan 24.  den Kugeln oder Walzen     2'5    und dem die  Kugeln aufnehmenden, mit den     Antrieben     6     bezw.    21 verbundenen Antriebsorgan 26.

    Durch das     Reibgesperre    wird eine     weitere     Verbesserung von     Subtraktionszählern    mit  Differentialgetrieben erzielt,     indem    eine  Kupplung des     Schaltorganes    ?4 und des     An-          triebsorganes    26 in     jeder        Lane        derselben    zu  einander     mö    -lieh ist.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRÜCIi Subtraktionszähler mit Differentialge triebe, (ladureh gekennzeichnet, .dass das eine Sonnenrad cles Differentialgetriebes mit einem Laufwerk und das andere mit einem je nach Verbrauch von dem Zähler oder dem Laufwerk beeinflussten Überholutibsäetriebe so gekuppelt ist, dass das Planetenrad eine dem Überverbrauch entsprechende,
    nur in einer Riehtung erfolgende Abwälzunc au- führt. UNTERANSPRüCHE: 1. Subtraktionszähler nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Überholungs"etriebe sich aus zwei über eine Übersetzung auf das eine Sonnenrad einwirkenden Sperrwerken zusammen setzt, von denen das eine von dem Zähler und das andere von dem Laufwerk beein flusst wird. 2. Subtraktionszähler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch ,gekenn zeichnet, dass die beiden Sperrwerke des.
    Überholungsgetriebes als Zahngesperre ausgebildet sind. 3. Subtraktionszähler nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, .dass die beiden Sperrwerke g des Überholunsgetriebes als Reibge- sperre ausgebildet sind.
CH142495D 1929-10-09 1929-10-09 Subtraktionszähler mit Differentialgetriebe. CH142495A (de)

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CH (1) CH142495A (de)
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DE745734C (de) * 1935-05-18 1944-03-24 Siemens Ag Tarifgeraet
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AT121497B (de) 1931-02-25
GB355084A (en) 1931-08-20
FR693468A (fr) 1930-11-20
DE522762C (de) 1931-04-14

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