CH142503A - Lautsprecher. - Google Patents

Lautsprecher.

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CH142503A
CH142503A CH142503DA CH142503A CH 142503 A CH142503 A CH 142503A CH 142503D A CH142503D A CH 142503DA CH 142503 A CH142503 A CH 142503A
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Midhat Chakir
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Midhat Chakir
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description


  Lautsprecher.    Dur     1Hauptmangel    der bisher     gebräuchli-          chen    Lautsprecher     besteht    bekanntlich darin,  dass sie die harmonischen     Obcrschwin#unben     nicht     gut        wiedergeben    können.

   Zwar bringen  die besseren Lautsprecher die Grundtöne der  Hörskala ziemlich     bleichmässig    zu Gehör, aber  die harmonischen     Obertöne,    besonders die von  höheren     FrI-quenzen,        werden    dabei stark be  nachteiligt oder     überhaupt    nicht     @viederbe-          gebcn.    Die Folge dieser mangelhaften     Wie-          dergabe    der Obertöne ist die allen Laut  sprechern     eigentümliche        stumpfe    und farb  lose Musik,

   welche die Feinheiten     lind          charakteristischen        Iilaiiäfärbunben    der     Ori-          bin;ildarbicfunben        vermi.:sen        lässt.     



  Da alle bisherigen     Vorschläge.    durch     Xn-          derung    der     Membranforni        bezw.    des     lleni-          branstoffcs    die     'Wiedergabe    zu verbessern;

    keine befriedigende     Lösung    gebracht haben,  so scheint es, dass das Problem der ganz       blcichmüssiäeii        Wiedergabe    der     ganzen    Hör  skala einschliesslich aller harmonischen     Ober-          schwinbunben        durch        Verwendung    der     Mem-          bran    allein nicht     gelöst    werden könne.

      Bei der     vorlienenclen    La     iitsprecherkon-          struktion    ist     cIalier    eine     C@rossfiücücnmembr@;i     mit einer     =1iiz;ilil    von     Saiten    so     kombiniert          worden,        dass        das        Antriebsystein        neben    der       Membran    auch mit     (1e11        Saiten    gekoppelt ist.

    Die durch das     Antricbs5-stern    in     Schwingung     versetzten     Saiten        erzeugen        hierbei    die     bar-          CD        Obertöne,

          welche    mit den     haupt-          sächlich    von der     Membran        herrührenden     Grundtönen zusammen die     charakteristischen          rlanbfarben        der        @ribinaldarbietunbcn        zrt-          stande        bringen.     



  Die     @'urwendunb    von     Saiten    für     Laut-          sprecherzwecke    ist an und für     sich    zwar be  kannt, aber nur die     Verwendunn    von Saiten  allein,

   und nicht in     der        Kombination    mit       einer        Grossflächenineinbran.    Die nur mit Sai  ten     ausgerüsteten        Lautsprecher    können aber       naturgemäss    nur für     @Vieclerbabe    von     Saiten-          instrunienteri    in     Betracht        komineii.    Da     ferner     -die bekannten     @a@ten@autsprechcr-Iionstruk-          tionen    eine     unzweel:

  mässibe        Übertrabungs-          inethode    der     Schwingungen    auf die     Saiten          aufweisen,    so konnte bisher die     Verwendung         von Saiten für     Lautsprecherzwecke        keinen     Einbang in die Praxis finden. ,  So sind     Vorschläge        bekannt        geworden,     die     bew;

  ilililiclieli        Salteninstriimente,    wie  Geige, Cello und     dergleichen    zur elektrischen       Wiedergabe        zii        benutzen,    indem man ein       elektroniaguetischea        Anti'iel)

  sy    stelle mit der  obern Decke oder dem Steg des     Instrilnierites          koppelt.    Diese     Methode    könnte     natürlich          1(#diglicli        für    die     elektrische        'Wiedergabe    des       betreffenden        Instrninentes    in Frage     kom-          nien.        Aber    wie Versuche zeigen, ist sie auch  für diesen     Zweck    wenig geeignet.

   Denn     in-          folbe    der mangelhaften     Scliwingiin,süber-          trabuiig    auf     die    Saiten kommen die letzteren       kaiini    zu einem nennenswerten     Sehwin,en,     so dass es praktisch keinen Unterschied  macht,     o1)

          nian    für den     Zweck    ein mit Saiten       besponnenes        oder        iinbesponnenes    Instrument       verwendet.            Anderseits    sind auch     Vorschläge        geinaeht           -orden,    die über     lIabnetpole        gespannten          Stalils@iiteli    direkt     elektroma-netisch    in       ,Schwingungen    711 versetzen.

   Da auch bei       die-en        Mutboden        ] < eine        Möglichkeit        vorbe-          .cLen    ist, die     S@iitcil    mit einer Membran     zii          kombinieren,    so könnten sie nur zur     \Vieder-          -abe    von     Saiteninstrumenten    in Betracht       kommen.    Die     tberlegung    zeigt aber,

       dass          diese    Art der     Übertrabunb        eler        @ch -irigunbs-          eiicrgie        auf    die Saiten an und für sich nicht       zwecl:müssit;    ist.

   Die     elektromagnetischen          .lntrichsysteine    ergeben     bekanntlieb    mir       (l;inn    einen     braiieliharen        Wirkungsgrad,        wenn          dür        Ankerabstand    von den     llabnetpolen        ganz          klein    ist.

   Da     hei    den     erwähnten        Methoden          die    Saiten die Stelle eines     Ankers        einnehmen,          ^o    können die     dabei    erzielbaren     Schwin-          gnngsamplitnden    nur minimal sein (in der       Grö        sscnorclnnnn    von     einigen   <B>0,1</B>     Millinietern)

  .     Da ferner     die        Mö-liclikeit    des     Anklebens    der       Saiten    a11     dc'n        lll101'lietpolen    bestellt, so     1ö        n-          licn,        11n1        (lies        zii        vermeiden,

      die Saiten     ver-          hü@tn@sni < iss@ä-    mir     lmrz    sein     uiid        miisseii          stark        an-espannt    sein.     Deshalb    können die       \@ilt(ii    wir die     hiiheren    Töne     erzeugen,        und          die    Lautstärke kann infolge der beringen    Länge der Saiten und der     schwachen        Schwin-          biingsamplitiiden        mir    klein sein.

    



  Diese den bekannten     Konstruktionen    an  haftenden Nachteile,     sind    bei der vorliegen  <B>,</B> den Erfindung     völli-    vermieden     @vordari.     



  einerseits     durch        hombinierung    der     Sait@:i     mit. einer     Membran,    anderseits     durch    eine  viel     zweclanässibere        Schwinbiinbsübertra-          gung        a111    die Saiten, wie dies aus der folgen  den     Besehreibung        näher    zu ersehen ist.  



  Die     Erfinchinb    ist in     Ausführuli,sbei-          spielen    durch die     Fig.    1 bis 6 veranschau  licht. Und zwar     stellen    die       Fib.    1 und 2 im Aufriss und     Längsschnitt     das Prinzip schematisch dar;

         Fig.    3 und 5 stellen im     Aufriss    zwei prak  tische     Ausfüliriingsbeispiele    des     Laiitapre-          chers    dar,     wobei    die       Fib.    4 der ihnen     beiden    ,eineinsame  Längsschnitt ist; die       Fig.    6 zeigt eine     Änderung    der Span  nungsmetlioclc von Saiten in     perspektivischer     Darstellung.  



  In allen     Fiäuren        sind        die    entsprechenden  Teile mit gleichen     13n(2listaben        gekennzeich-          net.     



       "lie        atis    den     Fig.    l     uncl    ?     ersiehtli,A,    ist  eine grössere Anzahl von     verschieden    starken       Saiten        a    so gespannt,     (lass    sie alle mit je  einem     I@lidc    am     Resoriarizlaisten    b und mit  dem     andern        1in    einem     freischwebenden        Ver-          1>indung#g@ied    c befestigt sind.

   Dieses     Ver-          l;indungsglied    c ist mit     (lein        beweglichen     Teil des     Antriebs5-stems    s, welches     entweder          elektromagnetischer    oder     elektrodynariliseher          Art.    sein     l_linn,        gekoppelt.    Wird der     Laut-          sprecher    von einem modulierten Strom     darcll-          flossen,

      so geriet     jeweils        lllir    diejenige Saite       bezw.        Saiten    in     Resonanzseliwiriäiinb,    deren       @i@l'nlid#ehwlrigiliig    oder     eine        der        Ober.(hwin.-          giingen        der    jeweiligen     Seli-,viiibiin"sfrediieli     des     Antriebsystemes        entsprielit.        Ändert    sieh  die     Frequenz,

      so     wird        dadurch    die in     Schwin-          ino,    versetzte<B>, 1</B>  W<B>01</B> Saite sofort     -,vieder        selbsu     tätig-     becliiinpft.    Ein     sellädliches        \ach-          schwiligen    der     einmal    erregten Saiten     '',anii     daher nicht     stattfinden.         Diese     Schwingungsübertragungsmethode     hat gegenüber bekannten Methoden also den  vorteilhaften     Unterschied,

      dass bei ihr     die          Schwingungsenergie    den Saiten an ihren an  die zentrale Scheibe     befestigten    Enden     zuge-          fiihrt    wird.

   Hierdurch     wird    erzielt, dass trotz  der schwachen     Schwingungsamplitude        dieser     mit dein     Verbindungsglied    c gekoppelten  Enden die Saiten infolge des     Fehlens    irgend  welcher     Amplitudenbegrenzung    durch Reso  nanz sich kräftig     aussch-,vingen        können.    (So  können die längeren Saiten sogar bei     V        er-          wendung    eines elektromagnetischen     Antrieb-          systemes    bei lauten Stellen eine Amplitude  von 2 bis 3 mm und darüber erreichen.)

    Ferner hat. die vorliegende Methode den  grossen Vorteil,     dass    hier im Gegensatz     zai          bekannten    Konstruktionen eine     Möglichkeit     des     Anklebens    der Saiten an     Magnetpolen     überhaupt nicht besteht.

   Infolgedessen kön  nen die Saiten von beliebiger Länge     unct    be  liebiger Spannung sein.     Durch        diese        Mög-          lichkeit,    den Saiten grössere     Lungen    zu ;eben,  Und durch die erzielbaren grossen     Schwin-          gungsamplitudden    lassen sich auch bei     Ver-          wendung    von kleinen     Antriebsystemen    ganz       beträchtliche        Lautstärken    erzielen.  



  Um eine     Dämpfen;        durch    Rassenträg  heit zu vermeiden, ist es nötig, das     Z'erbüi-          dungsglied    c     miigliclist    klein und leicht her  zustellen. Deutlichkeitshalber ist dieses aber  in allen     Figuren    mehr oder     weniger    über  trieben gross gezeichnet.  



  Ein in dieser     _NVeise    hergestellter Laut  sprecher mit     einer        genügend        grossen    Anzahl       von    Saiten kann auch ohne jede     Membran    zur       llaisikwiedergabe        heilutzt        werden.    Da er aber  in dieser     Ansführmigsform        naturgemiiss          lecliälicli    für die     Wiedergabe    von     Saiter:

  -          instrume.ntcri    sich eignet, so kann er nur für       spezielle        7R-ecke        Verwendung    finden.     ssci          Lautsprechern    für den     allgenieinf,n        (;:

  ,-          brauch    ist es nötig, die     Saiten    reit     eiu11r     leichten     @rrossfl@ichenmembran,        d1,-        voll          irgend        eitler        0'l'eignetE'ii        Forin        sein        kann,    zu       kombinieren.        Tii    der Fis.

   2 ist eine     -Hein-          bran    d in     Konnsforni        liunktiert        ano.,edentel,          welche    ebenso wie das 7.entralverbindungs-         glied    c mit dem     Antriebsy    stein gekoppelt ist.  Diese     Ausführungsform    kann alle möglichen       Musikdarbietungen    sehr naturgetreu wieder  geben.

   Da die Membran und das Saiten  system vollkommen unabhängig voneinander  schwingen können, so stören sie sich gegen  <B>s</B>     ei        'tieD        nicht,        sondern        ero        ",änzen        sich        sehr        vor-          teilhaft.    Da bei dieser Anordnung die Sai  ten hauptsächlich nur zur Erzeugung von  Obertönen dienen, so braucht ihre Anzahl  nicht     allzugross    zu sein.

   Denn beim Schwingen  jeder Saite treten     bekanntlich    eine. sehr     grosse     Anzahl von harmonischen Obertönen auf.  Daher     geniigt    eine verhältnismässig     beringe     Anzahl von     Saiten    (zirka 10 bis 20), um den  durch die Membran erzeugten Grundtönen  durch     Überlagerung    von Obertönen die  nötige Färbung zu geben.  



  Nur bei lauten     \Wiedergaben    der Sprache       wirken    die Saitenschwingungen     etwas    stö  rend. Daher ist es     zweckmässig.        irgend    eine  geeignete     Vorrichtung    vorzusehen,     nin    die'.  Saiten nach      'nnscli        (1,-impfen    oder freilegen  zu können.  



  Die aus den     schernatischeii        Fi-.    1 und 2,  welche nur     "ui,        Erläuterung        des        Prinzips     dienen, ersichtliche     Anordnurl-"    der     rlli7.el-          teilc    ist für eine     praktische        Aiasfiilir@nug    des  Lautsprechers nicht ganz     zwecl;nüissig.   <B>Be-</B>  kanntlich ist     slic:

          @Vicdcrgabc        einer        Gross-          flä        chenmembran    nur dann     iniverzerrt,    wenn  keine     Luftschwiiigrrngen    sich     kurzschliessen     können.     Diaher    ist die     Anbrino-ung        der        @feni-          bran    vor     deni    Resonanzlasten, wie dies in  der     Fig.    ? der     Fall    ist, nicht     zweel;mässi#o,.     



  Ein     Beispiel    der praktischen     Ausfüh-          rungsform    ist aus den     Fig.    3     und        -1        ersi@@ht-          lich.    Hier ist der     Resoüanzhasten        h    so aus  gebildet,     dass    er die     Membran        d    ähnlich einer       Schall-.@bschirniplatte    allseitig     nmgibl,

      so       dass    die     ScliR-ingnnäen    sowohl der     Membran          wie    auch des     Resonanzkastens,    ohne sich       gegenseitig        ztr    stören, direkt nach     beiden     Seiten ausstrahlen können.  



  Eine solche     Gestaltung    des     Rc.sonanz-          bodens    hat aber     ausserdem    noch (Ion Vorteil,       dass    sie     zii    einer     möglieh.st        nleieliniässi;en          Wiedergabe    der ganzen Hörskala durch den      Lautsprecher wesentlich beiträgt, und zwar  aus dem im Folgenden dargelegten Grunde.  Nenn eine     Grossflächenmenibran    die tieferen  Töne wiedergibt, so haben die diesen Ton  lagen entsprechenden langsamen Luftschwin  gungen beiderseits der Membran die Nei  gung, sich um den Rand der Membran aus  zugleichen.

   Um     dies        zti    verhindern, bringt  man bekanntlich um den Rand der Membran  eine     Schall-Abschirmplatte    an. Da bei der       vorliegenden        Lautsprecherkonstruktion    statt  einer starren     Abschirmplatte    ein Resonanz  boden auftritt, so ist seine     -Wirkung    gewis  sermassen eine doppelte.

   Er verhindert nicht  nur das direkte     Ausgleichen    der den tieferen  Tonlagen entsprechenden Luftschwingungen,  sondern er verstärkt sie gleichzeitig durch       Resonanz.    Die den höheren Tonlagen ent  sprechenden Luftschwingungen     dagegen,        die     bekanntlich hauptsächlich     geradeaus    in der  Richtung der     lfeinbranachse    sich fortpflan  zen, werden je     nach    der Frequenz entweder  nur wenig oder gar nicht von der verstärken  den     \Wirkung    des     Resonanzbodens    betroffen.

    Durch diese     Resonanzverstärkung    hauptsäch  lich     mir    der tieferen, von der     Membran        be-          nachtcili;rten    Tonlagen     wird    eine recht       ;rlcichntüssi@.#.e        Wiedergabe        der        ganzen    Hör  skala erreicht.     -          Ungefidir        dieselbe        Wirknn@,-        wird    erzielt,  wenn man statt eines     ;

  grossen,    die     Membran          allseitig    am     gebenden    Resonanzbodens zwei       kleinere,        ober-        und    unterhalb der     Nembran          angeordnete        Resonaazl;ästen    b     verwendet,     wie dies in der     durch    die     Fig.    5     veranschau-          lichten        :

  Ausführungsform    der Fall ist, wobei  die     Fig.    -1     aueh    in diesem Falle den Längs  schnitt     clarstellt.    Diese     .-Ausführungsform    hat  den Vorteil,     dass    einerseits an teurem Reso  nanzholz gespart wird, anderseits lässt sich       nuf    diese     kreise        der        Lautsprecher    in wesent  lich. kleinerer     Abmessung    herstellen.     Zweck-          m;

  issig(,rweise        wird        dann    der Lautsprecher,  wie in der     Fig.    5 dargestellt, mit zwei       Deckeln    e versehen, welche in     aufgeklapptem          Zustande    als seitliche     Schallabschirmplatten     und in zugeklapptem Zustande als     Schutz-          deckel    wirken.

      Durch     Anbringung    von Filzstreifen     f     kann man es auch so einrichten,     da.ss    die  Deckel in geschlossenem Zustande als Dämp  fer der Saiten wirken, so dass bei den     \Wie-          dergaben    der Sprache lediglich die     Meinbran-          scliwiiigungen    sich durch das Gitterwerk g  der Deckel     ausbreiten.     



       I)a    bei der     vorliegenden    Lautsprecher  konstruktion (las     Antriebsystem    bleichzeitig  mit der     lfembran    und den Saiten gekoppelt  ist, so übt das ganze     Saitensystem    bei den  Hin-     und        llerbewegungen    der     Membran    eine  federnde     @\%        irkung    aus.

   Diese elastische  Kraft des Saitensystems ist nicht am nicht  schädlich, sondern kann, wenn sie in ihrer  Stärke dem benutzten     Antriebsystem    und der  Membran     angepasst    ist, die     Frequenzl;urve     des Lautsprechers sehr günstig beeinflussen.  



  Die in den     Fig.    1 bis 5 dargestellte       Spannungsmethode    der Saiten hat nun inso  fern einen gewissen Nachteil,     als    hierbei alle  Saiten in einer Ebene liegen und daher     die          federnde        Kraft    des ganzen     Saitensystem     verhältnismässig schwach ist;

   so dass sie unter  Umständen nicht     ausreichend    ist, um mit der  benutzten     Membran    die     erwähnte    günstige       -Wirkung        abzugeben.    Sie kann allerdings       verst:

  irkt        werden,        wenn    man die Saiten     kurz          nincht.        mlfl    sie     stark        anspannt,    aber das hat       wiederum        clon        Nachfeil,        class        dann    die     indivi-          duellen        Schwingungen    der einzelnen     Saiten          uni,        sehwach        werden,

      so dass sie     keine    grossen       Lautstärken        abgehen        Khanen.     



       In    der     perspektivischen        Fig.        G    ist sche  matisch eine     .Abänderung    der oben     be:e@rie-          benen        Spannungsmctliode    von Saiten dar  gestellt,      -elche    gestattet, die     fcderncle        -Vir-          l;

  ung    des ganzen     Saitensystenies        wesentlich     zu     verstärken,    ohne     dabei    die     Einzelsaiten    zu       stark        spannen        zli    müssen.     'Wie    ersichtlich.

    sind hierbei einige der     Saiten    mit einem     Vcr-          1)indungsgliec1        c1,    die     übrigen    mit einem     älin-          liehen        Verbindungsglied        e'        verbunden.    Die       beiden        Verbindungsglieder    sind     clitrcll    ein       Zwischenstück        h        auseinander;

  -ehalten.    Es ist       ohne        weiteres        klar,        dass    bei     bleicher    Span  nung der Einzelsaiten die federnde     Eraft     des     ; < amen        Saitensystemes        umso    grösser sein      wird, je weiter die beiden     Verbindungsglieder     auseinandergehalten werden.

   Auf diese  \'eise hat     inan    es also in der Hand, durch  passende     Walil    der Länge des Zwischen  stückes, sowie der     Spannung    der Einzelsaiten  die elastische Kraft des     ganzen        Saiten-          sy        stemes    der benutzten     -Membran    anzupassen.

    Für die     Wirkungsweise    des Lautsprechers ist  es     bleicligültib,    ob die beiden     Verbindungs-          glieder        cl,        c2    und das     Zwischenstück        1t    ge  trennt herbestellt oder alle drei Glieder als  ein     zusammenhängendes    Stück     ausbcfiihrt     sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lautsprecher, dadurch gekennzeichnet, dass bei ihm vom selben Antriebsystem so wohl eine Grossflächenmembran als auch eine Anzahl von Saiten in Schwingunäen versetzt -erden. UN TER:ASPRUIIE 1.
    Lautsprecher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Saiten mit ,je einem Ende am Resonanzboden und reit dem andern Ende an einem bewegli chen Verbinclunsblied befestigt sind, das mit dem beweglichen Teil des Antrieb- systemes verbunden ist. 2.
    Lautsprecher nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Membran von dem Resonanzboden ähnlich einem Scha.llschirin allseitig umgeben ist, so dass der Resonanzboden wie ein Schallschirm das direkte Ausbleichen der den tieferen Tonlagen entsprechenden Luftschwingun- gen um den Rand der Membran verhindert und dieselben durch Resonanz noch ver stärkt. 3.
    Lautsprecher nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, class der Resonanz boden in zwei oder mehr Kammern seit lich unterteilt ist, die an die -Membran an grenzen. Lautsprecher nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Verbin- dungsglied aus zwei durch ein Zwischen teil auseinander gehaltenen Teilen besteht, wobei einige der Saiten mit dein einen und die übri-en mit dem andern Teil verbun- den sind.
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